Kursschwankungen – Binäre Optionen 2020

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Einfluss der Volatilität bei Optionen

Volatile Anlagemöglichkeiten bieten gute Möglichkeiten, hohe Gewinne zu erzielen. Doch viele Anleger übersehen beim Handeln das Verlustrisiko. Am deutlichsten zeigen sich die Auswirkungen der Kursabweichungen beim Optionshandel. Der Preis wird in den meisten Fällen durch einige wichtige Faktoren bestimmt: durch den Kurs des Basiswertes, die Laufzeit der Option, den Ausübungspreis, den Zinssatz am Markt, die implizite Volatilität sowie die Dividende. Die implizite Volatilität, die auch häufig als erwartete Kursschwankung bezeichnet wird, ist zunächst noch eine unbekannte Größe. Durch sie wird hauptsächlich bestimmt, zu welchem Kurswert eine Option handelbar ist. Dabei werden die Kennziffern der Schwankungen für das gesamte Jahr ausgegeben. Daneben sind sie auf Tagesbasis berechenbar. Die implizite Volatilität ist eine der wichtigsten Kennzahlen für Investoren am Markt.

  • Die Preisbildung einer Option hängt von unterschiedlichen Faktoren ab
  • Die erwarteten Kursschwankungen gehören zu den wichtigsten Kennwerten für Händler
  • Kennziffern der Abweichungen sind auf Jahresbasis oder Tagesbasis berechenbar
  • Marktereignisse wirken sich direkt auf Schwankungen der Kurse aus

Inhalt:

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  • So werden die Preise im Optionshandel gebildet
  • Wie werden Kursschwankungen in der Praxis berechnet?
  • Der Einfluss vergangener Kursschwankungen auf den Optionshandel
  • TIPP: Volatilitätsbarometer für DAX-Werte beachten
  • Die Bedeutung der impliziten Volatilität
  • Wie sich Erwartungen über Kursschwankungen am Markt ändern können
  • Vega – weitere wichtige Kennzahl für die Wertveränderung bei Kursschwankungen
  • Volatility Skew: Auswirkungen auf die Preisbildung
  • Fazit: Volatilitätswerte sind ein wichtiger Faktor für die Preisbildung
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So werden die Preise im Optionshandel gebildet

Der Optionshandel wird zum einen durch den Preis sowie zum anderen durch die Laufzeit gekennzeichnet. Dabei spielt ebenso der Basiswert eine herausragende Rolle. Investoren können beispielsweise mit dem Kauf einer Option das Kaufrecht an Siemens-Aktien zu einem festgelegten Zeitpunkt erwerben. Das Vorrecht auf den Kauf kostet lediglich einen Bruchteil von dem, was die Handelsgüter eigentlich kosten würden. Zum Ende der Laufzeit ist es möglich, das Recht einzulösen und die Finanzinstrumente zu den vorher vereinbarten Kosten zu erwerben. Der Vorteil dabei ist, dass es zum Zeitpunkt des Laufzeitendes gleichgültig ist, wie viel die Handelsobjekte tatsächlich kosten. Falls der Kurs der Siemens-Aktien mittlerweile gestiegen ist, können Anleger beim Verkauf einen hohen Gewinn erzielen. Eine Option kann zudem beim Handel dazu dienen, ein Finanzprodukt wie eine Aktie gegen eine preisliche Änderung abzusichern. Diese kann durch unstete Bewegungen des Basiswertes beträchtlich im Wert steigen. Dabei wirkt sich ebenso der Ausübungspreis auf den Wert des Handelsguts aus. Die Kosten entscheiden auch darüber, ob das Finanzinstrument mit Gewinn verkauft werden kann. Falls Sie Ihre Optionsrechte ausüben möchten, können Sie den Basiswert der Option zum Ende der Laufzeit kaufen. Eine Verpflichtung hierzu besteht jedoch nicht.

Wie werden Kursschwankungen in der Praxis berechnet?

