Rück- und Ausblick, News und Handel für die 21Kw

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Rück- und Ausblick, News und Handel für die 21Kw

Die vorletzte Woche im Mai war sowohl durch konjunkturelle Daten als auch durch geldpolitische Entscheidungen geprägt. Der Euro verlor wieder an Wert, die EU-Aktien scheinen ihre Korrektur beendet zu haben und Rohstoffe sind allgemein schwächer. Den größten Fehlschuss hat sich allerdings das EZB-Ratsmitglied Coeuré geleistet. Am Montag hielt er eine Rede in London und gab im Anschluss in einem Dinner zu Investoren die Ausweitung des QE-Programms über den Sommer bekannt. Da diese Info jedoch erst am folgenden Tag veröffentlicht werden sollte, grenzt die Aussage an Insiderinformationen, was von vielen auch so gewertet wurde.

Wirtschaft und Geldpolitik

Aus der EU wurden folgende Daten veröffentlicht:

ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland und die EU. Der EU-Verbraucherpreisindex sowie die Handelsbilanz. Erzeugerpreisindex für Deutschland sowie die Einkaufsmanagerindizes für Frankreich, Deutschland und die EU. Das deutsche BIP für Q1 sowie der IFO-Geschäftsklimaindex.

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für den Monat Mai fielen in Deutschland deutlich von 53,3 im Vormonat auf 41,9 Pkt. Auch die Erwartungen für die EU-Zone fielen deutlich unter den Erwartungen aus. Die Verbraucherpreisindizes blieben in der EU stabil und verzeichneten wie erwartet kein Negativwachstum im Vergleich zum Vorjahr und Vormonat.

Die Erzeugerpreise für Deutschland sind im Vergleich zum Vormonat leicht gestiegen, während sie sich im Vergleich zum Vorjahr noch immer im Negativwachstum befinden, allerdings stets geringer werdend.

Die Einkaufsmanagerindizes für das Herstellungs- und Dienstleistungsgewerbe. Frankreich verzeichnete eine positive Entwicklung für beide Bereiche, Deutschlands Indizes sind rückläufig, die EU-Indizes leicht steigend.

Das deutsche BIP stieg im Jahresvergleich um 1,1 % und damit besser als erwartet an. Im Vergleich zum Vorquartal gab es einen Anstieg in der gleichen Höhe, und zwar um 0,3 %.

Aus den USA wurden folgende Daten veröffentlicht:

Baugenehmigungen und Wohnbaubeginne im April sowie bestehende Eigenheimveräußerungen. Der Philly Fed Herstellungsindex und kommende VPI-Indizes.

Die Baugenehmigungen und Wohnbaubeginne fielen positiv aus. Dagegen waren bestehende Eigenheimveräußerungen deutlich rückläufig. Auch der Philly Fed Herstellungsindex fiel schlechter aus als angenommen, da ein Anstieg erwartet wurde.

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Erst heute Nachmittag werden die VPI-Indizes für April veröffentlicht. Erwartet wird ein Anstieg von 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr und ein um -0,1 % fallender Index im Vergleich zum Vormonat.

Geldpolitik:

Es gab mehrere Reden und Treffen der wichtigen Notenbanken. Wie bereits erwähnt, war die wichtigste Entscheidung die der EZB, das QE-Programm während der Sommermonate auszuweiten. Das beeinflusste den Euro negativ und Aktienmärkte positiv. Die FOMC Minutes der Fed haben keine neuen Erkenntnisse ergeben. Heute Nachmittag kommt Mario Draghi zu Wort und am heutigen Abend hält Janet Yellen eine Rede.

Technische Bewertung der Märkte:

Screen 1: 4-Stundenchart EUR/USD

EUR/USD: Das Währungspaar hat aufgrund der Rede von Coeure wieder deutlich nachgegeben, sodass der Widerstandsbereich bei 1,15 US-Dollar je Euro nicht überwunden werden konnte. Der Gegenwind im Bereich zwischen 1,11-1,10 US-Dollar je Euro war zu erwarten. Hier sollte es sich entscheiden: Kann die Zone nach unten hin überwunden werden, so ist mit einer fortgesetzten Abwärtsdynamik zu rechnen.

