S Broker Kosten 2020 Broker bietet gratis Depotführung

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Contents

S Broker Test und Erfahrungen

Das Online-Depot des S Brokers im Check: Ausführlicher Test des Online Brokers, der Handelsmöglichkeiten und der Gebühren für den Wertpapierhandel. Dazu die neuesten Erfahrungen, Testberichte und Kundenbewertungen von Anlegern.

S Broker Testbericht

Der S Broker aus Wiesbaden zählt mit rund 137.000 Kunden zu den größten deutschen Brokern.

Bei den Handelsmöglichkeiten lässt der S Broker kaum Wünsche offen. Kunden können ihre Orders für Aktien, Zertifikate & Co. an den wichtigsten deutschen Börsen, 29 Auslands­börsen und bei 19 Direkthandelspartnern platzieren. Nur wenige Broker bieten eine noch größere Auswahl an Handelsplätzen, das Angebot an Auslandsbörsen zählt sogar zu den besten am deutschen Markt. Beim S Broker können Anleger alle Anlageklassen handeln, mit Ausnahme von Optionen und Futures sowie Forex.
» Trading-Angebot des S Brokers
Bei den Gebühren für den Wertpapierhandel zählt der Online-Ableger der Sparkassen-Finanzgruppe nicht zu den günstigsten Brokern. Eine Flat-Fee gibt es nicht, die Ordergebühr ist abhängig vom Transaktionsvolumen. Wertpapieraufträge mit hohem Volumen gehen daher mit steigendem Ordervolumen ins Geld, sind aber auf 54,99 Euro gedeckelt. Für den Kauf einer DAX-Aktie zahlen Anleger über XETRA eine Ordergebühr von 13,43 Euro (inkl. Fremdkosten Börsenplatz XETRA 0,71 Euro) bei einer Order über 2.500 Euro bzw. 32,18 Euro (inkl. Fremdkosten Börsenplatz XETRA 0,71 Euro) bei einer 10.000 Euro-Order. Wirklich günstige Online-Broker liegen hier mittlerweile bei weniger als 7,00 Euro.
» Details zu den S Broker-Gebühren .

Beim Fondshandel können die Kunden des S Brokers aus einer Vielzahl an Investmentfonds wählen. Etwa 10.000 Fonds sind über die Börse oder direkt über die Fondsgesellschaft handelbar. Bei rund 6.000 Fonds erhalten Kunden einen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag, davon knapp 50 sogenannter „FondsSterne“ mit 100% Rabatt. Nicht uninteressant, allerdings bieten zahlreiche Fondsvermittler und einzelne Online-Broker mehrere tausend Fonds ohne Ausgabeaufschlag an. Fondsanleger sollten daher Anbieter mit größerem Angebot an rabattierten Fonds in die engere Wahl ziehen. Positiv: Sparpläne können bereits ab 50 Euro eingerichtet werden. Sparer können dabei flexibel zwischen monatlicher, zweimonatlicher, quartalsweiser, halbjährlicher und jährlicher Ausführung wählen. Die Kosten sind volumenabhängig und mit 2,5% der Sparrate recht hoch.

Fazit: Der S Broker bietet ein gutes Leistungsangebot. Der Online-Ableger der Sparkasse bietet deutlich bessere Handelskonditionen als die Sparkassen-Institute. Unter den Online-Brokern überlässt der S Broker mit transaktionsabhängigen Ordergebühren für den Wertpapierhandel und einem begrenzten Angebot an (vollständig) rabattierten Fonds allerdings aber der Konkurrenz den Vortritt. Keine Abstriche müssen Anleger übrigens bei der Sicherheit machen: Über die gesetzliche Sicherung von 100.000 Euro hinaus sind die Kundeneinlagen über die Instituts­sicherung der Sparkassen-Finanzgruppe in unbegrenzter Höhe abgesichert.

Trading-Angebot: ★ ★ ★ ★ ★ | Gebühren: ★ ★ ★ ★ ★ | Sicherheit: ★ ★ ★ ★ ★

I. S Broker – der Sparkassen Broker im Überblick

Der Sparkassen Broker in Wiesbaden geht auf die in Duisburg gegründete pulsiv AG zurück. Der SBroker gehört seit 2001 zur S-Finanzgruppe und zählt rund 137.000 Kunden. Die Produktpalette umfasst Aktien, Anleihen, Investmentfonds, ETFs, Optionsscheine, Zertifikate, ETCs, CFDs und weitere strukturierte Produkte. Den Kunden werden ebenso die Zeichnung von Neuemissionen und das Anlegen von Sparplänen geboten. Als Online Broker konkurriert der S Broker mit Branchengrößen wie flatex, der ING DiBa, Degiro oder dem finanzen.net Broker.

II. S Broker Testberichte

Das Handelsangebot des S Brokers landet in Tests häufig auf vorderen Plätzen. Zuletzt konnte der S Broker bei dem renommierten Online-Broker-Test der Zeitschrift „€uro am Sonntag“ (Ausgabe 6/19) zum zweiten Mal in Folge den dritten Gesamtrang erreichen. Verglichen wurden 14 in Deutschland aktive Online-Broker in insgesamt fast 520 Einzelaspekten. In der Kategorie Fondshandel, Spar- und Auszahlpläne hat der S Broker unter allen deutschen Anbietern die beste Bewertung erhalten. Neben seinem Fonds- und ETF-Sparplan-Angebot bietet der S Broker laut €uro am Sonntag die größte Auswahl an sparplanfähigen Zertifikaten/ETCs und Aktien.

Das EXtra-Magazin veröffentlichte 2020 einen ETF-Broker-Vergleich sowie einen ETF-Sparplan-Vergleich. Bei beiden Vergleichen wurde das Angebot des S Brokers mit der Bewertung „gut“ versehen. Beim Online-Broker-Test der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) schnitt der S Broker 2020 mit der Gesamtbewertung „gut“ ab und konnte in der Teilkategorie „Transparenz“ den ersten Platz erringen. Die wichtigsten Konditionen waren laut den Studienautoren besonders einfach und schnell ersichtlich.

Auch im Bereich CFD-Handel konnte der S Broker bei Vergleichen überzeugen. Beim CFD-Broker-Test von €uro am Sonntag schnitt er mit dem Testurteil „gut“ ab. Der S Broker will ein sicherer und verlässlicher Partner beim Handel mit Differenzkontrakten sein. Der Vergleich bescheinigte das unter allen Wettbewerbern beste Teilergebnis in der Rubrik „Recht und Steuern“ sowie ein gutes Ergebnis in der Kategorie „Sicherheit“.

Test von Stiftung Warentest / Finanztest

Die Stiftung Warentest hat in Finanztest 12/2020 die Gebühren von 13 Direktbanken/ Onlinebrokern untersucht. Bei den Kosten für ein großes Depot (150.000 Euro Kurswert) mit 6 Orders landete das SBroker Depot mit Gesamtkosten von 139 Euro auf Platz 8. Zum Vergleich: Bei Filialbanken mit Online-Depot zahlen Anleger laut Finanztest in der Spitze bis zu 647 Euro (Stadt- und Kreissparkasse Leipzig). Dennoch: Mit Gesamtkosten von 39 Euro waren die OnVista Bank (Festpreis-Depot) und Flatex mit 51 Euro deutlich günstiger.

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Die Stiftung Warentest hat zudem die Kosten für ein „mittleres Wertpapierdepot“ gegenübergestellt (50.000 Euro). Hier landete S Broker mit jährlichen Gesamtkosten von 229 Euro auf Platz 11 von 13. Auf den ersten Plätzen rangieren auch in diesem Gebühren-Vergleich die OnVista Bank und Flatex mit 104 und 137 Euro.

Einblick ins S Broker-Depot

S-Broker gibt auf YouTube einen Einblick ins S Broker-Depot. Das Video können Sie hier anschauen.

III. S Broker Depot – das Trading-Angebot

Welche Wertpapiere können Anleger im S Broker-Depot handeln? Unter www.sbroker.de sind folgende Produkte handelbar:

✔ Aktien
✔ Anleihen
✔ CFDs
✔ ETCs
✔ ETFs
✔ Fonds
x Futures
x Optionen
✔ Optionsscheine
x Währungen/ Forex
✔ Zertifikate

Die Handelssoftware: S Broker Depot und MarktInvestor pro

Die Handelsplattform unter sbroker.de ist webbasiert. Zusätzlich bietet der SBroker mit dem MarktInvestor eine professionelle Handelssoftware mit einem umfangreichen Paket an Kurs- und Marktinformationen in Echtzeit.
Das Angebot des S Brokers umfasst Indizes und Kurslisten, Nachrichten, Newsletter, Börsenkalender sowie Informationen zu Konjunkturdaten und Märkten, Devisen und Rohstoffen. Hinzu kommen Analysen: Analystenempfehlungen, technische Analyse, Chartanalysetool, Profi-Trading, Einzelproduktanalysen und ein Aktienmonitor.
Die Handelsplattform MarktInvestor pro kombiniert die professionelle und schnelle Handelssoftware mit einem umfangreichen Paket an Kurs- und Marktinformationen in Echtzeit: Realtime-Push-Kurse, Markttiefe, Arbitrageliste, Chartanalyse, Times and Sales, Drag and Drop sowie Profi-Order-Funktionen mit Ordervorlagen.
Dazu bietet der S Broker unter dem Namen „Top Trader Lounge“ ein Angebot für Kunden, die einmalig mindestens 100 Transaktionen innerhalb eines Kalenderjahres durchgeführt haben: Mit dem S Broker Trading-Desk steht ein individuell gestaltbarer und komplett browserbasierter Desktop mit Kurslisten, Charts und Realtime-Kursen zur Verfügung. Nach Angaben von S Broker umfasst das Angebot unter anderem Scan- und Überwachungsfunktionen, automatische Mustererkennung, Chartsignale, Suche nach Hebelprodukten und ein integriertes Übungsdepot.
Die Software MarktInvestor pro kostet 39,95 Euro im Monat. Die Kosten werden nach Angaben von S Broker als Orderguthaben erstattet, das einen Monat gültig ist. Das Profi-Paket kostet 24,95 EUR pro Monat, das Premium-Paket 54,95 Euro. Das Basispaket ist hingegen kostenfrei.

