Kryptowährungen – alles Wissenswerte über den Hype

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Contents

Kryptowährungen – alles Wissenswerte über den Hype

Deren Vertreter können völlig dezentralisierte, von Geldinstituten und Staaten unabhängige Währungen nicht gutheißen. Doch auch unabhängige Fachleute mahnen zur Vorsicht. Allerdings gibt es keinen ernsthaften Grund, einem Megatrend fernzubleiben, solange er anhält. Anleger sollten sich nur genau informieren, womit sie es zu tun haben, um Chancen und Risiken angemessen einschätzen zu können.

Was sind Kryptowährungen?

Kryptowährungen werden digital mit kryptografischen Prinzipien geschürft (sogenanntes Mining). Die erste Kryptowährung war der Bitcoin, den es seit 2009 gibt. Eine grundlegende Intention war die Schaffung eines von Banken und Staaten vollkommen unabhängigen, dezentralen Zahlungssystems, allerdings springen inzwischen Staaten auf diesen Zug auf. Seit Februar 2020 gibt es mit dem venezolanischen Petro eine staatliche Kryptowährung. Russland verfolgt ähnliche Pläne. Mit Stand Februar 2020 könnte es insgesamt rund 4.500 Kryptowährungen geben, etwa 1.000 dieser Währungen erreichen einen täglichen Umsatz von über 10.000 US-Dollar. Wer eine Kryptowährung erwirbt und sie verwahren möchte, benötigt hierfür eine Wallet (digitale Geldbörse) und für die entsprechenden Transaktionen zwei Schlüssel, den öffentlichen Public Key und einen nur dem Besitzer zugänglichen Private Key. Wallets existieren in unterschiedlichen Form, sie können die kryptografischen Daten der Währung in einer Cloud, an ein Endgerät gebunden, auf einer gesonderten Hardware (meist USB-Stick) oder auf Papier verwahren. Technisch basieren die Kryptowährungen auf dem Verkettung von Datenblöcken in einer Blockchain oder in anderen Datennetzen wie dem Tangle Ledger, das die Kryptowährung IOTA nutzt. Diese Technologien ermöglichen neben dem Erzeugen einer Kryptowährung eine Vielzahl anderer Anwendungen wie beispielsweise den Abschluss von blockchainbasierten Smart Contracts oder auch die sichere Datenhaltung. Viele Kryptowährungen sind inzwischen ein Anhängsel an so eine Anwendung, ein Vorreiter war dabei die Ethereum-Blockchain. Diese wurde explizit für Smart Contracts geschaffen, die Kryptowährung Ether diente ursprünglich nur der Finanzierung des Projekts, stieg aber nach kürzester Zeit in die Top 5 der bedeutendsten Kryptowährungen auf und rangiert heute nach dem Bitcoin auf Platz 2. Das Entstehen einer Kryptowährung als „Anhängsel“ einer technischen Innovation ist ein prinzipieller Unterschied zum Bitcoin, der nur als Währung und nichts sonst entwickelt wurde. Der Trend geht etwa seit 2020 in diese Richtung. Es werden Projekte für Anwendungen im Industrie-, Finanz-, Informations- oder Entertainmentsektor auf der Basis von Blockchains, Tangle Ledgers oder ähnlichen Technologien entwickelt, zu denen eine eigene Kryptowährung für die Finanzierung kreiert wird. Diese Kryptowährung kann anschließend – wie der Ether – sehr erfolgreich sein.

Besonderheiten von Kryptowährungen

Bis zur Herausgabe des venezolanischen Petro war die wichtigste finanztechnische Besonderheit der Kryptowährungen ihre Unabhängigkeit von Banken und staatlicher Kontrolle. Diese Unabhängigkeit verknüpften viele Menschen mit der Vorstellung eines prinzipiell dezentralen Minings, doch das ist ein Irrtum. Eine Reihe von Kryptowährungen wird von privatwirtschaftlichen Unternehmen oder Non-Profit-Foundations herausgegeben, die damit auch die Kontrolle über diese Währung haben. Die Herausgabe einer solchen Währung durch einen Staat – das sozialistisch geführte Venezuela – ist ein weiterer Schritt in die Richtung einer Zentralkontrolle. Interessenten werden künftig zu unterscheiden haben, ob es sich wirklich um eine dezentrale Währung, eine staatliche kontrollierte Währung oder die Währung eines Unternehmens handelt. Damit verschwindet die Besonderheit der Dezentralisierung. Die Besonderheit des digitalen Minings bleibt, sie impliziert unter anderem eine Mining Difficulty und eine möglicherweise per Algorithmus begrenzte Zahl der Coins. Beides kann die Währung mehr oder weniger wertvoll machen. Allerdings hängt der Wert von Kryptowährungen auch von ihrer Bekanntheit ab. Nicht zuletzt kann die generelle Inflation von Kryptowährungen dazu führen, dass es jüngere Vertreter schwerer haben, die nötige Aufmerksamkeit für eine hohe Nachfrage und damit das Potenzial für eine exorbitante Wertsteigerung zu erlangen. Andererseits kann die Zielrichtung bestimmter Anwendungen (wie oben beschrieben) so interessant sein, dass die damit verknüpfte Kryptowährung sehr begehrt wird. Der Markt ist Anfang des Jahres 2020 sehr unübersichtlich geworden.

In Kryptowährungen investieren – lohnt sich das?

Die anfangs beschriebenen exorbitanten Preissteigerungen von Kryptowährungen legen den Schluss nahe, dass sich so eine Investition immer lohnen kann. Es mag zwischenzeitliche Kurseinbrüche geben, doch dass Kryptowährungen vollkommen wertlos werden oder gar völlig verschwinden, ist kaum anzunehmen. Wer in so eine Währung investiert, hat mehrere Möglichkeiten, das Potenzial für eine künftige Wertsteigerung zu beurteilen:

  • Die Begrenzung der Zahl von Coins (beim Bitcoin sind es 21 Millionen) legen bei einer Kryptowährung den Schluss nahe, dass sie immer wertvoller werden müsse. Nicht bei jeder Kryptowährung ist diese Zahl begrenzt.
  • Die Verknüpfung mit einer besonders wertvollen Technologie könnte eine Kryptowährung sehr wertvoll machen. Das war bei Ether aufgrund der möglichen Smart Contracts in der Ethereum-Blockchain der Fall.
  • Der Hype selbst könnte alle Kryptowährungen noch für eine ganze Weile immer wertvoller machen. Der Markteinbruch seit Mitte Dezember 2020 ändert daran nichts. Hier bietet sich der Vergleich mit der Dotcom-Blase der Jahre 1999 bis 2002 an. Mitte der 1990er Jahre brach ein Hype um Internet-Firmen aus, deren Aktien unglaublich im Kurs stiegen. Plötzlich waren Firmen, die lediglich eine Idee (aber keine Unternehmensgewinne) vorzuweisen hatten, an der Börse mehr wert als alteingesessene Industrieunternehmen. Die Blase platzte, viele der Aktienkurse brachen ein, doch einzelne Vertreter wirklich solider Internet-Unternehmen wurden immer wertvoller – bis heute. Amazon und Google gehören dazu. Eine ähnliche Entwicklung ist bei den Kryptowährungen zu erwarten.

Diese Ableitungen und Vergleiche legen den Schluss nahe, dass sich die Investition in Kryptowährungen durchaus lohnt – es müssen aber die richtigen Kryptowährungen sein. Wer nach 2000 in Amazon oder Google investierte, freut sich heute über mehrere Tausend Prozent Gewinn. Die Amazon-Aktie war auch vom Platzen der Dotcom-Blase betroffen, sie fiel von Anfang 2000 bis Ende 2001 von rund 100 auf sechs Dollar. Heute kostet sie über 1.500 Dollar (Stand: 28.02.2020).

Kryptowährungen handeln

Kryptowährungen lassen sich auf verschiedene Weise handeln. Anleger können sie auf Kryptobörsen oder bei Exchange Brokern (wie etwa IQ Option) direkt kaufen und verkaufen, sie können auch Krypto-CDFs bei spezialisierten Brokern (wiederum IQ Option) auf fallende oder steigende Kurse der digitalen Coins handeln. Eine weitere Möglichkeit bietet der Broker Finmax mit binären Optionen auf Kryptowährungen an. Wer eine Kryptowährung direkt erwirbt, kann sie mit konventionellem Geld oder manchmal auch einer anderen Kryptowährung (vorwiegend Bitcoin) bezahlen und muss sie dann in einer Wallet verwahren. Derivate wie Krypto-CFDs oder binäre Optionen auf Kryptowährungen dienen der Spekulation auf die Kurse dieser Währungen. Der Anleger muss die Währung für diese Spekulation nicht besitzen und benötigt daher auch keine Wallet.

Mehr darüber in unserem Ratgeber-Artikel: Kryptowährungen handeln

Krypto Broker

Es gibt spezialisierte Börsen, die ausschließlich den An- und Verkauf bestimmter Kryptowährungen anbieten, und Exchange Broker, die auch diese Währungen, darüber hinaus aber auch Krypto-CFDs sowie CFDs auf andere Assets und möglicherweise noch andere Handelsinstrumente anbieten. Ein solcher Broker wäre beispielsweise IQ Option, der auf all diesen Feldern aktiv ist. Bekannte Kryptobörsen sind unter anderem Coinbase, Bitcoin.de, LiteBit, Kraken, Bitfinex, AnyCoin, Bittrex, HitBTC und Binance. In jedem Fall verlangt der Kauf einer Kryptowährung die Anlage eines Nutzerkontos bei einer Krypto-Börse oder einem Exchange Broker.

Eine Übersicht der besten Krypto Broker in unserem ausführlichen Krypto Broker Vergleich

Kryptowährungen kaufen

Wer Kryptowährungen kaufen möchte, muss bei einem Krypto-Broker beziehungsweise einer Kryptobörse ein Konto eröffnen. Hierzu ist die Angabe der persönlichen Daten (Name, Anschrift, E-Mail, Kontonummer) erforderlich, auch verlangen die Anbieter auf unterschiedliche Weise die Verifizierung dieser Daten (Post- oder Video-Ident-Verfahren mit Ausweis). Nach der Kontoeröffnung zahlt der Kunde Geld auf das Konto beim Anbieter ein. Die einzelnen Anbieter ermöglichen unterschiedliche Zahlverfahren, häufig per Überweisung und/oder per Kreditkarte, PayPal oder mit einem konventionellen eWallet wie Neteller oder Skrill. Danach lässt sich die gewünschte Währung kaufen und wahlweise in einer externen Wallet des Kunden auf dem Rechner, dem Smartphone, einem USB-Stick oder auf Papier speichern, auch die Speicherung beim Anbieter in einer cloudbasierten Wallet ist möglich. Letzteres bieten aber nicht alle Kryptobörsen an.