Screen 2: 12-Stundenchrt des GBP/USD

GBP/USD: Klare technische Strukturen zeigt das Währungspaar GBP/USD. Zwar fallen die Korrekturen sehr dynamisch und gravierend aus, doch aktuell ist der Aufwärtstrend noch intakt, befindet sich jedoch an einer Wegscheide. Der große Abwärtstrend wurde zu 50 % korrigiert. Dass der Anstieg hier Probleme bekommt, war zu erwarten. Im Gegensatz zu anderen Währungen wie etwa dem Euro bleibt das britische Pfund stabil gegen den US-Dollar. Ein Absacken unter die Unterstützung bei 1,5480 US-Dollar je britischem Pfund könnte den vorläufigen Trend gefährden.

Screen 3: Tageschart von Gold

Gold: Das Edelmetall hat im Zuge der Euro-Stärke die 1.225 US-Dollar je Unze überwunden. Leider ist der Wert sehr schwankungsbreit und die Schwäche im Euro in dieser Woche hat die Aufwärtsdynamik zunächst einmal gestoppt. Es ist unklar, wohin sich der Preis bewegt. Die Chance auf einen Anstieg ist gegeben, mit volatilen Bewegungen kann jedoch weiterhin gerechnet werden.

Screen 4: Tageschart des DAX

DAX: Der DAX-Future hat die bullische Flagge nach oben hin überwunden und fluktuiert aktuell seitwärts. Es ist kein eindeutiges Zeichen von Schwäche erkennbar, daher stehen die Chancen auf die Fortsetzung des Trends gut. Die nächste relevante Unterstützung liegt bei 12.000 Pkt.

Screen 5: Tageschart des S&P500

S&P 500: Der S&P 500 Future hat ein neues Allzeithoch generiert, leidet jedoch wie seit Anfang des Jahres an der schwachen Dynamik. Ein Zurückfallen ist ebenso möglich wie der Ausbruch aus dem Dreieck. Der US-amerikanische Markt ist aktuell schwer handelbar.

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Rück- und Ausblick, News und Handel für die 24Kw

Eine ereignisreiche Woche neigt sich langsam dem Ende zu. Noch immer dominieren die Schuldenkrise um Griechenland und dessen drohende Zahlungsausfälle die Schlagzeilen. Und als hätte die ablehnende Haltung des griechischen Präsidenten noch nicht für genug Zorn bei den europäischen Finanzministern gesorgt, droht weiteres Ungemach aus Übersee. Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit des Landes von CCC+ auf CCC gesenkt. Damit rutschen die Anleihen auf Ramschniveau.

Der Ausblick für das Rating sei so negativ, dass mittelfristig die Gefahr noch schlechterer Kreditbewertungen überwiegen würde. Die Entscheidung reflektiere das Risiko, dass die griechische Regierung ohne eine Einigung mit ihren Gläubigern zahlungsunfähig werden und den Schuldendienst zugunsten anderer Ausgaben vernachlässigen könnte, begründete S&P.

Dennoch reagierten die deutschen Aktienmärkte positiv und trotz des Anstieges des deutschen Leitindex zur Wochenmitte um gut 2,4 % notiert der DAX gut 1,5 % höher als noch am Mittwoch. Experten gehen davon aus, dass die freundliche Stimmung an den US-Börsen für die steigenden Kurse verantwortlich sein könnte. Das mit vielen Erwartungen verbundene Spitzentreffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras und dem französischen Präsidenten François Hollande brachte am Mittwochabend jedoch dem ersten Anschein nach keine konkreten Ergebnisse. Ein Regierungssprecher sagte am frühen Donnerstagmorgen lediglich, der Meinungsaustausch habe in konstruktiver Atmosphäre stattgefunden.

Wirtschaft und Geldpolitik

EU: Aus der EU wurden folgende Daten veröffentlicht
Am Montagmorgen wurden die Exportzahlen für Deutschland vorgelegt, die positiv überraschten. So wurde lediglich ein Wert von 0,1 % erwartet. Tatsächlich gab es jedoch eine Steigerung von 1,9 %. Auch die Industrieproduktion konnte mit 0,9 Prozentpunkten deutlicher zulegen, als mit 0,5 % erwartet worden war. Lediglich die Importzahlen gingen um 1,3 % zurück und lagen damit unter den Erwartungen.

Am Dienstag veröffentlichte die EU die Zahlen sowohl für das erste Quartal als auch für das Jahr insgesamt. Die Zahlen fielen hierbei wie erwartet aus, sodass es keinerlei Auswirkung auf die Märkte gab.