Screenshot: S Broker-Handelsmaske

Screenshot: MarkInvestor pro

S Broker Demokonto

Ein Demokonto, mit dem Interessenten im Rahmen eines „Übungsdepots“ testen können, steht beim S Broker zur Verfügung. Für Kunden mit Top Trader-Status gibt es zudem über den S Broker Trading-Desk eine weitere Übungsdepot-Funktion.

sbroker.de Login | Sicherungsverfahren

Wie bei allen Online-Brokern geben auch S Broker-Kunden ihre Orders mehrheitlich über das Internet auf. Das Online-Login erreichen Anleger unter der URL https://depot.sbroker.de. Beim Zugang setzt der S Broker beim Login auf die Kundennummer und eine vom Kunden gewählte PIN, bei Transaktionen auf das iTAN-Verfahren (eine Liste mit Transaktionsnummern, die den Kunden per Post zur Verfügung gestellt werden). Die iTAN kann auch mobil in Kombination mit der S Broker-App genutzt werden. Die Sicherheit des iTAN-Verfahrens wird nach Angaben von S Broker dadurch erhöht, dass Gelder nur auf ein einziges hinterlegtes Konto, das Referenzkonto, transferiert werden können. So werden Schadensfälle durch Überweisungen auf kundenfremde Konten nach Aussage von S Broker größtmöglich ausgeschlossen.

Handelswege beim S Broker

Neben dem Online-Handel können Anleger auch telefonisch oder per Telefax ordern. Die Interessenten-Hotline lautet 0611 2044-1912, die Kunden-Hotline lautet 0611 2044-1911 und ist von Montag bis Freitag von 8:00 bis 23:00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 10:00 bis 19:00 Uhr erreichbar. Top Trader werden unter 0611 2044-1944 telefonisch betreut.

Handeln: Ordern auf sbroker.de

Welche Ordermöglichkeiten haben die Kunden beim S Broker? Bei den Orderzusätzen stehen den S Broker-Kunden neben den klassischen Orderzusätzen billigst und bestens (Handeln zum nächsten Preis, egal zu welchem Kurs) folgende Orderzusätze zur Auswahl: Stop-Buy, Stop-Buy-Limit, Stop-Loss, Stop-Loss-Limit, Trailing Stop-Loss, Trailing Stop-Buy, OCO (One Cancels the Other). Bei den Ordergültigkeiten können Anleger an den Parkettbörsen und Xetra eine bis zu 360 Tage reichende Gültigkeitsdauer angeben. Beim Direkthandel und beim Handelspartner Tradegate sind es bis zu 90 Tage.

Handeln: Börsen und Orderplätze beim S Broker

Anleger können beim S Broker an folgenden deutschen Handelsplätzen handeln:
Börse Berlin, Börse Düsseldorf, Börse Frankfurt, Börse Hamburg-Hannover, Börse München, Börse Stuttgart, Lang & Schwarz Exchange sowie auf den elektronischen Handelssystemen XETRA, Quotrix, ZertifikateBörse Frankfurt und Tradegate Exchange.

An ausländischen Börsen stehen 29 Handelsplätze zur Verfügung:
Australien (Sydney), Belgien (Brüssel), China (Hongkong), Dänemark (Kopenhagen), England (London), Finnland (Helsinki), Frankreich (Paris), Griechenland (Athen), Indonesien (Jakarta), Irland (Dublin), Italien (Mailand), Japan (Tokio), Kanada (TSX), Kanada (TSX Venture), Neuseeland (Wellington), Niederlande (Amsterdam), Norwegen (Oslo), Österreich (Wien), Polen (Warschau), Portugal (Lissabon), Schweden (Stockholm), Schweiz (Zürich), Singapur (Singapur), Südafrika (Johannesburg), Spanien (Madrid), Thailand (Bangkok), Tschechien (Prag), USA (New York und Nasdaq)

Daneben stehen S Broker-Kunden diese 19 Direkthandelspartner zur Verfügung:
Baader Bank AG, BNP Paribas, Steubing, Citi, Commerzbank, Deutsche Bank, DZ Bank, Goldman Sachs, HSBC, HypoVereinsbank, ING Markets, J.P. Morgan, Lang & Schwarz, LBBW, Morgan Stanley, Raiffeisen Centrobank, Société Générale, UBS, Vontobel

Realtime-Handel beim S Broker

Der S Broker stellt seinen Kunden Realtime-Kurse zur Verfügung. Das Realtimekurs-Kontingent ist kostenfrei. Im S Broker Trading-Desk gibt es kostenfreie Realtime-Kurse der Emittenten, der Börse Stuttgart und von Tradegate.
Im Marktinvestor pro sind Realtime-Kurse im Basis-Paket kostenfrei. Dies gilt für Emittenten/Direkthandelspartner(soweit verfügbar), Frankfurt Börse Zertifikate, Börse Stuttgart, Börse Frankfurt Fonds, Börse Frankfurt Prime and Select Bonds, Deutsche Börse Customized & Focus Indizes sowie zusätzlich ein Paket von ausgewählten Rohstoffen, Währungen und Zinsen.

Handeln von Futures und Optionen

Der Handel an der Terminbörse Eurex ist beim S Broker nicht möglich.

Handeln von CFDs

Ein CFD-Handel ist beim S Broker möglich. Als Merkmale für den rund 1.150 CFDs umfassenden CFD-Handel nennt der S Broker die CFD-Handelsplattform von einem europäischen Market Maker (ab 01.11.2020) und CFD-Kontos ohne Nachschusspflicht: Wenn die Marginauslastung 100% des Gesamtkapitals beträgt oder überschreitet, wird die Position vom S Broker geschlossen. Der maximal einstellbare Hebel beträgt 30. Die Mindestmargin für deutsche und internationale Aktien beträgt 20%. Bei Aktienindizes, Rohstoffen und Futures sind es 5%, bei Währungen 3,33%.

Forex-Handel beim S Broker

Der Forex-Handel erfolgt beim S Broker via CFDs. Es wird also kein klassischer Forexhandel geboten. Gehandelt werden können folgende Währungspaare:
EUR/USD, GBP/USD, USD/CAD, USD/JPY, USD/CHF, AUD/USD, EUR/GBP, EUR/CHF, EUR/JPY, GBP/JPY, EUR/AUD, EUR/CAD, AUD/JPY, CAD/JPY und CHF/JPY.
Den günstigsten Spread bekommen Anleger beim EUR/USD mit 1,5 Pips. Am teuersten ist das Währungspaar EUR/AUD mit 10 Pips.

Fonds-Handel auf sbroker.de

Fondsanleger können beim S Broker rund 10.000 Fonds kaufen. S Broker-Anleger können ihre Fonds über die Börse oder direkt mit der Kapitalanlagegesellschaft handeln. Zirka 6.000 Fonds sind nach Angaben von S Broker mit bis zu 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag erhältlich, also mit bis zu 100% Discount auf das Agio.

Fiktives Beispiel Fondskauf ohne Rabatt:
Erwerb des DWS Top Dividende (ISIN DE0009848119)
Kurs Fondsanteil: 116,56 Euro (Stand 14.04.2020)
Kaufpreis via Fondsgesellschaft: 122,39 Euro inklusive 5% Ausgabeaufschlag

Fiktives Beispiel Fondskauf mit Rabatt:
Erwerb des DWS Top Dividende (ISIN DE0009848119)
Kurs Fondsanteil: 116,56 Euro (Stand 14.04.2020)
Kaufpreis via Fondsgesellschaft: 119,47 Euro inklusive 50% Discount auf den Ausgabeaufschlag (ursprünglich 5 %)
Ersparnis beim Erwerb von 50 Fondsanteilen: 145,70 Euro

Sparpläne kaufen beim S Broker

Der S Broker bietet Anlegern die Möglichkeit zur Einrichtung von Sparplänen auf Fonds, ETFs, ETCs, Zertifikate und Aktien. Der Mindestanlagebetrag liegt bei 50 Euro. Wahlweise können die Sparpläne in folgenden Rhythmen ausgeführt werden: monatlich, zweimonatlich, quartalsweise, halbjährlich, jährlich.

Sparpläne, egal ob Zertifikate-Sparpläne oder ETF-Sparpläne, kosten 2,5% der Sparrate. Bei Fonds-Sparplänen kommt der Ausgabeaufschlag hinzu. Der S Broker hat nach eigenen Angaben 555 ETF-Sparpläne (davon 157 ohne Orderentgelt) rund 500 Fonds-Sparpläne, 138 Zertifikate- bzw. ETC-Sparpläne sowie 572 Aktien-Sparpläne im Angebot.

IV. Kundenservice beim S Broker

Adresse des Sparkassen Brokers und weitere Kontaktwege

Per Post können Anleger unter diesen Adressen mit dem S Broker in Kontakt treten:

Postanschrift:
S Broker AG & Co. KG
Postfach 17 29
65007 Wiesbaden

Per E-Mail ist der S Broker unter [email protected] oder über das S Broker Kontaktformular zu erreichen.

Antworten auf häufige Fragen finden Anleger auch in einer speziellen FAQ-Liste.

Bankleitzahl und BIC des S Brokers

Für Überweisungen zum S Broker benötigen Anleger nachstehende Bankleitzahl und Banc Identifier Code (BIC).

