Trendbestätigung – Binäre Optionen 2020

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Binäre Optionen Trendbestätigung Strategien & Tipps für den Handel

Wir haben in den letzten Wochen mehrere Strategien für den Handel mit binären Optionen vorgestellt. Die meisten basierten auf der technischen Analyse der Basiswerte.Dazu haben wir meist eine andere Analysesoftware genutzt, da die meisten Broker für binäre Optionen im Moment noch keine ausgereifte Software mitbringen. Wir würden auch jedem Händler empfehlen, solche ausführlichen Analysen zu tätigen, da sie enorm zum Lerneffekt und zur Zuverlässigkeit der Entscheidung beitragen.

Wenn wir zurückblicken, so haben wir Strategien auf Basis von Indikatoren, Kursmustern und Wirtschaftsereignissen vorgestellt. Kurse lassen sich jedoch meist nicht in starre Muster pressen, wenn auch viele Trader und Befürworter der technischen Analyse das gerne hätten. So kommt es nicht selten vor, dass bekannte Muster Fehlsignale generieren. Darauf wollen wir heute eingehen und dem Trader von binären Optionen ein Gefühl dafür geben, wann es sinnvoll ist ein gewisses Muster zu nutzen und wann nicht.

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Fehlsignale vermeiden

Wir haben schon des Öfteren erklärt, dass die Zuverlässigkeit von technischen Signalen mit der Abnahme der betrachteten Zeiteinheit abnimmt. Daher ist es nur logisch, dass auch die Fehlsignale im kurzfristigen Handel zunehmen. Doch wie kommt es eigentlich zu Fehlsignalen?

Screen 1: 15-Minutenchart des Gbp/Usd-Devisenpaars

Schauen wir uns hierzu den aktuellen Chart des Währungspaares Gbp/Usd im 15-Minuten Zeitfenster an (Screen 1). Der Chart zeigt für die letzten beiden Tage einen eindeutigen Aufwärtstrend. Markttechniker betrachten einen Aufwärtstrend als bestätigt, wenn dieser zwei oder drei Mal unterstützt wurde, aber nicht nach unten durchbrochen wurde (Trendbestätigung 1,2,3).
Wie man im Beispiel gut erkennen kann, wäre es für einen lohnenswerten Long-Einstieg eigentlich schon zu spät. Das ist einer der Gründe, warum die besten Trader versuchen einen Trend vorher zu erkennen, anstatt auf mehrfache Bestätigungen zu warten. Aber das ist ein anderes Thema, dass wir später noch Mal ausführlich besprechen werden.

Eine besonders bei Anfängern bekannte Strategie ist das Break-Out Trading. Im Rahmen dieser Strategie wird versucht, Ausbrüche aus verschiedenen Mustern zu handeln. Leider übersehen dabei Anfänger gerne, dass Kurse sich nicht punktgenau bewegen, sondern eher Zonen ansteuern. Ein Anfänger würde daher am Punkt 4, an dem der Fehlausbruch unter die Aufwärtstrendlinie stattfand, direkt eine Position (Put) eingehen und dabei auf die Nase fallen, da der Kurs wieder in die Trendrichtung lief.

Screen 2: 5-Minutenchart des Gbp-Usd-Deviesenpaars

Doch wie kann man diesen Fehlausbruch nun vermeiden? Dazu zoomen wir uns den Chart noch mal heran und gehen auf das 5-Minuten Chart Fenster (Screen 2). Wir sehen, dass die Kerzen 1, 2 und 3 jeweils nach unten gerichtet sind und alle drei 5 Minuten Kerzen den Aufwärtstrend durchbrochen haben. Eindeutig ist, dass uns eine Put-Position in dem Fall unseren Einsatz kosten würde.

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Um sich gegen diese Fehlsignale abzusichern stellen Day-Trader oft die Regel auf, dass der Ausbruch nur dann bestätigt ist, sobald eine der Durchbruchskerzen unter der Trendlinie schließt. Folgende Grafik stellt eine Kerze mit den dazu gehörigen Kursen dar (Screen 3).

Screen 3: Erläuterung von Kursen anhand von Candle-Sticks

In unserem Fall schließt nur die Kerze Nummer drei eindeutig unter der Trendlinie. Die zweite Kerze schließt zwar ebenfalls unter der Trendlinie, da man aber Trendlinien nicht punktgenau nehmen sollte, geht man lieber auf Nummer sicher und lässt das nicht direkt als Ausbruchsbestätigung durchgehen.