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Mehr darüber in unserem Ratgeber-Artikel: Kryptowährungen kaufen

Exchange Broker: die Krypto Börsen

Exchange Broker sind diejenigen Broker oder spezialisierten Börsen, bei denen Kryptowährungen gegen konventionelles Geld wie Euro oder Dollar und manchmal auch untereinander gehandelt werden können. Es handelt sich hierbei entweder um reine Krypto Börsen oder um Broker wie IQ Option, die zusätzlich zu anderen Handelsangeboten auch den Tausch (“Exchange”) von Kryptowährungen anbieten. Bei IQ Option ist beispielsweise auch das Trading mit Krypto-CFDs und anderen CFDs (auf Aktien, konventionelle Forexwerte, Indizes und Rohstoffe) sowie auf binäre Optionen möglich. Wichtige Exchange Broker sind:

  • IQ Option
  • Bitcoin.de
  • Kraken
  • Bittrex
  • Coinbase
  • Poloniex
  • HitBTC
  • Binance.com
  • Anycoindirect.eu
  • Bitpanda
  • Bitfinex

Das Handelsangebot unterscheidet sich bei den einzelnen Exchange Brokern. Es gibt Anbieter wie IQ Option mit einer sehr großen Auswahl an Kryptowährungen (in der Regel mindestens 13) und auch sehr eingeschränkte Angebote wie bei Bitcoin.de, einer sehr großen Börse mit vielen Kunden, aber nur vier Kryptowährungen (Bitcoin, Bitcoin cash, Bitcoin Gold und Ether). Kunden müssen also sorgfältig wählen, wo sie ein entsprechendes Konto einrichten.

Eine Übersicht der besten Krypto Börsen finden in unserem ausführlichen Krypto Börsen Vergleich

Kryptowährungen in der Übersicht

Wir haben hier einige Informations- und Ratgeber-Artikel der gängigsten und bekanntesten Kryptowährungen zusammengestellt:

Kryptowährungen

Was sind Kryptowährungen?

Bei Kryptowährungen handelt sich um digitale Zahlungsmittel die auf kryptographischen Werkzeugen wie Blockchains aufgebaut sind. Hierbei wird keine zentralen Einheit wie z.B. eine Bank benötigt. Die wohl bekannteste Kryptowährung ist Bitcoin.

Welche Kryptowährungen gibt es?

Es gibt weltweit derzeit über 4700 Kryptowährungen. Nachfolgend sind die bekanntesten und von der Marktkapitalisierung größten Kryptowährungen dargestellt. Mit einem Klick auf die jeweilige Kryptowährung findest Du den aktuellen Preis und eine Chartdarstellung inkl. Volumen.

Wie kann ich Kryptowährungen wie Bitcoin kaufen?

Kryptowährungen können auf sogenanten Exchanges gekauft werden. Des Weiteren gibt es auch Tauschbörsen die das ermöglichen. Nachfolgenden haben wir die derzeit in deutschsprachigen Raum bekanntesten Exchanges/Tauschbörsen aufgelistet:

Wie kann ich Kryptowährungen sicher speichern?

Hier ist es im Vorfeld wichtig zu verstehen, dass man eine digitale Währung nicht einfach speichern kann, da diese nur auf der Blockchain gespeichert wird. Was man aber speichern kann ist der Privat-Key. Nur mit diesem Schlüssel kannst Du Deine Kryptowährung wie z.B. Bitcoin kontrollieren bzw. versenden. Wichtig ist, dass Du diesen Privat-Key immer sicher verwahrst. Sobald diesen Schlüssel jemand anders hat, hat er auch die Kontrolle über Deine Kryptos. Wir empfehlen Dir die Nutzung von Hardware Wallets zur Aufbewahrung Deiner Privat-Keys. Nachfolgen findest Du Links zu den beliebtesten Hardware Wallets:

Gibt es Ansätze den tatsächlichen Wert von digitalen Währungen wie Bitcoin zu bewerten?

Grundsätzlich ist es schwierig den tatsächlichen Wert von Kryptowährungen zu bewerten. Am Beispiel von Bitcoin wird oft das Stock to Flow Ratio als Indiz für eine Über- oder Unterbewertung herangezogen. Einen Stock to Flow Ration Chart von Bitcoin findest Du unter folgendem Link.

Wie sieht die steuerliche Regelung aus?

Da wir Dir steuerlich keine Ratschläge geben dürfen, haben wir Dir einen Link zu einem Beitrag des Lohnsteuerhilfe Bayern e.V hinterlegt. Hier erfährst Du alles Wissenswerte über die steuerliche Relevanz von Kryptowährungen.

Buchempfehlungen

Disclaimer: Alle Inhalte dienen nur zur Information und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Finanzmarktinstrumenten dar.

Was ist IOTA? Alles wissenswerte über das IoT-Projekt, seine Partnerschaften und IOTA Kurs Prognosen

In diesem Artikel sprechen wir über ein Projekt, welches in den letzten Jahren insbesondere in Deutschland einen regelrechten Hype erlebt hat. Die Rede ist von IOTA. Dies liegt nicht nur daran, dass das Projekt selbst in Deutschland ansässig ist, sondern vor allem auch an der revolutionären Idee hinter IOTA. Die Vision dahinter ist keine geringere, als die Infrastruktur und das Rückgrat für eine Welt zu schaffen, in der Maschinen und elektronische Geräte miteinander kommunizieren. Ganz recht, es geht um das sogenannte Internet der Dinge (engl. Internet of Things, IoT).

Gegen den Irrglaube vieler handelt es sich bei IOTA nicht um ein Projekt, das auf einer Blockchain basiert. Auch hier zeigt sich das IoT-Projekt mit seiner Tangle Technologie ebenfalls revolutionär und beansprucht für sich sogar im Gegensatz zu der Blockchain Technologie Quantencomputer-sicher zu sein.

Doch wollen wir an diese Stelle nicht vorgreifen, denn im Folgenden werden wir dir Schritt für Schritt alles einfach erklären, was es über IOTA zu wissen gibt. Zuerst wollen wir das ‘Big Picture’ hinter IOTA vermitteln. Was ist IOTA überhaupt? Für welches Problem liefert IOTA eine Lösung? Was ist Tangle? Welche Partnerschaften hat IOTA? Auf diese Fragen und mehr bieten wir dir heute und hier die Antworten.

Was ist IOTA?

IOTA ist abgeleitet von dem kleinsten griechischem Buchstaben im Alphabet und hat gewollt oder nicht durch das IOT im Namen einen direkten Bezug zur anvisierten Nische, dem Internet of Things (IoT).

IOTA als Projekt wurde 2020 gegründet und verfolgt das Ziel, die zukünftige Wirtschaft durch das Vernetzen von autonomen Geräten voranzutreiben. Das Projekt benutzt in seinem internen Ökosystem wie viele andere Projekte ihre eigentliche Kryptowährung oder umgangssprachig auch Coin genannt. Der Name des Coins ist IOTA, welches gleichzeitig die kleinste Einheit darstellt. An den Börsen werden allerdings MIOTA gehandelt, dies ist aber nur eine Mengenangabe und steht für Millionen IOTA.

Das Team selbst hinter dem Projekt definiert IOTA als Ganzes als erste verteilte Open-Source-Ledger, die gebaut wird, um die Zukunft des Internets der Dinge mit gebührenfreien Mikrotransaktionen und Datenintegrität für Maschinen anzutreiben.

Das klingt gut und schön aber was genau bedeutet das?

Um IOTA zu verstehen, hilft es die Vision hinter dem Projekt zu beleuchten und vor allem zu erklären, welches Problem aktuell besteht, das durch IOTA gelöst werden soll. Daher wollen wir im Folgenden genau das tun und dir die eigentliche Idee hinter diesem ambitionierten Projekt zu vermitteln.

Was ist die Vision von IOTA?

Um die Vision hinter IOTA zu verstehen, bietet es sich an, kurz über das Internet der Dinge (IoT) zu sprechen.

Das IoT entwickelt sich zu einem immer größer werdenden Gesprächsthema in unserer Gesellschaft. So ziemlich jeder dürfte auch im Zusammenhang der zunehmenden Digitalisierung schon einmal davon gehört haben. Die wenigsten können aber wirklich erklären, was genau das IoT ist und warum es zukünftig einen so großen Stellenwert haben wird.

Das Internet der Dinge

Das IoT ist ein Konzept, das nicht nur die Art und Weise, wie wir leben, sondern auch die Art und Weise, wie wir arbeiten, beeinflussen kann.

Das Internet ist wahrscheinlich die größte und bahnbrechendste Erfindung des 20. Jahrhunderts. Mittlerweile ist es für uns allgegenwärtig. Ganz gleich, ob am Arbeitsplatz oder auf dem Smartphone in unserer Tasche, das Internet umgibt uns tagtäglich.

Die Kosten für eine Internetverbindung sinken zunehmend. Heutzutage hat selbst unser Fernseher bereits eine WiFi-Verbindung und ist damit bei Weitem nicht alleine. Die Liste an Geräten, die mittlerweile Zugriff auf das Internet haben, wächst stetig.

Das Analyse-Unternehmen Gartner prognostizierte, dass es 2020 bereits über 26 Milliarden angeschlossene Geräte geben wird, die mit dem Internet verbunden sind. Genau hier kommt das IoT und IOTA mit seiner Vision ins Spiel.

Das IoT ist nichts anderes als ein riesiges Netzwerk von verbundenen „Dingen“ und uns Menschen als Lebewesen. Doch ermöglicht es nicht nur die Kommunikation zwischen Menschen oder für Menschen mit Maschinen, sondern darüber hinaus zwischen Maschinen selbst.

IOTA als Lösung für die kommende Datenflut

Einer der wichtigsten Faktoren bei der Verbindung des Internets der Dinge sind Daten. Daten sind der Rohstoff der Zukunft. Was das Öl heute ist, werden laut IOTA die Daten in Zukunft sein.

Das größte Hindernis in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass die überwiegende Mehrheit der Daten in so genannten „Datensilos“ eingeschlossen bleibt.

