Unterstützungen und Widerstände

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Unterstützungen und Widerstände Erklärung

Kurse spiegeln das Angebot- und Nachfrage-Verhältnis wieder. An bestimmten Preismarken kommt es vermehrt zu erhöhter oder nachlassender Nachfrage, insbesondere wenn diese durchbrochen werden.

Die Kurse tendieren dann mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit aufwärts oder abwärts. Diese besonderen Kursmarken können anhand der technischen Analyse visuell identifiziert werden. Sie werden Unterstützungen und Widerstände genannt.

Technische Unterstützungen

Als technische Unterstützung werden relevante Kurszonen bezeichnet, die den Kurs vor dem weiteren Verfall stoppen oder zumindest abbremsen können. Diese Zone vermag den Kurs in dem Bereich zu stützen, daher der Begriff Unterstützung. Wenn es in der Vergangenheit bereits Anzeichen dafür gegeben hatte, dass es in der relevanten Kurszone zur einer erhöhten Nachfrage nach dem Wert kam, so gehen Trader und Marktteilnehmer davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit dafür erhöht ist, dass es dieses Mal ebenfalls zu einer höheren Nachfrage an dieser Preismarke kommen wird.

Trader nutzen diese Zonen oft als Ausgangsposition für ihren Trade. Sie können zum einen darauf wetten, dass der Kurs an der Unterstützung abprallt und eine Gegenposition eingehen oder sie warten den technischen Ausbruch ab und nutzen auf diese Weise die durch den Ausbruch erhöhte Abwärtsdynamik für ihren Trade aus. In beiden Fällen eignet sich die Unterstützungszone für das Ausarbeiten einer Risikomanagement-Strategie. So können beispielsweise Stop-Loss Order unter oder über der wichtigen Kurszone gelegt werden. Der Trader hat demzufolge nicht nur einen möglichen wichtigen Einstiegspunkt für seinen Trade, sondern auch eine Basis für seine Stop-Loss Order.

Technische Widerstände

Der technische Widerstand ist im Grunde genommen das gleiche wie die Unterstützung, nur wird diese relevante Kurszone als Widerstand bezeichnet, wenn der Kurs sich im Aufwärtstrend befindet. Der Preis trifft damit in seinem Anstieg auf einen technischen Widerstand und kann entweder durch ihn gestoppt oder zumindest abgebremst werden. Auch hier können sich Trader entweder in die entgegengesetzte Richtung, also abwärts, positionieren oder auf einen technischen Ausbruch aus dem Widerstand nach oben wetten.

Arten von technischen Unterstützungen und Widerständen

Wo technische Unterstützungen und Widerstände in der Regel identifizierbar sind, hängt davon ab, welche technischen Analysemethoden man anwendet. Für die wichtigsten Analysemethoden haben sich folgende Unterstützungen und Widerstände etabliert:

  1. Horizontale Unterstützungen und Widerstände
  2. Unterstützungen und Widerstände innerhalb von Trends
  3. Kreuzunterstützungen und Kreuzwiderstände

1. Horizontale Unterstützungen und Widerstände

Horizontale Unterstützungen und Widerstände lassen sich recht einfach identifizieren, denn sie werden in der Regel ohne technische Hilfsmittel erkennbar, sondern an der Tatsache, dass der Kurs in einem bestimmten Bereich, in der Vergangenheit, entweder unterstützt wurde oder auf einen Widerstand getroffen war. Sehr gut sichtbar werden horizontale Unterstützungen und Widerstände beispielsweise im Rahmen von Seitwärtsphasen, wo der Widerstand die obere Begrenzung darstellt und die Unterstützung die untere. Oder der Ausbildung von übergeordneten Doppel-Hochs oder Doppel-Tiefs. Dies gilt für alle betrachteten Zeitrahmen, in denen die Chartanalyse erfolgt.

Mit Hilfe von weiteren technischen Indikatoren lassen sich zusätzlich weitere horizontale Unterstützungen und Widerstände finden. Zu nennen wäre hier z.B. der bei technischen Analysten beliebte Fibonacci-Retracements Indikator oder die Pivot-Punkte. Erster versucht auf Basis von Fibonacci-Zahlenreihen wichtige Kurszonen im Rahmen einer ablaufenden Kursbewegung zu identifizieren. Der zweite Indikator versucht wichtige Kurszonen aus dem Durchschnittskurs der vorangegangenen Perioden abzuleiten. In beiden Fällen, sowie auch im Falle von anderen technischen Indikatoren, hilft alleine die Tatsache, dass sie von Tradern einheitlich oder zumindest ähnlich genutzt werden, was der Zuverlässigkeit auf die Sprünge helfen kann.

2. Unterstützungen und Widerstände innerhalb von Trends

Innerhalb von Trends lassen sich ebenso technische Unterstützungen und Widerstände identifizieren. Dies ist zum einen möglich, entweder mit Trendlinien oder mit trendbestätigenden Indikatoren, wie gleitenden Durchschnitten. Unterstützungen innerhalb eines steigenden Trends liegen in der Regel an der Trendlinie, die die markanten Tiefs des Trends miteinander verbindet. Die Trendlinie selbst stellt hier die technische Unterstützung dar.

Im fallenden Trend ist es die obere Trendlinie, die die abfallenden Hochs miteinander verbindet, die den technischen Widerstand darstellt. Jedes Mal, wenn der Kurs innerhalb des fallenden Trends sich erholt, trifft die Erholung im Bereich der Trendlinie auf einen Widerstand. Bricht der Kurs aus der Trendlinie aus, dann gilt der Abwärtstrend per Definition als beendet und der durchbrochene Widerstand (Trendlinie) wird zur Unterstützung.