Wenn wir also die dritte Kerze als Bestätigung des Durchbruchs mit dem Schlusskurs unterhalb der Trendlinie ansehen, können wir uns für einen Kauf einer Put-Option bereit machen. Doch sofort kaufen ist auch jetzt noch nicht drin. Die zweite Regel besagt nämlich, wir kaufen eine Put-Option, wenn das Tief der dritten Durchbruchskerze passiert ist. In diesem Fall ist es die Kursmarke bei 1.60436 Usd/Gbp.

Doch wie wir sehen, wird diese Kursmarke nie erreicht und der Kurs dreht wieder in Trendrichtung aufwärts. Wenn wir die beiden Regeln also in unsere Analyse mit einfließen lassen würden, hätte uns das einen Verlust erspart. Noch mal zusammengefasst:

  • Mindestens zwei Trendbestätigungen definieren einen Trend.
  • Trendbestätigungen nicht punktgenau definieren sondern als Zonen betrachten.
  • Durchbrüche durch Kerzenmuster bestätigen lassen (Schlusskurs unter/über Trendlinie).
  • Kaufen einer Call/Put-Option erst ober/unterhalb des Hochs/Tiefs der Durchbruchskerze.

In dem wir diese Regeln einhalten, bewegen wir uns langsam schon im mehr oder weniger akribisch geplanten und daher fast schon professionellen Handel von binären Optionen. Natürlich hilft diese Methode nicht jedes Fehlsignal zu vermeiden. Jedoch ermöglicht sie uns eine gewisse Risikominderung. Außerdem können solche Methoden dazu beitragen disziplinierter vorzugehen.

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Strategien für den Handel mit binären Optionen – Trading in 5 Schritten

Für den Handel von binären Optionen stehen zahlreiche Strategien zur Verfügung, die Sie sich zunutze machen können, obgleich sie natürlich nicht als Garantie für einen Gewinn zu verstehen sind. Es ist unabdingbar, sich im Vorfeld eingehend mit dem Handel selbst sowie mit dem jeweiligen Finanzprodukt auseinanderzusetzen. Daher haben wir in der folgenden Slideshow noch einmal die grundlegenden Informationen zu binären Optionen zusammengefasst und veranschaulicht, welche fünf Schritte bis zum ersten Trade erforderlich sind.

Für den Handel von binären Optionen und das Umsetzen solcher Strategien wie oben vorgestellt, sollten sich Interessierte stets einen guten Broker suchen. Wir können den Broker binary.com definitiv empfehlen. Der Broker stammt aus Großbritannien, dem Mekka der Kapitalmärkte und das sieht man ihm an. Die Leistungen, die er anbietet sind gegenüber Konkurrenten eindeutig ausgereifter.
Die zum Download bereitgestellte Chartanalyse-Software (Screen 5) stellt gerade im Zusammenhang von Vermeiden von Fehltrades durch Fehlsignale ein sehr geeignetes Mittel dar. Darüber hinaus kann der interessierte Trader ein virtuelles Konto eröffnen. Nach Versenden der Email-Adresse, sowie einem selbstgewählten Passwort, kann der sich der interessierte Trader sich mit einem Demo-Konto in den Handel einüben (Screen 6). Auch diese Funktion bieten längst nicht alle Online-Broker für binäre Optionen an. Und auch die Auswahl der Sprache ist individuell einstellbar und nicht mehr nur auf eine Sprache beschränkt.

Screen 5: Anlayse-Tool des Brokers

Screen 6: Eröffnung eines virtuellen Geldkontos

System-Trading mit binären Optionen 2020: Jetzt Handelssystem nutzen

Mehrere Strategien wurden bereits vorgestellt. Vom Trend-Following über Counter-Trend bis zu Range-Trading. All diesen Strategien ist gemein, dass sie die zwei vorherrschenden Marktphasen ausnutzen, nämlich Trends und Seitwärtsphasen.