Datensilos teilen ihre Daten nicht oder nur sehr selten außerhalb ihrer eigenen geschlossenen Umgebung. Dies führt zu enormen Mengen an verschwendeten Daten. Oft gehen über 99% dieser Daten verloren, die potenziell äußerst wertvolle Informationen enthalten könnten, wenn sie frei in Datenströmen für jede Partei zugänglich wären.

Aus Angst, dass wertvolle Informationen in die falschen Hände geraten, verschließen Unternehmen ihre wichtigen Daten vor dem Internet. IOTA möchte Unternehmen allerdings dazu anregen, ihre Daten untereinander auszutauschen, um Innovationen und technologische Fortschritte noch schneller umzusetzen.

Des Weiteren ist sich IOTA eines weiteren Problems bewusst. D ie Datenmenge, die bereits heute enorm hoch ist, wird in den nächsten 5 Jahren noch deutlich zulegen. Dabei ist nicht mit einem linearen, sondern exponentiellen Wachstum zu rechnen. Jedes neue Gerät im IoT muss sich mit allen relevanten bereits vorhandenen Geräten und Personen verbinden und umgekehrt. Dadurch entsteht ein dichtes Datennetzwerk, das unvorstellbare Mengen an Daten transferiert.

Während die Datenmenge exponentiell steigt, gehen Prognosen davon aus, dass die Übertragungsrate von Daten im gleichen Zeitraum sich lediglich verdoppeln wird. In anderen Worten heißt das nichts anderes, als dass ein riesiger Datenstau erwartet wird. Es wird unmöglich sein, dass alle Geräte sich permanent mit einer zentralen Cloud verbinden, um diese Daten weiterzuleiten und zu speichern.

Und genau hier setzt IOTA an. IOTA möchte die Infrastruktur schaffen, dass IoT-Geräte ein lokales und dezentrales Netzwerk aufbauen können, indem Daten und technische Ressourcen in Echtzeit ausgetauscht werden können.

Für welches Problem sieht sich IOTA als Lösung?

Vermutlich denkst du dir jetzt: “Okay, das klingt ziemlich cool, aber auch ein wenig verrückt. Wie überhaupt möchte IOTA dieses Ziel erreichen?”

Jeder, der ein Bankkonto hat, kennt das Konzept eines Hauptbuchs (Ledgers). Es zeichnet alle Transaktionen auf, die von einem Bankkonto getätigt werden oder die auf das gleiche Bankkonto getätigt werden. Als Gesellschaft haben wir alle Finanzinstitute seit Generationen damit betraut, diese hochsensiblen Aufzeichnungen und deren Richtigkeit für uns zu gewährleisten.

Da die Cyber-Kriminalität aber zunehmend wächst und Finanzinstitute zunehmend dieses Vertrauen ausnutzen, ist dieses delegierte und nicht nachprüfbare Vertrauen zu einem großen Risiko geworden.

Mit dem Aufkommen von verteilten Ledger-Technologien sind wir heute in der Lage, Daten- und Transaktionsbücher in sicheren dezentralen Netzwerken zu verteilen und zu synchronisieren. Indem wir die Notwendigkeit von vertrauenswürdigen Dritten als Hüter und Vermittler der Wahrheit eliminieren, entstehen zudem enorme Effizienzgewinne, Innovationsmöglichkeiten und neue Wertversprechen.

IOTA bezeichnet sich selbst als das fehlende Glied für das Internet der Dinge und das Web 3.0. Durch die Bereitstellung einer sicheren, skalierbaren und gebührenlosen Ebene für die Abwicklung von Transaktionen will IOTA Maschinen und Menschen die Möglichkeit geben, allem voran an dem stark anwachsenden IoT teilzunehmen.

IOTA und der Tangle: Alles, aber keine Blockchain

Der Tangle von IOTA unterscheidet sich deutlich von einer Blockchain. Warum das der Fall ist, wollen wir in diesem Kapitel kurz beleuchten.

Vereinfacht dargestellt, entsteht eine Blockchain durch in Blöcken gebündelte Transaktionen, die aneinander gereiht werden. Der Tangle hingegen ist nicht einfach eine lineare Verkettung von Blöcken, er ist vielmehr eine Art Strom einzelner Transaktionen, die alle miteinander verworren (engl. tangle) sind.

Die folgende Grafik macht diesen Unterschied wohl besonders deutlich:

Damit du den Begriff einmal in deinem Leben gehört hast – der Tangle wird in der Informatik eigentlich korrekt als DAG oder auch gerichteter azyklischer Graph bezeichnet.

Die Struktur und der Aufbau dieses Graphen bietet im Vergleich zur Blockchain einige Besonderheiten: Transaktionen im Tangle sind beispielsweise ohne Gebühren also kostenlos (sogenannte zero-fee transactions).

Des Weiteren gibt es im Tangle auch keine Miner. Vielmehr müssen die Teilnehmer des Netzwerkes eine Art Vorleistung tätigen. Um am Netzwerk teilzunehmen, muss nämlich jeder seinen kleinen Teil beitragen. Dies geschieht dadurch, dass ein Teilnehmer vor dem Absenden seiner eigenen Transaktion mit geringer Rechenleistung zwei „fremde“ vorherige Transaktionen bestätigen muss. Die Belohnung für diese Vorleistung liegt wiederum darin, dass andere Teilnehmer des IOTA Netzwerkes die eigenen Transaktion ebenfalls kostenlos validieren.

Anstatt also eine Hierarchie von Rollen und Verantwortlichkeiten im Netzwerk zu schaffen, hat bei IOTA jeder Akteur die gleichen Anreize und profitiert von den gleichen Belohnungen. Mit diesem ‚pay-it-forward‘-System der Validierung ist es zudem nicht notwendig, finanzielle Belohnungen anzubieten. Dadurch sind die Transaktionen mit IOTA völlig gebührenfrei und sollen das zukünftig auch immer bleiben.

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Tangle macht IOTA skalierbarer

Damit kommen wir bereits auf einen weiteren Vorteil des Tangle gegenüber der klassischen Blockchain zu sprechen. Vielleicht hast du es dir durch das obige aufgeführte Beispiel der kostenlosen Transaktionsvalidierung durch andere Teilnehmer im Netzwerk von IOTA auch bereits denken können. Zumindest sofern dir das Prinzip einer klassischen Blockchain bekannt ist.

Eine Blockchain wird bei einer steigenden Anzahl an Transaktionen immer größer und somit auch ‘schwerer’ zu validieren. Vor allem ist die Anzahl an Transaktionen, die pro Block validiert werden kann, limitiert.

Das Ganze kannst du dir wie folgt vorstellen. Wenn die Aktivität und damit die Transaktionen in einem Netzwerk steigen, kommt es zu immer mehr „Anfragen“, die aber nur in einem vorgegebenen Tempo abgearbeitet werden können. In Folge dessen stauen sich die Transaktionen an und es kommt zu immer größeren „Warteschleifen“.

Der Tangle kennt dieses Skalierungsproblem nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Er profitiert sogar von einer steigenden Anzahl an Transaktionen und Teilnehmern, da sich dadurch die Aktivität im Netzwerk erhöht und Transaktionen auch in höherer Anzahl problemlos zeitnah validiert werden können. Je mehr Aktivität im Tangle, desto schneller können Transaktionen bestätigt werden.

Das macht den Tangle im Vergleich zu einer Blockchain viel skalierbarer. Ein Umstand, der insbesondere für ein funktionierendes IoT unabdingbar ist.

Was ist sicherer, Tangle oder Blockchain?

Wer sich bereits etwas mit Blockchain Technologie auskennt, weiß, dass eine Blockchain anfällig ist, wenn eine Partei 51 Prozent der Rechenleistung im Netzwerk besitzt. Diese Tatsache fällt unter dem Begriff 51% Attacke und hat sicher schon das ein oder andere Mal deinen Weg gekreuzt.

Wenn eine Partei 51 Prozent der Rechenleistung im Netzwerk kontrolliert, ist es für diese zu diesem Zeitpunkt theoretisch möglich, dass ein böswilliger Akteur falsche Transaktionen erstellt und verifiziert. Dadurch sind auch sogenannte „double-spent“-Attacken möglich.

Da IOTA keine Blockchain, sondern den Tangle zur Verifizierung seiner Transaktionen verwendet, verhält es sich hier etwas anders. Theoretisch ist das Netzwerk von IOTA nämlich verwundbarer, da hier bereits die Kontrolle über 34% (also mehr als 1/3) der Rechenleistung des Netzwerks ausreicht, um solche böswilligen Maßnahmen tätigen zu können. Das heißt, dass der Tangle zwar skalierbarer ist als die Blockchain, allerdings in dieser Hinsicht weniger Sicherheit vor Angriffen auf das Netzwerk aufweist.

An dieser Stelle sollte allerdings nicht die Schwierigkeit unterschätzt werden, die eine 34 Prozent Attacke mit sich bringt. Das Tangle ein komplizierte Verwirrung aus Knoten und Transaktionen, sodass der Kern des Netzwerks erst einmal entdeckt werden muss, bevor ein böswilliger Akteur irgendein Vorteil aus dieser Schwäche gezogen werden kann.

Allerdings macht diese Tatsache das IOTA Netzwerk insbesondere in einem frühen Stadium der Entstehung besonders verwundbar. Da ein neues Netzwerk klein ist, weniger Knoten und Verbindungen aufweist, ist es für einen Angreifer einfacher, 34 Prozent des Netzwerks an sich zu reißen und den Kern zu identifizieren.

Um dieser Bedrohung zu begegnen, verwendete das Netzwerk von IOTA einen sogenannten Koordinator.

Der Koordinator als der Single Point of Failure

Wie bereits geschrieben, hat IOTA einen Koordinator in das Netzwerk implementiert gehabt, um sicherzustellen, dass das frühe Tangle nicht gefährdet wird. Dieser Sicherheitsmechanismus war notwendig, um die Gelder der Nutzer in dieser frühen Phase zu schützen.

Aber was ist der Koordinator überhaupt?

In der IOTA gibt es keine Unterscheidung zwischen Minern und Nutzern. Alle Nodes können am Konsens teilnehmen. Das bedeutet, dass ein IOTA-Node eine völlig andere Rolle hat als ein Bitcoin-Miner. IOTA-Nodes führen nur grundlegende Operationen aus, die nicht viel Rechenleistung benötigen.