Durch den Begriff Volatilität wird die Schwankungsbreite eines Aktienkurses oder der Wert eines Finanzobjektes in einer bestimmten Zeit beschrieben. Bei stabilen Handelsinstrumenten sind die volatilen Bewegungen in den meisten Fällen gering. Die Kursschwankungen verlaufen eher moderat. Andere Anlagepapiere können hingegen höheren Schwankungen ausgesetzt sein. Diese weisen daher eine höhere Schwankungsbandbreite auf. Die Volatilitätskennzahlen von ETFs, Aktien, Indizes, Devisen oder Rohstoffen werden in den meisten Fällen auf Jahresbasis berechnet. Dabei werden die Kennziffern in Prozent ausgedrückt. Anleger müssen hierbei zwei Arten von Prognosen für volatile Bewegungen differenzieren. Das sind zum einen die implizite Bandbreite der Abweichungen sowie zum anderen die Kursänderung aufgrund einer historischen Betrachtungsweise. Die zuerst genannte Form bezieht sich auf eine erwartete Entwicklung der Schwankungsbandbreite. Letztere stellt auf eine Rückschau auf die Entwicklung vergangener Kursschwankungen ab. Ein Beispiel ist eine erwartete Kursabweichung von 33 Prozent. Damit wird ausgesagt, dass die Schwankungsbandbreite sich auf der Basis von einem Jahr auf etwa 33 Prozent beläuft. Die Kursbewegungen lassen sich ebenso auf Tagesbasis herunterrechnen. Zu diesem Zweck wird der Prozentsatz durch 16 geteilt, was der aufgerundeten Wurzel aus 252 entspricht. Die Zahl 252 kommt dadurch zustande, dass bei den Optionen 252 als Basis genommen werden. Die Wurzel aus dieser Ziffer beträgt aufgerundet 16. Eine Schwankungsbreite von 33 Prozent auf Jahresbasis entspricht demnach einer Schwankung von etwa 2,0 Prozent pro Tag. Je höher die errechnete Kennziffer ist, desto größer können die Kursänderungen ausfallen.

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Der Einfluss vergangener Kursschwankungen auf den Optionshandel

Die tatsächlich erfolgte Kursbewegung eines Basiswertes wie einer Aktie oder im Rohstoffhandel, die in der Vergangenheit erfolgten Abweichungen, werden historische Volatilität genannt. Die Berechnung hierfür erfolgt aufgrund der standardmäßigen Abweichung der Kursschwankungen, die am Tag gemessen werden auf Basis des Schlusskurses. Die Rechnung wird für den Zeitraum von 30 Tagen vorgenommen. Durch die Kalkulation wird die Schwankungsbreite eines Basiswertes festgelegt. Ein gutes Beispiel für historisch betrachtete erhebliche Bewegungen des Basiswertes ist der DAX. Vor allem in den Jahren 2008 bis 2020 wurden starke Schwankungen beim DAX verzeichnet. Dabei konnte der Höchststand der Kursabweichung zur Zeit der Finanzkrise im Dezember 2008 festgestellt werden. In diesem Monat erreichten die gemessenen Werte eine Höhe von über 85 Prozent. Zu dieser Zeit gab es Kursänderungen, die sich sowohl nach oben als auch nach unten zeigten. Die Schwankungen pro Tag lagen bei mehr als vier Prozent. Die Änderungen in beiden Richtungen waren somit enorm hoch.

Es gibt jedoch auch Zeitabschnitte, in denen die Abschweifungen am Tag eher gering verlaufen. An diesen Tagen sinken volatile Kursbewegungen eher ab. Insofern liegt allerdings eine negative Wechselbeziehung zwischen der Richtung der Börse sowie schwankender Verläufe vor. Bei fallenden Kursen sind die unsteten Bewegungen eher höher als bei steigenden Abfolgen. Das hängt damit zusammen, dass Anstiege während eines Bullenmarktes eher langsam verlaufen. Rückgänge in einem ‚bärigen Gefälle‘ könnten hingegen heftig ausfallen. Anleger, die ihr Geld in Optionen investieren, nehmen die historisch betrachteten Abweichungen am Markt als Richtwerte, die Hinweise auf die Entwicklungen der Kurse in der Vergangenheit aufzeigen. Daraus kann jedoch nicht in allen Fällen auf den Verlauf für die Zukunft geschlossen werden. Dennoch ist es von Vorteil, die historisch betrachtete volatile Bewegung zu kennen.

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TIPP: Volatilitätsbarometer für DAX-Werte beachten

Falls Sie sich über die derzeit zu erwartenden Schwankungsbreiten bei Optionen, die auf den Deutschen Aktienindex (DAX) ausgestellt sind, informieren möchten: Werfen Sie einen Blick auf den VDAX-NEW. Das ist der Volatilitätsindex für die Deutsche Börse. Dieser gilt als ein guter Volatilitätsbarometer. Das liegt auch daran, dass er die Erwartungen der Optionshändler widerspiegelt, welche die Schwankungsbreite auf der Basis des DAX betreffen.