System-Trading basiert zwar ebenso auf einem der grundsätzlichen Trading-Stile, doch der Fokus liegt eher in der Entwicklung eines Handelssystems, das nicht strikt nach Mustern abläuft, sondern eine Beständigkeit entweder in den Handelszeiten oder den Positionsgrößen aufweist. Desöfteren werden Indikatoren in die Entscheidungsfindung mit einbezogen.

Die Idee dahinter ist folgende: Man betrachtet den Handel als ein Spiel der Wahrscheinlichkeiten und blendet alles Weitere aus. Es ist nicht wichtig, warum der Kurs steigt oder fällt und auch nicht wichtig, wie weit er steigt oder fällt. Wichtig ist, dass man immer wieder die gleichen Schritte ausführt.

Wie baut man ein Trading-System?

Ein einfaches Trading-System funktioniert wie ein Münzwurf. Man kann sagen, man geht heute long und morgen short. Also kauft man z. B. heute einen Call und am nächsten Tag einen Put. Da man alle anderen Marktinformationen ausblendet, ist das sehr simpel.

Nach einer gewissen Weile kann das System optimiert werden, da man während der Auswertung herausfindet, wann die Wahrscheinlichkeit für Calls oder Puts am höchsten ist. Daher ist eine Buchführung unablässig, wenn man die 50:50-Wahrscheinlichkeit zu seinen Gunsten verändern will.

Aus der Auswertung erkennt der Trader nicht nur, wann die Wahrscheinlichkeit für Calls oder Puts am höchsten ist, sondern kann auch seine Positionsgrößen steuern. Jeder Einsteiger würde zunächst einmal nach einer Gewinnserie die Positionsgrößen erhöhen. Doch genau hier liegt die Krux an der Sache. Erhöht der Optionshändler die Positionsgrößen, verliert er natürlich mit einem folgenden Verlusttrade mehr, als er mit dem vorherigen gewonnen hat.

Der Trick liegt darin, Positionsgrößen, bzw. im Falle von binären Optionen Investitionsvolumen, dann zu erhöhen, wenn eine Verlustserie stattgefunden hat, um den gegenteiligen Effekt zu erreichen. Das ist natürlich schwierig und entspricht nicht der logischen Denkweise. Mithilfe einer Equity-Kurve kann man sich das Umdenken etwas einfacher gestalten.

Screen 1: Equity Kurve

Equity-Kurven (Screen 1) stellen in Form eines Charts dar, wie der Handel innerhalb einer Periode verlaufen ist. Ist die Equity-Kurve ansteigend, so ist das System profitabel. Andererseits muss das System optimiert werden. Dennoch sollte die Periode nicht zu kurz gewählt werden.

Hat der Trader ein funktionierendes System bewerkstelligt, wird das über die Equity-Kurve ersichtlich. Die Equity-Kurve ist vergleichbar mit dem Kurs einer Aktie. Kursgewinne von Aktien sind vergleichbar mit den Kursgewinnen der Trader-Performance.

Wenn also der Aktienkurs aktuell eine schwache Phase hat, dann erkennt man das entweder an einer Seitwärtsbewegung oder an einem Abwärtstrend. Der Händler der Aktie möchte zu einem günstigen Preis kaufen, also wartet er ab, solange sich der Preis soweit zurückgebildet hat, bis der Händler meint, es wäre ein guter Einstieg. Das heißt er investiert dann, wenn der Preis rückläufig ist.

Im Falle der Investitionsgröße kann der Händler von binären Optionen ebenso verfahren. Wenn seine Performance nachgibt, dann bedeutet es in den meisten Fällen, dass die Marktphase in dem von ihm gehandelten Basiswert aktuell nicht mit dem Trading-System vereinbar ist.

Doch Phasen sind vergänglich, und auf schlechte Phasen folgen gute. Und genau dieser Moment sollte ausgenutzt werden, indem man ein etwas höheres Investment tätigt, so, als würde man eine Aktie zu einem niedrigeren Preis nachkaufen.

System-Trading mit Anyoption

Das pure System-Trading auf die einfachste Art wie oben dargestellt, wird auch als Flip-Coin-Trading bezeichnet. Alles, was man dafür systematisieren muss, ist die Handelszeit, die Handelsrichtung, der Basiswert und eine geringe Optimierung hinsichtlich des Risiko-Managements mithilfe der Equity-Kurve.

