Fondssparplan Vergleich 2020 Top Broker im Fondssparplan Test

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Contents

Fondssparplan Vergleich 2020

Die 7 besten Banken und Broker zum Fondssparen im Test.

Sie suchen eine Option der Altersvorsorge, die Ihnen wenig Kopfzerbrechen bereitet? Dann legen Sie Ihre Zukunft in einem Fondssparplan an!

Je nach Unternehmen haben Sie die Wahl, wie viele Fondsangebote Sie nutzen wollen. Die Angebote variieren von 350 bis über 12.000. Beachten Sie zudem die Option des Auszahlplans, wenn Sie in regelmäßigen Auszahlungen von Ihren Erträgen profitieren wollen.

Depotgebühren? Bonus? Diese und weitere Fragen beantwortet Ihnen unsere detaillierte Test- bzw. Vergleichstabelle und unterstützt Sie zudem bei der Auswahl des idealen Anbieters für Ihre Bedürfnisse.

Das Qualitätsmanagement für unser Test- und Vergleichsverfahren ist nach ISO 9001 TÜV-geprüft

0,90 € pro Order

1,50 € pro Order

1,89 % p.a.

bei 1.500 € Depot­vo­lumen

solange in Spar­plan ein­ge­zahlt wird

sofern Geld­an­lage bei Targo Bank von min. 50.000 €, sonst 2,50 €/Monat

100 %

bis 100 %

25-100 %

25-100 %

50 %

100 %

bis 50 %

Fondssparplan Vergleich
Abbildung * Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Anbieter * FondsSuperMarkt 1822direkt Consorsbank Comdirect Flatex DKB Targo Bank
Zum Unternehmen Ver­mittler für Invest­ment­fonds der INFOS AG Unter­nehmen der Frank­furter Spar­kasse Direk­t­­ban­k­­tochter der BNP Paribas Direk­t­­ban­k­­tochter der Com­­mer­z­­bank Broker und Tochter der Fin­­Tech Group AG Tochter der Bay­ernLB Teil der fran­zö­si­schen Crédit-Mutuel-Ban­ken­gruppe
Fondsangebot Wie viele Fonds, die in einen Sparplan integriert werden können, werden angeboten? ca. 12.000 ca. 1.800 ca. 530 ca. 350 ca. 1.537 ca. 1.800 ca. 6.000
Mindestsparrate pro Intervall 10 € 50 € 25 € 25 € 50 € 50 € 25 €
Keine Ordergebühren Werden Verwaltungs- oder Managementgebühren erhoben?
Keine Depotgebühren
Rabatt auf Ausgabeaufschlag Der Ausgabeaufschlag beträgt im Schnitt 5 % der jeweiligen Fondskosten. Viele Depotbanken erlassen diesen Aufschlag oder verlangen nur 50 % davon.
Mögliche Sparintervalle Ist es möglich, seine Sparraten in einem anderen Intervall an die Bank/den Broker zu leisten, z.B. jährlich, halbjährlich, im Quartal oder monatlich? 12, 6, 3, 1 3, 2, 1 12, 6, 4, 2 12, 6, 4 12, 6, 3, 1 3, 2, 1 12, 6, 4, 2, 1
Auszahlplan Bei einem Auszahlplan haben Sie die Möglichkeit, sich die Erträge aus Ihrem Fondssparplan in regelmäßigen Raten ausbezahlen zu lassen statt in einer großen Summe. Ja Ja Ja Ja Ja Nein Ja
Reguliert durch die BaFin
Bonus bis 4.000 € Bonus bei Depot­wechsel 150 € Bonus bei Depot­wechsel bis 3 % p.a. aufs Tages­geld bei Depot­wechsel
ETF-Sparpläne im Angebot Einige Broker bieten zusätzlich ETF-Sparpläne an. Das sind börsengehandelte Investmentfonds, die einen bestimmten Börsenindex abbilden. Die Renditeaussichten bei ETFs sind besser als bei normalen Fondssparplänen. Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Vor- und Nachteile
  • kos­ten­loses Ana­lyse-Tool für Fonds
  • hohe Wech­sel­prämie
  • Depo­t­er­öff­nung dauert etwas länger
  • unbe­g­renzte Ein­la­gen­si­che­rung
  • Wech­sel­prämie
  • sch­nelle Depo­t­er­öff­nung
  • keine Gebühren, Min­de­s­t­order oder Min­de­stein­lagen
  • Wech­sel­prämie
  • aus­län­di­sche Fonds ver­hält­nis­mäßig teuer
  • sch­nelle Depo­t­er­öff­nung
  • keine Depot­kosten wäh­rend der ersten 3 Jahre
  • Depot­kosten bei Inak­ti­vität