Sehr beliebt bei technischen Analysten ist auch die Anwendung der gleitenden Durchschnitte. Auch diese zeigen einen Trend im Kursverlauf an und bieten je nach Trendrichtung entweder eine Unterstützung oder einen Widerstand. Etabliert haben sich insbesondere der 100-Tage gleitende Durchschnitt und der 200-Tage gleitende Durchschnitt. Insbesondere große Investoren, die viel Kapital bewegen, halten sich oft an diese Durchschnitte.

3. Kreuzunterstützungen und Kreuzwiderstände

Wie die Bezeichnung bereits nahe legt, stellen sich Kreuzunterstützungen und Kreuzwiderstände als Kurszonen dar, in denen die oben genannten Unterstützungen und Widerstände zusammenlaufen. Diese überaus wichtigen Kurszonen gelten als sehr beliebt bei Tradern, denn die zusammenlaufenden Unterstützungen und Widerstände bestätigen sich auf diese Weise gegenseitig. Die Wahrscheinlichkeit darauf, dass diese Kurszone den aktuellen Trend aufhält oder zumindest abbremst, könnte dadurch nochmals steigen. Ein Ausbruch aus dieser Zone wiederum dürfte mit einer starken Preisdynamik einhergehen.

Um am Beispiel der oben genannten Arten von Unterstützungen und Widerständen zu bleiben, wäre ein Kreuzwiderstand im Abwärtstrend z.B. dann gegeben, wenn in ein und dem selben Kursbereich sowohl eine horizontal relevante Kurszone liegt, eine abwärts gerichtete Trendlinie sowie ein gleitender Durchschnitt verlaufen.

Fazit technische Unterstützungen und Widerstände

Technische Unterstützungen und Widerstände sind in der technischen Analyse die ersten und wichtigsten Kurszonen, die Trader versuchen zu identifizieren. Sie zeigen dem Trader, wo dynamische Kursbewegungen entstehen können, weil in der Vergangenheit bereits auf Höhe dieser Preislevel das Nachfrage- und Angebot-Verhältnis stark beeinflusst wurde. Sie sind also in etwa die Brotkrümel, denen Trader folgen, um die Erfolgsrate ihrer Prognose zu erhöhen.

Die Identifikation solcher wichtiger Kurszonen hängt von der präferierten Analysemethode ab. Etabliert haben sich jedoch insbesondere horizontale Unterstützungen und Widerstände auf Basis des Kursverlaufs selbst, darüber hinaus den Fibonacci-Retracements sowie den Pivot-Punkten. Unterstützungen und Widerstände auf Basis von trendbestimmenden Werkzeugen, wie Trendlinien und gleitenden Durchschnitten, sowie dem Mix aus allen diesen Hilfsmitteln. Darüber hinaus dienen Unterstützungen und Widerstände nicht nur als Ausgangsbasis für einen Entry in den Trade, sondern ebenso für die Bestimmung des Exits mittels einer Stop Loss Order.

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Unterstützung und Widerstände

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Übersicht

Was sind Unterstützung und Widerstand?

Ja was sind denn überhaupt Unterstützungen und Widerstände bzw. Support & Resistance (=englisch) im Trading? Meiner Meinung nach die wohl wichtigsten Elemente überhaupt! Aber fangen wir mal ganz vorne an:

Es gibt 2 Komponenten beim Thema Unterstützung und Widerstand: Zum einen die psychologische und zum anderen die technischen Komponente. Wobei man die beiden nicht strikt von einander trennen kann!

Die Psychologie: Auch wenn wir Widerstände und Unterstützungen im Chart rein optisch erkennen können, gibt uns die Psychologie Aufschluss darüber, wie diese dahin gekommen sind: Das menschliche Gehirn sucht im Chart nach markanten Anhaltspunkten. Diese Anhaltspunkte können dann als Unterstützung oder Widerstand dienen. Zu abstrakt? Okay, schau Dir mal folgendes Bild an:

Wir befinden uns in einem Aufwärtstrend. Nehmen wir mal an, wir wollen mit dem Pullback einsteigen. Die Frage ist, wo dreht der Pullback?

Unser Gehirn sucht nach irgendwelchen Anhaltspunkten (in diesem Fall Unterstützungen) im Chart, wo der Preis drehen könnte. Und genau das ist der psychologische Aspekt. Nach logischen Strukturen suchen wo der Preis drehen könnte.

Ein weiteres sehr gutes Beispiel sind runde oder glatte Zahlen (englisch = round numbers). Oftmals dreht der Preis einfach so und wir fragen uns: „Warum hat der Markt ausgerechnet an dieser Stelle gedreht? Hier ist doch weit und breit keine Marktstruktur?“.

Wenn wir uns dann aber den Preis ansehen, erkennen wir, dass der Preis an einer runden bzw. glatten Zahl wie z.B. 120,00€ gedreht hat. Menschliche Psychologie, sage ich da nur. Menschen lieben runde Zahlen und suchen im Markt nach Ankerpunkten. Mehr dazu weiter unten.

Der andere Aspekt ist dann die technische Komponente. Aber wie gesagt, Technik und Psychologie lassen sich nicht eindeutig trennen.

Im technischen Bereich suchen wir auch nach markanten Punkten, wollen diese aber durch Markttechnik begründen. Die genauen Regeln erkläre ich Dir weiter unten.

