Trading Software 2020 So finden Sie die passende Handelssoftware

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Contents

Trading Software 2020: Online-Trading mit der passenden Software beginnen

Bevor ein Handelskonto bei einem Online-Broker eröffnet wird, sollten sich Trader auch mit der passenden Trading Software befassen. Die individuellen Anforderungen können sich von Trader zu Trader unterscheiden, sodass der Funktionsumfang der Software eine wichtige Rolle spielt. Zudem kommt es bei der Auswahl auch darauf an, mit welchem Anlageprodukt gehandelt werden soll. Es kann gut sein, dass eine Software hervorragende Leistungen für den Bereich Forex bietet, aber für andere Anlageprodukte weniger überzeugend ist. Wo Einsteiger zunächst nur Grundlegendes für den Handel benötigen, da können die Ansprüche von Profis ganz anders ausfallen. Über die Handelsplattform sollten tagesaktuelle Marktinformationen, Realtime-Kurse und ausführliche Analysen zur Verfügung gestellt werden.

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Trader Software – gute Software muss nicht teuer sein

Der Rendite stehen immer die Kosten und Gebühren für den Handel gegenüber. Teure Ordergebühren können die erziele Rendite empfindlich schmälern, was wohl jeder Trader weiß. Aber auch für die Trader Software können Kosten anfallen. Zudem können einzelne Leistungen, wie beispielsweise die Versorgung mit Kursdaten zusätzliche Kosten bedeuten. Doch genügt nicht auch eine kostenlose Software für den Handel? Diese Frage sollten sich sowohl Einsteiger als auch Trader mit langjähriger Erfahrung stellen. Es gibt durchaus auch kostenlose Lösungen, die einen attraktiven Funktionsumfang aufzeigen. Für erfolgreiche Börsengeschäfte ist eine gute Trader Software erforderlich.

Unter den weltweit beliebtesten Handelsplattformen findet sich der MetaTrader 4. Wer den Forex- oder CFD-Handel realisieren möchte, sollte sich über den MetaTrader 4 informieren. Die Oberfläche der Software ist benutzerfreundlich angelegt und bietet nützliche Werkzeuge, die zur Analyse genutzt werden können. Die Zuverlässigkeit ist ein weiterer Aspekt, der im Zusammenhang mit dem MetaTrader 4 genannt werden kann. Im Bereich der technischen Chart-Analyse bietet die Software zudem viel Hilfreiches. Nicht nur das manuelle Trading ist über den MetaTrader 4 möglich. Darüber hinaus kann auch das automatische Trading umgesetzt werden. Die neue Version stellt sich durch den MetaTrader 5 dar. Die beiden Handelsplattformen sind nicht identisch und unterscheiden sich in manchen Aspekten, sodass sich ein Vergleich ratsam erweisen kann.

Die GKFX Handelsplattformen im Überblick

Auch beim Handel gibt es verschiedene Handelsplattformen. Dabei kann es sich auch um eine Eigenentwicklung des jeweiligen Brokers handeln. Hier sollte auf etwaige Kosten geachtet werden. Die meisten Handelsplattformen zeigen sich anwenderfreundlich und weisen ein hohes Maß an Sicherheit auf. Die umfangreiche Auswahl an Handelsarten machen einen weiteren Pluspunkt aus.

Die genannten Handelsplattformen zeigen nur einen Ausschnitt der Möglichkeiten auf. Die Liste an Trader Software ist sicherlich um einiges länger. Ein Trading Software Vergleich kann sich durchaus lohnen, um genau die Software ausfindig zu machen, die den individuellen Bedürfnissen genügt. Dabei können auch kostenlose Handelsplattformen einen guten Dienst leisten. Trader sollten sich über den Funktionsumfang informieren. Zu verschiedenen Handelsplattformen gibt es auch eine kostenlose Demoversion.

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Kostenlose Realtime-Kurse

Gerade für kurzfristig orientierte Trader ist es unabdingbar sich über die aktuelle Kursentwicklung auf dem Laufenden zu halten und das mehrmals täglich. Sich nur einmal am Tag über die Kursstände zu informieren, kann sich als zu wenig erweisen. Hierbei kommt es sicherlich auf die Anlagestrategie des jeweiligen Traders an. Mithilfe von Realtime-Kursen kann die Informationseinholung umgesetzt werden. Bei Realtime-Kursen handelt es sich um Kurse, die in Echtzeit dargestellt werden beziehungsweise ohne Verzögerung. Bei Kursen, die nicht in Realtime angezeigt werden, spricht man auch von sogenannten „verzögerten Kursen“. Für so manchen Trader sind Kurse in Echtzeit ein wichtiges Hilfsmittel, das für die Umsetzung der Anlagestrategie benötigt wird.

Wann die Kurse aktualisiert werden, sollte beachtet werden. Wenn eine Trading Software Realtime Push-Kurse zu den Funktionen zählt, dann wird der Kurs ständig und automatisch aktualisiert. Bei Realtime Pull-Kurse gestaltet sich die Aktualisierung anders. Diese erfolgt, wenn der Trader den Kurs abfragt. Nicht immer zählen Realtime-Kurse zu den kostenlosen Leistungen. Wer Kurse in Echtzeit für seine Anlagestrategie benötigt, sollte sich im Vorfeld darüber informieren, ob diese bei der ausgewählten Software kostenlos sind. Zudem ist es möglich, das Realtime-Kurse nicht für alle Wertpapiere und Börsen vorliegen.

Die Anzeige von Kursen in Echtzeit zeigt sich für viele Trader von Interesse. Es kann durchaus sein, dass die Abfrage von Realtime-Kursen mit Kosten verbunden ist. Darüber hinaus kann es sein, dass keine Kurse in Echtzeit für ein bestimmtes Wertpapier oder eine Börse zur Verfügung stehen. Es sind Realtime Push- und Pull-Kurse zu unterscheiden.

Chartanalyse – Indikatoren und Werkzeuge

Bei verschiedenen Trading Softwares besteht die Möglichkeit, auch direkt aus dem Chart zu handeln. Der Chartanalyse messen viele Trader eine wichtige Bedeutung bei. Die Chartanalyse kann dazu genutzt werden, um den geeigneten Zeitpunkt für den Kauf- oder Verkauf eines Wertpapiers zu bestimmen. Daher ist auch die charttechnische Analyse bei einer Trading Software gefragt. Anhand der Chartanalyse können sich Trader über tagesaktuelle Einschätzung eines Wertpapiers informieren. Die Untersuchung von Kursverläufen steht im Fokus, da die zukünftige Entwicklung eines Kurses abgeschätzt werden soll. Charts können auf verschiedene Arten dargestellt werden, darunter finden sich unter anderen:

  • Linien-Charts
  • Candle-Stick-Charts
  • Balken-Charts

Der Kursverlauf eines Basiswerts kann durch einen Linien-Chart dargestellt werden. Dabei werden die Schlusskurse eines Zeitintervalls dargestellt. Die Verbindung der Schlusskurse erfolgt durch eine Linie. Eine Darstellung ist auch auf Wochen- oder Monatsbasis möglich. Wie sich die Kursschwankungen innerhalb eines Intervalls darlegen, kann anhand eines Linien-Charts nicht wiedergegeben werden. Ein Candle-Stick-Chart ähnelt in seiner Darstellung, wie der Name bereits vermuten lässt, einer Kerze. Dabei werden Eröffnungs- und Schlusskurs als Rechteck veranschaulicht. Trends zu erkennen, ist je nach Anlagestrategie, besonders wichtig. Mithilfe des Candle-Stick-Charts können auch kleinere Trends entdeckt werden. Es gibt eine Vielzahl an Indikatoren, durch die ein Trader einen Kurs interpretieren kann.

Die Chartanalyse stellt einen nicht zu vernachlässigen Bestandteil der Handelsplattform dar. Wer Charts zur Analyse des Kursverlaufs nutzen möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, was genau durch die Darstellung ersichtlich wird. Charts sollten richtig gelesen werden können, was mitunter einer gewissen Erfahrung bedarf. Auch Einsteiger sollten sich mit den verschiedenen Charttechniken vertraut machen.

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Aktien Software – Aktienkurse analysieren und Depot verwalten

Beim Trading ist das Ziel der erfolgreiche Handel an der Börse. Wer mit Aktien handelt, kann sich durch die richtige Aktien Software eine gute Unterstützung holen. Nicht nur Einsteiger können von der Software profitieren, sondern auch erfahrene Trader. Die Ansprüche an die Aktien Software können sich bei den genannten Trader-Typen unterscheiden. Die Depotverwaltung kann zum Funktionsumfang zählen, was sich vorteilig zeigt. Hierdurch können sich Trader über aktualisierte Kurse informieren lassen. Auch Dividendenzahlungen, Käufe oder Verkäufe und mehr können übersichtlich mithilfe der Depotverwaltung überblickt werden. Auf dem Markt finden sich verschiedene Angebote im Bereich Aktien Software, darunter sind unter anderem auch die Folgenden vertreten:

  • Shareholder Standard
  • AktienProfi
  • TraderStar
  • DAXA-Chart Privat

Verschiedene Aktien Softwares stehen auch zum kostenlosen Download bereit. Aktien können mithilfe von Analyse-Tools überwacht werden. Wie umfangreich sich die Features für den Handel zeigen, hängt von der jeweiligen Software ab. Der Kursverlauf einer Aktien kann anhand der Chart-Analyse bewertet werden, um den künftigen Verlauf zu prognostizieren. Die Aktien Software sollte auf dem aktuellsten Stand sein. Auch der automatische Handel mit Aktien ist über verschiedene Programme möglich. Es sollte beim Aktienhandel bedacht werden, dass auch die umfangreichste Aktien Software Gewinne nicht garantieren kann. Jedoch bieten die verschiedenen Hilfsmittel eine nicht zu unterschätzende Unterstützung.

Auch bei einer Aktien Software steht der Funktionsumfang im Mittelpunkt des Interesses. Die Depotverwaltung kann einen einfachen Überblick über relevante Daten liefern. Der automatische Handel ist auch mit Aktien möglich. Trader, die sich hierfür interessieren, sollten nach einer entsprechenden Handelsplattform Ausschau halten. Um den zukünftigen Kurs einer bestimmten Aktie besser einschätzen zu können, kann die Chart-Analyse verwendet werden.

Die eigenen Ansprüche bei der Auswahl miteinbeziehen

Wer den kurzfristigen Handel mit Wertpapieren umsetzen möchte, ist auf Kurse in Echtzeit angewiesen. Daher zeigt sich gerade dieser Aspekt für Daytrader besonders wichtig. Beim Daytrading erfolgt das Eröffnen und Schließen einer Position innerhalb eines Börsentags. Daytrader spekulieren darauf, bereits von geringen Kursschwankungen profitieren zu können. Wer hingegen den langfristigen Handel bevorzugt, hat mitunter andere Anforderungen an den Funktionsumfang der Handelsplattform. Die Auswahl an Analyse-Tools ist sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Trader von Interesse.

Über die Handelsplattform sollte auch ein Marktüberblick möglich sein. Ebenso sind tagesaktuelle Nachrichten über Aktienunternehmen und auch die Politik für Trader interessant. Die Trader Software muss sicherlich auch auf das Anlageprodukt zugeschnitten sein, das sich der Trader für den Handel ausgesucht hat. Die gute Usability der Software ist für viele Trader von Belang. Der automatische Handel mit Wertpapieren zählt zu den Leistungen verschiedener Programme. Hier übernimmt das Programm den Kauf- und Verkauf von Wertpapieren.