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Die Bedeutung der impliziten Volatilität

Es wäre einfach, die historisch betrachteten Verläufe als Grundlage für die Schätzung der zukünftigen Schwankungen von Wertpapieren heranzuziehen. Das kann jedoch in einigen Fällen zu Fehleinschätzungen führen. Insbesondere bei der Veröffentlichung der Quartalszahlen eines Unternehmens kann es zu erheblichen Kurssprüngen kommen. In solchen Fällen ist bereits vorab mit höheren Schwankungen am Markt zu rechnen. Die vorhergesagte Unstetigkeit am Markt beschreibt die für die Zukunft erwartete Schwankungsbandbreite eines Basiswertes. Sie wird unter anderem durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Dabei handelt es sich lediglich um eine geschätzte Größe. Bisweilen kann es dabei zu starken Abweichungen von der historisch betrachteten Kurseinschätzung kommen. Denn diese bezieht sich vornehmlich auf vergangene Werte, während die erwarteten Bewegungsabfolgen Ausblicke für die Zukunft wiedergeben. Kennzahlen diesbezüglich werden als Prozentangabe auf Jahresbasis angegeben. Durch die Veränderungen am Markt, die durch Angebot und Nachfrage je Handelstag geschehen können, unterliegen die Optionspreise und damit auch die erfolgten Angaben ebenfalls Bewegungen nach unten oder nach oben.

Die betreffende Kennzahl wird von unterschiedlichen Faktoren bestimmt:

  • Daten und Zahlen aus der Wirtschaft
  • Zahlen aus dem Quartal
  • Unvorhergesehene Geschehnisse auf der Welt
  • Angebot und Nachfrage

Hinweis: Die erwartete Kursentwicklung gibt lediglich Auskunft über die erhoffte Bandbreite der Kursschwankungen innerhalb der übrigen Laufzeit. Über die Richtung des Kurses wird keine Prognose erstellt.

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Wie sich Erwartungen über Kursschwankungen am Markt ändern können

Die vorhergesagten Kurserwartungen sind allerdings in bestimmten Fällen Änderungen unterworfen. Ein Beispiel ist der Fall einer großen Nachfrage nach Put-Optionen, während die Optionsprämie und somit auch die erwarteten Bewegungen zunehmen. Unterschiedliche Faktoren wie Wirtschaftsdaten, Zahlen des Quartals und beispielsweise unerwartete Ereignisse können dazu führen, dass sich die prognostizierten Kursbewegungen ändern. Mit der Änderung der Haltung der Marktteilnehmer können sich auch die Vorstellungen über die Bewertung einer Option verändern. Die vorhergesagten Abweichungen unterliegen daher Abwandlungen in beide Richtungen. Dabei spielt das Zusammenspiel zwischen der Entwicklung auf der einen Seite sowie der Höhe der Schwankungsbandbreite auf der anderen Seite eine herausragende Rolle. Denn falls die Börsenkurse eine Zeit lang fallen, führt dies dazu, dass die allgemeine Unsicherheit an der Börse zunimmt. Dadurch kommt es zu einer höheren berechneten Kursschwankung sowie zu steigenden Optionspreisen. Hingegen sehen die Investoren an der Börse weniger Gründe zur Besorgnis, wenn Kurse gerade im Anstieg begriffen sind. Die impliziten Kursabweichungen nehmen daher in diesen Fällen dementsprechend ab.
Beispiel: Ein Anleger kauft eine aus dem Geld liegende Put-Option. Er spekuliert darauf, dass die Preise des Basiswertes sinken werden. Dabei geht der Investor von zwei Dingen aus. Zum einen soll sich der Preis positiv entwickeln, sobald der Kurs tatsächlich fällt. Schließlich wird das negative Delta zu höheren Kosten führen. Zum anderen wird die Zunahme der impliziten Abweichungen durch fallende Preise herbeigeführt. Dadurch kann der Wert ebenfalls ansteigen.

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Vega – weitere wichtige Kennzahl für die Wertveränderung bei Kursschwankungen