Ein Beispiel: Nehmen wir mal an, der Markt läuft 2x dasselbe Level an. Dann müsste das ja heißen, dass hier eine Unterstützung oder Widerstand liegt. Weil wir konnten das Preislevel 2x nicht durchbrechen. Liegt dieses Level jetzt auch noch auf einer runden Zahl, haben wir beide Aspekte kombiniert ��

Die Arten von Unterstützung & Widerständen

Natürlich gibt es nicht nur eine Art von Support & Resistance (= Unterstützung und Widerstand). Wir können Support & Resistance aufgrund von Indikatoren, Price Action oder Fibonacci bilden. Ich zeige Dir im folgenden, jede einzelne Methode und wie Du diese praktisch anwendest!

Klassische Price Action

Der Klassiker ist natürlich die Definition der Unterstützung oder des Widerstands durch Price Action. Am besten geht dies meiner Meinung nach im Kerzenchart.

Zunächst einmal markieren wir hierfür offensichtliche Hochs und Tiefs. Dies ist im Trend natürlich leichter als in Seitwärtsphasen. Mir persönlich hilft es immer, wenn ich aus dem Chart herauszoome. Dadurch erkenne ich nur noch die wirklich relevanten Hochs und Tiefs.

Mein Tipp:
Schau Dir unseren Artikel zur Trenderkennung an, Hier zeigen wir Dir genau, wie Du Trends im Markt erkennst!

So, im Prinzip sind wir schon fertig. Jedes Hoch und Tief bildet eine potenzielle Unterstützung bzw. Widerstand. Naaah, das wäre ja zu einfach!

Aber die Aussage stimmt so erstmal. Allerdings wollen wir ja nicht jedes Hoch und Tief als Unterstützung oder Widerstand nehmen, sondern nur das beste vom Besten raussuchen!?

Doch bevor wir weiter nach Premium Support and Resistance suchen, müssen wir erstmal etwas tiefer in die Materie gehen. Das Stichwort lautet hier „Zone“.

Wir sprachen immer von Unterstützung und Widerstand, viele sprechen auch von Levels, aber in Wahrheit suchen wir nach Zonen. Denn auch wenn der Markt oftmals sehr genau ist, so können wir Support & Resistance nicht auf eine einzelne Linie herunterbrechen. Vielmehr suchen wir also Zonen.

Da stellt sich Dir wahrscheinlich grad die Frage: „Ja und wie zeichne ich diese Zonen ein?„. Zeige ich Dir sofort!

Dafür müssen wir uns die Kerze etwas näher betrachten. Wir gehen mal davon aus, dass wir eine Unterstützungszone anhand eines Tiefs ausfindig machen wollen (siehe Abbildung). D.h. wir betrachten erstmal den unteren Teil der Kerze. Wir haben einen Schlusskurs bzw. je nach Farbe der Kerze einen Eröffnungskurs und einen Tief der Kerze (unteres Ende des Dochts).

Als aller erstes definieren wir unsere Unterstützungszone zwischen dem Tief (Linie 2) und dem unteren Ende des Kerzenkörpers (Linie 1), die je nach dem auf dem Eröffnungs- oder Schlusskurs liegt.

Das ist schon einmal der erste Entwurf unserer Kerze. Dieser kann nach Bedarf aber auch noch angepasst werden. Du wirst sehen, es ist super schwierig die Definition in starre Regeln zu packen. Denn jetzt kommen noch die Spezialsituationen!

Auf der anderen Seite machen wir genau das Gegenteil für Widerstandszonen.

Jetzt wissen wir, wie man die Zonen einzeichnet, aber wir wissen noch nicht genau, wie wir die oben genannten Premium Support and Resistance Zonen finden.

Dazu erinnern wir uns an die Hochs und Tiefs zurück. Wir definieren zunächst jedes Hoch und Tief als Support & Resistance und zeichnen für diese Zonen ein. Keine Angst, mit der Zeit wirst Du ein Auge dafür bekommen, welche Zonen gut oder schlecht sind und musst nicht mehr jede Zone einzeichnen.

Wir zeichnen also erstmal jede Zone ein. Der Trick: Wir zeichnen die Zone mit sogenannten horizontalen Linien ein, sodass sich die Linie durch den gesamten Markt in die Vergangenheit erstreckt. Hier mal exemplarisch für ein Hoch und ein Tief:

Danach schauen wir uns die eingezeichneten Zonen in der Vergangenheit an um wirklich gute Zonen zu finden.

Hier gibt es 2 Szenarien, nach denen wir suchen:

1) Unsere Linien (ja richtig, wir achten erstmal auf die 2 Linien und nicht auf die Zone im gesamten) werden von Kerzen impulsiv durchbrochen. Wir haben also starke Impulskerzen. Diese zeigen uns dann, dass unsere Linien berechtigt waren.

2) Oder wir haben sogenannte „Rejection Candles“ an unseren Linien. D.h. Kerzen mit großen langen Dochten und einem Schlusskurs über bzw. unter unserer Linie. Diese Kerzen stehen für Akzeptanz.

Warum sage ich Dir jetzt, dass Du auf die Linien achten solltest und nicht auf die Zone im gesamten. Ganz einfach, wir bleiben flexibler. Sehen wir z.B. dass unsere obere Linie viel besser akzeptiert wurde in der Vergangenheit, ist diese die stärkere und die Chancen höher, dass diese im Zukunft auch akzeptiert wird.

Außerdem, könnten wir somit die untere Linie anpassen. D.h. wurde die untere Linie nicht optimal akzeptiert, aber durch verschieben sieht die Sache besser aus, können wir die Linie und damit unsere Zone optimieren.