Trader sollten sich zunächst über die eigenen Ansprüche bewusst werden. Soll der Handel manuell durchgeführt werden oder automatisch? Soll die Laufzeit einer Position kurz- mittel- oder langfristig sein? Kurse in Echtzeit stellen für Daytrader ein relevantes Kriterium bei der Wahl der Trading Software dar. Hier können zusätzliche Kosten anfallen. Einige Trader sind bereit für einen Trader Software zu bezahlen, andere hingegen greifen nur auf kostenlose Lösungen zu.

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Demokonto – Trading ohne Risiko

Welche Funktionen eine Handelsplattform aufweist, kann zumeist nachgelesen werden. Jedoch sagt dies noch nichts über die Benutzerfreundlichkeit aus. Daher präsentiert sich die Nutzung eines kostenlosen Demokontos, das zur Handelsplattform bereitgestellt wird als sinnvoll. Über das Demokonto kann der Handel ohne Risiko ausprobiert werden und damit auch die Funktionen der Handelsplattform. Dabei sollte beachtet werden, dass sich der Funktionsumfang des Demokontos und der der regulären Handelsplattform voneinander unterscheiden kann. Der Handel kann mithilfe des Demokontos durchgespielt werden. Dazu steht ein virtuelles Guthaben bereit, das eingesetzt werden kann.

Der Handel erfolgt über das Demokonto nicht mit echtem Geld, was natürlich zur Folge hat, dass auch keine echten Renditen erzielt werden können. Nichtsdestotrotz präsentiert ein Demokonto attraktive Vorteile, die nicht nur von Einsteigern geschätzt werden. Auch erfahrene Trader nutzen das Demokonto, um Strategie zu optimieren. In welche Höhe das virtuelle Guthaben ausfällt und ob die Nutzung des Demokontos nur zeitlich begrenzt möglich ist, ist abhängig vom jeweiligen Anbieter.

Wer sich noch nicht für eine Handelsplattform entschieden hat, kann über das Demokonto nicht nur erste Erfahrungen im Handel sammeln, sondern zudem auch die Funktionen austesten. So gelingt der Einstieg in den Handel mit echten Einsätzen und die Entscheidung für eine bestimmte Handelsplattform leichter.

Trading Apps – traden über Smartphone oder Tablet

Um aktiv am Börsenhandel mit Wertpapieren teilzunehmen, kann sich eine Trading App als praktische Alternative zum heimischen PC erweisen. Wer eine entsprechende App für das Trading nutzt, kann Kauf- und Verkaufs-Orders auch von unterwegs aus ausführen. Darüber hinaus können die Entwicklungen im Depot, Realtime-Kurse und aktuelle Börsennews über die App in Erfahrung gebracht werden. Ein guter Broker sollte auch in Sachen Trading App überzeugen. Es gibt die Apps für das mobile Trading nicht nur für den Aktien-, CFD und Forexhandel und andere Anlageprodukte. Gerade Trader, die den kurzfristigen Handel umsetzen, können von einer Trading App profitieren.

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Es sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass eine reguläre Trading Software, über die vom PC aus gehandelt wird, mitunter einen größeren Funktionsumfang aufweisen kann. Bevor die Trading App für den Handel eingesetzt wird, sollten sich Trader über die zur Verfügung stehenden Funktionen informieren. Die Frage nach dem Betriebssystem des mobilen Endgeräts erweist sich durchaus von Interesse, da viele Trading Apps nur für iOS- oder Android-Betriebssysteme ausgelegt sind. Sicherlich gibt es hier auch Ausnahmen, die eine mobile Lösung für Blackberry und Windows Phone bieten.

Durch die Nutzung einer Trading App müssen lukrative Chancen nicht mehr verpasst werden, da der Handel auch von unterwegs aus möglich ist. Eine gute Internetverbindung ist hier vorausgesetzt. Ob der Funktionsumfang der App ebenso groß ist, wie der der regulären Trader Software, sollte im Vorfeld geprüft werden. Eine Trading App kann sich beim Handel mit verschiedenen Anlageprodukten als nützliche Ergänzung zur Trading Software erweisen.

Fazit

Bevor die Entscheidung für eine Trading Software fällt, sollten Trader verschiedene Angebote miteinander vergleichen. Nicht nur die Kosten zeigen sich für die Entscheidungsfindung relevant, auch der Funktionsumfang spielt eine entscheidende Rolle. Zudem ist hinsichtlich der Auswahl auch das Anlageprodukt zu beachtet, das gehandelt werden soll. Eine Software, die für den CFD- und Forex-Handel ausgelegt ist, muss nicht zwingend auch die richtigen Funktionen für andere Handelsarten mit sich bringen. Ein aktueller Überblick über das Depot erleichtert die Verwaltung, sodass auch dies als Kriterium miteinbezogen werden sollte.

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Die beste Trading Software jetzt entdecken – Trader Software im Test

Die beste Trader Software – welche Eigenschaften braucht sie?

Um herauszufinden, welche die beste Trading Software ist, ist es erst einmal wichtig, die Eigenschaften einer solchen zusammenzustellen.
Jeder Trader hat andere Erwartungen an eine gute Software.
Dennoch gibt es einige Punkte, die möglichst immer erfüllt sein sollten, damit sich die Investition in eine Trading Software auch wirklich lohnt.

1. Die Kursversorgung muss zuverlässig sein

Ein Überblick über die Kurse ist die wichtigste Grundlage, um überhaupt gut handeln zu können. Daher muss die beste Trading Software den Händler auf jeden Fall verlässlich mit den aktuellen Kursen versorgen. Viele Broker bieten natürlich auch einen Überblick über die Kurse an. Allerdings ist es hier so, dass die Aktualisierung der Kurse nicht unbedingt wirklich sekündlich stattfindet. Gerade bei kurzfristigen Trades ist es jedoch aber wichtig, dass die Kurse aktuell sind. Real Time Push Kurse sind bei einer Trading Software daher unverzichtbar. Wichtig dabei zu wissen: Push steht hier für den Fakt, dass die Software die Kurse direkt an die Handelsplattform weiterleitet und diese damit hier ebenfalls so schnell aktualisiert werden.

2. Immer auf dem neuesten Stand

Neben den aktuellen Kursen können auch die Nachrichten einen Einfluss auf die Kaufentscheidungen haben. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Software über einen Nachrichtenticker verfügt. Dieser Ticker informiert über politische und über wirtschaftliche Veränderungen. Diese können teilweise einen deutlichen Einfluss auf die Kursentwicklung haben. Natürlich ist es möglich, sich selbst im Internet oder über Nachrichtenportale zu informieren. Das ist aber mit einem zeitlichen Aufwand verbunden, der gerade beim Daytrading ein schnelles Handeln unmöglich machen kann. Daher hat eine gute Software zusätzlich auch einen Newsticker an Bord.
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3. Eine solide Chartanalyse

Die beste Trading Software nützt nur wenig, wenn es hier keine Chartanalyse gibt. Einen Überblick mit Charts zu haben ist die eine Sache, doch wie sieht es aus, wenn diese auch analysiert werden sollen? Es gibt einige Broker, die verschiedene Analyseangebote zur Verfügung stellen. Hier jedoch die passende Analyse für die eigenen Ansprüche zu finden, ist nicht ganz so einfach. Daher ist es nur von Vorteil, wenn bei der Trading Software eine Chartanalyse angeboten wird, die sich idealerweise auch noch an die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt.

4. Möglichst geringe Kosten

Beim Trading sorgen alle Kosten dafür, dass die Rendite deutlich geschmälert wird. Das gilt natürlich auch für die Kosten, die für eine Trading Software aufgerufen werden. Ein wichtiges Detail im Vergleich ist daher ein Blick auf die Preise, die für eine Software gezahlt werden müssen. Nur dann, wenn die Software auch wirklich einen Zusatznutzen hat, sollte dafür auch Geld ausgegeben werden. Es gibt heute aber auch durchaus sehr kostengünstige oder sogar kostenfreie Software, die ebenfalls sehr hilfreich beim Trading ist.

5. Zusammenspiel mit dem Broker

Damit die Trading Software auch richtig in den eigenen Handel integriert werden kann, braucht es hier eine gute Kompatibilität mit dem Broker. Die Auswahl des Brokers sollte vor der Auswahl der Software getätigt werden. Ein guter Broker ist die beste Grundlage für den Handel (auch interessant: Broker Software Vergleich) . Auf dieser Basis lässt sich dann herausfinden, welche Trader Software mit dem Broker harmoniert und mit ihm kombiniert werden kann. Teilweise werden durch den Broker selbst auch Trading Software Pakete angeboten. Es kann sich also durchaus lohnen, einen Blick auf die Angebote des Brokers zu werfen.

Nützliche Tools einer soliden Trading Software

Wir haben bereits gesehen, was Erkennungsmerkmal einer guten Trading Software sein können. Die Praxis zeigt, dass es vor allem bei der Darstellung der Charts und den Tools zur Auswertung viele Unterschiede gibt. Deshalb richten wir unseren Fokus noch einmal auf diese Faktoren.

1. Individuelle Parametereinstellung bei Indikatoren wichtig

Natürlich gibt es in einer Trading Software Indikatoren, welche aber nicht immer individuell einstellbar sind. Vor allem für ambitionierte Anleger macht es Sinn, auf individuelle Parametereinstellungen bei den Indikatoren zurückgreifen zu können. So können beispielsweise bei MACD gleitende Durchschnitt oder exponentiell Durchschnitte verwendet werden.

2. Backtest und Entwicklung von Handelssystemen

Unterschiede gibt es bei den Trading Softwares auch bei den automatischen Handelssystemen und Backtests. Um die Anwendung nicht unnötig zu erschweren, sollte eine gute Trading Software keine umfangreichen Programmierkenntnisse voraussetzen, um beispielsweise automatische Handelssysteme nutzen zu können. Für die Umsetzung einer Handelsstrategie sind die Backtests unerlässlich. Deshalb gehören sie zu den wichtigen Komponenten einer guten Handelssoftware. Um die Parametereinstellungen variabel testen zu können, sind längere historische Zeiträume wichtig. Außerdem sollte die Trading Software das Testen einer Strategie mit variablen Einstellungen ermöglichen.

3. Marktscanner kann beim Überblick behilflich sein

Nicht jede Trading Software bietet einen Marktscanner, dennoch kann er sich als nützliches Werkzeug erweisen. Die Trader können mit einem Marktscanner Hunderte Märkte in kürzester Zeit anhand definierter Kriterien sortieren. So lässt sich beispielsweise der deutsche Aktienmarkt aufsteigend oder absteigend unter Berücksichtigung von Kriterien, wie beispielsweise Commodity Channel Index, Momentum oder RSI sortieren.

4. Portfolio-Auswertung hilft bei Performanceanalyse

Eine gute Trading Software bietet den Nutzern eine Portfolio-Auswertung mit verschiedenen Kriterien. Die Auswertungsfunktion steht bei den Softwarelösungen in unterschiedlicher Form zur Verfügung. Bei einigen Trading Softwares wird sie als Komplettlösung zur Verfügung gestellt, andere ermöglichen zumindest den Übertrag spezifischer Kennzahlen (beispielsweise Payoff Ratio oder Trade Ratio) in ein Excel-Dokument, um dort die Auswertung vorzunehmen.
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Beste Trader Software – der Vergleich

Um herausfinden zu können, welche die beste Trading Software ist, haben wir einen Vergleich durchgeführt. In diesem Vergleich haben wir mehrere Angebote unter die Lupe genommen und überprüft, was diese zu bieten haben. Das Ergebnis macht deutlich, dass ein Klassiker es auf den ersten Platz geschafft hat.