Vega ist eine Kennziffer, die zu den sogenannten Griechen zählt. Die Griechen werden aus dem wissenschaftlich fundierten Black-Scholes-Modell abgeleitet. Dabei handelt es sich um ein finanzmathematisches Modell für die Berechnung von Optionen. Bei der Kalkulation von Vega beziehen sich Wissenschaftler vornehmlich auf mathematische Gleichungen, Wahrscheinlichkeiten sowie auf fundierte Annahmen. Je höher die Kursschwankungen sind, desto größer ist die Aussicht, dass starke Veränderungen des Basiswertes den inneren Wert der Option ansteigen oder abfallen lassen. Im Allgemeinen wirken sich hohe Schwankungen wertsteigernd sowie positiv auf den Optionswert aus. In extremen Fällen erfolgt eine Umkehr dieses Effektes, sodass sich der Wert negativ auswirkt. Als eine der wichtigsten Kennziffern unter den Griechen wird durch Vega die Wertveränderung einer Option beschrieben. Insbesondere wird dabei die erwartete Kursschwankungsbreite innerhalb der Laufzeit eines Finanzprodukts um einen Prozentpunkt betrachtet. Bei steigender Breite der Kursbewegungen steigt ebenso der Wert des Handelsinstruments an. DIes gilt für Kauf- sowie Verkaufs-Optionen. Die Käufer-Optionen besitzen ein positives Vega, während die Vorkaufsrechte für Verkäufer ein negatives Vega haben. Vega wird in einigen Fällen auch als Kappa oder Lambda bezeichnet. Dabei ist allerdings stets das Gleiche gemeint. Bei dieser Kennzahl handelt es sich nicht um einen Buchstaben des griechischen Alphabets. Dennoch hat sich Vega als Begriff durchgesetzt.

  • Vega gehört zu den wichtigsten Kennziffern für die Bestimmung volatiler Veränderungen am Markt
  • Die Kennzahl wird durch mathematische Gleichungen errechnet
  • Dieser Wert zeigt die Veränderung einer Option an
  • Sowohl Käufer als auch Verkäufer profitieren von den Vorhersagen durch Vega

Volatility Skew: Auswirkungen auf die Preisbildung

Die Werte der jeweiligen Kursschwankungen wirken sich stark auf die Preisbildung der Finanzinstrumente aus. Das können Sie alleine daran erkennen, dass Optionen, welche die gleiche Laufzeit haben, durchaus verschiedene Ausübungspreise aufweisen können. Schuld daran ist in diesen Fällen zumeist, dass die erwartete Schwankungskennzahl unterschiedlich ausgefallen ist. Der vorhergesagte Volatilitätswert ist für eine im Geld liegende Put-Option in den meisten Fällen niedriger als bei einer solchen Option, die aus dem Geld ist. Das entsprechende Phänomen wurde bereits nach dem großen Börsencrash im Jahr 1987 entdeckt. Seither wird dieser Sachverhalt Volatility Skew genannt. Investoren, die ernsthaft mit klassischen Optionen handeln möchten, sollten Volatility Skews richtig einschätzen können. Falls der implizite Volatilitätswert einer Put-Option, die aus dem Geld liegt, höher ist, kann davon ausgegangen werden, dass diese teurer ist als dieselbe, die am Geld liegt. Bei einem Handelsprodukt, das für die Zukunft höher bewertet wird, ist die Erwartungshaltung der Investoren zumeist recht hoch. Die Volatility Skew ist ein Unterscheidungsmerkmal. Es zeigt die Unterschiede der für die Zukunft errechneten Volatilitätskennzahlen bei Optionen, die dasselbe Verfallsdatum haben. Die Laufzeitstruktur zeigt die Unterschiede der Zukunftsprognosen von Handelsgütern mit verschiedenen Verfallsdaten, die denselben Ausübungspreis haben. Dabei wirkt sich der erwartete Wert auf die Preise der gehandelten Finanzinstrumente aus. Haben einige Handelsobjekte ein und denselben Ausübungspreis, allerdings ein ungleiches Verfallsdatum, kann vielfach eine Differenz bei den Kosten festgestellt werden. Das liegt vor allem an den Erwartungen der Anleger für die Wahrscheinlichkeit von Kursbewegungen von Basiswerten innerhalb der restlichen Laufzeit.

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Fazit: Volatilitätswerte sind ein wichtiger Faktor für die Preisbildung

Auf die Preisbildung für Optionen nehmen die Volatilitätswerte einen hohen Einfluss. Dabei werden zum einen die historisch errechneten und zum anderen die für die Zukunft kalkulierten Volatilitätskennzahlen hinzugezogen. Bei einem Rückblick auf die Kursentwicklung können Schlüsse darauf gezogen werden, wie sich der Basiswert innerhalb der nächsten 30 Tage entwickeln wird. Die vorhergesagte Kennziffer drückt die Erwartung aus, wie die Entwicklung eines Basiswertes in der Zukunft aussieht. Beide Zahlen haben eine Auswirkung auf die Preisbildung. Daneben haben die Restlaufzeit sowie die Art des Wertes eine Wirkung auf die Kosten von Optionen. Je volatiler der Basiswert eines Finanzinstruments ist, desto wertvoller wird die Option. Dabei können diese Werte sowohl nach oben als auch nach unten Schwankungen unterliegen. Bei der Preisbildung handelt es sich um einen komplizierten Prozess. Anleger, die in ein Handelsgut investiert haben, entscheiden gegen Ende der Laufzeit, ob sie den Basiswert erwerben möchten oder das Finanzinstrument verkaufen wollen. Falls Sie den Kauf oder Verkauf eines Rechts planen, ist es von Vorteil, wenn Sie sich zuvor einen Überblick über die Kennzahlen der Basiswerte verschaffen. Vorkaufsrechte eignen sich aufgrund der hohen Werte sowie des großen Verlustrisikos vor allem als zusätzliche Geldanlage in einem Portfolio unterschiedlicher Anlageprodukte wie ETFs, Aktien, Indizes, Devisen oder Rohstoffen. Dabei sind bei den Rohstoff Börsen die Besonderheiten des Rohstoffhandels zu beachten.