Am Mittwoch folgten die Zahlen der Industrieproduktion weiterer europäischer Länder. Während die Zahlen aus Frankreich und Großbritannien weit über den Erwartungen lagen, schwächelte Italien auf ganzer Linie und vermeldete rückläufige Zahlen für die Industrieproduktion.

USA: Aus den USA wurden folgende Daten veröffentlicht:

Interessant war in dieser Woche der JOLTS-Report für den Monat April, der mit 5,376M über den Erwartungen lag. Auch der wöchentliche API-Rohöl-Bericht konnte überzeugen. Mittwoch wurden außerdem die Zahlen der Anträge auf Arbeitslosenhilfe und die Einzelhandelsumsätze verheißungsvoll erwartet. Während die Einzelhandelsumsätze mit 1,2 % sehr positiv ausfielen, konnten die Arbeitsmarktzahlen nicht überzeugen und fielen höher aus als erwartet.

Geldpolitik
Am Mittwoch sprach der Bank of England Gouverneur Carney. Er prangerte die Haltung britischer Banken an und kündigte einen härteren Kurs gegen Gesetzesverstöße und striktere Regeln an. “Das Zeitalter der Verantwortungslosigkeit ist vorbei”, sagte Carney.
Der NZD brach ein, nachdem die Reserve Bank of New Zealand am Donnerstag in einer überraschenden Entscheidung eine Senkung des Referenzzinssatzes von 3,50 auf ein Rekordtief von 3,25 % bekannt gegeben hatte. Zuletzt senkte die Zentralbank ihre Zinssätze 2020.
Zur Erläuterung sagte der RBNZ-Direktor Graeme Wheeler, die Bank hätte bereits eine Zinssenkung in ihre Prognosen eingerechnet und hoffe nun auf Anzeichen für eine weitere Abwertung der Landeswährung.

Technische Bewertung der Märkte:

Screen 1: Tageschart des DAX

DAX: Nach dem langanhaltenden Aufwärtstrend befindet sich der DAX in einer mittelfristigen Abwärtsbewegung, die im April nach Markieren eines ATH begann. Bislang sieht alles nach einer bärishen Flagge aus. Und da noch nicht einmal das 50er Fibonacci-Retracement erreicht wurde, ist der langfristige Aufwärtstrend noch voll intakt. Ob der Kursverlauf rein charttechnisch begründet ist oder tatsächlich die Griechenlandkrise schuld am Verlauf ist, ist für Charttechniker irrelevant. Aktuell befindet sich der Kurs mitten im Kurskanal, sodass auf jeden Fall stillhalten angesagt sein sollte. Einstiegsmöglichkeiten bieten sich auf der Unterseite nach Erreichen der 10.800 Punkte oder nach einem nachhaltigen Ausbruch aus der Range nach oben.

Screen 2: Tageschart des S&P500

S&P500: Der breit aufgestellte S&P500 markierte ein ATH und korrigierte dann bis an die untere Trendlinie des Aufwärtstrendkanals. Hier prallte der Kurs mit einer langen Lunte ab, was die Kaufbereitschaft der Marktteilnehmer eindrucksvoll signalisierte. Der Aufwärtstrend ist voll intakt und von Schwäche keine Spur.

Screen 3: Tageschart des EUR/USD

EUR/USD: Auch der EUR/USD bewegt sich charttechnisch gesehen im Niemandsland. Noch immer ist nicht abzusehen, ob es sich bei dem mittelfristigen Aufwärtstrend um eine bullishe Flagge handelt oder ob tatsächlich ein Aufwärtstrend entsteht. So bleibt weiterhin nur stillhalten angesagt und abzuwarten, wie sich der Kurs an den markanten Punkten der oberen und unteren Trendlinie verhält.

Wochenrück- und Ausblick, News und Handel KW 2

Die erste Handelswoche nach den Neujahrsferien ist überfüllt mit Daten aus allen Ländern. Im Vordergrund standen die Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindizes und die Verbraucherpreise. Auch wurden Arbeitslosenzahlen aus der EU und Deutschland veröffentlicht. Abgesehen von Konjunkturdaten sind die Treiber der Märkte allerdings noch woanders zu suchen. Aktienmärkte fielen bis Mitte der Woche bevor sie, wie für gewöhnlich, in einem Reversal dynamisch nach oben ausbrachen.