Referenz- bzw. Verrechnungskonto bei einer Sparkasse:
Bankleitzahl: 510 510 00
BIC (SWIFT-Code): PULSDE5WXXX
Referenzkonto bei einer anderen Bank:
Bankleitzahl: 300 301 00
BIC (SWIFT-Code): PULSDEDD

Social Media-Kanäle von sbroker.de

In den sozialen Medien ist der S Broker mit einem Facebook-Auftritt, einem Twitter- und einem Youtube-Kanal vertreten.

Schulungen und Benefits für S Broker-Kunden

Der Sparkassen Broker bietet im Rahmen der S Broker Akademie ein umfassendes Weiterbildungsangebot. Hierzu gehören Webinare, Seminare, Video-Tutorials, Bücher und Top-Trader-Veranstaltungen. Die Webinare verzeichnen mit jährlich mehr als 10.000 Teilnehmern nach Angaben des Brokers großen Zulauf (S Broker Webinare).
Eine hohe Handelsaktivität wird beim S Broker mit Rabatten bis zu 80% auf die Orderprovision belohnt. Stetig wechselnde Produkt- und Neukunden-Aktionen bietet der S Broker ebenfalls. Aktuelle Neukunden-Aktionen auf sbroker.de.

V. Konten, Kontoeröffnung und Einlagenschutz beim S Broker

Der S Broker bietet zudem weitere Konten und Kontenmodelle:

  • Verrechnungskonto
  • Tagesgeldkonto
  • Währungskonto
  • Auszahlpläne
  • Wertpapierkredit (Depot mit mindestens 10.000 Euro Depotvolumen wird vorausgesetzt)
  • Fremdwährungskonten (AUD, CAD, CHF, GBP, HKD, JPY, NZD, NOK, PLN, SEK, TRY, USD, ZAR)

Das Einzeldepot ist ein Depot mit nur einem Depotinhaber. Es können ergänzend auch Bevollmächtigte eingerichtet werden.

Beim Einzeldepot mit CFD-Handelskonto bietet der S-Broker den Kunden ein CFD-Handelskonto, das nur in Verbindung mit einem Einzeldepot und einem Verrechnungskonto beim S Broker eröffnet werden kann.

Das Gemeinschaftsdepot des S Brokers richtet sich an Eheleute: Ehepaare können als gleichberechtigte Depotinhaber ein Gemeinschaftsdepot führen.

Das StartDepot für junge Leute ist ein S Broker-Angebot für Studenten, Auszubildende oder Schüler, die älter als 18 Jahre sind. Die Konditionen: Sie zahlen keine Depot-Entgelte während des Studiums oder der Ausbildung. Obendrauf packt der S Broker einen Allround-Gutschein in Höhe von 40 Euro und 150 Euro Orderguthaben.

Das Minderjährigendepot bietet kostenfreie Depotführung. Es kann in den Risikoklassen „konservativ“ bis „risikobewusst“ eröffnet werden und ermöglicht Wertpapiergeschäfte mit Fonds, Aktien und Anleihen.

Ein spezielles InvestmentClubDepot hält der S Broker für Investmentclubs mit bis zu 50 Mitgliedern vor.

Interessenten, die auf sbroker.de ein Online Depot eröffnen wollen, füllen den Online-Antrag aus und gehen anschließend mit ihrem unterschriebenen Antrag auf Depoteröffnung zur Post, um das PostIdent-Verfahren durchzuführen. Für die Eröffnung eines Depots können sich Neukunden des S-Brokers aber auch von zu Hause aus per Video-Ident-Verfahren legitimieren. Die Online-Legitimation mit PC, Smartphone oder Tablet ist rund um die Uhr möglich, auch am Wochenende. Neben dem Post-Ident und dem Video-Ident-Verfahren bietet der S Broker das S-Ident-Verfahren, das die Überprüfung des Ausweises in der Sparkassenfiliale ermöglicht.

Wer kann ein Depot eröffnen? Beim S Broker können nur Personen ein Depot eröffnen, die als Steuerzahler in Deutschland gemeldet sind.

Screenshot: Kontoeröffnung beim S Broker

Wichtige Formulare

Formulare zur Aktualisierung persönlicher Daten, Steuerformulare, das Preis-Leistungsverzeichnis etc. stellt der S Broker im Formularcenter zur Verfügung. Depotkunden finden dort auch wichtige Formulare zur Kontoeröffnung, zum Depotübertrag, die Verlustbescheinigung, den Freistellungsauftrag für Kapitalerträge oder auch Preis- und Leistungsverzeichnisse.

Einlagensicherung/ Aufsichtsbehörde

Wie hoch ist die Einlagensicherung für S Broker-Kunden und welcher Aufsichtsbehörde unterliegt der S Broker? Der S Broker unterliegt der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und ist Mitglied in der Institutssicherung der Sparkassen-Finanzgruppe, welche Kundeneinlagen über die gesetzliche Höhe von 100.000 Euro hinaus nach eigener Aussage unbegrenzt absichert.

VI. Die Gebühren beim S-Broker

Allgemeine Gebühren

✔ kostenlose Depot-/ Kontoführung (ab einer Transaktion im Quartal oder ab einem Vermögensbestand von 10.000 Euro)
✔ kostenlose Orderlimits
✔ kostenlose Teilausführungen (Entgelte werden ab der 2. Ausführung nur anteilig berechnet)
✔ kostenlose Orderstreichung
✔ kostenlose Dividendenauszahlungen

Gebühren beim Handel deutscher Aktien

Beim Handel deutscher Aktien berechnet S Broker folgende Gebühren:

4,99 Euro Basisprovision
zzgl. 0,25% des Transaktionsvolumens (mindestens 8,99 Euro, maximal 54,99 Euro)
zzgl. Handelsplatzentgelt (Inland 0,99 Euro, Direkthandel 0,49 Euro) zzgl. Abwicklungsentgelt 0,49 Euro
(zzgl. 9,99 Euro bei Ordererteilung via Telefon)

Beispiel: Online-Order DAX-Aktie im XETRA-Handel über 2.500 Euro
Orderprovision 11,24 zzgl. Abwicklungsentgelt 0,49 + Handelsplatzentgelt 0,99 + fremde Spesen 0,71 = 13,43 Euro

Beispiel: Online-Order DAX-Aktie im XETRA-Handel über 10.000 Euro
Orderprovision 29,99 zzgl. Abwicklungsentgelt 0,49 + Handelsplatzentgelt 0,99 + fremde Spesen 0,71 = 32,18 Euro

Gebühren beim Handel von Auslandsaktien

Beim Handel ausländischer Aktien berechnet der S Broker folgende Gebühren:

4,99 Euro Basisprovision
zzgl. 0,25% des Transaktionsvolumens (mindestens 8,99 Euro, maximal 54,99 Euro)
zzgl. 14,99 Euro Handelsplatzentgelt
zzgl. 0,49 Euro Abwicklungsentgeld
(zzgl. 9,99 Euro bei Ordererteilung via Telefon)

Beispiel: Online-Order Dow Jones-Aktie an der NYSE über 2.500 Euro
Orderprovision 11,24 zzgl. Abwicklungsentgelt 0,49 + Handelsplatzentgelt 14,99 = 26,72 Euro (ohne Rabattmodell / Spesen fehlen)

Beispiel: Online-Order Dow Jones-Aktie an der NYSE über 10.000 Euro
Orderprovision 29,99 zzgl. Abwicklungsentgelt 0,49 + Handelsplatzentgelt 14,99 = 45,47 Euro (ohne Rabattmodell / Spesen fehlen)

Gebühren beim Handel von Fonds

Beim Handel von Fonds erhalten Kunden des S Brokers bei etwa einem Drittel des Fondsangebotes einen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag von bis zu 100%. Hinzu kommen fremde Spesen, den der Handelsplatz erhebt. Bei Ordererteilung per Telefon zzgl. 9,99 Euro Offline-Bearbeitungsentgelt.

Gebühren beim Handel von ETF

Beim Handel von ETFs berechnet der S Broker folgende Gebühren:

4,99 Euro Basisprovision
zzgl. 0,25% des Transaktionsvolumens (mindestens 8,99 Euro, maximal 54,99 Euro)
zzgl. handelsplatzabhängiges Entgelt (Inland 0,99 Euro, Direkthandel 0,49 Euro, Ausland 14,99 Euro)
zzgl. 0,49 Euro Abwicklungsentgelt im Direkthandel (zzgl. 9,99 Euro bei Ordererteilung via Telefon)

Gebühren beim Handel von Optionsscheinen, Zertifikaten und Anleihen

Beim Handel von Optionsscheinen und Zertifikaten berechnet der S-Broker folgende Gebühren:

4,99 Euro Basisprovision
zzgl. 0,25% des Transaktionsvolumens (mindestens 8,99 Euro, maximal 54,99 Euro)
zzgl. handelsplatzabhängiges Entgelt
zzgl. 0,49 Euro Abwicklungsentgelt im Direkthandel zzgl. 9,99 Euro Offline-Bearbeitungsentgelt (bei Ordererteilung per Fax, Telefon, Brief)

S Broker – Jahressteuerbescheinigung und Erträgnisaufstellung

Welche Kosten fallen für die Erstellung von Steuerdokumenten und den Dokumentenversand per Post an?

Kostenfrei sind folgende Dokumente:
Jahressteuerbescheinigung, Jahresdepotauszug, Erträgnisaufstellung, Verlustbescheinigung

Depot-Vergleich

Diese Banken verwahren günstig Ihre Wertpapiere

Sara Zinnecker ist Redakteurin im Team Bank & Geldanlage. Nach ihrem Volontariat an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten schrieb sie beim Handelsblatt über Geldanlage und Altersvorsorge. Zuvor studierte Sara Zinnecker in Nürnberg, Italien und Portugal internationale Volkswirtschaftslehre mit Diplom-Abschluss, arbeitete bei Lokalzeitungen sowie der Süddeutschen Zeitung.