Ein System könnte dabei so aussehen:

Handelbarer Wert: Öl (WTI)

Laufzeit: 1 Stunde, einmal täglich

Investition: 100€, nach Gewinnserie 50€, nach Verlustserie 150€

Screen 2: Homepage von Anyoption

Mit dem Broker Anyoption (Screen 2) kann das System-Trading gut umgesetzt werden. Auch eine Demo-Variante der Handelsplattform wird gewährt. Auf diese Weise kann das einfache System schonmal getestet werden.

Fazit

Es gibt mittlerweile etliche Handelssysteme, doch das einfachste könnte womöglich am effektivsten sein. Die simple Münzwurf-Strategie, die mit der Zeit optimiert wird und damit ein Wahrscheinlichkeitsverhältnis von z. B. 55:50 erbringt, bedeutet bereits, dass das System auf Dauer profitabel ist.

Mithilfe der Equity-Kurve kann der Händler erkennen, in welcher Phase sich sein System aktuell hinsichtlich des gehandelten Wertes befindet und durch Investitionsanpassungen reagieren.

Klicken Sie hier, um mehr zum Martingale System zu erfahren.

Binäre Optionen One-Touch – Handelsart auch 2020 bei Tradern beliebt

Diese Inhalte werden im Folgenden näher betrachtet:

Viele Binäre Optionen Broker bieten heute nicht nur die einfachen Call- und Put-Optionen als Handelsart an, sondern geben dem Kunden die Möglichkeit, auch noch weitere Handelsarten zu nutzen, mit denen teilweise noch deutlich höhere Gewinne möglich sind. Eine ebenfalls beliebte Handelsart heißt im Bereich Binäre Optionen One-Touch. Im Kern funktionieren die One-Touch Optionen so, dass der Trader auf einen bestimmten Kurs des Basiswertes spekuliert, und zwar im Rahmen der Laufzeit der Optionen.

Bei den einfachen binären Optionen muss der Trader nur die Entscheidung treffen, ob der Kurs des Basiswertes am Ende der Laufzeit (der Option) höher oder niedriger als zum Kaufzeitpunkt ist. Auch bei der One-Touch Option ist diese Entscheidung zu treffen, aber darüber hinaus muss der Trader sich auch noch festlegen, welchen Kurs der Basiswert erreichen kann. Im Unterschied zu den einfachen binären Optionen reicht es, wenn dieser Kurs während der Laufzeit vorübergehend erreicht wird, er muss also nicht ausschließlich am Laufzeitende erreicht werden.

Auch OptionFair ermöglicht seinen Kunden den One-Touch-Handel

1. Alternativen zum Binäre Optionen One-Touch Handel

Selbstverständlich können Kunden von Binäroptionsbrokern wie BDSwiss oder anyoption nicht ausschließlich nur dem One-Touch-Handel nachgehen – stattdessen stehen ihnen zahlreiche andere Handelsarten zur Verfügung, die mit verschiedenen Tradingstrategien für den Handel Binärer Optionen verbunden werden können.

Der Klassiker im Binäroptionshandel: Call/Put

Eine dieser Handelsarten ist der klassische Call/Put-Handel, der zu den ersten Handelsarten im Binäroptionstrading gehörte. Beim Call/Put-Handel gibt es grundsätzlich nur zwei Richtungen: Der Trader spekuliert dabei entweder auf einen steigenden oder einen fallenden Kurs seines gewählten Finanzinstrumentes, indem er die Call- oder die Put-Option wählt. Allerdings spielt dabei auch das zeitliche Fenster eine große Rolle, in welchem der Ablaufzeitpunkt stattfinden soll: Liegt der Kurs bei einer Call-Option zum Ablaufzeitpunkt über dem Einstiegspunkt, hat der Trader einen Gewinn erzielt – dies ist selbstverständlich auch umgekehrt der Fall.