Wirtschaft und Geldpolitik

EU: Aus der EU fiel der Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe per Monat Dezember etwas geringer als im Vormonat aus. Dennoch wiesen Spanien, Frankreich und Deutschland steigende Indizes auf. Italiens Dienstleistungsgewerbe war im Dezember rückläufig.

Was die Verbraucherpreise angeht, so konnte die EU leider keinen Anstieg im Dezember verzeichnen. Die Inflation fiel um 0,2 %. Dagegen stieg die Kern-Inflation um 0,8 % an. Der deutsche Verbraucherpreisindex war im Dezember unverändert, während der italienische VPI leicht angestiegen ist.

Der Arbeitsmarkt konnte leicht positive Impulse liefern. Die deutsche Arbeitslosenquote sank von 6,6 % auf 6,5 % im November, während die EU AQ im Vergleich zum Vormonat auf einem Niveau von 11,5 % verharrte.

USA: Das Dienstleistungsgewerbe der USA war im Monat Dezember leicht rückläufig. Sowohl der Einkaufsmanagerindex als auch der wichtige ISM-Dienstleistungsindex stagnierten. Der Zweite von beiden in einem nicht geringen Umfang. Jedoch entwickelt sich der US-Arbeitsmarkt besser den je.

Die ADP-Non-Farm Arbeitsplätze konnten einen Zuwachs von 241.000 Arbeitsplätzen verzeichnen – erwartet wurden lediglich 226.000. Auch die wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenhilfe fielen. An diesem Freitag stehen wieder die Non-Farm Gehaltsabrechnungen auf der Veröffentlichungsliste. Neue Impulse sollten darauf folgen.

GB: Das für Großbritannien wichtige Dienstleistungsgewerbe stagnierte im Dezember stark. Auch die wichtigen Daten zum Baugewerbe enttäuschten auf breiter Basis. Die Leistungsbilanz des Landes weist erheblich negative Entwicklungen auf. Eine Zinserhöhung dürfte damit erst einmal in weitere Ferne rücken.

China: China verzeichnete auf der einen Seite zwar eine positive Entwicklung hinsichtlich der Verbraucherpreise im Dezember und im Vergleich zum Vorjahr, dennoch aber stark stagnierende Erzeugerpreise.

Geldpolitik: Geldpolitische Entscheidungen wurden diese Woche nicht getroffen. Zumindest nicht in den betrachteten Ländern. Zwar wurde am Mittwoch das FOMC-Protokoll der letzten Sitzung veröffentlicht, Neues brachte das Protokoll aber nicht hervor. Nach dem rasanten Anstieg des US-BIP erwartet die breite Öffentlichkeit nun doch vermehrt bereits Mitte des Jahres steigende Zinsen, obwohl sich die FED laut ihrer Aussage für einen „geduldigen“ Weg entschieden hat. Wie oben bereits erwähnt, sieht es für GB hingegen weniger rosig aus.

China hat in den letzten Wochen geldpolitische Maßnahmen in Form von Lockerungen im Bereich der Reserveanforderungen bei Banken eingeleitet. Damit erscheint eine weitere Zinssenkung erst einmal nicht notwendig.

Seitens der EZB wird eine Ankündigung zum Aufkauf von Staatsanleihen erwartet. Bleibt diese aus, könnte es enttäuschend für all die Spekulanten werden, die sich bereits jetzt positioniert haben.

Technische Bewertung der Märkte:

Screen 1: Wochenchart des EUR/USD

EUR/USD: Das Währungspaar EUR/USD befindet sich weiterhin in einem starken Abwärtstrend. Die Erwartung an einen Staatsanleihenaufkauf der EZB und an die baldige Anhebung der Zinsen geben dem U$-Dollar weiter Auftrieb. Zusätzlichen Druck übt die Situation um Griechenland aus. Da der Trend schon sehr weit gelaufen ist, an dieser Stelle ein Wochenchart, um relevante Unterstützungen zu identifizieren. Diese befindet sich im Bereich zwischen 1.16500 und 1.1700 U$/€ (Screen1).