  • Zum Sparen mit Aktien oder günstigen Indexfonds (ETFs) benötigen Sie ein Wertpapierdepot.
  • Die besten Depots gibt es im Internet: bei Direktbanken und Online-Brokern. Bei der Bank vor Ort wird es dagegen oft teuer.
  • Ein gutes Depot bietet außerdem günstige und passende Sparpläne.
  • Die Depoteröffnung kann derzeit (Ende März 2020) etwas länger dauern als normalerweise.
  • Wollen Sie bei einer Bank mit Filiale bleiben, fragen Sie zumindest nach dem Online-Depot. So sparen Sie Gebühren.
  • Günstiger sind Sie bei den großen Direktbanken – DKB, Comdirect oder Consorsbank. Dort bekommen Sie günstige Kombilösungen für Konto, Kreditkarte und Depot.
  • Wer nur ein Depot braucht, zahlt bei Smartbroker oder der Onvista Bank noch weniger.
  • Das mit Abstand günstigste Depot bietet Trade Republic als App. Das Angebot an ETFs ist aber eingeschränkt.

In diesem Ratgeber

Ein Wertpapierdepot ist nichts anderes als ein Konto, in dem ihre Wertpapiere aufgeführt sind. Jede Geschäftsbank bietet Wertpapierdepots an. Bei Kosten und Service gibt es jedoch große Unterschiede. Der erste wichtige Schritt zu einer gelungenen Geldanlage ist daher ein günstiges Wertpapierdepot.

Welches Depot passt zu Ihnen?

Um das richtige Depot zu finden, überlegen Sie am besten vorab, was Ihnen persönlich wichtig ist. Wollen Sie alles auf einen Blick haben? Wollen Sie möglichst wenig zahlen?

Online-Bank versus Online-Broker

Wenn Sie Girokonto, Kreditkarte und Depot unter einem Dach haben wollen, eignet sich ein Depot bei einer Direktbank. Haben Sie ohenhin schon ein Konto bei einer Direktbank, lässt sich das Depot dazu meist recht schnell freischalten. Das ist praktisch. Das Depot bei der Direktbank kostet aber etwas mehr als die Speziallösung über einen Online-Broker. Bei den von uns empfohlenen Direktbanken ist die Depotführung kostenlos, und die Ordergebühren sind in Ordnung.

Die mit Abstand günstigsten Preise für den Kauf und Verkauf von Aktien und Fonds bekommen Sie, wenn Sie aber nicht bei einer Direktbank. Sondern, wenn Sie Ihr Depot bei einem auf Wertpapierhandel spezialisierten Anbieter eröffnen – einem sogenannten Online-Broker. Dort zahlen Sie immer den gleichen (niedrigen) Betrag, egal, wie viel Geld Sie anlegen. Allerdings können Sie in einem solchen Depot wirklich nur Ihre Wertpapiere verwahren – andere Bankgeschäfte sind nicht möglich.

Online-Depot günstiger als Depot in der Filiale

Nicht jeder Verbraucher möchte zu einer reinen Online-Bank wechseln. Falls Sie Ihre Bankgeschäfte lieber in der Filiale regeln und Ihr Konto bei der ortsansässigen Sparkasse, Volksbank oder einer der großen Geschäftsbanken erstmal behalten wollen, sollten Sie dennoch nicht unter den oft sehr hohen Depotgebühren leiden.

Fragen Sie daher bei Ihrem Bankberater oder am Schalter nach dem günstigsten Depot-Modell. Fast immer bringt der Wechsel zum Online-Banking eine Ersparnis bei den Depotgebühren und den Orderkosten. Jahr für Jahr.

Wie viel ein Filialkunde beim Depot einsparen kann, sehen Sie in der Tabelle. Wir haben verglichen, was es kostet, bei einem günstigen Wertpapierhändler für 5.000 Euro Wertpapiere zu kaufen oder – beispielhaft – bei der Stadtsparkasse München.

Kosten Wertpapierdepot bei Filialbank und Online-Bank

Kosten Stadtsparkasse München Kosten Online-Broker
Ankauf Wertpapier 5.000 € 50 € plus Spesen 4 €
Verwahrung Wertpapiere 36 € pro Jahr 1 entfällt
Kosten bei 10 Jahren Haltedauer 410 € 4 €

1 Entfällt nur, wenn Anleger pro Quartal mindestens einmal Aktien oder Fonds kauft oder verkauft.
Quelle: Stadtsparkasse München, Smartbroker (Stand: 10. Februar 2020)

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Woran erkennen Sie ein gutes Depot?

Ein verbraucherfreundliches Depot sollte möglichst günstig sein. Das heißt, die Bank sollte grundsätzlich auf Gebühren für die Depotführung verzichten. Außerdem sollten Sie nur moderate Gebühren dafür zahlen, wenn Sie eine größere Summe auf einmal in Fonds oder kostengünstige Aktien-Indexfonds (ETFs) anlegen. Das ist wichtig, weil Sie als Anleger jeden zusätzlichen Prozentpunkt Gebühren erst wieder mühsam mit der Wertpapieranlage verdienen müssen.

Doch nicht jeder hat direkt eine größere Summe auf der hohen Kante. Sie sollten daher auch die Möglichkeit haben, in kleinen, monatlichen Raten in ETFs anzusparen. Diese Leistung sollte Sie mit Blick auf die Gebühren nicht überdurchschnittlich belasten.

Außerdem sollte sich die Benutzeroberfläche des Depots an Privatanleger richten. Sie sollte leicht zugänglich sein, so dass Sparer gut zurechtkommen, die hin und wieder Fonds kaufen oder verkaufen oder regelmäßig Raten in den Sparplan stecken wollen. Zahlreiche Online-Trading-Plattformen, die Sparer zum Spekulieren aufrufen, haben wir nicht weiter betrachtet.

Selbst kaufen und verkaufen leichtgemacht

Mit etwas Vorwissen ist es recht leicht, die Benutzeroberfläche eines Online-Depots selbstständig zu bedienen, also zum Beispiel einfache Kauf- und Verkaufsanträge für ETF-Anteile zu stellen oder einen Sparplan einzurichten.

Wie Sie vorgehen können, um ETFs zu kaufen und zu verkaufen, beschreiben wir im Detail im Ratgeber Aktien kaufen. Dort haben wir auch für einige Direktbanken kurze Videos hochgeladen, in denen wir Schritt für Schritt zeigen, wie der ETF-Kauf funktioniert. Worauf Sie sonst noch achten müssen, erfahren Sie in unserem Ratgeber Geldanlage.

Achten Sie darauf, Wertpapiere und ETFs stets nur zu Öffnungszeiten der Referenzbörse Xetra zu kaufen und zu verkaufen, also wochentags zwischen 9 bis 17.30 Uhr. In dieser Zeit sind andere Handelsplätze an die Referenzkurse gebunden, dürfen also keine schlechteren Preise anbieten.

Welche Depots empfiehlt Finanztip?

Im Februar 2020 haben wir uns elf Wertpapierdepots genauer angeschaut, von denen wir sechs empfehlen können. Wie wir die empfohlenen Anbieter ausgewählt haben, lesen Sie unter So haben wir analysiert.

Das beste Kombinationsangebot: Depot, Girokonto und Kreditkarte

Wenn Sie Ihre Bankgeschäfte am liebsten unter einem Dach erledigen, sind Sie mit Blick aufs Depot bei einer von drei geläufigen Direktbanken richtig: DKB, Comdirect und Consorsbank.

Die DKB hat eine sehr übersichtliche Kostenstruktur. Falls Sie bis zu 10.000 Euro auf einmal anlegen, zahlen Sie pauschal 10 Euro an Gebühren. Wenn Sie mehr als 10.000 Euro anlegen, fallen pauschal 25 Euro an. Falls Sie monatlich in Raten ansparen, zahlen Sie regulär 1,50 Euro, unabhängig von der Höhe der Sparplanrate. Wenn Sie höhere Sparraten wählen, profitieren Sie dann von vergleichsweise geringen Kosten.

Bei den übrigen Banken – Comdirect und Consorsbank – hängt die Ordergebühr von der Höhe der angelegten Summe ab. Alle Banken verlangen einen Grundbetrag von knapp 5 Euro. Die Kosten sind aber bei 59,90 Euro (Comdirect) und 69 Euro (Consorsbank) gedeckelt.

Für 100 Euro monatliche Sparrate beim ETF-Sparplan bezahlen Sie bei DKB, Comdirect und Consorsbank regulär 1,50 Euro. Die Consorsbank bietet auch eine Reihe von ETFs kostenlos im Sparplan an. Sie legt zudem Dividenden von ausschüttenden Fonds im Sparplan wieder an. Bei der Comdirect ist dies nur im Rahmen von befristeten Aktionen möglich, die DKB verlangt auf einige ETFs bis Ende 2020 0,49 Euro pro Ausführung.

  • 10 Euro reguläre Gebühren für Orders bis 10.000 Euro, darüber 25 Euro
  • Sparplan 1,50 Euro, unabhängig von der Sparrate
  • kombinierbar mit Girokonto und Kreditkarte ohne Grundgebühr
  • reguläre Gebühren von 4,90 Euro plus 0,25 Prozent des Orderbetrags, minimal 9,90 Euro, maximal 59,90 Euro
  • Sparplan für 1,5 Prozent der Sparrate, mehr als 100 kostenlose Sparpläne
  • Depot kostenlos mit kostenlosem Girokonto oder Wertpapier-Sparplan, sonst 1,95 Euro pro Monat nach drei Jahren.
  • kombinierbar mit Girokonto und Kreditkarte ohne Grundgebühr
  • reguläre Gebühren von 4,95 Euro plus 0,25 Prozent des Orderbetrags, minimal 9,95 Euro, maximal 69 Euro
  • Sparplan für 1,5 Prozent der Sparrate, viele kostenlose Sparpläne
  • kombinierbar mit Girokonto und Kreditkarte ohne Grundgebühr

Alle Direktbanken haben regelmäßig Aktionen im Programm, um Neukunden zu gewinnen. Die meisten Aktionen sind jedoch befristet. In unserem Newsletter informieren wir Sie regelmäßig über gute Angebote.