1. Der Klassiker: Meta Trader 4

Wer sich schon ein wenig auf dem Parkett des Handels bewegt, der wird sicher früher oder später auch schon einmal vom Meta Trader 4 gehört haben. Hierbei handelt es sich um die Plattform, die weltweit ganz besonders beliebt ist und häufig zum Einsatz kommt. Sie stellt Realtime-Kurse, Charts, Orderaufgaben und Gewinn- und Verlustanzeigen in Echtzeit zur Verfügung. Zudem gibt es hier Indikatoren, die für die technische Analyse genutzt werden können. Es ist möglich, in den Charts selbst die Orderaufgaben zu erstellen. Zudem punktet der Trader mit einem besonders übersichtlichen Aufbau und ist damit auch ideal für Einsteiger geeignet. Ein weiterer Pluspunkt: Es gibt eine App für iPhone und auch für das iPad, die ein Trading von unterwegs möglich macht. Allerdings braucht der Trader für die Nutzung von Meta Trader 4 immer eine Internetverbindung. Um den MetaTrader zu nutzen ist jedoch ein Brokerkonto erforderlich, und wenn es einfach nur ein Demokonto ist.

2. TraderStar als Trader Software

Die zweite Trading Software im Test war der TraderStar. Hierbei handelt es sich um eine kostenfreie Software, die einfach heruntergeladen werden kann. Im Test wird deutlich, dass dieses Angebot für Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen interessant ist. Hier erhalten Trader einen Überblick zu den wichtigsten Informationen für Fonds und Aktien, Währungen und Indizes sowie Futures und Optionen. Zudem ist es möglich, hier sogar einen Blick auf die Wertentwicklungen in der Vergangenheit zu werfen. Das ist durchaus wichtig, um eine eigene Anlagestrategie entwickeln zu können. Einer der wohl wichtigsten Vorteile, der von dieser Software geboten wird, liegt darin, dass sie durch erfahrene Programmierer durchaus auch erweitert werden kann. Ein Nachteil sind dagegen die doch recht häufigen Einblendungen von Werbung, die hier stattfinden.
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3. DAXA-Chart Privat

Wer mehrere Depots führt, der wird mit dieser Trader Software ebenfalls zufrieden sein. Sie ist so aufgebaut, dass sich hier die verschiedensten Depots übersichtlich verwalten lassen. Zudem gibt es eine hervorragende Chartanalyse und die Option, hier einige Favoritenlisten zusammenzustellen. Der Trader hat die Möglichkeit, bei der Software eine Listenauswertung zu nutzen, auf deren Basis dann auch Kaufempfehlungen ausgegeben werden. Wer also eine Software sucht, die durchaus auch für die Zusammenstellung von Kaufempfehlungen genutzt werden kann, der ist hier gut bedient. Auch DAXA-Chart Privat ist kostenfrei.

4. Die Software Guidants

Ebenfalls in unserem Test mit von der Partie ist das Tool Guidants. Es wird kostenfrei zur Verfügung gestellt und versorgt den Trader mit aktuellen Charts und Real Time Push Kursen. Dazu bietet Guidants einen Überblick über die aktuellen Nachrichten und aktualisiert alles in Echtzeit. Ein besonderes Highlight: Die Software bietet eine Social-Media-Funktion. Wer sich also mit anderen Tradern kurzschließen möchte, der kann dies über die Software problemlos tun. Der Trader kann auf der Basis von Widgets für eine individuelle Zusammenstellung sorgen und die Übersicht so auf die eigenen Wünsche und Bedürfnisse anpassen. Das Grundprogramm gibt es kostenfrei. Es kann durch zusätzliche Pakete noch ergänzt werden, die dann jedoch mit Kosten verbunden sind.

5. Xtick im Test

Den Abschluss in unserem Test bildet die professionelle Trading-Software Xtick. Sie dient vor allem für Echtzeit-Analysen, die mit dem Programm durchgeführt werden können. Mehr als 80 Indikatoren sind hier integriert und können dazu genutzt werden, um die selbst zusammengestellten Charts zu analysieren. Die Testversion kann für acht Tage kostenfrei ausprobiert werden. Danach ist Xtick jedoch kostenpflichtig.
Der Gewinner: In unserem Test haben wir verschiedene Programme getestet um herauszufinden, welche die beste Trading Software ist. Hier konnte sich der Meta Trader 4 als Gewinner durchsetzen. Das Tool bietet die besten Voraussetzungen für eine individuelle Nutzung, ist einfach zu bedienen, steht kostenfrei zur Verfügung und kann ganz einfach angepasst werden. Es hat also durchaus seinen Grund, dass der Meta Trader weltweit die beliebteste Software ist, die beim Handel zum Einsatz kommt. Es kann sich lohnen, die Trading-Software zu testen und so herauszufinden, ob sie auch den eigenen Ansprüchen genügt.

Daytrading Software & Hardware 2020 – Alles was Sie zur Analyse und das Traiding brauchen.

Als Neuling ist es nicht einfach, den ersten Schritt in die Börsenwelt zu tun. Schließlich geht es um Geld und man möchte Anfängerfehler vermeiden. Ein Anfänger ist mit der etablierten Daytrading Software auf der sicheren Seite. Hier finden Sie eine erste Orientierung.

Daytrading Software und Hardware – Fakten im Überblick:

  • Intraday-Trading und Swing-Trading: Die beiden Formen des Daytradings
  • Hauseigene Plattform des Anbieters oder MetaTrader und der NinjaTrader: Je nach Bedarf einsetzbar
  • Technische Analysten arbeiten hauptsächlich mit einer Chart-Software
  • Unterschied zur Handel-Software: die Vielfalt der vorinstallierten Charttypen und Indikatoren
  • Keine besonderen Anforderungen an die Hardware

Themenübersicht:

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1.) Die Entscheidung: Was möchten Sie handeln?

Vor dem Start der Börsen-Laufbahn sollte man sich über die Produkte informieren, die man handeln möchte, denn sie sind entscheidend für die Wahl der Daytrading Software und Hardware. Daytrader konzentrieren sich in der Regel auf folgende Handelsprodukte:

  • Währungen (Forex)
  • CFDs (Contract for Difference) auf Aktien, Indizes und Rohstoffe
  • Futures oder Optionen auf Aktien, Indizes oder Rohstoffe
  • Sonstige Derivate (Zertifikate,Optionsscheine)
  • Aktien

Unabhängig davon, welchen Zeitrahmen Sie bevorzugen, ein erfolgreiches Daytrading ist meist nur mit gehebelten Handelsinstrumenten sinnvoll. Es sei denn, man verfügt über ein hohes Risikokapital. In diesem Fall wäre ein ungehebelter Handel zum Beispiel mit Aktien möglich. Ein professioneller Daytrader denkt wie ein Kaufmann. An- und Verkaufspreise sowie laufenden Kosten müssen in einem angemessenen Verhältnis stehen. Der Hebel ist notwendig, um mit einem relativ geringen Kapitaleinsatz ausreichende Kursgewinne zu erzielen. Daytrading kann man grob in Intraday-Trading und Swing-Trading unterteilen:

  1. Beim Intraday-Trading werden Handelsentscheidungen innerhalb eines Handelstages getroffen. Viele Daytrader mögen es, wenn ihre Handelsposition zum Ende des Handelstages geschlossen wird. Sie wollen sich keine Sorgen über die Ereignisse der Nacht machen.
  2. Swing-Trader denken in einem längerfristigen Zeitrahmen. Sie sind jedoch keine Investoren, denn die Dauer einer offenen Position kann man in Tagen oder Wochen messen.

Fazit: Legen Sie im ersten Schritt fest, welche Produkte Sie handeln möchten: Währungen (Forex), CFDs (Contract for Difference) auf Aktien, Indizes und Rohstoffe, Futures oder Optionen auf Aktien, Indizes oder Rohstoffe, Sonstige Derivate (Zertifikate, Optionsscheine), Aktien. Daytrading kann man grob in Intraday-Trading und Swing-Trading unterteilen.

2.) Für das Daytrading: Handelssoftware oder Chart-Software?

Um mit den genannten Handelsobjekten zu traden, benötigen Sie einen Broker. Alle Discount Broker stellen eine hauseigene Handel-Software zur Verfügung. Selbstverständlich ist die Software nicht bei jedem Broker identisch. Trotz der visuellen Unterschiede haben aber alle annähernd die gleichen Grundfunktionen. In einigen Fällen bietet die brokereigene Software nur Grundfunktionen zur Order-Eingabe an. Deshalb nutzen viele Trader eine zusätzliche Handel-Software. Gute Handel-Software ermöglicht die schnelle Order-Eingabe und hilft, mögliche Fehleingaben zu reduzieren.

MetaTrader als Handelssoftware

Mit der wachsenden Verbreitung des Währungshandels hat sich in wenigen Jahren die kostenlose Software von MetaQuotes durchgesetzt. Die Software kann über Metaquotes heruntergeladen werden. MetaQuotes bietet kostenlose historische Kursdaten an. So kann der historische Erfolg einer Daytrading-Strategie überprüft werden. Die meisten Broker haben sich der Dominanz von MetaTrader angepasst und bieten eine Schnittstelle zur Software. Dadurch kann der MetaTrader-Nutzer unabhängig vom Broker arbeiten.

Die Stärke von MetaTrader-Software ist eine Funktion, die sich Expert Advisor (EA) nennt. Der EA bietet eine Programmiermöglichkeit für Handelssysteme und Indikatoren. Metatrader hat dazu eine eigene Sprache entwickelt. Der Aufbau ähnelt der Programmiersprache C. Dadurch gibt es viele Programmierer, die fertige Handelsprogramme in das Internet gestellt haben. Sehr viele Indikatoren können mit Hilfe des EA in die Software integriert werden.

Die meisten EAs gibt es kostenlos im Internet zum Herunterladen. Spezialisten verkaufen allerdings auch eigene Handelssysteme als Blackbox. Der EA dient nicht nur zum Test von Handelsideen, er kann eigenständig Orders an den Broker der Wahl weiterleiten.

Zwei unterschiedliche MetaTrader

Für den MetaTrader4 gibt es die meisten EAs im Internet. Die Version 4 ist etwas langsamer als MetaTrader5. Während MetaTrader4 auf die Bedürfnisse des Währungshandels (Forex) zugeschnitten ist, gehört Metatrader5 die Zukunft. Die Firma MetaQuotes unterstützt nicht mehr Metatrader4, weil das Unternehmen den Umstieg der Software-Nutzer erzwingen möchte. Mit Metatrader5 ist nicht nur der Handel von Währungen, sondern auch von Aktien, CFDs oder Futures umsetzbar. Zurzeit gibt es für MetaTrader5 den Nachteil der geringeren Anzahl frei verfügbarer EAs. Das Problem sollte sich mit der Zeit von selbst lösen.

Bild1: Beispiel-Chart für MetaTrader5

NinjaTrader als Handel-Software

Erfahrene Trader setzen häufig den NinjaTrader ein, weil die Software umfangreich und stabil ist. NinjaTrader ist der Software-Tipp der Profis! NinjaTrader ist eine Chart-Software und ein Order-Tool zugleich. Es stehen eine ausreichende Zahl von eingebauten Indikatoren und Charttypen zur Verfügung. Für tiefere Analysen gibt es eine Backtest-Funktion. NinjaTrader bietet die Möglichkeit einer vollautomatischen Handelssystemumsetzung. Hierzu wird NinjaScript benutzt, eine interne Programmiersprache mit Anlehnung an die Programmiersprache C.