Aktuell vertrauen die Nodes bei IOTA Transaktionen, die durch sogenannte Meilensteine referenziert und genehmigt werden. Genau hier kommt der Koordinator ins Spiel. Der Koordinator wurde von der IOTA-Stiftung betrieben und hat regelmäßig eine normale, signierte Transaktion ausgegeben. Diese Transaktionen wurden als Meilensteine bezeichnet.

Es war also die Aufgabe des Koordinators, sicherzustellen, dass ein Meilenstein nicht im Widerspruch zu seinen Vorgängern steht. In dem Fall, dass der Koordinator Bezug auf eine Transaktion nimmt, in der double-spending Betrieben wurde, führt dies zu einem ungültigen Meilenstein, der von den übrigen Knoten im Netzwerk nicht akzeptiert wird.

Durch diesen Mechanismus hat selbst die IOTA Stiftung nicht die Macht, die Geschichte zu verändern.

Dennoch hat der Koordinator einen Haken. IOTA ist mit dem Koordinator skalierbar und sicher, aber nicht vollständig dezentralisiert. Denn während der Koordinator die Netzwerksicherheit gewährleistet, stellt er gleichzeitig einen Single Point of Failure dar und schränkt somit IOTA als vollständig dezentrales Netzwerk ein.

Damit unterlag IOTA dem Skalierbarkeits-Trilemma, dem sich auch die Blockchain-Technologie nicht entziehen kann. Dabei steht jedes Projekt vor der Wahl zwischen den Eigenschaften Sicherheit, Skalierbarkeit und Dezentralisierung. Aktuelle DLT-Lösungen können maximal zwei dieser drei Eigenschaften gleichzeitig gewährleisten. Dieses Problem wird als Skalierbarkeits-Trilemma bezeichnet.

Coordicide soll IOTA völlig dezentral machen

Um ein Single Point of Failure zukünftig zu vermeiden, war die Entfernung des Koordinators aus dem Netzwerk von IOTA die nächste logische Konsequenz. Dieser Schritt und alle damit verbundenen nötigen Maßnahmen wurde von IOTA unter dem Begriff Coordicide zusammengefasst.

Das Ziel von Coordicide ist es damit, das Skalierbarkeits-Trilemma zu lösen, indem ein dezentrales, sicheres Netzwerk mit einer hohen Transaktionsrate zur Verfügung gestellt wird. Kern der Lösung ist ein Abstimmungsmechanismus, durch den die Nodes die Meinung anderer Nodes einholen, um zu entscheiden, welche Transaktionen in den Tangle aufgenommen und welche abgelehnt werden sollen.

Bereits im März 2020 startete IOTA bereits das erste koordinatorlose Testnet. Vorfälle wie der am Ende des Jahres 2020, bei dem der Koordinator das gesamte Netzwerk von IOTA zeitweise lahmlegte, zeigen zudem wie wichtig die Ambition ist, den Single Point of Failure zu entfernen.

Am 3.2.2020 veröffentlichte IOTA nun das Coordicide-Alphanet 0.1.0 und markiert damit einen wichtigen Schritt in diese Richtung.

IOTA Data Marketplace

Bevor wir in diesem Kapitel darauf zu sprechen kommen, was der IOTA Data Marketplace ist und welche Ziele er verfolgt, wollen wir die grundsätzliche Frage beantworten, was Datenmarktplätze überhaupt sind.

Das Wachstum von Datenmarktplätzen ist eine unvermeidliche Folge der IoT-Revolution, welche die Art und Weise verändert, wie wir Daten in fast jedem denkbaren Kontext verbinden, interagieren und austauschen. Mit der Digitalisierung physischer Güter wie Schiffen, Fabriken, Fahrzeugen, Bauernhöfen und Gebäuden agieren ihre digitalen „Zwillinge“ als sichere Datenbörsen. Datenmarktplätze entstehen dabei als Mittel zum Datenaustausch, zur Monetarisierung von Datenströmen und als Grundlage für neue „intelligente“ Geschäftsmodelle.

Um das Potenzial von Datenmarktplätzen zu realisieren, hat sich IOTA im Jahr 2020 vorgenommen, mehrere zentrale Herausforderungen durch die IOTA-Data-Marketplace-Initiative anzugehen:

  1. Die Erstellung eines ersten, quelloffenen Proof of Concept
  2. Erforschung neuer IoT / M2M Lösungen und Geschäftsmodelle für die „Ökonomie der Dinge“.
  3. Ein Co-Creation-Ökosystem aufbauen, um unerlaubte Innovationen zu fördern

Wie die Technologie ist auch der Ansatz der IOTA-Stiftung, Innovationen offen für jeden zu ermöglichen. Der Datenmarktplatz soll einen agilen, experimentierfreudigen und kollektiven Innovationsansatz für seine Teilnehmer, aber auch für die IOTA Foundation selbst ermöglichen.

Die Liste an industriellen Teilnehmern (in der obigen Grafik abgebildet) kann sich dabei durchaus sehen lassen.

Was ist die IOTA Foundation?

Die IOTA Foundation existiert seit Ende 2020 und hat ihren offiziellen Sitz in Berlin. Sie ist die ‘zentrale’ Einheit, die für die Vermarktung, Weiterentwicklung und den Bildungsauftrag von und für IOTA zuständig ist.

Die Stiftung hat sich damit insbesondere auf zu den folgenden Aufgaben verpflichtet:

  • Forschung: Das IOTA-Protokoll ist open-source und somit für jeden zugänglich. Die IOTA Foundation selbst forscht an der Weiterentwicklung und Verbesserung des Protokolls.
  • Entwicklung und Implementierung: Die Stiftung ist auch der zentrale Organisator für die Entwicklung und Implementierung produktionsreifer Software für die Community, Partnerschaften mit Firmen, sowie für das gesamte Ökosystem.
  • Bildungsauftrag: Die IOTA Stiftung veröffentlicht Materialien zum Verständnis und der Weiterbildung im Zusammenhang mit IOTA und dem Tangle. Dadurch sollen das allgemeine Verständnis erhöht und zukünftige Anwendungsfälle klar gemacht werden.
  • Internet of Things: Die IOTA Stiftung ist außerdem eine treibende Kraft für die Adoption und Weiterentwicklung des Internet of Things.

Die Stiftung finanziert sich dabei hauptsächlich über Subventionen und Zuwendungen öffentlicher Träger und Institutionen. Dazu kommen Spenden von Firmen oder Individuen.

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IOTA Partnerschaften

Wenn es um Partnerschaften geht, macht kaum einer IOTA etwas vor. Die IOTA Foundation arbeitet unablässig daran, IOTA als Keyplayer in der IoT-Szene zu etablieren und das mit Erfolg! Anfang 2020 zählt das IOTA Archiv bereits 648 Unternehmen mit Interesse an IOTA, 118 offizielle Partnerschaften und Kollaborationen, 171 Entitäten in einem Joint Venture mit der IOTA Foundation und 82 bekannte Teilnehmer am IOTA Data Marketplace.

Da alle aufzulisten nur wenig Sinn machen würde, wollen wir dir hier in diesem Kapitel einen Einblick auf die derzeit wichtigsten Partnerschaften von IOTA geben.

Volkswagen AG

Die Partnerschaft von Volkswagen mit IOTA wurde im Januar 2020 veröffentlicht. Johann Jungwirth, Chief Digital Officer (CDO) von Volkswagen ist dafür verantwortlich, Volkswagen durch den Prozess der Implementierung der digitalen Technologie zu führen.

Ein Proof of Concept, bei dem das IOTA-Netzwerk live getestet wird, wurde von Volkswagen bereits erfolgreich durchgeführt. Wie du vielleicht weißt umfasst der Volkswagen Konzern 12 Automobilmarken, darunter Lamborghini, Porsche, Bentley, Audi und Bugatti.

IOTA arbeitet bereits mit Porsche im Projekt Programm 4 zusammen, das von der Plattform “Startup Autobahn” unterstützt wird. IOTA und Porsche werden zudem zusammen mit anderen Startups an einem Programm zur Integration von Smart Mobility arbeiten.

Auch auf der Internationalen Autoaustellung (IAA) präsentierte Volkswagen ein Konzept, welches mit IOTA läuft.

Bosch

Bosch ist ein in Deutschland ansässiges multinationales Engineering- und Elektronikunternehmen, das derzeit der weltweit größte Anbieter von Automobilkomponenten ist. Das Unternehmen betrachtet die IOTA Technologie als ein einfaches Mittel, mit dem sie Mikrozahlungen und Informationen sammeln kann.

Bosch ist derzeit stark an Entwicklungen im Bereich IoT beteiligt. Das deutsche Unternehmen gab bereits am 17. Oktober 2020 seine Partnerschaft mit dem IOTA-Projekt bekannt. Dennis Boecker, Leiter der Bosch IT Global Innovation bei der Chicago Connectory, sagte:

Es besteht ein großes Potenzial durch Distributed Ledger Technologies jedes IoT-Projekt sicherer, effizienter und transparenter für die Verbraucher von IoT-Lösungen zu gestalten. Unser Ziel ist es, die Akzeptanz der Distributed Ledger Technologie im Mittleren Westen zu erhöhen, da IoT-Lösungen und Geschäftsmodelle weiter wachsen.

Software AG

Die Software AG, ein in Deutschland ansässiger, multinationaler Anbieter von Unternehmenssoftware, hatte bereits am 14. Januar 2020 bekannt gegeben, dass sie eine massive Integration der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) von IOTA planen. Diese soll nicht nur den Tangle umfassen, sondern auch die Kryptowährung von IOTA.

So ziemlich genau 1 Jahr nach dieser Bekanntgebung hat Deutschlands führender Anbieter von Unternehmenssoftware mit mehr als 10.000 Kunden in 70 Ländern auf verschiedenen Kontinenten deutlich gemacht, dass er in Kürze nahezu alle Lösungen von IOTA in seine Prozesse integrieren wird.

Obwohl die Software AG noch nicht alle Details der geplanten IOTA-Integration veröffentlicht hat, hat Christoph F. Strnadl, Vizepräsident für Innovation und Architektur, deutlich gemacht, dass er im vergangenen Jahr eng mit der IOTA Foundation zusammengearbeitet hat. Zudem sieht er bedeutende Anwendungsfälle für IOTA innerhalb des Multi-Millionen-Euro-Unternehmen.

Fujitsu

Im September 2020 ist die IOTA Foundation eine Partnerschaft mit Fujitsu eingegangen, einem führenden Anbieter von IT-Produkten und -Dienstleistungen. Fujitsu zeigte die Vorteile der IOTA-Technologie auf der größten Industriemesse – der Hannover Messe.