Eine Tabelle mit allen betrachteten Banken und deren Konditionen finden Sie im Abschnitt „So haben wir analysiert“.

ING-Kunden können unter Umständen bleiben

Bis Januar 2020 gehörte auch die Direktbank ING zu unseren Depot-Empfehlungen. Wir mussten die Empfehlung jedoch aufheben, nachdem die Bank angekündigt hat, ab 1. Mai 2020 Gebühren fürs Girokonto einzuführen. Die Gebühren entfallen, wenn Sie das ING Girokonto als Gehaltskonto nutzen und monatlich mindestens 700 Euro eingehen.

Ist dieser Geldeingang bei Ihnen sichergestellt, können Sie überlegen, auch das Depot bei der ING zu lassen. Ansonsten lohnt vielleicht ein Wechsel zur DKB, Comdirect oder Consorsbank.

Wo kaufen Sie ETFs am günstigsten?

Deutlich günstigster können Sie ETFs kaufen, wenn Sie Ihr Depot nicht bei einer Bank führen, sondern bei einem auf den Wertpapierhandel spezialisierten Anbieter (Broker). Egal, wie viel Geld Sie anlegen möchten, Sie zahlen einen festgelegten Preis.

Finanztip empfiehlt neu den Depotanbieter Smartbroker. Für vier Euro können Sie dort im einfachen Direkthandel ETFs kaufen und verkaufen. Sparpläne sind ab 25 Euro möglich und kosten bis zu Raten von 400 Euro 0,80 Euro pro Ausführung.

Etwas teurer ist die alte und neue Empfehlung Onvista Bank. Dort kosten ETF-Käufe und Verkäufe sieben Euro inklusive aller Gebühren. Sparpläne sind ab 50 Euro möglich und kosten pro Ausführung dauerhaft einen Euro.

Während Smartbroker ein neuer Anbieter am Markt ist – dahinter steht das Finanzportal Wallstreet Online – ist die Onvista Bank eine etablierte Finanztip-Empfehlung. Bei beiden können Sie zahlreiche ETF-Marken an vielen verschiedenen Handelsplätzen kaufen und verkaufen.

  • niedrige Gebühren: eine Order kostet häufig pauschal 4 Euro
  • 0,80 Euro Gebühr für Sparplanraten bis 400 Euro
  • knapp 300 Sparpläne befristet kostenlos
  • Konto und Wertpapierverwahrung liegen bei der DAB BNP Paribas
  • niedrige Gebühren: eine Order im Direkthandel kostet 7 Euro
  • 1 Euro Fixgebühr für Sparplanraten
  • mehr als 150 Sparpläne
  • Konto und Wertpapierverwahrung liegen bei der Onvista Bank

Niedrigpreise, aber eingeschränkte Möglichkeiten: Trade Republic

Wer auf der Suche nach extrem günstigen Konditionen ist, kann sich Trade Republic genauer anschauen. Bei dem jungen Berliner Unternehmen kosten Kauf und Verkauf von ETFs pauschal einen Euro, Sparpläne sind ab 25 Euro möglich und dauerhaft kostenlos. Dieses Angebot ist zum Testzeitpunkt (Februar 2020) in der Form konkurrenzlos.

Dafür gibt es ein paar Einschränkungen beim Depot, die interessierte Nutzer kennen sollten: Denn im Februar 2020 lassen sich von den Finanztip-Empfehlungen nur ETFs der Marke iShares kaufen und verkaufen oder aufs Depot übertragen. Die Geschäfte wickeln Nutzer ausschließlich über eine App ab, die zu einzelnen ETFs vergleichsweise wenig Information liefert.

  • extrem niedrige Gebühren: Kauf und Verkauf von ETFs für 1 Euro.
  • derzeit kostenlose ETF-Sparpläne
  • derzeit ETFs der Markte iShares handelbar
  • Depot bei Trade Republic, Verrechnungskonto bei der Solaris Bank, Verwahrung der ETF-Anteile bei der HSBC

Eine Tabelle mit allen betrachteten Brokern und deren Konditionen finden Sie im Abschnitt „So haben wir analysiert“.

Geduld bei der Depoteröffnung

Seit März 2020 erhebt der Broker Flatex Gebühren auf Kundengelder, die in Wertpapieren stecken. Viele Kunden wechselten. Gleichzeitig waren günstige Depots auch im Zuge der Corona-Krise nachgefragt. Daher kann es passieren, dass die Depoteröffnung derzeit (Stand: Ende März 2020) etwas länger dauert als sonst. Bei der neuen Finanztip-Empfehlung Smartbroker warten Sie etwa vier Wochen, bis alles über die Bühne ist. Bei der Onvista Bank dauert die Depoteröffnung mindestens eine Woche, womöglich auch länger. Das Unternehmen wollte keine näheren Angaben machen. Bei Trade Redpublic warten Neukunden, die per App ein Depot eröffnen wollen, nach Angaben des Unternehmens durchschnittlich 30 Minuten.

Flatex-Kunden sollten wechseln

Die langjährige Broker-Empfehlung Flatex können wir ab Januar 2020 nicht länger aussprechen, da dort ab 1. März 2020 eine Depotführungsgebühr von 0,1 Prozent auf das Depotvolumen anfällt. Diese Dauergebühr ist gerade für langfristig ausgerichtete Anleger ungünstig.

Wir raten Flatex-Kunden zu den Depotempfehlungen, die einen ähnlichen Service bieten, also Smartbroker oder die Onvista Bank. Ein Wechsel zu Trade Republic könnte eine Möglichkeit für Sparer sein, die lediglich iShares-ETFs im Depot haben. Andere ETF-Marken zum App-Broker zu übertragen, ist derzeit nicht möglich.

Wer sein Flatex-Depot überträgt und dort einen Sparplan geführt hat, sollte generell beachten: Gebrochene Anteile, wie sie im Sparplan vorkommen, kann Flatex nicht übertragen. Sparer müssen diese Bruchstücke entweder für knapp 7 Euro verkaufen oder – wenn die Anteile weniger wert sind – wertlos ausbuchen lassen. Erst dann können sie das Depot schließen.

Was sollten Sie zu den Brokern wissen?

Die günstigen Online-Broker sind Ihnen womöglich bisher nicht geläufig. Daher haben wir im Folgenden einige Informationen zu den Anbietern zusammengestellt.

Smartbroker: Neu am Markt

Ende 2020 ist Smartbroker als neuer Anbieter angetreten. Dahinter steht das Finanzdatenportal Wallstreet Online. Der Broker bietet ein umfassendes Angebot: Kunden können zahlreiche ETF-Marken und andere Wertpapiere an vielen Handelsplätzen kaufen und verkaufen. Die Orderkosten liegen etwas günstiger als bei der Onvista Bank, die ein vergleichbares Angebot stellt.

Auch bei anderen Services ist Smartbroker gut aufgestellt: Gemeinschaftsdepots und Kinderdepots – derzeit noch auf schriftlichen Antrag hin – sind möglich. Sie können auch als Bürger eines anderen EU-Staats ein Depot eröffnen.

Smartbroker ist keine eigene Bank, sondern funkgiert als Mittler. Das Verrechnungskonto sowie die Verwahrung Ihrer Fondsanteile liegen bei der Großbank DAB, die mittlerweile eine Marke der französischen BNP Paribas ist.

Onvista Bank: Tochter der Comdirect

Die Onvista Bank gibt es bereits seit 2009. Seit 2020 gehört sie zur Comdirect, wobei sie ihren eigenen Namen behalten hat und außerdem eigene Konditionen vorgibt. Bei der Depoteröffnung gab es, wie uns Leser berichteten, in der Vergangenheit immer wieder einmal Verzögerungen. Nach Angaben der Bank sollen Kunden das Depot mittlerweile aber nach spätestens einer Woche nutzen können, wenn alle Unterlagen vollständig vorliegen.

Bei der Onvista Bank können Sie Sparpläne nicht wie bei anderen Anbietern einfach anpassen, zum Beispiel die Höhe der Rate ändern. Sie müssen stattdessen den Sparplan löschen und einen neuen Sparplan anlegen. Klingt umständlich, ist aber kein großes Problem. Zumal das alles kostenlos passiert. Für Sie bedeutet das nur ein paar Klicks mehr. Sparer, die Bürger anderer EU-Staaten und dort noch steuerpflichtig sind, können bei der Onvista Bank kein Depot eröffnen.

Wenn Sie Wertpapiere kaufen oder verkaufen, fragt die Onvista Bank keine TANs ab. Stattdessen müssen Sie ein bestimmtes Girokonto als Verrechnungskonto angeben – nur von diesem kann das Geld für Käufe abgebucht und der Erlös aus Verkäufen gutgeschrieben werden. Dieses Konto lässt sich nur offline – also per schriftlichem Antrag – ändern. Wir halten dieses Depot daher für ebenso sicher wie solche von anderen Anbietern.

Seit dem 1. Januar 2020 erhebt die Onvista Bank eine Gebühr von 0,5 Prozent pro Jahr, wenn Sie mehr als 250.000 Euro auf dem Verrechnungskonto parken. Wir raten davon ab, derart hohe Cash-Bestände vorzuhalten.

Trade Republic: Niedrigpreise, weniger Service

Hinter Trade Republic steckt ein Berliner Fintech, am Markt seit Mitte 2020. Das Unternehmen hat extrem niedrige Preise bei Kauf und Verkauf von Wertpapieren. Trade Republic bietet alle Orders zu einem Preis von einem Euro an. Vorbild für dieses Preismodell ist der US-amerikanische Broker Robinhood.