Unter www.ninjatrader.com kann die Software heruntergeladen und getestet werden. Eine Stärke von NinjaTrader ist die schnelle und unkomplizierte Orderaufgabe. Bevor man sich für NinjaTrader entscheidet, sollte man prüfen, ob der eigene Broker eine Schnittstelle zu NinjaTrader anbietet. Nicht jeder Broker unterstützt NinjaTrader. Kostenlos ist die Software nur im End-of-Day-Modus. Wer alle Funktionen in Realtime nutzen möchte, muss eine monatliche Gebühr ab 50,- Amerikanischen Dollar pro Monat bezahlen.

Bild2: Beispiel-Chart für NinjaTrader

Fazit: Alle Discount Broker stellen eine hauseigene Handel-Software zur Verfügung. In einigen Fällen bietet die brokereigene Software nur Grundfunktionen zur Order-Eingabe an. Deshalb nutzen viele Trader eine zusätzliche Handel-Software. Im Vergleich waren der MetaTrader und der NinjaTrader – zwei Handelsplattformen, die sehr leistungsstark sind und weit verbreitet.

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3.) Chart-Software für die Technische Analyse

Technische Analysten arbeiten hauptsächlich mit einer Chart-Software. Der Unterschied zur Handels-Software wie MetaTrader oder NinjaTrader liegt in der Vielfalt der vorinstallierten Charttypen und Indikatoren. Eine Chart-Software ist umfangreicher und ermöglicht meistens eine Depotverwaltung. Jeder Software-Anbieter versucht laufend die Funktionen seiner Software zu erweitern und Schwachstellen zu vermeiden. Deshalb werden die Grenzen zwischen Handels-Software und Chart-Software zukünftig immer geringer.

Um eine gute Entscheidung für eine Daytrading Software zu treffen, ist es ratsam, mehrere Programme zu testen. Die meisten Anbieter bieten kostenlose Demo-Versionen Ihrer Programme an. Weltweit gibt es eine Vielzahl an nützlichen Chart-Programmen. Es ist praktisch unmöglich alle Programme im Einzelnen vorzustellen. Stellvertretend werden deshalb nur zwei professionelle Programme vorgestellt.

  • Metastock ist die Referenzklasse unter den Chart-Programmen.
  • AmiBroker ist das Programm mit herausragendem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Metastock Der „Mercedes“ unter den Chart-Programmen ist Metastock. Die Software war schon immer das Vorbild für viele andere Chart-Programme. Der Umfang und die Darstellung der Charts sind gewaltig. Über die eigene Programmiersprache lassen sich unendlich viele neue Indikatoren entwickeln und testen. Auch bei Metastock gibt es einen Expert Advisor (EA). Diese Funktion enthält eine eigene Formelsprache, mit der beliebig viele Indikatoren oder Handelssysteme entworfen werden können. Der EA bietet unbegrenzte Möglichkeiten für die Spezialisierung eines Traders.

Metastock ist ein Unternehmensteil der Nachrichtenagentur Reuters. Dementsprechend richtet sich das Softwareangebot in erster Linie an Profis. Für den Börsenneuling kann die Fülle der Funktionen überfordernd sein. Um mit der Software zu arbeiten, ist eine Kursdatenversorgung notwendig. Das Angebot dazu kommt von XENITH, Datalink oder ESignal. Eine Wahlmöglichkeit zu anderen Anbietern wurde herstellerseitig ausgeschlossen. Die preiswerteste Version ist Metastock EOD (End-of-Day). Die Kosten dafür fangen ab 320 Euro an. Weitere Informationen gibt es über MetaStock

Bild3: Beispiel-Chart für MetaStock

AmiBroker

AmiBroker kommt aus Polen und hatte ursprünglich die Metastock-Software als Vorbild. Über viele Jahre wurde die Software weiter entwickelt. Inzwischen hat sich eine kleine, aber weltweite Fan-Gemeinde gebildet. AmiBroker bietet alle Möglichkeiten einer modernen Chart-Analyse und kann zusätzlich mit frei programmierten Indikatoren erweitert werden. Die Software bietet umfangreiche Backtest-Möglichkeiten. Amibroker gehört zu den schnellsten Analyseprogrammen und kann mit minimaler Hardware-Anforderung betrieben werden.

Die Kursdatenversorgung wird über das kleine Zusatzprogramm AmiQuote ermöglicht. Das Programm ermöglicht die Versorgung mit kostenlosen Kursdaten zum Beispiel von Yahoo, MSN oder Google. Aber auch jeder andere Kursdaten-Provider lässt sich mit AmiBroker verbinden. AmiBroker bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich mit anderen professionellen Chart-Programmen.

Bild4: Beispiel-Chart für Amibroker

AmiBroker ist ein Geheimtipp für Börsenneulinge!

Amibroker kostet in der End-of-Day Standardversion 219,- Amerikanische Dollar und in der Realtime-Profiversion 299,- Amerikanische Dollar. Die Software ist ausschließlich über das Internet zu beziehen.

Fazit: Technische Analysten arbeiten hauptsächlich mit einer Chart-Software. Der Unterschied zur Handels-Software liegt in der Vielfalt der vorinstallierten Charttypen und Indikatoren. Eine Chart-Software ist umfangreicher und ermöglicht meistens eine Depotverwaltung. Vorgestellt wurden Metastock und AmiBroker. Metastock gilt als Marktführer und Vorbild für fast alle anderen Chart-Software-Angebote. AmiBroker ist leistungsstark und verfügt über das schnellste Analyseprogramm.

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4.) Weitere Chart-Programme: Super im Praxistest!

Es gibt sehr viele Chart-Programme, mit denen die Wünsche von Börsenneulingen zu 100 Prozent erfüllt werden. Es ist deshalb nicht sinnvoll, das eine oder andere Programm zu disqualifizieren. Als Börsenneuling sollte man sich nicht von dem riesigen Angebot verwirren lassen.

Hier kommen weitere Chart-Programme im Praxistest!

Captimizer und MXM Captimizer ist eine komplette Vermögensverwaltung mit Backtest-Funktion für Anlagestrategien. Die Software ist sehr gut für das Swing-Trading geeignet. Sie richtet sich an Börsianer, die sich nicht mit Programmierung oder Daytrading beschäftigen möchten. Captimizer ist ab 499,- Euro erhältlich. Eine reduzierte Chart-Software ist MXM und kommt vom gleichen Entwickler. Sie besteht nur aus der Chart- und Indikator-Analyse. MXM ist Bestandteil des Captimizer-Paketes. Der Preis für MXM liegt bei 299,- Euro.

Die Anwender von Tai-Pan mögen die Verbindung aus Fundamentaldaten und Technischer Analyse. Über eine umfangreiche Filterfunktion lassen sich interessante Investmentchancen gezielt selektieren. Tai-Pan erfüllt die Wünsche der Aktien-Trader und Investoren. Die Software ist ab 499,- Euro erhältlich. Market maker ist eine umfangreiche Chart-Software für das Aktien-Trading. Sie versucht, alle Bedürfnisse des Nutzers zu erfüllen, ohne dass er selbst programmieren muss. Besonders für Swing-Trader und langfristige Anleger ist die Software interessant. Die Software ist ab 499,- Euro erhältlich.

Fazit: Es gibt sehr viele Chart-Programme, mit denen die Wünsche von Börsenneulingen zu 100 Prozent erfüllt werden. Wir haben einige weitere Programme getestet. Super im Praxistest waren: Captimizer und MXM, Tai-Pan und market-maker. Welche Software am passendsten wäre, ist von den jeweiligen Zielen und Ansprüchen eines Händlers abhängig.

5.) Chart-Anbieter aus dem Internet: Eine unkomplizierte Lösung

Der schnellste Einstieg für Börsenneulinge kommt über Internetlösungen. Ein Börsenneuling muss nicht zwingend eine Chart-Software kaufen. Im Internet gibt es eine Reihe von Anbietern, die eine Kombination aus Kursdaten und Chartdarstellungen anbieten. Die Auswahl und die Konfiguration der Charts erfolgt vollständig über die gängigen Internet-Browser. Oft sind Tages-Charts und verzögerte Realtime-Daten sogar kostenlos. Viele Börsianer nutzen die Charts für die Technische Analyse und tätigen die Order-Eingabe über die Handel-Software des kontoführenden Brokers. Einige wichtige Anbieter sind:

Von den obigen Internetadressen ist tradesignalonline hervorzuheben. Die Internetseite ist deutschsprachig und enthält umfangreiche Tools für die Technische Analyse.

Fazit: Ein Anfänger muss nicht zwingend eine neue Chart-Software kaufen. Es geht im ersten Schritt auch einfacher: Im Internet gibt es eine Reihe von Anbietern, die eine Kombination aus Kursdaten und Chartdarstellungen anbieten.

6.) Die Daytrading Hardware: Fast alles geht!

Vor 15 Jahren war die Schnelligkeit eines Rechners noch eine Seltenheit. Heute ist ein durchschnittlicher Büro-PC für einen Börsenneuling ausreichend schnell. Sehr viel wichtiger ist eine zuverlässige Internetverbindung. Insbesondere wenn Kursdaten direkt aus dem Internet empfangen werden, sollte mindestens eine DSL-Verbindung benutzt werden. In den Medien sieht man oft Börsenhändler, die mit vier bis sechs Monitoren arbeiten. Bei dieser Hardware-Ausstattung ist die Leistungsanforderung sehr hoch. Einige Hardwareanbieter (zum Beispiel http://www.trading-pc.de/) haben sich auf Multimonitorsysteme spezialisiert.

Sie konfigurieren den Computer nach den Bedürfnissen der Trader. Für Börsenneulinge ist ein Multimonitorsystem vollkommen überdimensioniert. Es ist auch fraglich, ob für einen Privat-Trader die Vielfalt der Informationen zu besseren Handelsentscheidungen führt. Irgendwann ist immer eine Grenze erreicht, an der die Informationsfülle die Entscheidungsfreude reduziert. Einige Profi-Trader nutzen sogar nur ein Notebook, um ihr erfolgreiches Handelssystem umzusetzen. Nicht die Quantität der Informationen zählt, sondern die Qualität. Für den durchschnittlichen Trader-PC gibt es folgende Minimalanforderungen:

  • Dual Core Prozessor ab 2 GHz
  • Win 7, Win 8
  • RAM 2 GB oder mehr
  • freier Festplattenspeicher: min. 700 MB
  • geringste Auflösung 1024×768 Punkte/High Color (empfohlen 1280×1024 Punkte oder mehr)

Fazit: Multimonitoring oder Laptop? Die Hardware ist weniger entscheidend für den erfolgreichen Einstieg in den Markt. Wenn Sie auf einige Voraussetzungen Rücksicht nehmen, reicht in der Regel ein normaler PC, um mit dem Daytrading zu beginnen. Denn wie wir alle wissen: Nicht die Quantität der Informationen zählt, sondern die Qualität.

7.) Daytrading Software & Hardware: Unsere Tipps für Einsteiger

Als Interessierter ohne Börsenerfahrung sollten Sie sich keine Börsen-Software kaufen. Die Chart-Anbieter aus dem Internet (Kapital 5) sind als erste Anlaufadresse völlig ausreichend. Als Neueinsteiger sollten Sie sich überlegen, wie viel Zeit Sie regelmäßig für die Börse aufwenden möchten. Anschließend wählen Sie die Handelsprodukte aus, die für Sie in Frage kommen. Achten Sie dabei auf die Börsenöffnungszeiten und den Kapitalbedarf.