Soweit so gut. Wir haben also unsere Zone definiert. Jetzt fliegen wir aus der Vergangenheit zurück in die Zukunft (super Film übrigens ;)). Wir haben nun eine Zone definiert, in der der Pullback drehen könnte. Wie Du letztendlich einsteigen kannst, zeige ich Dir im Strategieteil.

Glatte Zahlen

Dieser Teil fällt kürzer aus, als der vorige Teil – versprochen xD

Wie oben bereits erwähnt, können auch runde oder glatte Zahlen (= even numbers) als psychologische Unterstützung oder Widerstand genutzt werden. Nehmen wir den EURUSD als Beispiel.

In der Abbildung erkennst Du, dass der Preis genau an der 1,2000 Marke. Wichtig ist, dass wir diese nicht blind als Unterstützung oder Widerstand ansehen, sondern schauen wie der Markt darauf reagiert. In diesem Beispiel bildet der Markt einen sogenannten Shooting Star. Ein Candlestick Pattern, welches bärische Tendenzen andeutet.

Noch besser ist es natürlich, wenn wir runde Zahlen mit anderen Unterstützungs- und Widerstandszonen kombinieren. Im Gegensatz zur Price Action, ist es hier schwieriger eine Zone zu definieren. Klar sollte aber sein, dass der Preis nicht unter den runde Zahl schließen sollte.

Gleitende Durchschnitte

Eine weitere Methode ist das Verwenden von gleitenden Durchschnitten als Unterstützung und Widerstand. Der Vorteil hierbei ist, dass wir den Indikator einmal einstellen und uns dann müssiges Einzeichnen sparen können.

Wie aber funktioniert das Ganze genau?

Wir schnappen uns einfach mal den EMA und stellen diesen auf Periode 50. Jetzt sehen wir den EMA in Form einer Linie im Chart. Ganz einfach können wir diesen jetzt als Support & Resistance verwenden.

Auch hier zeigt sich das Problem, dass wir keine Zonen definieren können, sondern mit einer einzelnen Linie arbeiten müssen. Abhilfe könnte hier eine Kombination aus 2 EMA’s schaffen. Diese beiden EMA’s müssen dafür zwangsläufig verschiedene Perioden haben.

Nehmen wir als Beispiel einfach mal den EMA mit einer 55er Periode dazu. Jetzt können wir den Raum zwischen den beiden EMA’s als Zone definieren (siehe Abbildung).

Fibonacci Levels

Kommen wir zur letzten Methode. Es gibt bestimmt noch 100 weitere, die ich aber als nicht so effektiv ansehe.

Wir definieren unsere Unterstützung und Widerstand also mit der Hilfe des alten guten Fibonaccis.

Hierfür bietet sich besonders das Fibonacci Retracement an. Dieses ist besonders effektiv in Trendphasen. Wir können ganz einfach den Impuls messen (Startpunkt = 100%; Endpunkt = 0%) und das Retracement Tool zeigt uns die vordefinieren Levels an.

In unserem Beispiel dienst das 61% Level als sehr gutes Support Level.

Jedes dieser Levels bildet eine potenzielle Unterstützungszone. Wie gut oder schlecht eine Zone ist, kann man pauschal nicht sagen. Hierfür musst Du testen, testen und nochmal testen. Was ich Dir aber sagen kann, dass alles effektiver wird, wenn Du Fibonacci Levels mit Price Action Levels verbindest. Dadurch haben wir 2 Kriterien, die zusammengeführt werden.

Trend vs. Seitwärtsphase

Puuh … kurz mal durchatmen. Du hast schon viel gelernt. Aber von nichts kommt ja auch nichts! Also weiter …

Wie sieht Unterstützung und Widerstand im Trend aus und wie sieht das Ganze in einer Seitwärtsphase aus? Dazu schmeiße ich nochmal kurz eine Regel in den Raum, die sehr sehr wichtig ist.

The magic is called: „Support becomes Resistance and Resistance becomes Support“. Also Widerstand wird Unterstützung und andersherum. Was heißt das genau? Ganz einfach: Durchbrechen wir eine Unterstützungszone von oben nach unten, dann wird sie im nächsten Schritt zum Widerstand für den Preis. Auf der anderen Seite ist es genau andersherum.

Damit das klarer wird, schnappen wir uns nochmal das Bild von oben:

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Wir sehen die 2 Zonen. Einmal eingezeichnet als Unterstützungszone (untere) und einmal als Widerstandszone (obere). Durchbrechen wir die Widerstandszone nun von oben nach unten (schwarzer Kreis), wird dieser Widerstand zu einer Unterstützung. Wie wir dies nutzen, zeige ich Dir nun.

Support & Resistance im Trend

Wir können die oben genannte Regel direkt mal auf den Trend anwenden. Übrigens, hier erfährst Du noch mehr über das Thema Trenderkennung.

Schauen wir uns also kurz den Aufwärtstrend an. Die Linien markieren Widerstandszonen in diesem Trend. Durchbricht der Preis nun diese Widerstände (schwarze Kreise), wird dieser zur Unterstützung. Die grünen Kreise zeigen, wie der Preis die ehemaligen Widerstandszonen als Unterstützung akzeptiert. Dies funktioniert natürlich nicht immer so gut wie in der Abbildung ��

Unterstützung und Widerstand in Seitwärtsphasen

Hier sieht es etwas anders aus. Aber auch hier kann oben genannte Regel angewandt werden. Für eine Seitwärtsphase stelle ich mir immer eine Art Rechteck vor. Wir wollen also ein Rechteck einzeichnen. Wichtig dafür, das wir genügend Hochpunkte haben, die die obere Kante markieren und genügend Tiefpunkte haben, die die untere Kante markieren. Die Zonen kannst Du dann wie bereits oben beschrieben einzeichnen!