Volatilität im Optionshandel – Auswirkungen auf Käufer- & Verkäufer-Optionen!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 01.04.2020

  • Krypto handelbar: ja
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Die Volatilität spielt nicht nur im Aktien- oder Währungshandel, sondern auch im Optionshandel eine maßgebliche Rolle für Käufer und Verkäufer. Sie ist entscheidend dafür – abgesehen vom wichtigsten Faktor, dem Kurs am Fälligkeitsdatum –, ob eine Option im Gewinn oder Verlust endet.

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Verteuert sich die Option oder wird sie billiger? Welche Auswirkungen hat die Schwankungsbreite des Kurses auf dieses Finanzinstrument? Für wen sind hohe Schwankungen vorteilhaft, für wen wirken sie sich negativ aus? Dies und mehr haben wir in unserem nachfolgenden Beitrag zur Volatilität im Handel mit Optionen für Sie zusammengefasst.

  • Was bedeutet Volatilität?
  • Historische und implizite Volatilität
  • Auswirkungen auf Käufer- & Verkäufer-Optionen
  • VDAX-New – Volatilitätsbarometer für Optionen-Anleger

Was bedeutet Volatilität?

Volatilität bezeichnet die Schwankungsbreite von Wertpapieren, Rohstoffen, Zinsen, Devisen oder Investment-Fonds. Als Kurzform wird auch die Bezeichnung Vola benutzt. Zusammengefasst wird mit der Schwankungsbreite die Standardabweichung der Rendite und somit auch das Risikomaß einer Kapitalanlage bezeichnet. Sie gilt als eine der wichtigsten Einflusswerte auf die Optionspreis-Entwicklung, denn die Kursbewegungen während der Laufzeit sind beeinflussen auch den gegenwärtigen Optionswert. Wo sich der Kurs dann bei Fälligkeit befindet, entscheidet wiederum über Gewinn und Verlust.

Es liegen für die standardmäßige Berechnung die Schwankungen eines Wertes zugrunde und wie weit sie sich in einem bestimmten Zeitraum vom Durchschnittswert (Mittelwert) entfernt haben. Je höher die Vola, desto risikoreicher das Investment. Bei Optionen bedeutet dies, die Option wird dadurch auch teurer. Die Angabe erfolgt in Prozentpunkten. Je höher der Wert – unabhängig davon, ob positiv oder negativ – umso höher die Abweichung der Schwankungsbreite vom Mittelwert.

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Ist die ermittelte Volatilität sehr hoch, bedeutet dies, dass der Kurs des Basiswertes stark schwankt. Je höher diese Schwankungen, desto größer aber die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Option für den Anleger im Gegensatz zu einem unter nur sehr geringen Schwankungen verlaufenden Kurs vorteilhaft entwickeln kann. Der Optionspreis verteuert sich bzw. bei laufenden Optionen steigt der Optionswert. Bei nur sehr geringen Kursschwankungen verhält es sich umgekehrt. Der Kaufpreis der Option wird deshalb billiger bzw. während der Laufzeit nimmt der Wert kontinuierlich bis zum Ausübungszeitpunkt ab.

Auswirkungen der Volatilität auf Käufer- & Verkäufer-Optionen

Für Käufer-Optionen (Long Positionen) sind hohe Schwankungsbreiten also eher negativ, weil Käufer mehr für die Option bezahlen müssen. Ungünstig sind deshalb auch zum falschen Zeitpunkt bei hoher Vola gekaufte Optionen, denn sie wird als Aufpreis auf den Optionspreis aufgeschlagen. Zwangsläufig beträgt die Vola mit abnehmender Restlaufzeit aber immer weniger, so dass sie bei Fälligkeit und damit zum Ausübungsdatum bei 0 liegt. Der zuvor bezahlte Aufschlag ist damit faktisch ebenfalls bei einem Wert von 0.