  • keine Min­de­stein­lage
  • Fla­t­rate bei aus­län­di­schen Fonds
  • geringe Gebühren pro Order
  • alle Fonds­spar­pläne ohne Aus­ga­be­auf­schlag
  • kein Aus­zahl­plan mög­lich
  • geringe Gebühren pro Order
  • Filialen vor Ort
  • 10 freie Trades für Neu­kunden
  • Order­ge­bühren
Zum Anbieter * zum Anbieter » zum Anbieter » zum Anbieter » zum Anbieter » zum Anbieter » zum Anbieter » zum Anbieter »

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Ist ein Fondssparplan eine sichere Anlagemethode fürs Alter?

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  • Genau wie bei einem normalen Sparvertrag geht es bei einem Fondssparplan in erster Linie darum, Geld für die Zukunft anzusammeln. Dabei werden regelmäßig Zahlungen in einen Investmentfonds getätigt, aus dessen Vermögen Investitionen in zuvor festgelegte Anlageklassen (Anleihen, Aktien, Rohstoffe usw.) vorgenommen werden.
  • Wer in einen Fondssparplan investiert, kann entweder selbstständig Fondsanteile an der Börse oder bei einer Fondsgesellschaft erwerben oder einen professionellen Fondssparplan bei einer Bank oder einem Broker abschließen. Dort bekommt der Anleger gewisse Vergünstigungen und muss sich nicht selbst um die Verteilung, Verwaltung und Risikoabsicherung der verschiedenen Fondsanteile kümmern.
  • Sowohl durch den Durchschnittskosten-Effekt als auch durch die Zinseszinsen ergeben sich über die Jahre erhebliche finanzielle Vorteile, die Anleger nutzen sollten, wenn Sie für ihr Alter vorsorgen. So kann ein Fondssparplan insgesamt eine beachtliche Rendite generieren.

Wem die zu erwartenden Renditen beim Tages- oder Festgeld heutzutage zu niedrig sind, der sollte sich die Möglichkeit eines Fondssparplans durch den Kopf gehen lassen. Durch festgelegte Investitionszeiträume und eine breite Risikostreuung können die Anbieter von Sparplänen derzeit Renditen generieren, von denen andere Formen der Geldanlage momentan weit entfernt sind.

Auch der geringe Kapitalaufwand ist gerade für Kleinanleger ein wichtiges Kriterium zum Abschluss eines Fondssparplans. So können mit vergleichsweise kleinen Einzahlungen, verteilt über einen längeren Zeitraum, beachtliche Erträge angespart werden.

Allerdings darf hierbei nicht das Risiko dieser Anlageform aus den Augen verloren werden, denn eine Garantie, dass die gekauften Fondsanteile über die Zeit an Wert zunehmen, gibt es leider nicht. Zwar ist ein Komplettverlust bei einem Fondssparplan so gut wie ausgeschlossen, jedoch kann es Ihnen auch hier passieren, dass Sie einen Teil des eingezahlten Geldes verlieren.

Unser Fondssparplan-Vergleich 2020 gibt Ihnen einen detaillierten Überblick zu den Anbietern, die sich derzeit auf dem Markt befinden, und verrät Ihnen, wo sich der Abschluss eines Fondssparplans lohnt.

1. Wie funktioniert ein Fondssparplan eigentlich?

Bei der Investition in einen Fondssparplan zahlen Sie nach und nach in einen sogenannten Investmentfonds ein. Aus dem Geld in diesem Sammelfonds werden dann verschiedene Fondsanteile gekauft, welche im Idealfall später eine Rendite abwerfen.

Im Gegensatz zu ETF-Sparplänen werden bei normalen Fondssparplänen aber nicht bestimmte Indizes nachgebildet, sondern es steht Ihnen ein breites Spektrum an unterschiedlichen Fondsanteilen zur Auswahl, welche im Anschluss aktiv gemanaged werden müssen. Das heißt, durch geschickte Käufe und Verkäufe von Fonds versuchen Fondsmanager ständig die Depots den aktuellen Marktentwicklungen anzupassen.

ETF-Sparplan

Die meisten Anbieter von Fondssparplänen bieten die Möglichkeit, in sogenannte ETF-Sparpläne zu investieren. ETF steht für Exchange Traded Funds und bedeutet übersetzt so viel wie börsengehandelte Investmentfonds. Ein ETF-Sparplan bildet ausschließlich die Wertentwicklung eines bestimmten Börsenindizes ab, auf dessen Kursentwicklung Sie setzen können (passive Fonds). Bekannte Indizes, die nachgezeichnet werden, sind beispielsweise der DAX oder der Dow Jones. ETF-Sparpläne werfen normalerweise höhere Renditen ab als normale Fondssparpläne.