Mein Tipp:
Vermeide es, innerhalb der Seitwärtphase irgendwelche Unterstützungs oder Widerstandszonen einzuzeichnen. Orientiere dich nur an den Hauptzonen!

Verschiedene Patterns als Unterstützung & Widerstand

Beispielhaft gehen wir hier auf das Dreieck ein. Das selbe Prinzip lässt sich dann aber auch auf Flaggen, Wimpel, Wedges, etc. anwenden.

Ähnlich wie in der Seitwärtsphase das Rechteck, haben wir auch bei dem Dreieck eine obere und untere Kante. Diese einzelnen Linien werden auch oft als Trendlinien bezeichnet. Wir schauen uns also zunächst mal eine solche Trendlinie an.

Die Trendlinie ist eine Unterstützungs- oder Widerstandslinie, die im Gegensatz zur klassischen Linie nicht horizontal, sondern diagonal verläuft. Hier gelten erstmal die gleichen Regeln, wie bei der horizontalen Linie.

Allerdings wird es hier oftmals schwieriger eine Zone einzuzeichnen, da diese mit mind. 2 weiteren Berührungspunkten übereinstimmen muss. Deswegen wir diese oft als Linie dargestellt. Und auch ich arbeite hier nur mit einer Linie und versuche diese mit den klassischen Support & Resistance zu kombinieren.

Wie Du diese Linie genau einzeichnest erfährst Du hier. Nehmen wir nun 2 aufeinander zulaufende Linien, haben wir ein Dreieck. D.h. wie in der Seitwärtsphase eine obere und eine untere Kante. Diese können wir dann als Unterstützung und Widerstand nutzen. Zudem, wie schon erwähnt, kombiniere ich das ganze mit klassischen Support and Resistance Zonen.

Nachdem selben Prinzip kannst Du dann nur Trendlinien nutzen, oder das Ganze auf Wedges etc. anwenden.

Support & Resistance in Deiner Strategie

Wie können wir das Ganze nun in unsere Strategie packen?

Nunja, zum einen können wir Unterstützungs- und Widerstandszonen nutzen um sehr gute Einstiege zu finden und zum anderen für unser Trademanagement.

Möglichkeit 1- Multi-Timeframe Analyse

Nehmen wir mal an, unsere Strategie sieht einen Einstieg bei einem Doublebottom im 4 Stunden Chart vor. Dann könnten wir im Tageschart besonders starke Unterstützungszonen definieren und markieren.

Nun könnten wir im 4 Stunden Chart darauf warten, dass sich ein Doublebottom genau an dieser Support Zone bildet. Und siehe da, wir haben Trefferwahrscheinlichkeit erhöht, weil wir mit der Struktur des überliegenden Zeitrahmens traden.

Möglichkeit 2 – Ziele und Stop Loss

Mit der 2. Möglichkeit können wir unsere Setup optimieren. Bleiben wir also bei unserem Doublebottom Beispiel.

Wir steigen also in unser Doublebottom ein. Dabei können wir jetzt darauf achten, dass der Stop Loss in jedem Fall unter der Tagesunterstützung liegt. Damit haben wir einen logischen Sicherheitspuffer und orientieren uns zudem noch an der Marktstruktur.

Zum anderen können wir sagen, dass wir unsere Ziele nicht über die nächste Struktur legen. Wir befinden uns also im Trade und würden unser Ziel jetzt normalerweise auf ein R:R von 2:1 legen. Das würde heißen auf 121,27. Jetzt könnten wir überlegen, ob wir unser Ziel unter die 121,00 legen und zudem unter den Widerstand auf 120,87. Damit würden wir uns wieder die Marktstruktur zu nutze machen.

Du siehst, das Thema Unterstützung und Widerstand ist ein riesen Thema. Hier findest Du nochmal eine kurze Zusammenfassung zu den wichtigsten Punkten!

Der GodmodeTrader Charttechnik- und Tradinglehrgang

Auf der Basis des Trendkonzeptes und der Dow Theorie lassen sich im Kursverlauf markante Preislevel herausarbeiten, an denen der Markt wieder steigen (Unterstützung) oder wieder fallen (Widerstand) kann. Dieses Kapitel stellt die ersten beiden charttechnischen Grundbegriffe und ihre Bedeutung für den Kursverlauf vor.

Bei der Beschreibung der Trendrichtungen haben wir gesehen, dass sich Trends in einer Serie von zackenförmigen Hochs und Tiefs bewegen und dass die Richtung dieser Tiefs und Hochs die Trendrichtung bestimmt.

Genau genommen werden die besagten zackenförmigen Reaktionstiefs und Hochs auch als Unterstützung und Widerstand bezeichnet. Abbildung 4 zeigt Unterstützungen und Widerstände am Beispiel eines Aufwärtstrends.

Die Reaktionstiefs stellen Unterstützungen für den Kurs dar. An den Unterstützungen ist der Kaufdruck größer als der Verkaufsdruck, der Kurs steigt (siehe Unterstützung 1). Die Zwischenhochs die nach Abkehr von einer Unterstützung wieder angestrebt werden, bilden Widerstände (siehe Widerstand 2). An Widerständen ist der Verkaufsdruck höher als der Kaufdruck und der Kurs dreht nach unten ab, und zwar solange, bis er wieder auf einer Unterstützung (siehe Unterstützung 2) angelangt ist, an welcher genügend Kaufinteresse besteht, um den Kurs wieder steigen zu lassen.