Das kann einen Verlust der Kauf-Optionen wahrscheinlicher machen, auch wenn sich der Kurswert in die gewünschte Richtung während der Laufzeit entwickelt. Der Optionspreis war in dem Fall aufgrund des Volatilitätsaufpreises einfach zu hoch. Entwickeln sich die Schwankungsbreiten erst während der Laufzeit und es kommt damit Bewegung in den Basiswert, steigt die Option für den Käufer jedoch im Wert.

Für Verkäufer-Optionen (Short Positionen) gilt, sie am besten zu Zeiten mit hoher Schwankungsbreite zu verkaufen. Die Frage ist natürlich, ob sich zu diesem Zeitpunkt Käufer finden werden, weil sie unter diesen Umständen Nachteile haben und teuer einkaufen müssen. Darüber hinaus erhöht sich zwar die Wahrscheinlichkeit, dass der Käufer bei Ausübung einen Gewinn in Bezug auf den Basiswert-Kurs macht, wenn sich dieser erhöht hat, möglicherweise aber zu viel für die Optionsprämie bezahlt hat.

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Historische & implizite Volatilität

Unterschieden wird bei der Schwankungsbreite der Kurse zwischen der sogenannten historischen Volatilität und der impliziten Volatilität.

Die historische Volatilität wird aus dem historischen Kursverlauf des jeweiligen Basiswertes berechnet. Daraus ergibt sich ein Wert der durchschnittlichen Schwankungsbreite über einen bestimmten Zeitraum in der Vergangenheit, z.B. über 30 Tage. In der Regel wird aber ein längerer Zeitraum für die historische Volatilität zugrunde gelegt.

Bei der impliziten Volatilität handelt es sich um die aktuell vom Markt erwartete Schwankungsbreite. Wird eine höhere, aktuelle Schwankungsbreite gegenüber der berechneten historischen erwartet, würde eine Option sich im Preis eher verteuern. Implizit bedeutet in diesem Fall, dass die Vola bereits im Optionspreis enthalten ist.

Wichtig zu wissen

Die implizite Volatilität gibt nur Auskunft über die erwartete Bandbreite der Kursschwankungen während der Restlaufzeit einer Option an, nicht deren Richtung.

Sowohl anhand der historischen als auch impliziten Vola sind keine zuverlässigen Aussagen für die Zukunft möglich. Es handelt sich lediglich um eine Berechnung, wie die Schwankungsbreite künftig ausfallen kann bzw. wie sie von den Anlegern erwartet wird. Auch sagt sie nichts über die Richtung des Kurses aus.

Die Volatilität wird auch als „Angstbarometer“ bezeichnet. Kommt starke Bewegung in die Kurse, sind viele Anleger schnell verunsichert und neigen im Extremfall zu Panikverkäufen, da sich der Wert ihres Portfolios laufend drastisch ändert. Dadurch erhöhen sich die Kursschwankungen allerdings weiter, verursacht durch das nervöse Marktverhalten. Besonders deutlich ist dies in den betreffenden Marktsituationen an den Aktienmärkten zu beobachten.

VDAX-NEW – Volatilitätsbarometer für die DAX-Werte

Wer sich über die aktuell zu erwartenden Schwankungsbreiten bei Optionen auf den deutschen DAX informieren möchte, sollte einen Blick auf den VDAX-NEW, dem Volatilitätsindex der Deutschen Börse werfen. Er gilt als Volatilitätsbarometer und spiegelt die Erwartungen aller Anleger in Optionen bezüglich der künftig zu erwartenden Schwankungsbreite auf Basis des deuten Aktien-Index DAX30 wider.

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Hohe prozentuale Werte des VDAX-NEW spiegeln einen unruhigen Markt wider, niedrige Werte weisen auf einen vergleichsweise ruhigen Markt ohne starke Schwankungsbreite hin. Eine theoretische Volatilität von 0 würde einen gleichbleibenden Kurs ohne Schwankungen und damit eine gerade Linie darstellen. In der Realität ist der Markt aber laufend in Bewegung und gerade Linien gibt es keine. In normalen Marktphasen liegt die prozentuale Vola bei etwa bis zu 20 Punkten.

Fällt der DAX, steigt der VDAX-NEW. Das bedeutet, die prozentualen Volatilitätswerte erhöhen sich, denn die steigende Schwankungsbreite korreliert mit der Wertentwicklung des DAX negativ.