Alle Daytrader lieben die Technische Analyse. Wenn Sie schon erste Börsenerfahrungen gesammelt haben, und Ihnen das Internetangebot nicht ausreicht, dann sollten Sie sich um eine passende Handels-Software oder Chart-Software bemühen. Bevor Sie sich für eine Software entscheiden, testen Sie mehrere. Nur so finden Sie die optimale Lösung für Ihre eigenen Bedürfnisse!

Fazit: Einsteiger ist ans Herz zu legen: Kaufen Sie zunächst keine Software, greifen sie auf Chart-Anbieter aus dem Netz zurück. Machen Sie sich ein realistisches Bild davon, was, wie und wie oft Sie handeln möchten. Falls Sie im zweiten Schritt eine Software kaufen, testen Sie unbedingt die unterschiedlichen Angebote!

8.) Fazit zur Daytrading Software und Hardware

Wirft man einen genaueren Blick auf die Daytrading Software und Hardware, zeigt sich, dass die Hardware eine untergeordnete Rolle spielt, da keine größeren Ansprüche an sie gestellt werden. Bei der Daytrading Software hingegen sollten Trader einiges bedenken.

Natürlich müssen Trading-Anfänger nicht zwingend gleich eine Chartsoftware kaufen. Einige Anbieter stellen eine Kombination aus Chartdarstellungen und Kursdaten zur Verfügung, und alle Discountbroker bieten eine hauseigene Handelssoftware an. Natürlich kann es sein, dass eine brokereigene Software lediglich über Basisfunktionen zur Ordereingabe verfügt, weshalb viele Trader zusätzlich eine Handelssoftware nutzen.

In unserem Vergleich zeigten sich der beliebte MetaTrader und der NinjaTrader als leistungsstarke Plattformen für den Handel. Auch andere getestete Programme wie der Captimizer, MXM oder Tai-Pan können mitunter eine gute Wahl sein, allerdings entscheiden natürlich auch immer die persönlichen Ziele und Anforderungen des Traders, welche Daytrading Software und Hardware am besten passt.

Trading-Software

Die beste Daytrading-Software im Vergleich

Platz Produkt Bewertung
1 Plus500 8,60
2 GoPro 9,28
3 ayondo 9,20
4 Guidants 9,20
5 Xtrade 9,00
6 MetaTrader 8,80
7 ProRealTime 8,60

Traden wie ein Profi

  • Häufig handelt es sich nicht um eine klassische Software, sondern um einen Bestandteil von Trading-Plattformen.
  • Trading-Software ermöglicht das Verfolgen von Echtzeit-Kursdaten, die Analyse von Kursschwankungen, das Erstellen und Testen von Trading-Strategien sowie den Handel.
  • Eine gute Trading-Software sollte zuverlässige Echtzeit-Kurse, aktuelle Nachrichten, solide Tools zur Chartanalyse und eine Anbindung an einen Broker mit fairen Konditionen bieten.
  • Zu den beliebtesten Handelsinstrumenten zählen der Forex-Handel, der Handel mit CFDS, binären Optionen und Terminkontrakten (Futures).
  • Mit einem Demo-Konto können Einsteiger und Profis risikofrei mit virtuellem Guthaben Handelsstrategien entwickeln und testen, ohne echtes Geld zu verlieren.

Risikowarnung

CFDs sind komplexe Finanzinstrumenten. Aufgrund der Hebelwirkung (Leverage) besteht ein hohes finanzielles Verlustrisiko. Zwischen 74 und 89 Prozent aller Kleinanleger verlieren Geld, wenn sie mit CFDs handeln. Sie sollten überlegen, Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, Ihr Geld zu verlieren.

Unsere Testsieger

Im Trading-Software-Test erreicht im Gesamtergebnis GoPro die meisten Punkte. Nicht weit dahinter reiht sich die Software ayondo ein. Beide Programme sind anwenderfreundlich, kostenlos nutzbar und bieten einen großen Funktionsumfang sowie einen umfangreichen, kompetenten Support.

1. Daytrading mit der passenden Software

Während Trading vereinfacht ausgedrückt den Handel an der Börse allgemein, also den Kauf und Verkauf von Aktien, Wertpapieren, Rohstoffen oder anderen Finanzprodukten (Basiswerten), meint, ist der Ausdruck Daytrading etwas spezieller. Er bezeichnet kurzfristige Geschäfte mit Basiswerten, die innerhalb eines Tages, häufig sogar innerhalb weniger Minuten oder Sekunden (auch Scalping), getätigt werden. Das Ziel von Daytradern ist es, von kurzfristigen Kursschwankungen zu profitieren.

Was macht eine Trading-Software?

Eine Trading-Software ermöglicht es dem Daytrader, Kursschwankungen in Echtzeit zu verfolgen, was beim kurzfristigen Handel mit Finanzprodukten besonders wichtig ist. Dabei ist Trading-Software im klassischen Sinne als downloadbare Software nicht mehr ganz zeitgemäß. Stattdessen sind gute Analyse- und Trading-Tools häufig Teil von Live- oder Demo-Konten bei Trading-Plattformen oder Brokern. Über eine Anbindung an Banken oder Broker erlaubt das Programm den Handel direkt aus der Software heraus.

Zudem unterstützt Trading-Software Daytrader dabei, affektfrei auf Basis technischer Analysen Handelspläne zu erstellen und diese auch einzuhalten.

Trading oder Investment – Wo liegt der Unterschied?

Grundsätzlich bezeichnen Investitionen eher langfristige Handelspositionen etwa mit einer Haltedauer von sechs Monaten oder mehr, während das Trading das Ziel hat, Kursschwankungen eines Basiswerts auszunutzen. Dementsprechend ist die Haltedauer einer Position beim Trading meist überschaubar und liegt häufig zwischen wenigen Sekunden und mehreren Wochen. Der Übergang von Trading zum Investment ist jedoch fließend.

Erfolgreiches Daytrading trotz erhöhten Risikos

Während das Daytrading im Vergleich zu konventionellen Geldanlage-Möglichkeiten auf der einen Seite überproportionale Gewinnchancen aufweist, sind auf der anderen Seite natürlich auch die Risiken deutlich höher und ein Verlust des kompletten Kapitals ist keine Seltenheit. Um das Risiko möglichst einzugrenzen, sind Fachwissen, ausreichend Kapital, Disziplin und ein solider Handelsplan notwendig. Für Trading-Anfänger ohne Kenntnisse über die Börse ist das Daytrading eher ungeeignet. Keine noch so gute Trading-Software kann das benötigte Fachwissen ersetzen. Genauso wenig schützt ein solches Programm vor Verlusten oder garantiert erfolgreiche Börsengeschäfte.

Viele Software-Anbieter stellen ihren Kunden zum Trading-Programm umfangreiches Lernmaterial etwa in Form von Webinaren oder Video-Tutorials zur Verfügung und erleichtern ihnen auf diese Weise den Einstieg in die Materie. Wer erfolgreich Daytrading betreiben möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass es sich dabei um eine durchaus zeitintensive Tätigkeit handelt und es trotz eines sehr hohen Gewinnpotentials eher unwahrscheinlich ist, damit quasi nebenbei das große Geld zu verdienen. Neben der richtigen Trading-Software sind weitere Faktoren notwendig, um im Daytrading Erfolge erzielen zu können:

Was benötigt ein erfolgreicher Daytrader?

  • Zeit, Disziplin und Erfahrung
  • Fachwissen über das Geschäft an der Börse
  • Im Idealfall eine fundierte Trader-Ausbildung
  • Einen gut durchdachten Handelsplan
  • Ausreichend Kapital
Wie viel Startkapital benötige ich?

Vor allem Einsteiger sollten hinsichtlich des benötigten Startkapitals keine falschen Erwartungen hegen. Zwar ist der Handel mit sogenannten Hebelprodukten wie etwa CFDs (Differenzkontrakten) und günstigen Basiswerten grundsätzlich bereits mit einem kleinen Handelskonto von beispielsweise 1.000 Euro möglich, wohlhabend werden Trader damit allerdings eher nicht. Vielmehr eignet sich ein kleines Startkapital für den Einstieg in den Echtgeld-Handel und das Finden der geeigneten Trading-Strategie. Um große Gewinne erzielen und ein vernünftiges Risikomanagement betreiben zu können, sind größere Konten notwendig. Das durchschnittliche Trading-Konto eines Hobbytraders liegt zwischen 3.000 und 12.000 Euro.

2. Welche Eigenschaften sollte eine gute Trading-Software beinhalten?

Um Daytrader hilfreich beim Handel an der Börse zu unterstützen, muss eine Trading-Software bestimmte Eigenschaften mitbringen. Die wichtigsten erläutern wir in diesem Abschnitt:

Die Anbindung an einen guten Broker

Da Privatpersonen nicht berechtigt sind, direkt an der Börse Geschäfte zu tätigen, ist die erste Voraussetzung für den Handel eine Anbindung der Trading-Software an einen guten Broker mit fairen Konditionen. Der Broker verfügt über eine Zulassung der Finanzaufsicht und übernimmt für den Trader den Kauf- und Verkauf von Finanzprodukten. Bei einigen Softwares im Test handelt es sich direkt um Teile von Handelsplattformen beziehungsweise eigene Softwarelösungen eines Brokers. Andere sind mit verschiedenen Brokern kompatibel, sodass Anleger die Wahl zwischen mehreren Angeboten haben. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, zunächst nach einem guten, preiswerten Broker Ausschau zu halten und im Anschluss zu prüfen, welche Trading-Software dieser bietet beziehungsweise mit welcher Software-Lösung er kompatibel ist.

Zuverlässige Realtime-Kursdaten

Um mit der Software erfolgreich handeln zu können, ist eine zuverlässige Versorgung mit aktuellen Kursdaten notwendig. Vor allem bei kostenloser Trading-Software werden Börsenkurse häufig mit einer Verzögerung von 15 bis 20 Minuten angezeigt, was im Fall von langfristigen Investitionen völlig in Ordnung ist. Besonders beim Daytrading, welches auf eine schnelle Rendite sowie kurzfristige Käufe und Verkäufe ausgerichtet ist, sind Realtime-Kurse allerdings unerlässlich. Meist sind Echtzeit-Kursverläufe erst ab einer kostenpflichtigen Premium-Variante einer Trading-Software inklusive, oder es besteht die Möglichkeit, Realtime-Kursdaten gegen einen Aufpreis hinzuzukaufen.

Es gibt allerdings auch kostenfreie Börsensoftware, die bereits bestimmte Kursverläufe in Echtzeit beinhaltet. Darüber hinaus ist die Frage, ob es sich um Realtime-Push-Kurse handelt, von Bedeutung. Push bedeutet in diesem Fall, dass die Kursverläufe automatisch aktualisiert werden, ohne dass der Anwender dafür ständig die Seite manuell neu laden müsste.

Aktuelle Nachrichten

Börsenkurse reagieren häufig auf politische oder wirtschaftliche Geschehnisse, die neben den aktuellen Kursen einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidungen von Tradern haben können. Daher beinhaltet eine gute Trading-Software in der Regel einen Newsticker mit Echtzeit-Nachrichten, um den Trader jederzeit über das aktuelle Weltgeschehen auf dem Laufenden zu halten. Damit sparen Anwender sich die Zeit und Arbeit, sich selbständig über aktuelle Ereignisse zu informieren, um stets auf dem neusten Stand zu sein.