Widerstandslinien unterbrechen die Trendfortsetzung kurzzeitig. Später werden sie überschritten, nämlich dann, wenn entsprechender Kaufdruck entsteht.

Im Falle eines Abwärtstrends, siehe Abbildung 5, gelten die gleichen Prinzipien in umgekehrter Weise.

Die Reaktionshochs sind Widerstände und die Zwischentiefs sind Unterstützungen. Die Unterstützungen halten nur temporär und werden bei entsprechend großem Verkaufsdruck zu einem späteren Zeitpunkt überschritten.

Die beiden Darstellungen verdeutlichen das Trendkonzept sehr deutlich. Ein Aufwärtstrend kann nur dann fortgesetzt werden, wenn jedes Reaktionstief (siehe Unterstützungslinie) höher als das vorangegangene Reaktionstief ist. Zudem muss zur Fortsetzung eines Aufwärtstrends jedes Zwischenhoch das vorherige Zwischenhoch überschreiten. Für einen Abwärtstrend gelten die umgekehrten Bedingungen.

Bleiben wir beim Aufwärtstrend. Betrachten Sie dazu bitte die Abbildung 4 noch einmal. Jede vorherige Widerstandslinie, die überschritten werden muss, um die Fortsetzung des Aufwärtstrends zu gewährleisten, muss als kritisch angesehen werden. Denn wenn an dieser vorhergehenden Widerstandslinie nicht entsprechend genug Kaufdruck entsteht, um den Kurs über die Widerstandslinie zu befördern, oder wenn der Kurs nur kurzfristig in der Lage ist diese Linie zu überschreiten, dann bildet sich ein Doppeltop. Von diesem Doppeltop aus kehrt dann der Trend um, sobald das vorangegangene Reaktionstief, das als Unterstützung dient, überschritten wird (siehe Abbildung 6).

Das Gleiche gilt umgekehrt für einen Abwärtstrend (siehe Abbildung 7), wenn an einer Unterstützung (siehe Unterstützung 2) nicht mehr genügend Verkaufsdruck aufgebaut werden kann und der anschließende Kaufdruck den Kurs über einen vorhergehenden Widerstand (siehe Widerstand 2) führt. Eine solche Trendumkehr wird als Doppelboden bezeichnet.

Das Prinzip des Rollentausches von Unterstützung und Widerstand

In den vorangegangenen Darstellungen wurden vorherige Tiefs als Unterstützung und vorherige Hochs als Widerstände bezeichnet.

Was wird aber nun aus diesen Unterstützungen, wenn eine Trendumkehr – beispielsweise in Form eines Doppelbodens oder eines Doppeltops – entsteht? Sie ahnen es bestimmt: Unterstützungen und Widerstände tauschen ihre Rollen. Mit anderen Worten: Aus einer Unterstützung wird ein Widerstand und aus einem Widerstand wird eine Unterstützung. Die Abbildungen 8 und 9 verdeutlichen das Prinzip des Rollentausches von Unterstützung und Widerstand sehr gut.

Immer dann, wenn ein Widerstand signifikant durchbrochen wird, wandelt er seine Funktion und operiert bei einer anschließenden Kursbewegung als Unterstützung. Für eine Unterstützung gilt dieses Prinzip in umgekehrter Weise: Immer dann, wenn eine Unterstützung signifikant durchbrochen wird, wandelt sie ihre Funktion und operiert bei einer anschließenden Kursbewegung zur ehemaligen Unterstützungslinie als Widerstand.

Widerstände & Unterstützungen

aktualisiert: 24 März 2020

Widerstände und Unterstützungen spielen in der technischen Analyse bzw. im Trendkonzept der Dow Theorie eine große Rolle. Auf dem Weg eines Kurses nach unten lassen sich Widerstände als markante Preislevel erkennen, an denen an Kurs wieder fallen kann. Bei aufsteigenden Kursen zeigen Unterstützungen mögliche weitere Kursanstiege an. Beide Begriffe gehören zu den Grundbegriffen der technischen Analyse und spielen beim Verlauf von Aktienkursen eine große Rolle. Trader finden mit Hilfe von Widerständen und Unterstützungen oft nicht nur gute Kauf- oder Verkaufszeitpunkte, sie zeigen auch an, wo sich das Setzen eines Stop Loss oder einer Take Profit-Order lohnen.

Angebot und Nachfrage bestimmen Kurse

Aktienkurse an der Börse entstehen immer auf der Basis von Angebot und Nachfrage und spiegeln das Verhältnis beider Seiten wider. An bestimmten Punkten im Kursverlauf steigt oder sinkt die Nachfrage, vor allem wenn diese Punkte unter- oder überschritten werden. An diesen Stellen im Kursverlauf tendieren die Kurse dann mit einer hohen Wahrscheinlichkeit wieder nach oben oder unten und stellen somit einen Widerstand oder eine Unterstützung dar. Mit Hilfe der technischen Analyse lassen sich diese Punkte im Kursverlauf sehr gut identifizieren.