Alle Orders pauschal für nur einen Euro – ein solches Geschäftsmodell kann tragen, indem man den Service auf das Wesentliche einschränkt. Das Fintech-Unternehmen arbeitet daher mit einer reinen App-Lösung. Es kooperiert außerdem ausschließlich mit dem ETF-Anbieter iShares und bietet als einzigen Handelsplatz die Lang & Schwarz Exchange Börse an.

Die Lang & Schwarz Exchange ist eine sogenannte Market-Maker-Börse. Der Broker bekommt Geld dafür, wenn er bei dieser Börse Wertpapierkäufe oder -verkäufe platziert. Platziert bedeutet, ein Mittler (Market Maker) nimmt die Aufträge an und setzt sie für den Broker um. In anderen Worten: Der Broker verdient Geld damit, Orders an die Lang & Schwarz Exchange zu geben.

Börse bleibt allerdings Börse. Das heißt, alle Geschäfte sind reguliert. Insbesondere muss der Handelsplatz sicherstellen, dass stets mindestens so gute Kauf- und Verkaufspreise für Wertpapiere gelten wie an einer anerkannten Referenzbörse – in dem Falle die elektronische Handelsplattform Xetra in Frankfurt. Wer während der Xetra-Öffnungszeiten (wochentags zwischen 9 und 17.30 Uhr) einen zu teuren Preis bekommt, kann sich an das Aufsichtsboard der Börse wenden.

Die wichtigsten Services der Broker im Überblick

Smartbroker Onvista Bank Trade Republic
Handelsplätze zahlreiche deutsche Börsenplätze und Direkthändler zahlreiche deutsche Börsenplätze und Direkthändler Lang & Schwarz Exchange
handelbare Wertpapiere Aktien, Fonds, ETFs, Anleihen, Zertifikate, Optionsscheine Aktien, CFD, Zertifikate, Fonds, ETFs, Optionen, Aktienanleihen Aktien, ETFs, Optionsscheine, Knock-Outs, Faktorzertifikate
ETF-Marken für den Sparplan Amundi, Comstage, Xtrackers, iShares usw. Comstage, iShares, Vanguard, Wisdomtree u.a. iShares
Verrechnungskonto und Verwahrung von ETF-Anteilen DAB BNP Paribas Onvista Bank Solaris Bank,
HSBC
Art der Depoteröffnung PostIdent-Verfahren: VideoIdent oder FilialIdent Video-Legitimation und Post-Ident Video-Legitimation
Dauer der Depoteröffnung bis zu 7 Werktagen 7 Tage wenige Minuten
Desktop oder App? Webtrading Webtrading App
Depot für EU-Bürger? ja Deutschland und Österreich ja
Sparplan online abänderbar? ja nein ja
Kinderdepot? ja nein nein
Gemeinschaftsdepot? ja ja nein
Depotübertrag? ohne Einschränkungen ohne Einschränkungen iShares-ETFs
und beim Anbieter gelistete Wertpapiere
Verkauf gebrochener Fondsanteile online telefonisch in der App

Quelle: Anbieter, Finanztip-Recherche (Stand: Februar 2020)

Wie eröffnen Sie ein Depot?

Haben Sie sich für einen Anbieter entschieden, müssen Sie das Depot eröffnen. Führen Sie bereits ein Girokonto bei einer Direktbank und wollen zusätzlich das Depot freischalten lassen, müssen Sie in der Regel nicht erneut Ihre Identität nachweisen. Als Neukunde kommen Sie allerdings um ein paar Angaben nicht herum.

Die Depotbank bittet Sie um persönliche Angaben, neben Anschrift und Kontoverbindung auch zum Gehalt. Die seit 2020 geltende EU-Richtlinie Mifid-II verlangt außerdem, dass jeder Neukunde seine bisherigen Erfahrungen mit Wertpapieren auf einer Skala abträgt. Sollten Sie später einmal Wertpapiere kaufen, die Ihren hinterlegten Kenntnisstand übersteigen, würde die Direktbank eine Warnung aussprechen.

Am Ende ist noch ein Identitätsnachweis nötig. Die meisten Banken bedienen sich nach wie vor des Postident-Verfahrens. Sie bekommen einen Antrag zur Depoteröffnung, mit dem Sie zu einem Postschalter gehen und wo Sie sich ausweisen müssen. Der Depotanbieter prüft die Unterlagen und schaltet erst dann das Depot frei. Bis Sie Ihr Depot nutzen können, kann es zwei Wochen oder länger dauern.

Geduld bei der Depoteröffnung

Seit März 2020 erhebt der Broker Flatex Gebühren auf Kundengelder, die in Wertpapieren stecken. Viele Kunden wechselten. Gleichzeitig waren günstige Depots auch im Zuge der Corona-Krise nachgefragt. Daher kann es passieren, dass die Depoteröffnung derzeit (Stand: Ende März 2020) etwas länger dauert als sonst. Bei der neuen Finanztip-Empfehlung Smartbroker warten Sie etwa vier Wochen, bis alles über die Bühne ist. Bei der Onvista Bank dauert die Depoteröffnung mindestens eine Woche, womöglich auch länger. Das Unternehmen wollte keine näheren Angaben machen. Bei Trade Redpublic warten Neukunden, die per App ein Depot eröffnen wollen, nach Angaben des Unternehmens durchschnittlich 30 Minuten.

Wie wechseln Sie Ihr Depot?

Wenn Sie Ihren Depotanbieter wechseln wollen, geht dies relativ leicht von der Hand. Eröffnen Sie dazu zunächst ein neues Depot bei einer anderen Bank oder einem anderen Broker. Die meisten Banken bieten einen Umzugsservice (Depotwechselservice) an. Dazu füllen Sie ein Formular aus, das die neue Bank ermächtigt, die Wertpapiere Ihres alten Depots zu übertragen.

Sie können auch nur einzelne Wertpapiere oder Fonds für einen Übertrag auswählen. Wenn gewünscht, können Sie auch das alte Depot schließen lassen. Der Depotwechsel muss kostenlos erfolgen. Das hat der Bundesgerichtshof bestätigt (Urteil vom 30. November 2004, Az. XI ZR 200/03). Der Wechsel sollte nach etwa zwei Wochen vollzogen sein.

Bei immer mehr Banken lässt sich der Depotwechsel auch komplett online bewerkstelligen. Dazu geben Sie bei Ihrer neuen Bank den Namen Ihrer vorigen Bank und Ihre Depotnummer in ein Online-Formular ein. Wollen Sie einzelne Wertpapiere übertragen, müssen Sie die Identifikationsnummer ISIN bereithalten – oder sich über die neue Bank ins alte Depot einloggen und einzelne Wertpapiere auswählen.

Den endgültigen Antrag können Sie dann mit Hilfe der Maus am PC oder mit dem Finger auf dem Touchscreen Ihres Smartphones oder Tablets unterschreiben.

So haben wir analysiert

Vergleich Online-Depots 2020

Bei all unseren Empfehlungen ist die Depotführung bedingungslos kostenfrei. Als Sparer können Sie zu moderaten Gebühren von uns empfohlene ETFs kaufen und verkaufen; und auch die Kosten für einen ETF-Sparplan liegen im Rahmen.

Bei den Orderkosten haben wir speziell darauf geschaut, was ein Kauf und Verkauf von ETFs beim günstigsten Handelsplatz kostet. Befristete Aktionen haben wir nicht berücksichtigt. Oft ist der günstigste Handelsplatz eine spezielle Börse oder ein Direkthändler, der Wertpapiere an- und verkauft. Zusätzliche Börsengebühren fallen hier weg.

Wir haben uns auch den Service verschiedener Anbieter angeschaut, diesen allerdings nicht zu einem verbindlichen Kriterium gemacht. Jeder Sparer hat andere Präferenzen. Im Kapitel „Was sollten Sie noch über die Broker wissen?“ gehen wir aber auf einige Punkte ein, wie sich das Depot (nicht) nutzen lässt.

So sind wir genau vorgegangen

Um auf eine erste Grundgesamtheit zu kommen, haben wir im Januar 2020 auf Google nach den Keywords „Online-Broker“ und „Wertpapierdepot“ gesucht. Jeweils die ersten zehn Google-Ergebnisseiten haben wir berücksichtigt. Um keinen Anbieter zu übersehen, glichen wir das Ergebnis mit dem letzten Test der Stiftung Warentest (11/2020) sowie Veröffentlichungen in der Fachpresse ab. Es verblieben 32 Anbieter.

Aus diesen suchten wir diejenigen heraus, die ein Depot mit kostenloser Depotführung ohne Zusatzbedingungen anbieten, bei denen ETF-Sparpläne möglich sind und bei denen sich auch die Finanztip-Geldanlage-Empfehlungen (Einmalanlage und Sparplan) umsetzen lassen.

Gleichzeitig mussten die Depots für Privatanleger geeignet sein. Depots mit einer Benutzeroberfläche für professionelle Vieltrader (zum Beispiel Lynxbroker, Interactive Brokers (IB), Captrader) ließen wir außen vor.

Von den 32 blieben 12 Depotanbieter übrig:

  • Comdirect
  • Consorsbank
  • DAB-Depot über die AVL Fondsvermittlung
  • DKB
  • Finanzenbroker.net
  • ING
  • Maxblue
  • Onvista Bank
  • Postbank
  • Smartbroker
  • Targobank
  • Trade Republic

Finanzen-broker.net betrachteten wir nicht gesondert, da es sich nur bei den Aktionen von der Onvista Bank unterscheidet. Solche Aktionen bewerten wir allerdings nicht.

Aus den elf verbleibenden Depots haben wir diejenigen herausgefiltert, die Teil eines guten Gesamtpakets sind – bestehend aus Depot, Girokonto und Kreditkarte. Für Girokonto und Kreditkarte sollten jeweils keine Grundgebühren anfallen.