Allerdings zeigt sich praxisbezogen, dass der VDAX-NEW bei nur langsam steigendem DAX-Kurs fällt und bei sinkenden Kursen steigen kann. Deshalb sollte man nicht nur auf die reinen Daten schauen, sondern auch wissen, dass die implizite Volatilität umso geringer ist, wenn die Anleger eher optimistisch sind. Werden fallende Kurse erwartet, steigt sie jedoch an. Man sollte sich darum nicht ausschließlich und auf den ersten Blick auf das Stimmungsbarometer VDAX-NEW verlassen, sondern auch den aktuellen Hintergrund für die erwarteten Schwankungsbreiten hinterfragen, da der VDAX auch eine zunächst gegenteilige Reaktion bezüglich der Markterwartungen der Anleger verzeichnen kann.

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Vega – Kennzahl für die Wertveränderung bei Volatilität

Vega zählt zu den als sogenannte Griechen bezeichneten Sensitivitätskennzahlen. Diese Griechen werden aus dem Black-Scholes-Modell abgeleitet, einem finanzmathematischen Modell für die Berechnung von Finanzoptionen. Grundlage dieses Modells ist ein weitestgehend risikoloses Finanz-Portfolio, dessen Wert während eines kurzen Zeitraums – und damit vergleichsweise eher geringeren Änderungen des Basiswert-Kurses – nicht allein nur vom Kurs abhängt. Black-Scholes bedient sich dabei mathematischer Gleichungen, Wahrscheinlichkeiten und grundlegender Annahmen.

Je höher die Kursschwankungen, umso höher damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass starke Kursveränderungen des Basiswertes den inneren Wert der Option steigen oder sinken lassen. Allgemein wirkt sich eine hohe Volatilität wertsteigernd und damit positiv auf den Optionswert aus. In Extremfällen kann sich dieser Effekt aber auch umkehren und sich auf den Wert negativ auswirken.

Als eine der wichtigsten Kennzahlen unter den Griechen beschreibt Vega die Wertveränderung einer Option, wenn die implizite Volatilität (die am Markt erwartete Schwankungsbreite während Laufzeit einer Option) um einen Prozentpunkt steigt. Mit steigender Schwankungsbreite steigt auch der Wert der Option – und zwar gilt dies für Kaufs- und Verkaufs-Optionen. Die Käufer-Optionen Long-Calls und Long-Puts haben grundsätzlich ein positives Vega, die Verkäufer-Optionen Short-Calls und Short-Puts ein negatives. Berechnet wird Vega wie auch alle anderen Griechen mit Hilfe einer mathematischen Gleichung.

Vega wird vereinzelt auch Kappa oder Thau genannt. Auch Lambda wird in der Fachliteratur teilweise für Vega verwendet. Gemeint ist aber immer das Gleiche. Auch wenn es sich nicht um einen Buchstaben des griechischen Alphabets handelt, hat sich Vega als Bezeichnung weitestgehend durchgesetzt.

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Volatilität als Handelsstrategie

Märkte mit starken Kursschwankungen weisen keine klare Richtung auf. Charts mit hoher Schwankungsbreite wirken unberechenbar und unruhig bis hektisch. Für den Anleger gibt es unterschiedliche Strategien und Berechnungsgrundlagen, um auch von Märkten mit hohen Schwankungen profitieren zu können. Um die Volatilität zu berechnen gibt es unterschiedliche Modelle und Indikatoren für die technische Chartanalyse. Dazu gehören beispielsweise die Bollinger Bänder, der gleitende Durchschnitt und die Average True Range (ATR).

Da sich eine hohe Volatilität auch sehr kurzfristig einstellen kann, beispielsweise aufgrund unvorhergesehener wirtschaftlicher oder politischer Ereignisse, wird sie auch als Handelsstrategie unter den Anlegern genutzt. Zum einen dient diese Strategie sie als kurzfristige Absicherung, z.B. zum Ausgleich von drohenden Kursverlusten von Wertpapieren mit hoher Schwankungsbreite. Zum anderen können Geldanlagen bei hoher Vola als direktes Investment auch kurzfristige, hohe Renditechancen eröffnen.

Besonders beliebt sind hierbei Investitionen in Optionen, Optionsscheine oder Zertifikate in volatile Märkte. Da es sich um Finanzinstrumente mit kurzer Laufzeit handelt, eignen sie sich nicht für langfristige Investitionsabsichten auf Basis von hohen Schwankungsbreiten. Nach Ablauf der jeweiligen Position würde man demzufolge eine neue eröffnen müssen, verbunden mit weiteren Transaktionskosten. Darüber hinaus sind Handelserfahrung mit Finanz-Derivaten und entsprechende Kenntnisse unbedingt notwendig.