Steigen Kurse an und überwinden einen Widerstand, so kann dies ein klares Signal für einen Kauf sein. Fällt ein Kurs auf eine Unterstützungslinie, so kann dies ein Verkaufssignal darstellen. Darüber hinaus empfiehlt es sich oftmals, an dieser Stelle im Kursverlauf einen Stopp Loss zu platzieren, um bei weiter sinkenden Kursen weitere Verluste zu vermeiden. Bei steigenden Kursen kann sich kurz vor einem Widerstand eine Take Profit Order lohnen. Falls der Kurs den Widerstand nicht überwinden kann und sich der Kurs wieder in die Gegenrichtung bewegt, können Trader so zumindest einige Gewinne mitnehmen.

Hochs und Tiefs im Chartbild

Trends sind im Chartbild oftmals als eine Serie von zackenförmigen Hochs und Tiefs dargestellt, die die Richtung von Hochs und Tiefs definieren. Diese zackenförmigen Hochs und Tiefs können auch als Unterstützungen oder Widerstände gesehen werden. Bei Unterstützungen ist das Kaufinteresse der Anleger höher als das Verkaufsinteresse. Mit dieser steigenden Nachfrage steigt auch der Kurs.

Zwischenhochs können sich als Widerstände äußern. An diesen fällt es einem Aktienkurs oftmals schwer, über dieses Kurslevel hinaus weiter zu steigen. Hier ist das Verkaufsinteresse am Markt höher als das Verkaufsinteresse und der Kurs fällt oftmals wieder, bis er auf dem Weg nach unten auf eine Unterstützungslinie trifft. Hier ist das Kaufinteresse wieder groß genug, um den Kurs wieder ansteigen zu lassen.

Trends werden an Widerständen oftmals kurzzeitig unterbrochen. Ist das Kaufinteresse wieder groß genug, kann der Kurs wieder steigen. Bei einem Abwärtstrend zeigen sich entgegengesetzte Mechanismen. Hier sind Zwischentiefs Unterstützungen, die nur eine gewisse Zeit anhalten und bei einem entsprechenden Verkaufsinteresse wieder überschritten werden.

Unterstützungen beenden Kursrückgänge

Unter den Begriff technische Unterstützung versteht man bestimmte Kurszonen, die einen weiteren Kursrückgang beenden oder zumindest kurzfristig abfedern können. Meist befinden sich diese technischen Unterstützungen in einer Kurszone, in der sich bereits früher die Nachfrage wieder erhöht hat. Trader können also davon ausgehen, dass dies auch in der aktuellen Situation wieder der Fall sein wird.

Im Übrigen geht ein Aufwärtstrend nur dann weiter, wenn die aktuelle Unterstützungslinie höher ist als das vorangegangene Tief. Damit ein Aufwärtstrend fortgesetzt wird, muss jedes Zwischenhoch das vorangegangene Zwischenhoch überschreiten. Bei einem Abwärtstrend gilt das Gegenteil. Oftmals sind vorherige Tiefs damit Unterstützungen und vorherige Hochs Widerstände im Kursverlauf.

Unterstützungen sind für Trader oftmals interessant, um genau an diesem Punkt einen Trade zu eröffnen. Im CFD-Handel können sie hier eine Short-Position eröffnen, wenn sie davon ausgehen, dass der Kurs weiter sinken wird. Eine Long-Position ist dann sinnvoll, wenn sie davon ausgehen, dass die Unterstützung halten und der Kurs wieder steigen wird.

Darüber hinaus könnten Unterstützungen sinnvoll für das Risikomanagement sein. Es ist denkbar, an dieser Stelle im Kursverlauf bzw. kurz darunter oder knapp darüber eine Stop Loss Order zu platzieren.

Funktionen wechseln nach Trendwende

Bei einer Trendumkehr tauschen Unterstützungen und Widerstände ihre Funktion. Wird ein Widerstand durchbrochen, gilt er zukünftig als Unterstützung. Wenn aber eine Unterstützung nach unten durchbrochen wird, entwickelt sich daraus ein Widerstand. Auch ein Widerstand kann ein interessanter Punkt zur Eröffnung eines Trades sein. Hier sind ebenfalls Entscheidungen in beide Kursrichtungen denkbar. Trader können von wieder fallenden Kursen oder einem weiteren Kursanstieg ausgehen.

Unterstützungen und Widerstände sind damit die wichtigsten Kurszonen. Viele Trader versuchen im Rahmen der technischen Analyse zunächst, diese möglichst genau zu identifizieren. Genau in diesen Bereichen können sehr dynamische Kursbewegungen entstehen, da es hier schon in der Vergangenheit zu wichtigen Konstellationen im Verhältnis von Angebot und Nachfrage kam. Je nach gewählter Analysemethode könnten unterschiedliche Kurszonen besonders wichtig sein. Horizontale Unterstützungen und Widerstände im Kursverlauf selbst haben sich dennoch etabliert. Oftmals wählen Trader mehrere Indikatoren, um für sie wichtige Kurszonen ausfindig zu machen. Auch die darauf abgeleitete Handlung – also beispielsweise ein Kauf, ein Verkauf oder das Setzen eines Stop Loss – kann je nach Marktsituation und Strategie durchaus unterschiedlich sein.

Arten von Unterstützungen und Widerständen

Je nach Wahl der technischen Analysemethode lassen sich unterschiedliche Unterstützungen und Widerstände identifizieren. Die wichtigsten sind

  • horizontale Unterstützungen bzw. Widerstände
  • Unterstützungen bzw. Widerständen innerhalb eines Trends
  • Kreuzunterstützungen bzw. Kreuzwiderstände.