Daneben haben wir diejenigen Depots angeschaut, die gemessen an den Orderkosten absolut am günstigsten sind. Dazu prüften wir die jeweils günstigste Möglichkeit, 5.000 Euro und 15.000 Euro in ETFs zu investieren. In der Regel waren dies Käufe im sogenannten Direkthandel, nicht über die Börse. Anleger zahlen dort häufig nur Ordergebühren; zusätzliche Börsengebühren fallen weg.

Wichtiges Auswahlkriterium für eine Empfehlung war zudem, dass Sparer ETF-Sparpläne zu branchenüblichen Kosten abschließen können. Von einem Sparbeitrag von 100 Euro sollten regulär nicht mehr als 1,5 Prozent an Kosten abgehen.

Die folgenden Tabellen zeigen alle 11 untersuchten Depots und die Empfehlungen für die Kategorien „bestes Kombiangebot“ und „kostengünstig“. Geordnet sind die Depotanbieter jeweils nach den Kosten für eine Anlage in Höhe von 15.000 Euro.

Depot als Teil eines Kombiangebots: Orderkosten in Euro

nicht empfohlen,
weil Unsere
Empfehlungen
DKB 10 25 1,50 Comdirect 17,40 42,40 1,50 Consorsbank 17,45 42,45 1,50 Weitere
Anbieter

12,50 34,90 2,50 Girokonto nur gebührenfrei bei Gehaltseingang von 600 € monatlich, vergleichsweise teurer Sparplan ING 17,40 42,40 1,75 Girokonto nur gebührenfrei bei Gehaltseingang von 700 € monatlich 1 , vergleichsweise teurer Sparplan Postbank 29,95 54,95 0,90 kein kostenloses Girokonto, vergleichsweise hohe Ordergebühren

1 Gültig ab 1. Mai 2020
Quelle: Finanztip-Auswertung, Anbieter (Stand: 10. Februar 2020)

Günstige Depots ohne Bankdienstleistung: Orderkosten in €

Empfehlung Kommentar Smartbroker 4 4 0 ja günstige Konditionen, aber neu am Markt Onvista Bank 7 7 1 ja etwas teurer, aber etablierter Anbieter DAB über AVL 15 15 2,75 nein vergleichsweise teurer Sparplan Maxblue 15,10 40,10 1,25 nein vergleichsweise hohe Ordergebühren Sonderfall Trade Republic 1 1 0 ja neuer Anbieter mit extrem günstigen Preisen; aktuell nur eine der empfohlenen ETF-Marken handelbar (iShares)

Quelle: Finanztip-Auswertung, Anbieter (Stand: 7. Februar 2020)

Große Geschäftsbanken wie die Commerzbank tauchen in der Übersicht nicht auf. Deren Direktdepot ist für Kunden nur kostenlos, sofern sie einmal pro Quartal handeln. Andernfalls fallen je nach Depotvolumen hohe Gebühren an. Auch günstige Broker wie etwa Degiro, der seit 2020 zum Broker Flatex gehört – schafften es nicht in unseren Vergleich, da dort keine ETF-Sparpläne angeboten werden.

In der Untersuchung verblieben sind dagegen Anbieter, bei denen es nur kleine Einschränkungen für ein kostenloses Konto gibt. Bei der Comdirect ist das Depot zum Beispiel gebührenfrei, wenn Sie ein kostenloses Girokonto eröffnen.

Depot-Vergleich: die besten Online Broker im Test

Sie mцchten Wertpapiere handeln? Dann verschenken Sie beim Handel kein Geld. Setzen Sie auf ein Depot mit gьnstigen Gebьhren und aus­gezeichneten Leistungen. Achten Sie z. B. auf kosten­lose Order­limits, gьnstige ETF-Sparplдne und eine groЯe Auswahl an rabattierten Fonds! Nutzen Sie den regel­mдЯig aktuali­sierten Broker-Vergleich von Deutschlands grцЯtem Bцrsenportal und finden Sie den fьr Sie gьnstigsten Online Broker! Direkt zum Depot-Vergleich

Depot-Vergleich: Die Order- und Depotgebьhren der wichtigsten Banken und Online Broker im Test

Schnell einige hundert Euro im Jahr sparen? Bei ausgewдhlten Banken ist das ohne Weiteres mцglich. Unser Broker-Test deckt erhebliche Unterschiede bei den Orderkosten auf. In den gьnstigsten Depots fallen die Gebьhren beim Aktienkauf kaum ins Gewicht. Ein Beispiel: Fьr den Handel von DAX-Aktien im XETRA-System der Deutschen Bцrse zahlen Sie bei gьnstigen Depotbanken wie finanzen.net-Brokerage* nur eine Orderprovision von 5,00 Euro zzgl. 2,00 Euro Handelsplatz­gebьhr. Unser Depot-Vergleich zeigt: Online Broker wie Comdirect, Consorsbank oder ING berechnen fьr eine 12.000 Euro-Order – je nach Anbieter – knapp 35 Euro Orderprovision pro Trade. Ein erheblicher Unterschied! Dennoch sind sie deutlich gьnstiger als viele Filialbanken.

Ein Broker-Vergleich kann also bares Geld wert sein. Wenn Sie in ein Aktiendepot eines gьnstigen Online Brokers wechseln, kцnnen Sie Jahr fьr Jahr schnell mehrere hundert Euro sparen. Bei Tradern und aktiven Anlegern sind durchaus auch mehr als tausend Euro Ersparnis drin – pro Jahr versteht sich.

Auch bei den Gebьhren fьr die monatliche Ausfьhrung von Sparplдnen oder fьr den Kauf von Fonds gibt es gravierende Unterschiede. In unserem Broker-Vergleich der Depots von Comdirect, Consorsbank, DKB, Flatex, ING, Maxblue, S Broker und Co. ьberzeugen jene, die fast das gesamte Angebot an Investment­fonds mit vollem Rabatt auf den Ausgabeaufschlag anbieten. Aufpassen sollten auch Anleger, die ein gьnstiges Depot fьr einen Fonds- oder ETF-Sparplan suchen. Denn selbst geringe Gebьhren fьr die monatliche Sparplan­ausfьhrung gehen ьber viele Jahre hinweg mдchtig ins Geld – aufgrund entgangener Wertzuwдchse. Doch auch hier hat unsere Redaktion gьnstige Online Broker fьr Sie identifiziert.

Online Broker-Vergleich: die Ordergebьhren / -provisionen beim Aktienkauf

Das Verbrauchermagazin Finanztest hat zuletzt in Ausgabe 11/2020 die Kosten ermittelt, mit denen Anleger fьr eine Wertpapierorder mit Kurswert 12.000 Euro kalkulieren mьssen. Die nach­stehende Ьbersicht berьcksichtigt diesen Finanztest-Vergleich und verdeutlicht, wie stark sich die Kosten bei den einzelnen Depot-Banken und Onlinebrokern unterscheiden.

*) Das finanzen.net Brokerage-Depot ist ein spezielles Angebot von finanzen.net in Kooperation mit der Comdirect Bank – Infos unter www.finanzen-broker.net.

Finanzen.net empfiehlt, ein Depot bei einem Anbieter mit dauerhaft gьnstigen Konditionen zu erцffnen. In unserem Broker-Test vergleichen wir daher die Gebьhren, die die Banken fьr ihre Dienst­leistungen erheben (Orderprovision). Der Depot-Vergleich berьcksichtigt keine externen Kosten wie Bцrsen- oder Maklergebьhren. Zeitlich begrenzte Aktionsangebote bleiben ebenso unberьcksichtigt wie Rabatte fьr besonders aktive Personen (sog. Heavy-Trader), die mitunter tausende Trades pro Monat durchfьhren.

Online-Broker-Vergleich deckt wichtige Unterschiede bei den Leistungen auf

Fьr Ihren Erfolg beim Bцrsenhandel kommt es nicht nur auf die Kosten an. Legen Sie bei der Wahl Ihres Depots auch ein Augenmerk auf das Leistungs­spektrum! In unserem Depot-Vergleich nehmen wir daher auch wichtige Leistungs­komponenten fьr Sie unter die Lupe.

Kostenlose Depotfьhrung
Manche Bank berechnet Ihnen Gebьhren alleine fьr das Fьhren Ihres Wertpapierdepots. „Schцn, dass Sie unser Kunde sind, macht 35 Euro im Jahr!“ Gerade in jьngster Zeit drehen auch einige Onlinebroker wieder an der Preisschraube. So fьhrte Flatex im Mдrz 2020 eine neue Depotgebьhr von 0,1 % auf den Kurswert verwahrter Wertpapiere ein. Was zunдchst ьberschaubar klingt, lдppert sich aber mit der Zeit. Unserem Depot-Vergleich entnehmen Sie, welche Anbieter die Depotfьhrung kostenlos anbieten.

Einlagensicherung
Wie sind Ihre Einlagen im Falle einer Bankinsolvenz geschьtzt? In der EU und damit auch in Deutschland sind Einlagen bis 100.000 Euro pro Kunde gesetzlich abgesichert (Gemeinschafts­konten bis 200.000 Euro). Allerdings ist die Einlagen­sicherung Lдndersache, sodass Konten in Lдndern mit guter Bonitдt wie Deutschland gegenьber Lдndern mit schlechter Bonitдt mehr Sicherheit bieten. Viele Banken sind zudem Mitglied im Einlagen­sicherungs­fonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB), bei dem Einleger ьber die gesetzlichen Anforderungen hinaus abgesichert sind. Auf der Webseite einlagensicherung.de kцnnen Sie leicht prьfen, in welcher Hцhe deutsche Banken Ihre Einlagen absichern.