Das in Hannover vorgestellte Fujitsu-System ist ein Tangle-basiertes System, das in der Augsburger Smart Factory von Fujitsu eingeführt wird. IOTA wurde als „ein neuer Protokollstandard für IT-Produkte und -Dienstleistungen“ bezeichnet.

Rolf Werner, Leiter des Geschäftsbereichs Zentraleuropa von Fujitsu, sagte, dass sein Tangle in der Lage ist, die traditionellen Einschränkungen der Distributed Ledger-Technologie zu überwinden.

Die neue Technologie ist energieeffizient, bietet fühlbare Transaktionen und skaliert sehr gut, so dass sie sich gut eignet, um der Industriestandard für automatisierte Systeme und eine breitere Machine-to-Machine-Wirtschaft zu werden.

Finanzgruppe DnB

Anfang Juni 2020 gab IOTA bekannt, dass sie eine Vereinbarung mit Norwegens größter Finanzgruppe DnB unterzeichnet hat. DnB hatte bereits zuvor sein Interesse an Blockchain-basierter Technologie und Crypto-Assets bei mehreren Gelegenheiten verkündet.

Im Mittelpunkt der Partnerschaft steht die Formulierung neuer Geschäftsmodelle, Datenschutzmanagementsysteme und kollektiver, siloübergreifender Hackathons.

Lasse Meholm, Leiter der DLT Abteilung bei DnB, ließ über den IOTA Blog verlauten:

Da die Kommunikation zwischen Internet der Dinge (IoT) und Machine to Machine (M2M) sowie die Bezahlung von Mikro-Services in Zukunft zu eskalieren scheinen, denken wir, dass die Beteiligung an einer Distributed Ledger-basierten Technologie wie IOTA uns wertvolle Erfahrungen und Know-how über zukünftige Umsatzquellen und Geschäftsmodelle liefert. Wir freuen uns darauf, in den IOTA-Raum einzutauchen.

Die Kollaboration zwischen IOTA und Mircrosoft

IOTA gab im November 2020 bekannt, dass sie in Zusammenarbeit mit Microsoft den weltweit ersten öffentlichen Datenmarktplatz für das Internet der Dinge (IoT) auf einer Distributed Ledger gestartet hat – den IOTA Data Marketplace.

Die Idee war, Daten zu monetarisieren, welche die wichtigste Ressource der IoT-Wirtschaft sind. Allen Beteiligten soll ermöglicht werden, ihre Daten sicher zu teilen und zu monetarisieren.

Später im Dezember 2020 erklärte IOTA allerdings, dass sie derzeit keine offizielle Partnerschaft mit Microsoft unterhalten.

Die Debatte um eine mögliche Partnerschaft wurde entfacht, als der Microsoft-Blockchain-Spezialist Omkar Naik per E-Mail-Korrespondenz mit der IOTA erklärte:

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der IOTA Foundation und sind stolz darauf, mit der neuen Initiative Data Marketplace verbunden zu sein. Diese Technologie der nächsten Generation wird die vernetzte, intelligente Welt beschleunigen und über die Blockchain hinausgehen, die Innovationen in Lösungen, Anwendungen und Pilotprojekten für unsere Kunden fördert.

Die Nachricht führte zu einem deutlichen Anstieg des Preises für die Kryptowährung und legte um 500% von rund 1 $ auf über 5 $ zu.

Obwohl es keine offizielle Partnerschaft gibt, arbeiten die beiden Unternehmen weiterhin gemeinsam an einer Reihe von Anwendungen für technologische Innovationen mit dem Tangle-Netzwerk von IOTA.

111 Patentanmeldungen von 44 verschiedenen Unternehmen

IOTA konnte darüber hinaus noch viele weitere Erfolge in der realen Unternehmenswelt feiern. Das Interesse am Internet der Dinge steigt und wird zukünftig eine immer größere Rolle spielen. Alleine im Jahr 2020 fand der IOTA Token von der Siemens AG, Blackberry Telecom , Intel Corporation und nun auch von IBM in Patenten Erwähnung.

Zur Zeit gibt es insgesamt 111 Patentanmeldungen von 44 Unternehmen verschiedenen Unternehmen, die sich unter anderem ebenfalls auf das IOTA Protokoll beziehen. Rund 50% aller Patente wurden von fünf Unternehmen angemeldet:

  • INNOGY SE (Energieversorger, Deutschland, 25 Anmeldungen),
  • SIEMENS AG (Elektronik, Deutschland, 12 Anmeldungen),
  • RWE AG (Energieversorger, Deutschland, 10 Anmeldungen),
  • INTEL CORPORATION (Halbleiter, USA, 6 Anmeldungen) und
  • MERCK (Pharma, Deutschland, 3 Anmeldungen).

Der IOTA Kurs und seine Preishistorie

Im Herbst 2020 kündigte das Management der IOTA Foundation an, spezielle Prozessoren für IoT zu entwickeln, die Tausende von Transaktionen gleichzeitig verarbeiten können. Sobald IOTA zusammen mit Microsoft einen Kooperationsvertrag unterzeichnet hatte, stieg der Preis von IOTA innerhalb eines Tages um 44%.

Im Dezember 2020 erreichte der IOTA Kurs mit 5,69 $ den aktuell historischen Höchststand.

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IOTA Preisprognosen für 2020 – 2025

Die meisten Experten sind sich einig, dass die IOTA ein Projekt mit hervorragenden Perspektiven ist.

Experten sagen, dass wir in den nächsten zwei Jahren eine massive Entwicklung des IoT erleben werden, so dass der Bedarf an technischen Lösungen für das „Internet der Dinge“ nur noch wachsen wird.

Die IOTA-Stiftung hat solche Lösungen bereits vorgeschlagen. Ein offenes und schnelles Zahlungssystem für Transaktionen wurde geschaffen, und die Arbeit an Mikroprozessoren wird in naher Zukunft beginnen. Das heißt, IOTA ist nicht nur irgendeine weitere Kryptowährung unter vielen, sondern ein Mittel zur Unterstützung einer sehr relevanten Technologie.

Ob und inwieweit die IOTA Foundation die Adaption ihrer Technologie auch an die Adoption ihrer Kryptowährung knüpfen können, bleibt abzuwarten. Daher ist eine Preisprognose für die kommenden Jahre nur sehr schwer abzuschätzen. Natürlich gehen zudem die Meinungen über das zukünftige Potential der Kryptowährung im Preis zu steigen weit auseinander. Allerdings wird bereits jetzt der Markt durch den spekulativen Handel stark angetrieben.

Was ist wenn IOTA in den nächsten Jahren die aktuelle Marktkapitalisierung von Bitcoin erreicht?

Angenommen werden soll Folgendes: Der Kryptomarkt und allem voran der Bitcoin Kurs wachsen in den nächsten 5 Jahren weiter positiv an und die Marktkapitalisierung vervielfacht sich. Man denke hier nur an das Stock-to-Flow Modell, welches für den Bitcoin Kurs im Jahr 2025 einen Preis von rund 1,4 Millionen $ prognostiziert. Weiterhin soll angenommen werden, dass ein steigender Bitcoin Kurs weiterhin einen positiven Einfluss auf den gesamten Altcoin Markt besitzt.

Währenddessen gelingt es IOTA seine Partnerschaften weiterhin erfolgreich mit weltweit auszubauen und mit ihrer Technologie eine nennenswerte Rolle in dem stark wachsenden IoT-Markt zu spielen.

Was wäre wenn IOTA daraufhin in 5 Jahren die Marktkapitalisierung erreicht, die Bitcoin bereits heute besitzt? Welchen Preis pro Token würde das entsprechen?

Die Rechnung ist ganz einfach. Wir nehmen die aktuelle Bitcoin Marktkapitalisierung und teilen diese durch die Umlaufmenge der IOTA Token. Hier muss angemerkt werden, dass die jetzige Umlaufmenge der IOTA Token dem maximalen Supply entspricht und sich in den kommenden 5 Jahren auch nicht mehr erhöhen wird.

Dies würde zum Zeitpunkt des Schreibens zur folgenden Rechnung führen:

128.511.180.712 $ : 2.779.530.283 MIOTA = 46,24 $/ MIOTA

Sollte sich IOTA in den nächsten 5 Jahren also weiterhin behaupten, seine Partnerschaften ausbauen, einen signifikanten Platz in der IoT-Welt einnehmen und von einem allgemein stark wachsenden Kryptomarkt profitieren und dadurch die Marktkapitalisierung erreichen können, die Bitcoin bereits heute besitzt, dann würde der IOTA Kurs im Jahre 2025 46,24 $ notieren.

Dies würde einer Preissteigerung von 28.800% entsprechen.

Würde man heute also knapp 3.500 $ in IOTA investieren, wäre man laut dieser rein hypothetischen Annahme im Jahr 2025 ein Millionär.

Wie realistisch ist diese Preisprognose für den IOTA Kurs?

Das sind natürlich ein Haufen Wenns und allgemein handelt es sich hier um ein reines Gedankenexperiment.

Durch nichts kann garantiert werden, dass der Bitcoin Kurs tatsächlich über die nächsten 5 Jahre hinweg steigen und ein Vielfaches von dem Wert sein wird, was er heute ist. Selbst wenn das der Fall wäre, sind die zukünftigen Auswirkungen auf den IOTA Kurs und seinen Verlauf nicht absehbar.

Allerdings gibt es eine Menge fundamentale Indikatoren, die dafür sprechen, dass Bitcoin eine verheißungsvolle Zukunft vor sich hat.

Auch die Chartanalyse lässt auf einen positiven Trend des Bitcoin Kurses im Jahr 2020 hoffen, der sich darüber hinaus natürlich in den darauf folgenden Jahren fortsetzen kann.

IOTA konnte ebenfalls bereits viele nennenswerte Fortschritte verzeichnen und namenhafte Unternehmen für ihre Technologie begeistern.

Sollte sich also dies alles auch in den folgenden Jahren bewahrheiten und IOTA sich ebenfalls behaupten können, dann wäre dieses Gedankenexperiment mit Sicherheit im Bereich des Möglichen.

Vielleicht ist das aber auch alles nur Quatsch. Dieses Urteil muss aber jeder für sich selbst treffen, denn eines ist klar: Die Zukunft kennt keiner.

Wo kann man IOTA handeln?

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Was denkst du über den IOTA Kurs und sein Potential in den nächsten Jahren?