Screen 2: Wochenchart des GBP/USD

GBP/USD: Das Währungspaar GBP/USD legte ein kurzzeitiges Reversal an der Unterstützung auf Wochenbasis bei 1.5020 U$/GBP hin. Unsere Analyse von letzter Woche ist zum Großteil aufgegangen. Unter 1.5020 U$/GBP besteht weiterhin Abwärtspotenzial – und das nicht zu knapp. Für gewöhnlich wird das britische Pfund sehr dynamisch abverkauft, wenn relevante Unterstützungen brechen (Screen 2).

Screen 3: Tageschart des DAX

Screen 5: Tageschart des S&P500

Screen 4: Tageschart des Dow Jones

Aktien-Indizes: An dieser Stelle drei Charts (Screen 3, Screen 4, Screen 5) von Anfang dieser Woche. Der DAX, S&P 500 und der Dow Jones. Alle drei befanden sich, wie wir letzte Woche bereits angedeutet haben innerhalb einer Dreiecksformation. Solange diese nicht nach unten passiert wird, ist der Aufwärtstrend noch intakt. Nach einem kurzen Fake-Break-Out, der für Indizes nicht ungewöhnlich ist, wurde wieder dynamisch investiert. Dennoch, es scheint sich so etwas wie eine Dreieckskonsolidierung zu etablieren, bei der die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass Aktienmärkte in den nächsten Wochen ihre Hochs nicht erreichen werden, sondern immer tiefere Hochs und höhere Tiefs ausbilden. Der mögliche eingezeichnete Verlauf im DAX gilt auch für die anderen beiden Indizes.

Screen 6: Broker für binäre Optionen Anyoption

Das Live-Handelsumfeld des Brokers Anyoption (Screen 6) lässt sich in mehrere Bereiche einteilen. Damit wird es möglich, mehrere Basiswerte gleichzeitig zu handeln. Binäre Optionen auf den Dax-Future oder sogar Schwellenländerwährungen wie der Rubel sind handelbar.

Rück-, Ausblick, News und Handel – KW 46/2020

Anfang der Woche standen in einigen Ländern Feiertage an, wie etwa am Montag in den USA. Allgemein kann man sagen, dass diese Woche, zumindest bis Donnerstag, vergleichsweise ruhig war. Am heutigen Freitag könnten einige Impulse an den Märkten entstehen, da morgens das BIP für das dritte Quartal aus Deutschland und der EU und am Nachmittag die Einzelhandelsumsätze aus den USA veröffentlicht werden.. Bevor wir jedoch in die Zukunft schauen, betrachten wir die Woche rückwirkend.

Wirtschaft und Geldpolitik

EU: In der EU stand die Woche wieder mal im Zeichen der Verbraucherpreise, also der inflationären Entwicklung. Dabei blieben die Preise in den Ländern Deutschland und Italien im Oktober unverändert, während spanische und französische Entwicklungen mit wachsenden Verbraucherpreisen aufwarten konnten. Auch die Verbraucherpreise für die gesamte EU werden heute Vormittag um 11:00 Uhr veröffentlicht und bedürfen einer genauen Betrachtung. Weiterhin stieg die Industrieproduktion im Monat September in der EU stark an. Aus der geldpolitischen Riege gab es wenig Neues, außer einer Rede Mario Draghis, in der er wieder einmal bekräftigte, weitere Maßnahmen im Rahmen der Disinflationsbekämpfung ergreifen zu können.

USA:
Die USA standen im Zeichen der FED-Rede. Mehrere Mitglieder wie Plosser, Kocherlakota und Yellen haben Reden gehalten. Es wurde deutlich, dass innerhalb der FED Dissens bezüglich des bevorstehenden Zinsschrittes herrscht. Auf der konjunkturellen Front waren die wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenhilfe mehr als erwartet angestiegen. Abzuwarten wären heute die Einzelhandelsumsätze und die Michigan Konjunkturerwartungen.

GB:
In Großbritannien fiel die Arbeitslosenstatistik schlechter aus als erwartet. Auch die Arbeitslosenquote fiel nicht, sondern verharrte wider Erwartens bei 6,0 %. Die Notenbank revidierte daraufhin ihre Inflationsprognosen nach unten. Dies gab den entscheidenden Impuls für die weitere Abwertung des britischen Pfunds.