Taggleiche Teilausfьhrungen
Sind taggleiche Teilausfьhrungen kostenlos? Beim Handel von Wertpapieren an der Bцrse kommt es immer wieder vor, dass eine Order in mehreren Tranchen ausgefьhrt wird, z. B. wenn das Ordervolumen die an einer Bцrse angebotene Stьckzahl ьbersteigt. Unser Online Broker Vergleich zeigt Ihnen, in welchen Aktiendepots Ihnen nur einmal Gebьhren berechnet werden und welche Anbieter Sie gleich mehrfach (fьr jede Teilausfьhrung) zur Kasse bitten.

Gьnstige Konditionen fьr Sparplдne
Welche Banken bieten gьnstige Konditionen fьr Fonds- und ETF-Sparplдne? Viele Anleger nutzen Sparplдne, um Monat fьr Monat einen festen Betrag zu investieren. Wer per Sparplan Vermцgen aufbauen will, sollte daher einen Blick auf die Gebьhren fьr die monatliche Ausfьhrung von Sparplдnen richten. Unser Depot-Vergleich zeigt, dass mancher Broker 2 % oder mehr der Sparrate berechnet, sodass von 100 Euro monatlich vielleicht nur 98,00 Euro in Ihrem Fonds oder ETF ankommen. In unserem Vergleich werden nur solche Online Broker als gьnstig eingestuft, die eine groЯe Auswahl bieten (mindestens 100 verschiedene Sparplдne) und laut Preis-Leistungsverzeichnis bei einer Sparplanrate von 100 Euro nicht mehr als 1,50 Euro an Gebьhren berechnen.

Fonds ohne Ausgabeaufschlag
Auch beim Fondskauf lassen sich Gebьhren sparen – und zwar krдftig. Hдufig fallen Ausgabeaufschlдge (Agio) von etwa 5 Prozent an. Wer beispielsweise eine Order im Wert von 10.000 Euro platzert, hat nach Orderausfьhrung nur Fondsanteile im Wert von 9.500 Euro im Depot. Diese horrenden Kosten kцnnen Sie einsparen, wenn Sie Ihre Order bei einem Online Broker aufgeben, der Ihren Fonds ohne Ausgabeaufschlag anbietet. Unserem Depot-Test entnehmen Sie ganz einfach, bei welchen Banken Sie eine groЯe Zahl an Investmentfonds ohne Agio kaufen kцnnen. Riesig ist hier die Palette des finanzen.net Brokerage-Depots, in dem Sie mehr als 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag erhalten.

Bцrsenplдtze im Inland und Ausland sowie auЯerbцrslicher Handel
An welcher Bцrse handeln Sie Ihre Wertpapiere? Die meisten Privat­anleger ordern ihre Wertpapiere an deutschen Handelsplдtzen, einige handeln auch an den US-Bцrsen NASDAQ, NYSE oder AMEX. Immer stдrkere Bedeutung gewinnt der auЯerbцrsliche Direkthandel, z. B. ьber Tradegate oder Lang & Schwarz. Bei Derivaten (Optionsscheine, Knockouts, Zertifikate etc.) findet der Handel hдufig direkt mit den Emittenten statt, z. B. mit der BNP Paribas, der UBS oder dem Bankhaus Vontobel. In unserem Depot Vergleich prьfen wir, welche Banken den Handel an allen deutschen Bцrsen ermцglichen und wo Sie Ihre Orders auch an US-Bцrsen oder im auЯer­bцrslichen Sekundenhandel platzieren kцnnen.

Auszahlung von Dividenden
Fьr Aktionдre ist die jдhrliche Gewinn­ausschьttung in Form der Dividende, neben dem eventuellen Kursgewinn, eine wichtige Ertrags­komponente. Kaum zu glauben, aber manche Banken und Online Broker verlangen fьr die Einbuchung einer Dividende eine Gebьhr. Prьfen Sie daher, ob in Ihrem Aktiendepot solche Kosten anfallen und ziehen Sie gegebenen­falls einen Wechsel zu einer gьnstigen Depotbank in Erwдgung.

CFD-Handel
Wo kann ich gьnstig CFDs handeln? Diese Frage stellen sich vor allem erfahrene Trader, denn der Handel mit diesen hochspekulativen Finanzprodukten bietet hohe Chancen, aber eben auch besondere Risiken. In unserem Online Broker-Vergleich haben wir alle Anbieter markiert, bei denen Sie zusдtzlich zum normalen Wertpapierhandel auch CFDs handeln kцnnen.

Sparkassen Broker Depot

Depot

  • Depotgebühr ab 0,00€
  • Apps für Android und Apple
  • Kostenlose Webinare

S Broker Depot im Detail

Bei S Broker handelt es sich um den Online Broker der Sparkassen. Doch unabhängig davon, ob man bereits Sparkassenkunde ist oder nicht – jeder kann ein S Broker Depot eröffnen. Die Orderaufträge beim Sparkassen Broker können online oder per Telefon getätigt werden.

Betrachtet man die Konditionen des Sparkassen Brokers, so fällt direkt auf, dass die Depotführung kostenfrei ist, wenn mindestens eine Wertpapiertransaktion mit einem Ordervolumen von 50 Euro im Quartal durchgeführt wird oder ein Vermögensbestand von mindestens 10.000 Euro zum Quartalsende vorliegt. Der Ordergrundpreis beim S Broker Depot liegt bei 4,99 Euro. Es kommen allerdings jeweils variable Orderkosten von 0,25% des Orderwertes hinzu. Der Ordermindestpreis liegt daher bei 8,99 Euro. Die Maximalkosten beim Sparkassenbroker betragen 54,99 Euro. Bei telefonisch erteilten Aufträgen wird zusätzlich eine Orderpauschale von 9,99 Euro aufgerechnet. Je nach Handelsplatz können jedoch noch zusätzliche Kosten anfallen.

Eine Besonderheit des S Broker Depots ist das Rabattmodell. Wer beim Sparkassen Broker viel handelt, kann hier bis zu 80% der Orderkosten sparen. Je nachdem, wie viele Trades man vornimmt, kann ein Rabatt zwischen 10% und 80% erreicht werden. Als Grundlage zur Berechnung des Rabatts werden beim Sparkassen Broker die Orderaufträge der letzten 12 Monate herangezogen. Alle drei Monate wird ein neuer Richtwert ermittelt. Besonders Vieltrader können mit diesem Modell einiges an Geld sparen.

Möchte man ein S Broker Depot eröffnen, kann nicht nur zwischen einem Einzel- und Gemeinschaftsdepot gewählt werden. Für junge Leute und Minderjährige gibt es beim Sparkassen Broker auch gesonderte Depotmodelle.

Mit Videoident geht die Depoteröffnung noch schneller

Wie viele andere Banken auch bietet der Sparkassen Broker Neukunden die Möglichkeit, ihre Identität über das Videoident-Verfahren überprüfen zu lassen. Das geht schnell, ist unkompliziert und erspart den Gang in die nächste Postfiliale, wie es beim klassischen Postident nötig ist. Neukunden benötigen lediglich einen Computer und eine stabile Internetverbindung. Dann können sie über einen Videochat ihre Identität bestätigen.

Sparkassen Broker: Kosten und Gebühren

Betrachtet man die S Broker Kosten für das Depot, so zeigt sich, dass die Depotführung kostenlos ist, wenn mindestens eine Wertpapiertransaktion ab 50 Euro im Quartal durchgeführt wurde. Können Kunden einen Vermögensbestand von 10.000 Euro zum Quartalsende vorweisen, so fällt auch im diesen Fall keine Depotführungsgebühr beim Sparkassen Broker an. Zudem ist die Erstellung, Änderung und Löschung von Limits beim S Broker Depot kostenfrei. Die anfallenden s Broker Gebühren bzw. Orderkosten variieren je nach Ordervolumen und gewähltem Handelsplatz.

Beim s Broker Depot der Sparkassen können nicht nur alle deutschen, sondern auch 28 internationale Handelsplätze genutzt werden. Zudem können neben Aktien, Fonds und ETFs- auch mit Anleihen, Hebelprodukten, CFDs, Neuemissionen und Anlagezertifikaten gehandelt werden. Ansonsten bietet der Sparkassen Broker nicht nur Börsen- und Direkthandel, sondern auch die Möglichkeit für Einmalanlagen und Sparplänen an.

Sparkasse: Broker Service

Nicht nur über eine Software kann beim S Broker Depot gehandelt werden. Auch eine mobile S Broker App für Android und Apple-Geräte steht zur Verfügung. Hier hat man nicht nur Zugriff auf das eigene Sparkassen Broker Depot und kann den aktuellen Kontostand abfragen, sondern kann auch aktuelle Marktdaten einsehen und eine Watchlist anlegen. Wer lieber vom Computer aus traden möchte, kann sich die Software MarktInvestor pro herunterladen. Es gibt unterschiedliche Pakete zu verschiedenen Preisstufen, die sich jeweils im Leistungsumfang unterscheiden.

Auch gibt es beim Sparkassenbroker die Möglichkeit, an kostenlosen Webinaren teilzunehmen. Diese werden sowohl für Anfänger und Fortgeschrittene sowie für Trader mit Expertenwissen angeboten. Sonder-Webinare zu verschiedenen Themen sowie Videotutorials runden das Weiterbildungsangebot bei sbroker ab. Zudem bietet S Broker neben einem telefonischen Kundenservice auch die Möglichkeit, Fragen per E-Mail zu stellen.

Wer noch unschlüssig ist, ob ein S Broker Depot die richtige Entscheidung ist, hat die Möglichkeit, sich ein Übungsdepot anzulegen. Zudem lohnt sich nicht nur ein Blick auf den S Broker Test. Auch ein Produktvergleich bietet Unterstützung bei der Entscheidung für oder gegen den Sparkassen Broker. Die Einbeziehung von S Broker Erfahrungen kann an dieser Stelle hilfreich sein. Schließlich haben bestehende Kunden bereits erste S Broker Depot Erfahrung gesammelt.

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