Horizontale Unterstützungen und Widerstände können oftmals recht einfach ausgemacht werden und sie sind auch ohne technische Hilfsmittel sichtbar. Trader müssen hier nicht unbedingt auf die Chartanalyse oder bestimmte Indikatoren zurückgreifen. Dies hat den Hintergrund, dass horizontal Unterstützungen und Widerstände schon in der Vergangenheit in einer bestimmten Kurszone aufgetreten sind. Schon früher traf der Kurs einer Aktie also bei einem bestimmten Kurslevel auf eine Unterstützung oder einen Widerstand.

Horizontale Unterstützungen bzw. Widerstände sind zudem in Seitwärtsphasen gut sichtbar. In diesem Fall stellt der Widerstand eine Begrenzung nach oben dar und die Unterstützung eine Begrenzung nach unten. Zudem zeigen bestimmte Chartmuster wie übergeordnete Doppel-Hochs oder Doppel-Tiefs horizontale Unterstützungen und Widerstände gut an. Technische Indikatoren wie der Fibonacci-Retracements Indikator helfen dabei, weitere horizontale Unterstützungen und Widerstände ausfindig zu machen.

Unterstützungen und Widerstände innerhalb eines Trends

Auch innerhalb von Trends sind Unterstützungen und Widerstände oft gut zu erkennen. Dies ist mit Trendlinien oder trendbestätigenden Indikatoren möglich. Dazu gehören Indikatoren wie der gleitende Durchschnitt. Bei einem Aufwärtstrend liegen Unterstützungen meist an der Trendlinie, mit der Tiefs innerhalb des Trends verbunden werden. Die Trendlinie ist damit selbst die technische Unterstützung.

Bei Abwärtstrend stellt die obere Trendlinie, mit der fallende Hochs verbunden werden, den technischen Widerstand dar. So tritt oft das Szenario ein, dass ein sich erholender Kurs an der Trendlinie auf einen Widerstand trifft. Schafft es der Kurs, über die Trendlinie hinaus zu steigen, so wird der Widerstand durchbrochen und der Abwärtstrend ist gestoppt. In diesem Fall wird der Widerstand dann zur Unterstützung.

Der gleitende Durchschnitt ist hier ein durchaus hilfreicher Indikator. Dieser zeigt einen Trend im Kursverlauf an und bietet je nach Trendrichtung einen Widerstand oder eine Unterstützung. Mit Blick auf langfristige Trends sind vor allem der 100-Tage gleitende Durchschnitt und der 200-Tage gleitende Durchschnitt wichtig.

Kreuzunterstützungen und Kreuzwiderstände

Kreuzunterstützungen und Kreuzwiderstände bezeichnen Kurszonen, in denen die zuvor genannten Unterstützungen und Widerstände zusammenlaufen. Letztendlich überschneiden sich hier Trendlinien bzw. Trendkanäle. Eine Aufwärtstrendlinie kreuzt dabei eine horizontal verlaufende Unterstützungslinie. In dieser Kurszone überwiegen in diesem Fall bullische Kräfte, die eine positive Unterstützung zur Folge haben.

In einem Abwärtstrend würde sich beispielsweise dann ein Kreuzwiderstand ergeben, wenn im gleichen Kursbereich eine horizontal wichtige Kurszone liegt sowie eine nach unten tendierende Trendlinie und ein gleitender Durchschnitt verlaufen. Eine Abwärtstrendlinie würde hier auf eine Widerstandslinie treffen, was einen sehr starken Widerstand bedeuten würde.

Diese Kurszonen sind sehr wichtig, denn hier bestätigen sich Unterstützungen und Widerstände gegenseitig. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der aktuelle Trend endet oder zumindest abgebremst wird. Bricht der Kurs aus dieser Zone aus, könnte dies mit einer großen Preisdynamik verbunden sein. Kreuzunterstützungen und Kreuzwiderständen können je nach Marktsituation in der technischen Analyse eine große Rolle spielen und sind mit unterschiedlichen Indikatoren bzw. im Chart erkennbar.

Fazit: Unterstützungen und Widerstände können Kauf- oder Verkaufssignale darstellen

Innerhalb der Chartanalyse sind Widerstände und Unterstützungen zwei besonderes wichtige Aspekte für Trader. Hierbei handelt es sich um Kurszonen, in denen sich das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage am Markt verschiebt. Steigt ein Kurs an und erreicht einen Punkt, an dem das Verkaufsinteresse höher ist, als das Kaufinteresse, so stellt dieses Kurslevel einen Widerstand dar. Der Kurs sinkt wieder. Damit der Aufwärtstrend weitergehen kann, muss der Widerstand durchbrochen werden. Überwindet der Kurs den Widerstand, so kann dies ein Kaufsignal darstellen. Aus Sicht es Risikomanagements kann es zudem sinnvoll sein, an dieser Stelle im Kursverlauf oder kurz davor eine Take Profit Order zu platzieren, um Gewinne mitzunehmen.

Bei fallenden Kursen stellt eine Unterstützungslinie einen Punkt dar, an dem der Abwärtstrend gestoppt oder zumindest vorübergehend gebremst werden kann. Hier ist das Kaufinteresse am Markt höher als das Verkaufsinteresse. Fällt ein Kurs auf eine Unterstützung, so kann dies nicht nur ein Kaufsignal darstellen, dieser Punkt im Kursverlauf ist oft auch für ein Stop Loss zur Risikoabsicherung ideal. Kommt es zu einer Trendumkehr, so wechseln die Funktionen von Widerstand und Unterstützung.

Die Stellen im Kursverlauf, an denen sich Widerstände und Unterstützungen zeigen, sind auch aus dem Grund sehr markant, da es hier bereits in der Vergangenheit zu Widerständen bzw. Unterstützungen kam.

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