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In Kryptowährungen investieren: Alles was Sie wissen müssen

Lana Iliev, 17.03.2020

Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Bitcoin Cash (BCH), Litecoin (LTC), Monero (XMR), IOTA (MIOTA) — Kryptowährungen sind in den Medien allgegenwärtig. Spektakuläre Erfolgsgeschichten und Gewinne, die in die Millionen wenn nicht gar Milliarden gehen, wurden vermeldet — aber ist es ratsam, in das virtuelle Geld zu investieren und handelt es sich bei den digitalen Währungen um ein neues Finanzinstrument?

Was ist eine Kryptowährung?

Kryptowährung (engl. „Cryptocurrency“) ist der Überbegriff für virtuelle Währungen, die als digitales Zahlungsmittel fungieren können.

Für die Bezahlvorgänge werden dabei keine Banken benötigt. An die Stelle von Finanzinstituten tritt ein dezentrales Netzwerk, dessen Teilnehmer Transaktionen verwalten und neue Einheiten der Währung generieren. Möglich macht das die Blockchain-Technologie, die jeder Kryptowährung zugrunde liegt.

Inhalte

  • Was ist eine Kryptowährung?
  • Warum gibt es Kryptowährungen?
  • Welche Kryptowährungen gibt es?
  • Wie funktioniert eine Kryptowährung als Zahlungsmittel?
  • Wie kann investiert werden?
  • Welche Gefahren birgt der Kryptomarkt?
  • Kryptowährungen: ein neues Finanzinstrument?

Die Vorsilbe „Krypto“ wird abgeleitet vom Begriff der Kryptographie, der wiederum aus dem Altgriechischen stammt und sich mit „Geheimschrift“ übersetzen lässt. Heute beschreibt die Kryptographie ein Teilgebiet der Informatik, dass sich mit der Verschlüsselung geheimer Daten beschäftigt.

Eine Blockchain (zusammegesetzt aus „Block“ und „Kette“) wird oft als „kollektives Buchführungssystem“ bezeichnet. In Datenblöcken enthält sie verschlüsselte Informationen über jegliche Transaktionen, die mit einer bestimmten Kryptowährung durchgeführt wurden. Sie fungiert als Datenbank, deren Blöcke nicht auf einem zentralen Server liegen, sondern auf den Rechnern der Vielzahl von Teilnehmern, die sie verwaltet.

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Kein bestimmtes Ziel

Jeder kann ein Teilnehmer dieses dezentralen Netzwerks werden und Rechenleistung zur Verfügung stellen, um die Kette der Daten weiterzuführen. Belohnt wird das durch den Erhalt von Währungseinheiten („Coin“ bzw. „Münze“ oder „Token“ bzw. „Wertmarke“) der entsprechenden Kryptowährung. Dieser Prozess wird als „mining“ (engl. für „schürfen“ oder „fördern“) bezeichnet.

Ist eine Transaktion einmal in der Blockchain festgeschrieben, kann sie durch keinen Teilnehmer mehr geändert werden. Dadurch wird sie abgesichert und einzelne Währungseinheiten können nicht mehrmals benutzt werden. Aus diesem Grund braucht es keine etablierten Institute mehr, die bei monetären Transaktionen bisher stets zwischengeschaltet waren.

Warum gibt es Kryptowährungen?

Das Ziel der ersten Kryptowährung Bitcoin war schlicht ein Bezahlsystem zu erschaffen, dass ohne Finanzinstitute funktioniert, um Konsumenten ein gewisses Maß an informationeller Selbstbestimmung und Anonymität zu ermöglichen. Dadurch wurde Bitcoin in den vergangenen Jahren unter anderem als Zahlungsmittel für illegale Transaktionen genutzt. Dieser Umstand schmälerte zwar die gesellschaftliche Akzeptanz von Kryptowährungen, dennoch wurde die zugrunde liegende Technologie inzwischen erweitert und verbessert. Kryptowährungen können nun für weit mehr als nur Geldtransaktionen genutzt werden, da sie eine sichere, schnelle und kosteneffiziente Alternative für die Übertragung sensibler Daten darstellen.

In einem Pilotprojekt nutzt das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen beispielsweise Ethereum, um Ressourcen an Flüchtlinge zu verteilen. Die Organisation gibt Lebensmittelcoupons über die Blockchain aus und Betroffene können in Flüchtlingscamps per Iris-Scan bezahlen. Auf diesem Weg kommen die finanziellen Mittel unmittelbar bei den Bedürftigen an und Korruption stellt kein Problem mehr für die Organisation dar.

Auch Facebook möchte mit Libra eine eigene Digitalwährung einführen, um weltweite Zahlungen via Facebook, WhatsApp und Instagram zu ermöglichen. Die Kopplung an einen Währungskorb soll Libra vor Wertschwankungen schützen. Notenbanken stehen den Plänen des Social-Media-Giganten bisher skeptisch gegenüber.

Welche Kryptowährungen gibt es?

Im Jahr 2009 entstand die erste und wohl bis heute bekannteste Kryptowährung: Bitcoin (BTC). Gemessen an der Marktkapitalisierung macht der Kryptoerstling bis heute den größten Anteil am Markt der virtuellen Währungen aus. Als zweit- und drittgrößte Kryptowährung folgen Ethereum (ETH) und Ripple (XRP).

Bei Bitcoin und Bitcoin Cash handelt es sich um zwei unterschiedliche Kryptowährungen.

Insgesamt gibt es inzwischen weltweit jedoch über 2.800 unterschiedliche Kryptowährungen und gefühlt wächst die Anzahl der virtuellen Währungen täglich. Doch warum gibt es überhaupt so viele unterschiedliche Währungen?

Verbesserte Technologie

Zunächst wurde die Technologie seit Erscheinen des Bitcoins verbessert und weiterentwickelt. Das ebnete den Weg für Währungsalternativen, die Bitcoin gegenüber viele Vorteile bieten und eigene Schwerpunkte besitzen.

So ist Litecoin beispielsweise schneller als Bitcoin, mit Ethereum lassen sich nicht nur Währungstransaktionen durchführen, sondern auch Verträge, sogenannte „Smart Contracts“, abschließen und Ripple soll von Banken genutzt werden, um reguläre Überweisungen zu beschleunigen.

Bitcoin-Boom und Kryptowahnsinn

Zum technologischen Fortschritt, kam der Bitcoin-Boom. Mitte Dezember 2020 war ein einzelner Bitcoin fast 20.000 $ wert. In den folgenden Monaten fiel der Wert ins Bodenlose. Ende 2020 war ein Bitcoin teilweise weniger als 3.000 $ wert – das ist ein Wertverlust von über fünfhundert Prozent. Dennoch machte der rekordverdächtige Vermögenswert der alternativen Währung den Markt besonders interessant für Spekulationen und schaffte Anreize dafür, weitere Kryptowährungen zu entwickeln und Neuemissionen von Kryptoeinheiten durchzuführen.

Stetig entstehen neue Ideen, Pläne und Geschäftsmodelle für die bargeldlosen Digitalwährungen. Ob Kryptowährungen, die an Diamanten („Carat“) oder Öl („Petro“) gekoppelt sind, Kryptogeld, das als Belohnung für gute Taten vergeben wird („Hullcoin“), oder eine Währung, die einfach nur eine Parodie auf den Bitcoin ist („Dogecoin“) — der Phantasie scheinen keine Grenzen gesetzt.

Wie funktioniert eine Kryptowährung als Zahlungsmittel?

Mit Bitcoin, Ethereum & Co. im Supermarkt Kaffee und Toastbrot kaufen? Diese Art der Zahlung hat sich bisher zwar nicht flächendeckend durchgesetzt, möglich ist es aber prinzipiell schon.

Kryptowährungen als reguläres Zahlungssystem zu nutzen, ist immer noch recht problematisch, da es keine festen Wechselkurse gibt und die Kurse sehr stark schwanken. Insofern ist es für den Einzelhandel beispielsweise oft riskant, Kryptowährungen zu akzeptieren. Dennoch bieten immer mehr Online-Shops an, offene Rechnungsbeträge mit bargeldlosen Digitalwährungen zu begleichen. Die Seite Coinmap listet alle Geschäfte, die Kryptowährungen akzeptieren.

Hauptsächlich werden die virtuellen Währungen bisher jedoch in sogenannten „Wallets“, digitalen Geldbörsen, abgespeichert und mit privaten Schlüsseln in Form von Zahlencodes gesichert.

Schlüssel

Nur anhand der Schlüssel kann auf die Wallet und die sich in ihr befindenden Krypto-Werte zurückgegriffen werden. Verliert der Besitzer den Zahlencode, kann er nicht mehr auf seine Wallet zugreifen.

Wie kann investiert werden?

Derzeit liegt die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen gemessen in Euro im dreistelligen Milliardenbereich und wo so viel Kapital in Umlauf ist, da lässt sich auch Geld anlegen. Dabei gibt es verschiedene Wege, auf denen sich Kryptowährungen zu Geld machen lassen.

Zudem gibt es verschiedene Möglichkeiten über die Börse indirekt in die digitalen Währungen zu investieren. So gibt es Bitcoin-Futures, mit denen Börsianer auf Schwankungen des Bitcoins wetten können.

Auch ein entsprechender ETF befindet sich in Planung – bisher wurde ein solches Finanzprodukt jedoch nicht durch die amerikanische Börsenaufsicht zugelassen.

In Europa kann neuerdings in Krypto-ETN (Exchange Traded Note) investiert werden. Doch Vorsichrt: ETN und ETF sind nicht dasselbe. Während das in einem ETF angelegte Geld als Sondervermögen behandelt wird und im Fall der Insolvenz des ETF-Herausgebers geschützt ist, gilt dies nicht für einen ETN.

Währungs­handel Eine Kryptowährung lässt sich wie Fiatgeld, also ein Tauschmittel ohne inneren Wert, handeln. Ähnlich dem Devisenhandel bzw. Forex Trading werden Schwankungen von Wechselkursen genutzt, um Geld zu vermehren. Dabei gibt es hier keine Zentralbanken wie die EZB, Finanzaufsichten oder staatlichen Regulierungen, die die Geldmenge überwachen und intervenieren, wenn sich der Markt aufheizt. Der spektakuläre Preisanstieg des Bitcoins im Jahr 2020 machte Kryptowährungen zu Spekulationsobjekten und lockte zahlreiche Zocker an.
Kryptomining Eine weitere Möglichkeit ist das oben bereits erwähnte Mining von Kryptowährungen. In diesem Fall generieren Teilnehmer des dezentralen Krypto-Netzwerks neue Einheiten einer Währung, die sie im Anschluss gewinnbringend verkaufen können.
Börse
Aktien Darüber hinaus besteht die Möglichkeit in Aktien von Unternehmen, die im Bereich Kryptowährungen tätig sind, Geld zu investieren. Beispielsweise in die Bitcoin Group, die den Online-Handelsplatz bitcoin.de verwaltet.
ICO Im Fall von Initial Coin Offerings (ICO) wird per Crowdfunding Kapital für die Neuemission einer weiteren Kryptowährung generiert. Das Kapital der Investoren wird dann in der neu geschaffenen Währung zurückgezahlt, wenn diese auf den Markt kommt.