Alternativ zur regulären Call-/Put-Option können Trader hier auch auf das Erreichen eines bestimmten Kurswertes spekulieren, indem er die Knock-in- oder die Knock-out-Optionen handelt. Die Knock-in-Option kann dabei grundsätzlich wieder in Call und Put unterteilt werden: Spekuliert der Trader auf einen steigenden Kurs mit einer Call-Option und gibt eine bestimmte Grenze an, muss diese berührt oder überschritten werden, um einen Gewinn zu erzielen. Bei der Knock-out-Option unterscheidet man hingegen zwischen Call, Put und Range: Rechnet der Trader mit einem moderaten Anstieg der Kurse oder mit einem Seitwärtstrend, sollte die Call-Option gewählt werden, bei welcher der Kurs die Grenze des Traders nicht berühren oder unterschreiten darf. Bei der Put-Option darf sich der Kurs wiederum nicht auf oder über der Grenze des Traders befinden, während sich der Wert bei Range innerhalb der definierten Grenze bewegen muss, ohne diese zu berühren.

Zu den Call/Put-Optionen gehören dabei auch die Cash-or-Nothing-Optionen, bei denen der Trader im Verlustfall seinen kompletten Einsatz ohne Verlustabsicherung verliert, bei einem Gewinn hingegen mit einer Rendite von 100 % rechnen kann.

Der Range-Handel für Seitwärtstrends

Ist beim aktuellen Kurs keine bestimmte Richtung zu erkennen, wäre es eher Glücksspiel, auf einen steigenden oder einen fallenden Kurs zu spekulieren – stattdessen nutzen erfahrene Trader hierbei den Range-Handel bzw. die Range-Optionen, bei denen keine bestimmten Preise oder Richtungen erreicht werden müssen – stattdessen muss sich der Kurs zum Ablaufzeitpunkt innerhalb eines bestimmten Bereiches befinden, der durch Ober- und Untergrenzen vom Broker definiert wird. Da hierbei ein „Korridor“ für den Kurs entsteht, wird diese Handelsart auch als Korridor-Option bezeichnet, doch auch die Bezeichnungen „Grenze“ oder „Boundary“ werden oft anstelle von „Range“ verwendet. Diese Range-Optionen werden wiederum in zwei verschiedene Gruppen unterteilt: Bei der angesammelten Range-Option ist die Rendite davon abhängig, wie lange sich der Kurs innerhalb des Korridors bewegt hat, während ansonsten die Höhe der Rendite bereits von Vornherein fest steht.

Die Range-Optionen können auf zahlreiche verschiedene Arten gestaltet werden, trotzdem gibt es einige beliebte Variationen, wie beispielsweise die Single-Range-Optionen, bei denen dem Broker der Wert ausgezahlt wird, der sich während der Laufzeit der Option durch die Bewegungen des Kurses innerhalb des Korridors angesammelt hat – hat sich der Kurs außerhalb des Korridors bewegt, fällt der Gewinn entsprechend schmaler aus. Auch die K.O.-Range-Option wird gern gehandelt: Hierbei wird von Vornherein festgelegt, wie hoch die Rendite bei einer Option im Geld ausfällt. Dabei darf sich der Kurs allerdings keinesfalls außerhalb des Korridors bewegen – dies hätte den Verlust des kompletten Einsatzes zur Folge.

Das Ladder-Trading für Profis

Der Ladder-Handel gehört zu den neueren Handelsarten und ist eher auf erfahrene Trader ausgelegt, die den Markt mithilfe der technischen oder der fundamentalen Analyse genau durchleuchten können. Beim Ladder-Trading werden meist vier bis fünf verschiedene Stufen oder „Sprossen“ vorgegeben, auf die der Trader spekulieren kann. Dabei steigt die Rendite mit jeder Sprosse: Die Sprosse, die am wahrscheinlichsten erreicht wird, ist mit einer niedrigen Rendite versehen und je unwahrscheinlicher es ist, die Sprosse zu erreichen, desto höher steigt die maximale Rendite. Der Trader wählt demnach beim Ladder-Trading zunächst einen bestimmten Basiswert und daraufhin die Sprosse der Leiter aus, auf welcher der Kurs zum Ablaufzeitpunkt stehen wird, bzw. welche der Kurs übersteigt. Liegt der Kurs zum Ablaufzeitpunkt hingegen auf der nächsthöchsten Sprosse, ist der Trade ebenfalls aus dem Geld und der Händler verliert seinen Einsatz. Bevor sich unerfahrene Trader einem so hohen Verlustrisiko aussetzen, sollten sie erste Erfahrungen mit einem unverbindlichen und kostenlosen Demokonto sammeln, das viele Broker anbieten.