Chartanalyse

Weiterhin beinhaltet eine gute Trading-Software Möglichkeiten zur Chartanalyse – häufig auch als technische Analyse bezeichnet. Bei der Chartanalyse handelt es sich um eine Technik zur Interpretation von Kursverläufen der jüngsten Vergangenheit, die in sogenannten Charts (Diagrammen) graphisch dargestellt werden. Das Ziel dieser Interpretation ist die Ableitung von Kursprognosen, anhand derer Trader geeignete Zeitfenster für den Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten festlegen. Gute Trading-Software bietet Anwendern diverse Optionen, etwa mit zahlreichen Zeichenwerkzeugen und verschiedenen Charttypen individuelle Charts zu gestalten. Zudem ist es sinnvoll, wenn Anwender unterschiedliche Zeitintervalle wie etwa eine Minute, 15 Minuten, eine Stunde, einen Tag oder eine Woche einstellen können. Eine beliebte Darstellungsform von Kursverläufen ist beispielsweise das sogenannte Kerzen- oder Candlestick-Chart aus der japanischen Analysetechnik, welches im folgenden Schaubild zu sehen ist.

Bei einem Candlestick-Chart steht eine Kerze für das gewählte Zeitintervall (in unserem Beispiel eine Minute oder ein Tag). Der Körper der Kerze stellt die Differenz zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs dar, die Farbe der Kerze zeigt, ob die Kurse gestiegen (grün) oder gefallen (rot) sind. Dabei sind die Farben der Kerzen üblicherweise individuell einstellbar. Die Höchst- und Tiefstkurse des jeweiligen Zeitintervalls lesen Anwender an den Längen der Kerzendochte ab.

Vier wichtige Indikatoren im Überblick

Verbreitete Hilfsmittel bei der Chartanalyse sind sogenannte technische Indikatoren, die sich auf den Preis und die Volumendaten der dargestellten Basiswerte stützen. Solche Indikatoren reduzieren den dargestellten Kursverlauf auf bestimmte Informationen, vereinfachen damit die Analyse und ermitteln geeignete Zeitpunkte für Kauf- und Verkaufsentscheidungen (die auch als Handelssignale bezeichnet werden). Eine gute Trading-Software bietet ihren Nutzern meist eine Vielzahl diverser Indikatoren sowie die Möglichkeit, zusätzliche Indikatoren hinzuzufügen. Vier der wichtigsten und am häufigsten verwendeten Indikatoren stellen wir im Folgenden zusammen mit ihren charakteristischen Eigenschaften kurz vor:

Gleitender Durchschnitt

Der gleitende Durchschnitt oder auf Englisch „Moving Average“ (MA), in unserem Beispielbild als violette Linie erkennbar, visualisiert den Durchschnittskurs eines Finanzinstruments über einen bestimmten Zeitraum. Verbreitete Zeiträume sind beispielsweise 30, 90, 100 sowie 200 Tage. Die Anzeige des Durchschnitts gleicht starke Kursschwankungen aus und glättet den Kursverlauf. Auf diese Weise gewinnt das Chartbild an Übersichtlichkeit und Anwender können Trends einfacher und deutlicher erkennen.

Bollinger Bänder

Ebenfalls zu den Standardindikatoren einer guten Trading-Software zählen die sogenannten Bollinger Bänder („Bollinger Bands“), die bereits seit den 70ern zur Kursanalyse verwendet werden. Es handelt sich dabei um zwei getrennte Bänder, das obere und das untere Bollinger Band. Zwischen ihnen verläuft der gleitende Mittelwert aus den Kurswerten der vergangenen Tage (in unserem Beispielbild eine rote Linie). Die Bollinger Bänder helfen Anlegern nicht nur dabei, den Kursverlauf grob zu bestimmen, sondern auch zu erkennen, ob ein aktueller Kurs eher teuer oder günstig ist. Insgesamt sind die Bollinger Bänder ein gutes Mittel, um Trends zu prognostizieren und zu erkennen. Für eine seriöse Kaufs- oder Verkaufsempfehlung ist es dennoch nötig, weitere Indikatoren hinzuzuziehen.

Relative Stärke Index (RSI)

Ein weiterer häufig eingesetzter Indikator ist der Relative-Stärke-Index („Relative Strength Index“, kurz RSI). Dieser technische Indikator misst, vereinfacht ausgedrückt, die Intensität der Kursbewegungen, indem er das Verhältnis der Aufwärts- zu den Abwärtsschlusskursen betrachtet. Dabei bewegen sich die Ausprägungen des Indikators üblicherweise auf einer Skala von 0 bis 100. Auf diese Weise ist er in der Lage anzuzeigen, zu welchem Zeitpunkt eine Trendwende wahrscheinlich ist. So gelten zum Beispiel Werte wie 20 oder 30 als guter Kaufeinstieg (Umkehr eines Abwärtstrends), während Werte über 70 das Ende eines Aufwärtstrends signalisieren und einen guten Zeitpunkt zum Verkauf darstellen. Insgesamt ist der RSI ein äußerst wirksamer Indikator, der sehr frühe Signale erzeugt. Anwender müssen jedoch beachten, dass dieser Indikator in stark schwankenden Märkten Fehlsignale produzieren kann.

Die Abkürzung MACD steht für „Moving Average Convergence/Divergence“, was sich etwa mit „Zusammen-/Auseinanderlaufen des gleitenden Durchschnitts“ übersetzen lässt. Dieser Indikator stellt das Verhältnis von zwei gleitenden Durchschnitten dar. Ein positiver MACD signalisiert einen Aufwärtstrend, während ein negativer MACD einen Abwärtstrend ankündigt. Der MACD-Indikator ist ein vergleichsweise komplexes Instrument und eignet sich daher eher für erfahrene Trader. Bei einer umfassenden Einarbeitung und einem ständigen Verfolgen der Indikatorensignale ist der MACD dazu in der Lage, äußerst verlässlich und treffsicher Trendentwicklungen anzuzeigen.

Gutes Preis-Leistungsverhältnis

Im Idealfall halten sich selbstverständlich auch die Kosten der Software in Grenzen. Einige Software-Lösungen zum Handel sind in einer abgespeckten Version mit den wichtigsten Basisfunktionen kostenlos erhältlich. Wer sich zusätzliche Features wünscht, kann häufig eine umfangreichere Premium-Variante käuflich erwerben. In der Regel geben Anbieter ihren Kunden die Möglichkeit, die Software beziehungsweise die Handelsplattform über ein kostenloses Demo-Konto unverbindlich zu testen. So können Interessenten feststellen, ob sich ein Kauf für sie lohnt.

3. Beliebte Formen des Daytradings

Der Forex-Handel

Der Begriff Forex ist eine Abkürzung für Forex Exchange, was übersetzt den Handel mit Währungen bezeichnet. Verbreitete alternative Benennungen für den Forex sind Devisenmarkt, Währungsmarkt oder Foreign Exchange Market. Mit einem Tagesumsatz in Billionen-US-Dollar-Höhe ist der Forex der größte Finanzmarkt weltweit und lässt beispielsweise den Aktienmarkt weit hinter sich. Ein Grund für die Beliebtheit des Handels mit Währungspaaren ist der Fakt, dass dieser rund um die Uhr möglich ist, da die Devisenmärkte von Montag bis Freitag täglich 24 Stunden geöffnet sind.

Der Forex-Handel verläuft nach demselben Prinzip wie der Umtausch einer Währung für den Urlaub. Dabei werden Währungen immer zu einem bestimmten Kurs, dem Wechselkurs umgetauscht. Wie alle Preise bestimmt sich auch der Wechselkurs einer Währung aus Angebot und Nachfrage: Bei großer Nachfrage nach einer bestimmten Währung steigt deren Wert und ihr Wechselkurs gegenüber anderen Währungen verändert sich.

Ein kleines Beispiel zur Veranschaulichung:

Wenn ein privater Forex-Trader in Deutschland erwartet, dass der Euro-Preis im Verhältnis zum Dollar ansteigt, wird er eine bestimmte Summe in Dollar umtauschen (eine Position öffnen) und die Kursentwicklung im Auge behalten, um die Summe zu einem geeigneten Zeitpunkt wieder zurückzutauschen (die Position schließen). Ist der Kurs innerhalb dieses Zeitraums gestiegen, erzielt der Anleger einen Gewinn. Angenommen, der Einstiegskurs beträgt 1,0600 Euro zu 1 Dollar, so erhält der Forex-Trader für 106.000 Euro 100.000 Dollar. Schließt der Anleger nun die Position, nachdem der Euro-Kurs auf 1,0678 Euro zu 1 Dollar gestiegen ist, so erhält er für die 100.000 Dollar anstelle von 106.000 Euro nun 106.780 und verzeichnet damit einen absoluten Gewinn von 780 Euro.

Der Handel mit Futures

Der Futures- oder Terminkontrakt bezeichnet ein Übereinkommen zwischen zwei anonymen Marktteilnehmern (einem Verkäufer und einem Käufer) zu einem bestimmten Termin in der Zukunft. Der Verkäufer verpflichtet sich hierbei dazu, dem Käufer zum festgelegten Termin eine standardisierte Menge eines Finanzinstruments wie zum Beispiel Indizes, Aktien, Zinssätze, Rohstoffe oder Devisen zu einem vereinbarten Preis zu liefern.

Was ist die Volatilität?

Sie dient an der Börse als Risikomaß und zeigt die Intensität der Kurschwankungen eines Basiswertes innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Eine hohe Volatilität impliziert starke Kursbewegungen in beide Richtungen und gleichzeitig ein hohes Verlustrisiko, aber auch eine hohe Gewinnchance.

Gleichzeitig garantiert der Käufer, die Lieferung zu diesem Termin anzunehmen und zu bezahlen. Eine charakteristische Eigenschaft des Future-Tradings ist die zeitliche Frist zwischen Vertragsabschluss und -erfüllung: Die Handelspartner schließen am einen Tag einen Vertrag ab und erfüllen die damit eingegangen Verpflichtungen zu einem festen Termin in der Zukunft. Gehandelt werden Futures an Terminbörsen, wo Anleger beim Abschluss des Handels eine Sicherheitsgebühr entrichten müssen, deren Höhe unter anderem von der Marktvolatilität abhängt. Außerdem legen Terminbörsen in ihren Kontraktspezifikationen alle Handelsdetails fest:

  • den zum Fälligkeitstag zu zahlenden Preis,
  • das Ende des Kontrakts und
  • Richtlinien, wie Käufer und Verkäufer ihre gegenseitigen Verpflichtungen erfüllen.

Zu den weltweit größten Terminbörsen für Futures und Optionen zählt die EUREX (European Exchange). Diese legt beispielsweise fest, dass Terminkontrakte jeweils an den vorletzten Freitagen im März, Juni, September sowie Dezember enden, der Gegenwert eines Indexpunktes 25 Euro beträgt und die Vertragserfüllung per Barzahlung erfolgt.

Privatanleger können über Broker mit Futures handeln. Allerdings bieten nicht alle Broker diese Möglichkeit. In unserem Trading-Software-Test verfügen vier von zehn Softwares über eine Anbindung an Broker mit der Option zum Handel mit Terminkontrakten. Eine weitere Voraussetzung für Privatanleger ist der Erwerb der Finanztermingeschäftsfähigkeit, für welche sie eine Erklärung unterschreiben müssen, die im Wesentlichen besagt, dass sie die Handelsinstrumente und die damit verbundenen Risiken verstanden haben. Eine sinnvolle Alternative für Privatanleger mit kleineren Budgets sind sogenannte Mini-Futures: optionsscheinähnliche Zertifikate, die viele Gemeinsamkeiten mit den Terminkontrakten aufweisen, sich aber durch ihre unbegrenzte Laufzeit von ihnen unterscheiden.