Welche Gefahren birgt der Kryptomarkt?

Wer in Kryptowährungen investiert, sollte sich der immensen Gefahren bewusst sein, die der junge, unregulierte Markt mit sich bringt. Bisher kann niemand sicher prognostizieren, wie sich die virtuellen Devisen entwickeln werden.

Gerade beim Handeln besteht stets das Risiko eines Totalverlusts, denn der Kurswert einer Kryptowährung basiert allein auf der Nachfrage und kann jederzeit ins Bodenlose fallen. Sie sollten also wirklich nur investieren, wenn Sie auf das investierte Kapital auch verzichten können.

Kein Anlegerschutz

Die Tatsache, dass sich Kryptowährungen von Natur aus jeder Regulierung durch Staaten entziehen, bedeutet konsequenterweise auch, dass es keinerlei Anlegerschutz gibt. Seien Sie sich bewusst, dass Sie niemand über die Risiken Ihres Handelns aufklären wird und informieren Sie sich ausführlich.

Hohe Volatilität

Prinzipiell basiert der Wert einer Kryptowährung auf Vertrauen und Akzeptanz. Im Gegensatz zu etablierten Währungen wie Euro, Dollar und Co., die von Zentralbanken und Staaten überwacht und abgesichert werden, steht hinter einer Kryptowährung jedoch lediglich ein technisches System, an dem jeder teilnehmen kann und für das die Stabilität der Währung keine Rolle spielt.

Zwischen Januar und April 2020 verloren sämtliche Kryptowährungen zusammen rund siebzig Prozent ihrer Marktkapitalisierung. Zunehmende Regulierungsversuche verschiedener Staaten, wie z.B. Südkorea, verunsicherten die Anleger und brachten sie dazu, Milliarden aus dem aufgeheizten Kryptomarkt abzuziehen. Die Kurse der einzelnen Währungen brachen in der Folge ebenso schnell ein, wie sie gestiegen waren.

Kryptowährungen sind extrem volatil und die Kurse können sich mit radikaler Geschwindigkeit verändern. Wer also wirklich mit Kryptogeld handeln möchte, muss nicht nur Kapital, sondern auch sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit in seine Geldanlage investieren. Wenn Sie bei täglichen Kursschwankungen im zweistelligen Bereich einen kühlen Kopf behalten, ist ein Investment in Kryptowährungen eventuell eine interessante, spekulative Ergänzung zu den anderen Investitionen in Ihrem Portfolio.

Kursmanipulation

Personen, die einen großen Anteil an einer Währung besitzen, könnten diese nutzen, um die Kurse zu ihrem Vorteil zu manipulieren. Im Fall von Kryptowährungen gibt es weder Gesetze, die dies verbieten, noch Kontrollinstanzen, die solche Vorgehensweisen verhindern.

Kryptowährungen in Fiatgeld umtauschen

Kryptowährungen können nicht ohne weiteres in Euro oder Dollar umgetauscht werden, denn es gibt keine stabilen Wechselkurse. Meist muss zunächst in eine der größeren Kryptowährungen wie Bitcoin umgetauscht werden, um sie dann für Euro zu verkaufen. Gerade bei jungen Währungen aus einer der zahlreichen Neuemissionen kann dies zum Problem werden.

Teilweise dauern Transaktionen recht lang, weil die Blockchain überlastet ist. In der Zeit, in der Sie auf den Transfer warten, können die Kurse aufgrund der hohen Volatilität fallen und Sie verlieren Geld.

Hinzu kommt, dass Ihnen nichts anderes übrig bleibt, als sich auf die Wechselkursangaben der Händler zu verlassen. Auch diese unterliegen keinerlei Kontrollen.

Kriminalität und Diebstahl

Da Kryptowährungen Anonymität gewährleisten, ist nicht unbedingt nachvollziehbar, wer sie besitzt. Das macht sie zur perfekten Beute für Cyberangriffe. Im Januar 2020 fand der bisher wohl größte Raubzug statt: Hacker erleichterten die japanische Kryptobörse Coincheck respektive deren Kunden um 500 Mio. NEM, zu diesem Zeitpunkt umgerechnet etwa 500 Mio. €.

Softwarefehler

Die älteste Blockchain gibt es seit 2009 und seitdem arbeitet sie vor sich hin. Bisher kam es zweimal zu Störfällen, die sich auf den auf ihr basierenden Bitcoin auswirkten. Ob sich dies in Zukunft wiederholen oder gar weitreichende Fehler auftreten könnten, ist bisher nicht absehbar.


Stromverbrauch

Neben den drastischen Anlegerrisiken, zeichnen sich Kryptowährungen durch einen weiteren Nachteil aus: Ihre Verwaltung und Generierung benötigt massive Strommengen.

Kryptowährungen: ein neues Finanzinstrument?

Es hat den Anschein, dass die Kryptotechnologie viele Potenziale in sich trägt. Zu diesem Schluss kommt auch eine Studie des Hasso-Plattner-Instituts aus dem Jahr 2020. Welche Rolle Kryptowährungen jedoch spielen werden und ob sich eine der über zweitausend, die es zurzeit gibt, besonders hervortun wird, weiß momentan niemand.

Generell ist zum jetzigen Zeitpunkt von einem ernsthaften und großen Investment in Kryptowährungen abzuraten. Denn das Ganze gleicht bisher mehr einem Spielkasino, als einer Geldanlage.

Die zunehmende Digitalisierung hat neben Kryptowährungen jedoch auch weitere Formen des Investments hervorgebracht. Eine davon ist das Immobilien-Crowdinvesting, bei dem ein klassisches Anlageinstrument mit einer digitalen Plattform kombiniert wird. Durch die Nutzung der Plattform können Privatanleger schnell, unkompliziert und ohne Kosten in Mezzanine-Kapital investieren, eine Anlageklasse, die bis dato lediglich Großanlegern vorbehalten war.

BERGFÜRST ist eine solche Online-Plattform, die sich auf Projekte im Immobilienbereich spezialisiert hat. Bereits ab 10 € können Anleger in Immobilienprojekte investieren und mit einer festen Verzinsung von 5,0 % bis 7,5 % p.a. rechnen.

Dabei handelt es sich hier im Gegensatz zu Kryptowährungen um einen regulierten Markt, denn in den vergangenen Jahren wurden zunehmend Gesetze zum Crowdinvesting erlassen. Darüber hinaus sind die Plattformen inzwischen dazu verpflichtet Informationsblätter (VIB) auszugeben, die durch die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) gestattet werden.