Spannende Abwechslung: Das Paar-Trading

Eine der neusten Handelsarten, die dem Portfolio verschiedener Unternehmen hinzugefügt wurde, ist das Paar-Trading: Im Gegensatz zum Ladder-, Call/Put- oder zum Binäre-Optionen-One-Touch-Handel spekulieren Trader hierbei nicht darauf, dass der Kurs einen spezifischen Punkt erreicht oder nicht erreicht, sondern geben stattdessen an, welches Finanzprodukt zum Ablaufzeitpunkt den höheren Kurs verzeichnen kann. Um es dem Trader dabei nicht zu leicht zu machen, treten hierbei meist zwei Aktien oder Rohstoffe mit ähnlichen Kursverläufen gegeneinander an – und je unwahrscheinlicher es ist, dass der jeweilige Kurs zum Ablaufzeitpunkt über dem des anderen Finanzproduktes steht, desto höher steigt die mögliche Rendite.

Spekulation mit aktuellen Daten Es gibt zahlreiche Alternativen dazu, mit Binären Optionen One Touch zu handeln – Trader sollten einfach mal die Augen offen halten und sich unter Umständen bei ihrem favorisierten Broker genau über die angebotenen Handelsarten sowie über deren Vor- und Nachteile informieren. Zu den zur Verfügung stehenden Alternativen gehören in jedem Fall der Call/Put-Handel, sowie der Range-Handel, das Ladder- und das Paar-Trading.

Noch mehr interessante Beiträge für Sie aus unserer Redaktion:

Binäre Optionen DAX-Opening – Trading Tipps für 2020

In den letzten Beiträgen haben wir Ihnen einige Trading-Strategien und Analyse-Methoden vorgestellt. Die meisten der vorgestellten Systeme basierten auf der Markttechnik, weil der Handel von binären Optionen bevorzugt auf kurzfristiger Basis getätigt wird. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen zwei besondere Strategien vor, die ebenfalls auf Basis der Markttechnik basieren. Das besondere dabei ist jedoch die Anwendbarkeit auf mehreren Zeitebenen.

Nie während der Eröffnung handeln, aber danach

Unter Daytradern ist allgemein bekannt, dass die Kursvolatilität bei Eröffnung der Märkte, in Deutschland beispielsweise um 9:00 Uhr, extrem hoch ist. Das liegt daran, dass viele Order, die zum Handelsschluss des vorherigen Tages beziehungsweise innerhalb der geschlossenen Zeit eingegeben wurden, nun ausgeführt werden.

In der Regel wird die Meinung vertreten, nie zur Eröffnung zu spekulieren. Besonders Daytradern die nur geringe Kursveränderungen ausnutzen, kann hohe Volatilität das Genick brechen, denn diese sind meistens sehr eng abgesichert. Das heißt, dass deren Stop-Loss-Order nicht weit vom Einstandspreis entfernt liegen. Bei hoher Volatilität ist das „ausgestoppt“ werden sicher, wodurch ein Verlust entsteht.

Was aber Daytrader vermehrt nutzen können ist die Tatsache, dass sich diese Volatilität innerhalb von etwa 30-45 Minuten wieder verringert (sofern es keine Wirtschaftsnachrichten gibt) und in den meisten Fällen eine Gegenbewegung eingeleitet wird. Der Kurs bewegt sich dann sehr oft zum Eröffnungspreis hin. Er korrigiert sozusagen die Übertreibung, die durch die aufgelaufenen Orders bei Eröffnung entstanden ist.

Schauen wir uns den DAX-Future im 5 Minuten-Chart an (Screen 1), so stellen wir fest, dass genau um 9:00 Uhr der Preis sehr stark angestiegen ist. Da wir als erfahrene Trader aber davon ausgehen, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit auf eine Korrektur zum Eröffnungspreis besteht, ergibt sich hieraus eine gute Chance auf einen erfolgreichen Trade.

Screen 1 : DAX-Future im 5-Minutenchart

Wir müssen nun nichts weiter tun, als uns eine binäre Option auf den DAX zu suchen. Wir wählen zu diesem Zweck den Anbieter 24Option und wählen über die Handelsplattform eine Binäre Option auf den DAX. (Screen 2)

Bei 24Option sind Binäre Optionen auf zahlreiche Indices möglich

Wenn wir unserem Beispiel folgen wissen wir, dass sich der Kurs spätestens eine Stunde nach Eröffnung wieder zurück bewegt haben wird. Das ist die erste Vorgabe an unsere binäre Option und betrifft das Zeitfensters beziehungsweise die Laufzeit der binären Option. Eine Put-Option mit der Laufzeit von 30 Minuten wäre hier ebenfalls durchaus denkbar.