Der CFD-Handel

Die Abkürzung CFD steht für die englische Bezeichnung „Contract For Difference“, was im Deutschen mit „Differenzkontrakte“ übersetzt wird. Beim Handel mit CFDs erwerben Trader keinen physischen Wert von Basiswerten wie Aktien, Indizes oder Rohstoffen. Stattdessen spekulieren sie auf deren Preis- und Kursschwankungen. Der CFD-Handel funktioniert also wie eine Wette auf die Kursentwicklung des gewählten Wertpapiers. So können CFD-Trader sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen Gewinne erzielen. Erwarten Anleger einen Kursanstieg, gehen sie long. Das heißt: Sie kaufen ein Differenzkontrakt und verkaufen es später zu einem höheren Preis. Umgekehrt gehen sie in Erwartung eines Kursabfalls short. Das bedeutet: Sie verkaufen zunächst einen CFD, um ihn zu einem späteren Zeitpunkt zu einem niedrigeren Preis zurückzukaufen. Die Kursdifferenz zwischen Ein- und Ausstiegszeitpunkt trägt beim CFD-Handel die Bezeichnung Spread.

Um einen Differenzkontrakt abzuschließen, hinterlegen Trader ihrer Bank oder ihrem Broker als Sicherheitsleistung eine Margin, die zwischen fünf und zehn Prozent des Aktienkurses beträgt. Das Verlockende am CFD-Handel ist wohl für die meisten Trader der Einsatz sogenannter Hebel. Dadurch besteht die Möglichkeit, mit einem sehr geringen Kapitaleinsatz und einem sehr hohen Hebel den Gewinn um ein Vielfaches zu steigern. Zum Beispiel kann ein Trader mit einem äußerst hohen Hebel von 500:1 mit 500 Euro Einsatz einen Gewinn von 50.000 Euro erzielen. Dabei bergen hohe Hebel aber auch das Risiko hoher Verluste. Neben den gebotenen Hebeln sind bei der Wahl des richtigen CFD-Brokers vor allem die für den Handel anfallenden Gebühren ein entscheidendes Kriterium. Hierzu zählen die Gebühren pro Transaktion, die Haltekosten sowie die Mindesteinzahlungen.

Der Handel mit binären Optionen

Auch beim Handel mit binären Optionen setzen Trader auf den Kursverlauf von Basiswerten wie Indizes, Aktien, Währungspaaren oder Rohstoffen. Dabei haben sie, wie der Name „binär“ bereits verrät, die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten: Kursanstieg (Call) oder Kursabfall (Put). Darüber hinaus legen Händler ein Zeitfenster fest. Hat ein Trader zum Beispiel die Call-Option gewählt und der Kurs ist zum Ende des festgelegten Zeitfensters höher als zum Einstiegszeitpunkt, so darf er sich über einen positiven Abschluss und die Auszahlung einer vorab definierten Rendite (Payout) freuen. Liegt der Kurs zum Ende des Zeitfensters dagegen unter dem Einstiegskurs, verliert der Trader seinen Einsatz.

Der Handel mit binären Optionen ist bereits mit einem geringen Kapitaleinsatz möglich und daher unter anderem bei Einsteigern sehr beliebt. Beim Handel mit binären Optionen bestimmen Trader die folgenden vier Parameter:

  • die Basiswerte, die sie handeln möchten,
  • die Richtung, in die sie handeln möchten (Call oder Put),
  • den Betrag, den sie einsetzen, sowie
  • den Zeitraum, über den sie handeln möchten.

Der Handelszeitraum für binäre Optionen kann sich von wenigen Sekunden bis hin zu mehreren Monaten erstrecken. Ein großer Vorteil dieses Handelsinstruments ist seine Einfachheit: Trader wählen zwischen zwei Möglichkeiten und liegen dabei entweder falsch oder richtig. Zudem können Trader hierbei den möglichen Gewinn vor Beginn des Trades exakt bestimmen und das Risiko des Geschäfts genau abschätzen. Auch die Laufzeit des Handels steht beim Trading binärer Optionen fest. Wer mit binären Optionen handeln und sein Konto aufbessern möchte, sollte allerdings bedenken, dass mit dieser Handelsform die Verluste sehr häufig höher ausfallen als die Gewinne.

4. Wie finde ich die richtige Handelsstrategie?

Eine besonders wichtige Voraussetzung für dauerhafte Erfolge beim Daytrading ist ein gut durchdachter Handelsplan. Hierzu gehören einige allgemeine Grundregeln, die unabhängig vom gewählten Markt gelten und Trader bei ihrer Einhaltung vor großen Verlusten schützen können. Die wichtigsten dieser Daytrading-Regeln zeigt die folgende Aufzählung:

  • Auf keinen Fall die Einsätze erhöhen (Positionen vergrößern) oder neue Trades eingehen, um Verluste wettzumachen
  • Niemals aus Langeweile traden, sondern ausschließlich mit klarem Ziel
  • Keinen Handel eingehen, wenn Zweifel daran bestehen
  • Immer mit kontrolliertem Risiko (maximal 0,5 Prozent des Kontos pro Handel) traden, um die Chance eines Totalverlusts so gering wie möglich zu halten
  • Keine Positionen über Nacht halten
  • Alle Trades zeitnah analysieren, um aus Verlusten zu lernen

Ein häufiger Anfängerfehler ist es außerdem, nach einem starken Kursanstieg short beziehungsweise nach einem starken Kursabfall long zu gehen, und das lediglich aufgrund der Annahme, dass der Kurs nicht mehr viel weiter steigen beziehungsweise fallen kann. Um eine gute Handelsentscheidung zu treffen, sind fundiertere Argumente als ein bloßes Wahrscheinlichkeitsgefühl notwendig.

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Bei der Einhaltung der Grundregeln hilft vor allem Einsteigern eine Checkliste für eine Strategie, die sie vor jedem Trade durchgehen:

  1. Stehen wichtige Ereignisse bevor?
  2. Gibt es auf anderen Märkten starke Bewegungen, die den Trade beeinflussen könnten?
  3. Wo liegt mein maximales Risiko, das ich eingehen möchte?
  4. Sind die Argumente für den geplanten Trade sachlich?
  5. Befinden sich wichtige technische Marken wie Allzeithoch- oder Tiefpunkte in der Nähe?

Neben den allgemeinen Regeln benötigen Trader für erfolgreiche Geschäfte an der Börse die richtige Handelsstrategie für sich. Auf der Suche nach der richtigen Trading-Strategie treffen sie unter anderem die Entscheidung, wie viel Risiko sie eingehen möchten. Beim Daytrading ist es besonders wichtig, dass die gewählte Handelsstrategie schnell umsetzbar ist. Um einen besseren Einblick in das Thema Handelsstrategien zu ermöglichen, stellen wir im folgenden Abschnitt zwei bekannte und verbreitete Strategien vor:

Turtle Trading – strenge Regeln aus den Achtzigern

Eine Handelsstrategie, die auf den amerikanischen Trader Richard Dennis zurückgeht, ist das „Turtle Trading“. Seinen Namen verdankt dieses System der Aussage Dennis‘, dass sich mit dem Einhalten strikter Regeln erfolgreiche Trader wie Schildkröten züchten ließen. Diese Behauptung testete der Amerikaner, indem er 13 jungen Menschen ohne professionelle Trading-Ausbildung innerhalb von zwei Wochen ein System aus strikten Regeln beibrachte. Im Anschluss daran erhielten zehn dieser sogenannten Turtle-Trader Startkapital, um nach den erlernten Grundsätzen zu handeln – durchaus mit Erfolg: In den darauffolgenden vier Jahren erzielten die Turtle-Trader einen jährlichen Gewinn von rund 80 Prozent.

Die Regeln dieses Systems basieren auf der Annahme, dass sich die Aktienmärkte in grundsätzlichen Trends bewegen. Das Turtle-Trading-System bestimmt mit seinen strikten Regeln unter anderem die Basiswerte, die Positionsgröße, Stoppkurse sowie Ein- und Ausstiegssignale. Das Ziel dabei ist es, den Trade in einem stabilen Trend zu eröffnen und anschließend durch stetes Aufstocken des Gewinns (pyramidisieren) laufend zu vergrößern. Die zugrundeliegenden Regeln des Turtle-Tradings, die Richard Dennis in den Achtzigerjahren definierte, sind in Aktien- und Rohstoffmärkten auch heute noch anwendbar. Die Vorteile dieser Handelsstrategie liegen in ihrer Einfachheit: Händler halten sich an klar definierte Regeln und wissen stets genau, wie sie traden müssen – unabhängig von der Situation an der Börse. Wirklich gutes Geld verdienen Turtle-Trader mit ihrem System allerdings erst bei starken Trends.

Swing-Trading – kurzfristige Kursschwankungen nutzen

Handelssysteme, die sich gut für das Daytrading, insbesondere für den Handel mit CFDs eignen, sind die sogenannten Swing-Trading-Strategien. Es geht dabei um das kurzfristige Eingehen und Wiederauflösen einer Handelsposition. Anwender solcher Strategien handeln mit dem Ziel, von Kursschwankungen zu profitieren. Das Swing-Trading basiert auf der Annahme, dass längerfristige Kursbewegungen nie linear, sondern immer, in jeder Börsenphase, unter kurzfristigen Schwankungen (swings) ablaufen. Eine Handelsstrategie, die häufig unter den Begriff Swing-Trading fällt, besteht beispielsweise darin, Long-Positionen (auf Kursanstieg setzen) innerhalb eines bestehenden Aufwärtstrends zu eröffnen, und zwar dann, wenn der Markt bereits eine Korrekturphase durchlaufen hat.

Keine Strategie garantiert hundertprozentigen Erfolg

So fundiert und erprobt eine Handelsstrategie auch sein mag, einen hundertprozentigen Erfolg kann sie nie garantieren. Andernfalls könnte schließlich jeder schon morgen Millionär sein. Sowohl Einsteiger als auch erfahrene Trader müssen stets mit Verlusten rechnen. Zudem kann es zwar für Einsteiger hilfreich sein, vorhandenen Handelssystemen zu folgen. Letztendlich muss jeder Trader aber selbst die geeignete Strategie für sich und seine Trades finden beziehungsweise entwickeln.

5. Wozu dient ein Demo-Konto?

Vor allem für Trading-Einsteiger, aber auch für Profis ist es äußerst vorteilhaft, wenn die Trading-Software ihrer Wahl ein Demo-Konto beinhaltet. Mit einem solchen Konto simulieren Anwender den Handel mit virtuellem Geld (Papertrading). Auf diese Weise ist es möglich, risikofrei einen Einstieg ins Trading zu finden, die Handelsplattform mit allen Anwendungen auszuprobieren und Handelsstrategien zu entwickeln und zu testen, ohne dabei echtes Geld zu verlieren. Mit einem Demo-Konto machen Trader sich in Ruhe mit der Plattform vertraut und finden heraus, ob sie sich für ihre Bedürfnisse und Anforderungen eignet.

In der Regel stellen Trading-Software-Anbieter ihren Nutzern ein kostenloses Demo-Konto bereit. In manchen Fällen ist die Nutzung zeitlich beschränkt, etwa auf 14 oder 30 Tage. Die Plattform und die beinhalteten Funktionen des Demo-Kontos unterscheiden sich üblicherweise nicht von denen des entsprechenden Live-Kontos. Die Anmeldung für ein Demo-Konto fällt meist recht einfach aus und beschränkt sich auf die Eingabe des Namens, der E-Mail-Adresse und eines selbstgewählten Passworts. Bei der Eröffnung erhalten Anwender im Normalfall ein virtuelles Guthaben, dessen Höhe von Anbieter zu Anbieter variiert. Ist das virtuelle Geld aufgebraucht, füllen Anwender dies meist problemlos mit wenigen Klicks wieder auf und erproben weiter ihre Trading-Fähigkeiten.