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Im Jahr 2020 sammelten Startups weltweit deutlich mehr Geld durch ICOs ein als junge Unternehmen in Deutschland über den traditionellen Risikokapitalmarkt erhielten. Schwindelerregende 16,7 Mrd. $ brachte die neue Finanzierungsform ein. Im Gegensatz zu 4,6 Mrd. € Venture Capital, das 2020 auf herkömmlichen Wegen in Deutschland eingesammelt wurde. Das wirft zurecht Fragen auf: Was ist ein ICO? Warum bringen sie so viel Kapital ein? Und vor allem: Welche Chancen bieten sich hier für Anleger? Eines sei jedoch schon vorab gesagt: Investoren haben in den letzten Monaten bereits immense Kapitalsummen durch ICOs eingebüßt. 1 | Was ist ein ICO? Ein Initial Coin Offering (kurz ICO; alternativ IPCO für Initial Public Coin Offering oder Token Sale) ist eine Finanzierungsform für Geschäftsmodelle, die auf der Blockchain-Technologie beruhen. Startups oder junge Unternehmen, die ein solches Geschäftsmodell in die Tat umsetzen wollen, verkaufen sogenannte Token gegen Fiatgeld oder etablierte Kryptowährungen, um Kapital zu generieren. Der versprochene Nutzen der Tokens für die Käufer kann dabei variieren. Ziel ist es aus Investorensicht jedoch stets durch den Besitz des Tokens an zukünftigen wirtschaftlichen Erfolgen des Unternehmens zu partizipieren. Ähnlichkeit zu etablierten Finanzinstrumenten Namentlich ist der ICO an das Prinzip des Börsengangs (engl. Initial Public Offering, kurz IPO), also der initialen Wertpapierausgabe eines Unternehmens, angelehnt. Da sie jedoch oft zur erstmaligen Kapitalaufnahme genutzt werden, liegt es näher sie mit Venture-Capital (auch Wagniskapital oder Risikokapital) zu vergleichen als mit Börsenkapital. Venture-Capital wird einem jungen Unternehmen durch einen Investor (Business Angel) als Starthilfe zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug partizipiert der Kapitalgeber in Form von Gewinnbeteiligungen am zukünftigen Profit des Unternehmens. Aufgrund der Vielzahl an Investoren, die zum Teil nur sehr geringe Geldmengen investieren, lässt sich ein ICO am treffendsten als (in bestimmten Ausgestaltungsformen) weniger regulierte Methode des Crowdfundings bezeichnen. 2 | Welche Arten von ICOs und Tokens gibt es? Ursprünglich waren ICOs dazu gedacht neue Kryptowährungen auf den Markt zu bringen. Zunächst wurden sogenannte Utility Token günstig zum Verkauf angeboten, die sich später als Coins der neuen digitalen Währung handeln ließen. Stieg der Wert der Token über den Ausgangswert, wurden die Käufer über Kurssteigerungen am Erfolg beteiligt. Die Kapitalgeber erhielten jedoch zu keinem Zeitpunkt Rechte an dem unterstützten Projekt. Der erste Verkauf eines solchen Tokens wurde bereits im Juli 2020 durch Mastercoin durchgeführt. Unüberschaubare Vielfalt an Möglichkeiten Inzwischen werden mit ICOs jedoch nicht mehr ausschließlich neue Kryptowährungen finanziert, sondern vor allem Startups, die im Blockchain-Bereich tätig werden wollen. Vereinzelt gibt es zudem ICOs bereits etablierter Unternehmen. In solchen Fällen sind die verkauften Token nicht als Kryptowährung handelbar. So mussten neue Wege gefunden werden, wie sich Investoren an dem möglichen Unternehmensgewinn beteiligen lassen. Token avancierten somit immer mehr zu einer Art digitalem Gutschein. Die Möglichkeiten ihrer Nutzung sind inzwischen zahlreich und es kommen stetig neue Variationen hinzu. So können Token zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise gegen Dienstleistungen oder Produkte, wie Speicherplatz, eingetauscht werden. Doch auch Stimmrechte, Unternehmensbeteiligungen oder das Recht an Gewinnausschüttungen, wie sie bei Aktien üblich sind, können bei einem ICO über Smart Contacts zugesichert werden. Seit 2020 erfreuen sich ICOs wachsender Beliebtheit und es entstehen immer neue Formen, sodass das Angebot inzwischen recht unüberschaubar geworden ist. Eine gute Übersicht über die verschiedenen ICO-Arten gibt diese Infografik. 3 | Was sind die Vorteile eines ICOs? Mit einer Blockchain können sowohl die Börse als auch offizielle Finanzbehörden und deren streng regulierte Prozesse zur Kapitalaufnahme teilweise umgangen werden. Bisher gibt es bei ICOs noch keine einheitliche rechtliche Grundlage, da ICOs noch recht neu sind und sich zudem aufgrund ihres internationalen Charakters auf nationaler Ebene rechtlich schwer fassen lassen. In Deutschland gibt es aber bereits Security Token, bei denen ein Wertpapierprospekt mit der Bewilligung der BaFin Voraussetzung ist. Dennoch haben ICOs vor allem für junge Unternehmen immense Vorteile. Durch den geringen bürokratischen Aufwand ermöglichen ICOs eine einfache, schnelle und kostensparende Kapitalaufnahme. Zudem kann die Investitionsmöglichkeit einer breiten Masse potenzieller Interessenten leicht zugänglich gemacht werden. ICOs ermöglichen Unternehmen zudem eine immense Flexibilität und die Minimierung des eigenen finanziellen Risikos, denn Eigenkapital ist ohne regulierende Vorschriften oft nicht notwendig. Wie fällt die Rendite aus? Investoren auf der anderen Seite werden mit hohen Renditechancen gelockt, denn erfolgreiche ICO-Vorbilder brachten bereits horrende Summen ein. Ein Beispiel dafür ist der Ethereum-ICO im Jahr 2020, mit dem die Kryptowährung Ether gelauncht wurde. Insgesamt 18 Mio. $ wurden mit den Token für je 0,40 $ eingesammelt. Im Januar 2020 wurde ein Ether für bis zu 1.250 $ gehandelt. ICO-Investoren, die zu diesem Zeitpunkt verkauft haben, konnten sich über eine absurd hoch klingende Rendite von 312.400 % freuen. Doch noch lange nicht alle ICOs verlaufen so vielversprechend. Der Bancor ICO, bei dem im Juni 2020 innerhalb von drei Stunden 153 Mio. $ eingesammelt wurden, hat inzwischen über 80 % seines ursprünglich angesetzten Wertes eingebüßt. Das bedeutet auch 80 % Verlust für die Teilnehmer des ICO. In der Vergangenheit wurden in machen Fällen extrem hohe Gewinne durch ICOs erzielt und damit lässt sich auch der derzeitige Hype erklären. Diese Erfolgsstories scheinen jedoch eher eine Ausnahme zu sein und wiegen das immense Risiko für Kapitalgeber nicht auf. 4 | Welche Risiken gibt es? Zunächst besteht durch ICOs das Risiko des Totalverlustes des eingesetzten Kapitals. Darüber hinaus sollten Sie sich jedoch einer ganzen Reihe weiterer Risiken bewusst sein: Teilweise fehlende Regulierungen Die teilweise unklare regulatorische Lage von ICOs stellt ein großes Problem dar. Bei ICOs außerhalb von Deutschland gibt es zum Teil keinen Anlegerschutz und Investoren tragen dann das volle unternehmerische Risiko. Zudem gibt es meist keine Reporting-Pflichten und keine Regelungen zu Regressansprüchen im Falle einer Insolvenz. Darüber hinaus bestehen häufig noch keine Mindestanforderungen bzgl. der Projektinformationen und ausgegebener Dokumente wie dem Whitepaper und den AGBs. Kurzum: Bei einigen ICOs gibt es keine greifbaren Investorenrechte Inzwischen versuchen die amerikanische Börsenaufsicht (SEC), die Bundeszentrale für Finanzaufsicht (BaFin) sowie die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (EMSA) der Problematik Herr zu werden und suchen Wege, mit denen sich ICOs regulieren lassen. Bisher veröffentlichten sie aber, abgesehen von den regulierten Security Token, vor allem Verbraucherwarnungen. Die BaFin stoppte im Februar 2020 erstmalig einen geplanten ICO. Die People’s Bank of China hat ICOs im Übrigen bereits im Jahr 2020 komplett verboten, rückwirkend. Südkorea zog nach. Um möglichen zukünftigen Regulierungen schon von vornherein zu entgehen, sprechen Anbieter inzwischen oft nur noch von „Crowdsales“ oder „Donations“ statt von ICOs. Hier ist besondere Vorsicht geboten. Zunehmende Betrugsfälle Die oft noch mangelnde Regulierung von ICOs lockt scharenweise Betrüger an. Das zeigte sich beispielsweise als bekannt wurde, dass der verschlüsselte Messaging-Dienst Telegram ein ICO plant. Betrüger nutzten den Hype um den Telegram-ICO und starteten Fake-Seiten mit einem angeblichen Vorverkauf des sogenannten Gram-Tokens. Kurz nachdem die Seiten online waren, verschwanden sie auch schon wieder und mit ihnen das eingesammelte Kapital. Das Wired Magazin veröffentlichte eine Liste mit fünf Anzeichen für einen ICO-Betrug: Das Team hinter dem Projekt ist gänzlich unbekannt und hat keine Erfahrung Das Whitepaper, in dem das Vorhaben beschrieben wird, ist kurz und lückenhaft Die Anbieter versprechen unrealistische Ziele und Renditechancen Mangelnde Transparenz Für das angebotene Produkt besteht keine Nachfrage Die SEC versuchte zudem auf kreative Weise auf die zahlreichen Betrugsfälle aufmerksam zu machen, indem sie selbst einen Fake-ICO initiierte. Auf einer Website wird der Howeycoin angeboten. Klickt der Verbraucher auf „kaufen“, wird er allerdings weitergeleitet und über den Fake aufgeklärt und gewarnt. Scheiternde Startups Doch auch bei seriösen ICOs verloren Investoren inzwischen massenhaft Kapital. Denn viele der jungen Unternehmen scheiterten innerhalb kürzester Zeit. Eine Studie von Forschern des Boston College ergab, dass über die Hälfte von circa 4.000 untersuchten ICO-Startups im Jahr 2020 keine vier Monate überlebt haben. Oft scheitern die Unternehmen dabei an Softwarefehlern oder Hackerangriffen. Doch auch ein Mangel an nötigem Fachwissen kann der Grund sein. Für die komplexe technische Natur der ICO-Projekte ist nicht selten ein fundiertes technisches Verständnis von Nöten, über das die zunehmend unprofessionellen Anbieter oft gar nicht verfügen. Ein weiterer Grund sind zudem interne Unstimmigkeiten. Inzwischen wurden einige Fälle bekannt, bei denen sich die Gründer zerstritten haben und das geplante Vorhaben ohne Rückzahlung des ICO-Kapitals eingestellt wurde. So passierte es auch bei dem bisher größten ICO innerhalb Deutschlands. Das Berliner Startup Endion AG sammelte im Januar 2020 insgesamt 100.000 € von circa 30.000 Anlegern ein, um das umweltfreundliche Mining von Kryptowährungen zu realisieren. Im August 2020 berichtete das Handelsblatt, das Startup habe bis dato keinen nennenswerten Umsatz gemacht, da die beiden Gründer zerstritten seien. 5 | Wie sieht die Zukunft von ICOs aus? Zurzeit gibt es einen Hype und es befinden sich unzählige faule Eier im ICO-Korb. Dennoch könnten sich in Zukunft sinnvolle Investmentmöglichkeiten bieten – vorausgesetzt es werden Wege der Regulierung gefunden und konsequent umgesetzt, um so den Anlegerschutz flächendeckend sicherzustellen. Die Börse Stuttgart kündigte im August 2020 an, eine eigene ICO-Plattform aufzubauen, die Anlegern Transparenz und standardisierte Abläufe bieten soll. Um das zu gewährleisten, will die Stuttgarter Börse mit Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten. Ein estnisches Unternehmen entwickelte zudem ein kryptobasiertes Beteiligungsdarlehen, das sogenannte Initial Loan Procurement (ILP). Hier schließen Investoren durch den Erwerb von Token einen kryptobasierten Vertrag, der ihnen eine Gewinnbeteiligung zusichert. Crowdfunding als Alternative Alternativ kann aber auch in Crowdfunding investiert werden. Dabei wird zwar keine Blockchain benötigt, dafür gibt es ganz klare Regulierungen durch die BaFin im Sinne des gesetzlich vorgeschriebenen Anlegerschutzes. Als Vorteile von ICOs werden aus Anlegersicht oft die kleinen Stückzahlen sowie der flexible Handel genannt. Das bietet die Immobilien-Crowdinvesting Plattform BERGFÜRST ihren Investoren ebenfalls: Sie können bereits ab 10 € investieren und die Beteiligungen jederzeit über den Handelsplatz zum Verkauf anbieten. Ein weiteres Argument für ICOs ist der breite Zugang zu Investitionsmöglichkeiten, die üblicherweise Großinvestoren vorbehalten sind. Auch das wird durch Crowdinvesting ermöglicht. So können Sie bei BERGFÜRST Mezzanine-Kapital bereitstellen – auch das war früher lediglich Großinvestoren möglich. Nur die Renditechancen, die in Aussicht gestellt werden, unterscheiden sich. Dafür sind sie jedoch um einiges realistischer. Investoren erhalten bei BERGFÜRST zwischen 5,0 % und 7,0 % Zinsen pro Jahr – fest und regelmäßig. Copyright: Who is Danny

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