Wir haben daher eine gute Chance einen Treffer zu landen. Diese Strategie ist übrigens sehr populär und wird von vielen erfolgreichen Daytradern wie zum Beispiel Birger Schäfermeier praktiziert.

Kurskorrektur voraus

Wie eben geschildert, setzt nach einer Übertreibung in der Regel eine Korrektur ein. Dieser Umstand ist unter Tradern bekannt und fließt oft in den Handel mit ein. Dieses Wissen kann man sich deshalb auch für weitere Strategien zu Nutze machen.

Unsere zweite Strategie, die wir Ihnen vorstellen ist der ersten daher sehr ähnlich. Mehr noch könnte man sagen, dass es hierbei um dieselbe Technik handelt. Jedoch eben nur auf höherer Zeitbasis, also mit längerer Laufzeit für die Option.

Die Rede ist vom sogenannten Gap-Trading. Bei einem Gap handelt es sich um Kurslücken. Im Grunde genommen entstehen Gaps nach Eröffnung eines Marktes (z.B. auch oft bei Einzelwerten). Die extreme Nachfrage wird durch platzierte Order während geschlossener Märkte herbeigeführt. Laut einer Studie werden 70% solcher Gaps wieder geschlossen. Und das machen sich viele Trader zu Nutze.

Wenn Gaps entstehen, dann sind diese unterschiedlich groß. Daher ist der Handel oft nur auf einer höheren Zeitbasis möglich, da sich das Schließen des Gaps über den ganzen Tag hinziehen kann. Bei Währungen entstehen Gaps des Öfteren nach einem Wochenende, z.B. wenn relevante Nachrichten innerhalb der geschlossenen Märkte gebracht werden.

In unserem zweiten Beispiel sehen wir ein Gap im Währungspaar Eur/Usd, das nach einem Wochenende entstanden ist. Der 1-Stunden Chart zeigt zwar auch eine anschließende Seitwärtsbewegung, dennoch mit einer Aufwärtstendenz. Das Gap wurde innerhalb von sechs Stunden geschlossen (Screen 3).

Screen 3 : Stundenchart des Eur/Usd

Wir hätten durch diese Erkenntnis sogar zwei Möglichkeiten gehabt zu handeln. Nämlich mit einer Call-Option auf das Schließen des Gaps, sowie mit einer Put-Option auf das Fortsetzen des Trends nachdem das Gap geschlossen worden ist. Welche der beiden Möglichkeiten man hier wählt ist einem selbst überlassen. Jedoch empfiehlt sich die zweite Variante, da erfahrungsgemäß die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass der Trend nach Schließen des Gaps fortgesetzt wird. Denn es handelt sich ja bekanntlich um eine Korrektur.

Wie managen Sie das Risiko?

Im Trading von Futures und anderen Instrumenten ist das Risiko-Management das A und O. Daytrader suchen daher nach Setups (Mustern), bei denen sie sich sehr eng absichern können. Das wäre zum Beispiel der Fall kurz ober- oder unterhalb eines Widerstandes beziehungsweise einer Unterstützung. Beim Trading mit binären Optionen haben wir jedoch keine Möglichkeit zusätzliche Stop-Loss-Order einzustellen. Das ist aber auch nicht notwendig, denn binäre Optionen sind in ihrer Struktur bereits abgesichert. Sie können nur einen gewissen Betrag verlieren und dieser steht schon vorher fest.

Nichtsdestotrotz kann man sich Einiges von Daytradern abschauen, denn deren Strategien zielen neben dem Risiko-Management oft auf ein hohes Chancen-Risiko-Verhältnis ab. Konkret heißt es, dass sie Ausschau nach Mustern halten bei denen die Gewinnmöglichkeit höher ist als der mögliche Verlust. Und das lässt sich auch mit binären Optionen wunderbar nachtraden.

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Binäre Optionen: Strategien, Roboter und Indikatoren
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