6. Mit Trading-Apps von überall aus handeln

Finanzmärkte sind ständig in Bewegung. Daher ist es äußerst praktisch, wenn zusätzlich zur Trading-Software eine mobile App zur Verfügung steht, mit der Anwender zu jeder Zeit und von überall aus per Smartphone oder Tablet Zugriff auf ihr Handelskonto haben, ihre Trades stets im Blick haben und bei Bedarf aktiv werden können. Einige solcher Apps bieten ähnliche beziehungsweise sogar dieselben Funktionen wie die zugehörige Trading-Software. Häufig fällt der Funktionsumfang mobiler Apps jedoch etwas schlanker aus und beschränkt sich auf Features zum Handeln, eine Watchlist zum Beobachten des Marktes und die wichtigsten Charting-Tools. In unserem Test der besten Trading-Software gibt es zu acht der zehn Programme eine praktische Trading-App. Alle acht Apps sind jeweils für iOS– sowie für Android-Systeme verfügbar und auf iTunes beziehungsweise im Google Play Store erhältlich.

So testen wir

Die verschiedenen Trading-Programme durchlaufen nacheinander alle fünf Bewertungskriterien und erhalten dabei jeweils 0.00 bis 5.00 Punkte. Der Mittelwert dieser Einzelbewertungen ergibt die Gesamtpunktzahl und damit auch die Platzierung der Trading-Software im Ranking. Alle Bewertungskriterien fließen zu gleichen Teilen in das Endergebnis ein und ermöglichen eine objektive Gegenüberstellung der verschiedenen Programme.

Da jeder Anleger und Daytrader andere Ansprüche an eine Trading-Software stellt, ist unser Testsieger nicht automatisch die beste Lösung für alle Trader. Letztendlich muss darum jeder Anwender für sich selbst abwägen und entscheiden, welche Kriterien für ihn ausschlaggebend sind.

Um sowohl Daytradern als auch langfristigen Anlegern eine Orientierungshilfe bei der Entscheidung für die richtige Trading-Software an die Hand zu geben, haben wir einige der beliebtesten und besten Trading-Programme genau unter die Lupe genommen, miteinander verglichen und bewertet. Hierfür haben wir bei jedem der im Test vertretenen Anbieter ein Demo-Konto eröffnet und, falls vorhanden, die Software heruntergeladen und installiert, um die Bedienbarkeit der Plattform zu prüfen und die vorhandenen Funktionen auszuprobieren.

Bei neun der zehn Programme in unserem Test handelt es sich um reine Online-Anwendungen. Lediglich Gopro steht als Software zum Download zur Verfügung. Da die Software den browserbasierten Diensten im Aufbau, der Anwendung und den Funktionen ähnelt, sind die verschiedenen Varianten gut miteinander vergleichbar, und Gopro hat in struktureller Hinsicht den anderen Programmen im Trading-Software-Test gegenüber weder Vor- noch Nachteile. Die Basis unseres Trading-Software-Tests bilden fünf gleichgewichtete Bewertungskriterien, die wir unter diesem Absatz genauer vorstellen und erläutern.

Handelsplattform

In unserer ersten Bewertungskategorie sehen wir uns die Plattform selbst genau an. Hierzu zählen allgemeine Informationen wie der Sitz des Unternehmens und die Frage, ob das jeweilige Programm zu einem Broker gehört und damit einen direkten Zugang zu den Finanzmärkten bietet oder es sich um ein eigenständiges Programm handelt, welches eine Anbindung an ausgewählte Banken beziehungsweise Broker beinhaltet.

Mit der Möglichkeit, ein Live-Konto zu eröffnen und direkt aus der Software heraus mit Echtgeld zu handeln, können alle Programme in unserem Trading-Software-Test aufwarten. Punkte sammeln die verschiedenen Trading-Programme außerdem mit einer übersichtlichen, verständlichen und nutzerfreundlichen Plattform, die wir im Rahmen eines Demo-Kontos angesehen und ausprobiert haben. Für eine bessere Transparenz und Nachvollziehbarkeit bewerten wir die Bedienbarkeit der Plattform in Prozent. Dabei erreicht eine Trading-Software 100 Prozent, wenn sie folgende Kriterien erfüllt: eine übersichtliche, einladende und an die persönlichen Bedürfnisse anpassbare Oberfläche, auf der alle wichtigen Funktionen auf einen Blick auffindbar sind, eine umfangreiche Online-Hilfe im Programm und ein Software-Start ohne Umstände und allzu lange Wartezeiten. Nicht zuletzt sollen sich natürlich auch Anwender ohne Erfahrungen mit einer Börsensoftware auf der Plattform intuitiv zurechtfinden und grundlegende Funktionen wie die Erstellung von Charts erkennen und nutzen können.

Über ein Demo-Konto, mit dem auch weniger erfahrene Trader sich mit diversen Produkten vertraut machen und Handelsstrategien ausprobieren können, verfügen alle Trading-Software im Test. Allerdings ist die Nutzung einiger Probierversionen, etwa GoPro, zeitlich befristet.

Zusätzliche Punkte sammeln Anbieter mit einer möglichst großen Auswahl an verschiedenen Finanzprodukten und Basiswerten. Dazu zählen beispielsweise der Forex- und der CFD-Handel. Alle Programme in unserem Test bieten die Möglichkeit zum Forex-Handel, während der Handel mit binären Optionen und Futures nur bei wenigen Anbietern möglich ist. Eine besonders große Auswahl findet sich bei ProRealTime.

Funktionen

Unter unserem zweiten Bewertungskriterium sehen wir uns an, welche Funktionen die verschiedenen Softwares ihren Nutzern bieten. Essentiell für das Daytrading sind aktuelle Kursdaten in Echtzeit sowie ein Realtime-Newsticker, um beim kurzfristigen Handel mit Basiswerten überhaupt eine Chance auf Erfolg zu haben. Realtime-Kursdaten beinhalten alle Trading-Software in unserem Test. Lediglich bei ProRealTime fehlt der Echtzeit-Newsticker.

Für eine aussagekräftige technische Analyse sind solide Tools zur Chartanalyse notwendig. Dabei punkten die Trading-Softwares im Test mit möglichst vielen Charttypen und Zeichenwerkzeugen zur Erstellung individueller Charts. Hierbei hat in unserem Test ProRealTime (https://www.netzsieger.de/p/prorealtime) mit 20 Charttypen die Nase vorn. Vergleichsweise wenige Charting-Tools bietet dagegen der CFD-Broker Plus 500.

Nicht nur Trader mit wenig Erfahrung profitieren von integrierten Social-Trading-Features zum Austausch mit anderen Tradern und Experten. Im Trading-Software-Test beinhalten vier von zehn Programmen Funktionen zum Social-Trading.

Zusätzliche Punkte im Bereich „Funktionen“ verdienen sich Trading-Softwares mit automatisierten Handelssystemen, die Trader bei Handelsentscheidungen unterstützen und Handelssignale umsetzen. Dabei übernimmt die Trading-Software den Kauf und Verkauf von Wertpapieren, indem sie auf Veränderungen des Marktes reagiert. Über eine solche Funktion verfügt die Hälfte der Trading-Programme im Test.

Sicherheit

Wie bei allen finanziellen Angelegenheiten spielt auch beim Daytrading die Sicherheit eine äußerst wichtige Rolle. Daher schauen wir uns unter unserem vierten Bewertungskriterium unter anderem an, ob die jeweilige Software über eine sichere SSL-Verbindung zur Übertragung sensibler Daten verfügt. Weitere Punkte sammeln Trading-Programme außerdem mit leicht auffindbaren und ausführlichen AGB, die im Idealfall in deutscher Sprache verfasst sind.

Für Trader empfiehlt es sich, bei der Wahl des Brokers auf eine gute Einlagensicherung zu achten. Das bedeutet: Der Broker unternimmt für den Fall einer Insolvenz verschiedene Maßnahmen zum Schutz der Bankguthaben seiner Kunden. Xtrade schneidet in puncto Sicherheit besodners gut ab.

Kontoführung & Gebühren

Eine Grundvoraussetzung für den Handel an der Börse ist zunächst die Eröffnung eines Kontos und eines Depots bei einem der Anbieter. Dabei ist es äußerst praktisch, wenn Anwender diese bequem online eröffnen können. Noch besser ist es, wenn das Konto gebührenfrei ist.

Weitere Punkte erhält die jeweilige Trading-Software für ein kostenloses Demo-Konto, mit dem unerfahrene Trader ohne Risiken Erfahrungen sammeln und Profis ohne drohende Verluste neue Handelsstrategien entwickeln, ausprobieren und optimieren. Hinsichtlich des Demo-Kontos bewerten wir außerdem die Komplexität der Anmeldung (von sehr einfach bis sehr komplex). Am aufwendigsten gestaltet sich die Anmeldung bei ayondo, während Anwender beispielsweise bei Plus 500 nur wenige Eingaben und Klicks benötigen.

Darüber hinaus schauen wir uns an, wie transparent und nachvollziehbar die Preisgestaltung ausfällt. So belohnen wir etwa eine verständliche Preisübersicht oder anschauliche Rechenbeispiele mit Punkten.

Wichtig bei der Entscheidung für die passende Trading-Software ist außerdem die Höhe der Mindesteinlage. Einige Anbieter gewähren ihren Kunden einen Einzahlungsbonus. Zudem prüfen wir, ob Trader im Falle längerer Inaktivität Gebühren zahlen müssen. Weitere Gebühren etwa für einzelne Trades bleiben in unserem Test außen vor, da diese bei Programmen mit Anbindungen an diverse Broker jeweils vom gewählten Broker abhängig und dadurch schwer vergleichbar sind.

Hilfe & Support

Sowohl bei wenig erfahrenen Tradern als auch bei Profis können Probleme auftreten oder Fragen aufkommen. Daher ist ein unkompliziert erreichbarer Support von zentraler Bedeutung bei der Wahl der passenden Trading-Software. Im Idealfall bieten Anbieter einen deutschsprachigen Support, der rund um die Uhr erreichbar ist.

Verbraucher sollten auch die Möglichkeit haben, telefonisch, per E-Mail oder per Chat Fragen an freundliche und kompetente Mitarbeiter zu stellen. Weitere Punkte verdienen sich Anbieter mit einer übersichtlichen Webseite und einem umfang- und aufschlussreichen FAQ-Bereich, der bei allgemeinen Fragen zur Software schnell weiterhilft. Äußerst praktisch ist außerdem ein Forum, in dem Anwender der Trading-Software sich untereinander austauschen und gegenseitig weiterhelfen.

Vor allem für weniger erfahrene Trader bietet sich ein Software-Anbieter an, der ihnen neben den genannten Support-Möglichkeiten zusätzliches Lernmaterial, anschauliche Video-Tutorials und Web-Seminare zur Anwendung der Software zur Verfügung stellt.

Risikowarnung:

CFDs sind komplexe Finanzinstrumenten. Aufgrund der Hebelwirkung (Leverage) besteht ein hohes finanzielles Verlustrisiko. Zwischen 74 und 89 Prozent aller Kleinanleger verlieren Geld, wenn sie mit CFDs handeln. Sie sollten überlegen, Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, Ihr Geld zu verlieren.

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