JP: Japans Wirtschaft scheint sich momentan zu erholen. Die Leistungsbilanz ist in einem großen Umfang angestiegen. Doch die Impulse für die Marktbewegungen kamen in den letzten Wochen überwiegend von der Notenbank und der Politik. Nachdem der japanische Yen aufgrund der Erweiterung des QQE-Programms stark abgewertet hat, waren diese Woche Spekulationen über Neuwahlen, verbunden mit der nächsten Mehrwertsteueranhebung, der Grund für ein leichtes Aufwerten der Währung.

CHF: An dieser Stelle nur ein paar Worte zur aktuellen Gold-Initiative in der Schweiz. Die SNB, die Notenbank der Schweiz, hat im Jahre 2020 versichert, die Grenze bei 1,20 CHF/€ zu halten. Dafür müsste sie immer wieder Euro aufkaufen, um den Kurs zu stabilisieren. Mit der Gold-Initiative besteht für die SNB nun die Gefahr, dass sie nicht in der Lage ist, diese Untergrenze im EUR/CHF zu halten. Sollten die Bürger mit einem „Ja“ abstimmen, müsste die SNB alle Reserven mit Gold deckeln und dürfte darüber hinaus kein Gold mehr verkaufen. Die SNB könnte dann nicht mehr einfach so mit einem Aufkauf von Euros die Bilanz aufblähen, beziehungsweise müsste immer wieder Gold nachkaufen. Dadurch bestünde die Gefahr des Durchbrechens der 1,20er Zone. Darauf spekulieren nun viele Marktteilnehmer und positionieren sich dementsprechend. Gerade binäre Optionen könnten sich für diese Spekulation gut eignen. Eine Put-Option auf die „Ja“- Abstimmung oder eine Call-Option auf die „Nein“-Abstimmung, die übrigens am 30. November stattfindet.

Technische Bewertung der Märkte:

Screen 1: 12-Stundenchart des Eur/Usd


EUR/USD:
Im Währungspaar EUR/USD sehen wir aktuell eine Konsolidierung im zulaufenden Dreieck. Die Lage bleibt aktuell etwas unklar. Impulse könnten die Daten am heutigen Freitag liefern. Wir tendieren dennoch zu sinkenden Kursen. Erst oberhalb der 1,25 U$/€ würde sich aus unserer Sicht eine nachhaltige Korrektur ergeben (Screen1).

Screen 2: Tageschart des Gbp/Usd

GBP/USD: Wie oben bereits erwähnt, gab das britische Pfund nach der Anpassung der BOE für die Inflationserwartung extrem nach. Wir erwarten zwar weiter sinkende Preise, allerdings sind wir uns aus markttechnischer Sicht nicht sicher, wie weit (Sceen 2).

Screen 3: 4-Stundenchart des Usd/Jpy

USD/JPY: Im Währungspaar USD/JPY erwarten wir weiterhin steigende Kurse, nachdem die 116.00 ¥/U$ nachhaltig überwunden werden konnte. Das nächste Ziel befindet sich im Bereich zwischen 117.00-118.00 ¥/U$ (Screen 3).

Screen 4: Wochenchart von Eur/Chf

EUR/CHF: Eine Spekulation auf den Absturz des Euro gegenüber dem Franken könnte mit Hilfe von binären Optionen gut umgesetzt werden. Denn im Gegensatz zu anderen Produkten verliert man hierbei nur den Einsatz, während der Händler von beispielsweise Futures sein ganzes Kapital verlieren könnte, wenn es enorm schnell in die andere Richtung geht. Aber auch auf einen guten Ausgang könnte man spekulieren. Eine Call-Option nahe der 1.20 CHF/€ Barriere mit einer Laufzeit von etwa einer Woche zwischen dem 25.11.-5.12.2020 wäre vielleicht eine Idee.

Screen 5: Homepage des Brokers 24Option

Da viele Broker aber das Währungspaar EUR/CHF nicht anbieten, könnte man sich das Währungspaar USD/CHF etwas näher anschauen. Denn sollte die Barriere gegen den Euro brechen, hätte das kurzfristige Auswirkungen auf alle Währungspaare mit dem Schweizer Franken. Wenn also die Barriere bricht, wertet der Schweizer Franken auch gegenüber dem US-Dollar auf. Eine Put-Option auf das Währungspaar USD/CHF bei dem Broker 24Option (Screen5) wäre denkbar.

Dennoch ein Tipp am Rande: Solche Spekulationen sind für gewöhnlich eher etwas für Profis und sollten von Anfängern nur mit Bedacht und vorheriger Informationseinholung getätigt werden.

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