Eine Alternative für langfristige Volatilitäts-bezogene Investitionen sind Minimumvolatilitäts-Indizes, in welchen z.B. Aktien mit möglichst geringer Kurs-Schwankungsbreite enthalten sind. Statistisch weisen Aktien aus Minimumvolatilitäts-Indizes mit geringen Kursschwankungen langfristig gesehen eine bessere Rendite- & Risiko-Performance auf als Wertpapiere mit hoher Schwankungsbreite. Sie werden meist als Beimischung zum Portfolio aufgrund ihres niedrigeren Risikos gewählt und sollen das Risiko-Rendite-Profil optimieren.

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In unseren unabhängigen Bewertungen & Vergleichen unterziehen wir jeden Online-Broker einem kritischen Test und einer unabhängigen Bewertung. Neben Handelsangebot, Handelskosten, technischer Ausstattung und Stabilität der Handelsplattformen sind weitere Testkriterien auch die Seriosität des Anbieters bezüglich einer ordnungsgemäßen Regulierung und Einlagensicherung, Transparenz und mögliche Fallstricke in den Vertragsbedingungen wie versteckte Kosten.

Deshalb ist für uns auch das „Kleingedruckte“ wie die rechtlichen Dokumente und insbesondere die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von ganz besonderer Bedeutung. Denn nur die AGB sind rechtlich bindend zwischen Kunde und Broker und können z.B. unterschiedliche Informationen im Vergleich zur Webseite des Anbieters enthalten. Nur wenn wir auch das „Kleingedruckte“ genau unter die Lupe nehmen, können wir Sie über die tatsächlich anfallenden Kosten wie z.B. Mindest-Einzahlung oder anfallende Gebühren für Ein- und Auszahlungen, Kontoführung oder inaktive Konten auch korrekt informieren.

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In unsere Erfahrungsberichte fließen aber ebenso die Qualität und Umfang der Serviceleistungen wie z.B. Realtime-Kurse oder Fortbildungsmöglichkeiten wie Webinare oder Online-Seminare mit ein.

Um sich ein vollständiges Bild des jeweiligen Anbieters machen zu können, sind selbstverständlich auch mögliche negative Aspekte erwähnt. Können wir Ihnen als Kunden einen Anbieter aus verschiedenen Gründen ganz und gar nicht empfehlen, weisen wir auch darauf deutlich in unserem Testbericht hin und erläutern die Kritikpunkte.

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Fazit zur Volatilität im Optionshandel

Die Volatilität beeinflusst den Optionspreis maßgeblich. Sie zählt neben dem inneren Wert, bestehend aus Basiswert, Ausübungspreis und Restlaufzeit, zu den wichtigsten Parametern für die Bestimmung eines Optionswertes.

Standardmäßig liegen für die Berechnung die Schwankungen eines Kurses zugrunde und wie weit sich der Schwankungswert in einem bestimmten Zeitraum vom Durchschnittswert (Mittelwert) entfernt. Je höher dieser ermittelte Volatilitätswert – der in Prozentpunkten ausgedrückt wird – ist, desto teurer ist die Option bzw. umso risikoreicher ist das Investment, z.B. in Aktien.

Eine hohe Volatilität sagt aus, dass die Schwankungsbreite sehr hoch ist. Gleichzeitig geht man aber auch davon aus, dass hohe Schwankungen zu für den Anleger hohen Chancen bezüglich der Entwicklung der Option führen können. Deshalb wird auf den Optionspreis in diesem Fall ein Volatilitätsaufpreis aufgeschlagen, der die Option signifikant verteuern kann. Bei laufenden Optionen erhöht sich der Optionswert bei stärkeren Schwankungsbreiten. Umgekehrt wirkt sich eine geringe Schwankungsbreite auf den Optionswert verbilligend aus. Für Verkäufer-Positionen gilt deshalb, die Option möglichst in Zeiten hoher Volatilität zu verkaufen.

Als Volatilitätsbarometer gilt der VDAX-NEW der Deutschen Börse, der Auskunft über die erwartete Schwankungsbreite des DAX für die nächsten 30 Tage gibt. Als Berechnungsgrundlage dienen hierbei die an der deutschen Terminbörse EUREX gehandelten Optionen auf den DAX30. Die EUREX zählt zu den größten Terminbörsen weltweit. Der Vorgänger des VDAX-NEW, der VDAX, verwendete hierfür noch fiktive Preise und wurde zwischenzeitlich eingestellt. Für Optionen-Anleger ist der VDAX-NEW deshalb ein wichtiges Instrument für die Markteinschätzung und die Wertentwicklung ihrer Optionen.

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Binäre Optionen: Strategien, Roboter und Indikatoren
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