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Entsprechend ist es die größte Herausforderung beim Abschluss eines Fondssparplans, die geeigneten Fondsanteile auszuwählen. Hierbei ist ein gewisses Maß an Kenntnis der jeweiligen Fonds unumgänglich. Einige wichtige Typen von Fonds, die Sie bei einer Vielzahl von Brokern und Banken erwerben können, sind: Indexfonds, Dachfonds, Aktienfonds, Rentenfonds (Investmentfonds, die hauptsächlich in festverzinsliche Wertpapiere investieren).

Das Potential von Fondssparplänen wird in der Regel erst nach einigen Jahren deutlich, wenn sich die Gewinne angesammelt und sich Einbußen aus schlechteren Jahren ausgeglichen haben.

Generell gibt es bei einem Fondssparplan keine festen Laufzeiten wie bei anderen Anlageformen. Sie können also jederzeit Ihren Sparplan unterbrechen, ihn kündigen oder die Sparraten erhöhen oder verringern.

In diesem Video werden noch einmal die wichtigsten Informationen zum Thema Investmentfonds und Fondssparpläne kurz für Sie zusammengefasst:

2. Eigenständig Fondssparen oder eine Bank/einen Broker an Bord nehmen?

Wie oben bereits kurz erwähnt, haben Sie die Option, entweder selbstständig Fondsanteile zu erwerben und diese mit der Zeit zu vermehren oder Sie können eine Bank bzw. einen Broker mit dem Bilden eines Wertpapierdepots betrauen.

Hier haben wir in einer kurzen Übersicht die wichtigsten Vor- und Nachteile für Sie zusammengetragen, die für bzw. gegen die Inanspruchnahme eines Brokers oder einer Bank in diesem Zusammenhang sprechen:

  • Fondssparpläne bei Brokern/Banken sind breit aufgestellt – sollte eine Position fallen, kann der Sparplan dennoch Gewinne abwerfen
  • geringer Kapitalbedarf durch niedrige wiederkehrende Beiträge
  • viele Banken/Broker gewähren Ihren Anlegern beträchtliche Nachlässe bei Ausgabeaufschlägen
  • gewisser Kontrollverlust, durch fremde Verwaltung des Investmentfonds
  • Kosten durch Arbeitsaufwand der Banken/Broker

3. Fondssparpläne im Vergleich: Worauf sollte man bei der Wahl einer Bank oder eines Brokers für Fondssparpläne achten?

Haben Sie sich dafür entschieden, einen Fondssparplan bei einem Broker oder einer Bank Ihres Vertrauens abzuschließen, so gibt es einige Kriterien, auf die Sie bei Ihrem künftigen Anbieter unbedingt achten sollten:

    Wie hoch ist die Mindestsparrate, die wenigstens in die Anlage investiert werden muss? Normalerweise können Sie sich aussuchen, ob Sie lieber nur 25 Euro oder womöglich ganze 150 Euro in Ihren Fondssparplan einzahlen möchten und in welchen Intervallen (monatlich, quartalsweise oder jährlich) die Beträge fällig werden. Zudem liegt es an Ihnen, ob Sie in wenige Fonds mit einer hohen Sparrate oder in viele Fonds mit einer günstigeren Sparrate investieren möchten.

Bei einem Sparplan in Aktienfonds zu investieren, stellt langfristig eine sichere Anlagemethode für die Altersvorsorge dar.

Unser Fondssparplän-Vergleich hat gezeigt, dass Fondsparen am besten in der Jugend begonnen wird. Außerdem sollten Sie zuvor einen Fondssparplan-Rechner verwenden.

4. Wie hoch sind die Kosten für einen Fondssparplan?

Personen, die in einen Fondssparplan investieren, müssen regelmäßig bestimmte Gebühren entrichten, um den Service eines Brokers oder einer Bank für sich in Anspruch nehmen zu dürfen. Diese haben wir im Fondssparen-Vergleich aufgeschlüsselt. Hierzu zählen:

  • der bereits erwähnte Ausgabeaufschlag (ca. 5 % der jeweiligen Fondskosten; hierauf gibt es meist einen Rabatt von 50 – 100 %)
  • Depotgebühren (ca. 3 Euro/Monat)
  • Ordergebühren (ca. 1,5 % des Depotvolumens pro Order)

Gerade der Ausgabeaufschlag kann einem Anleger die schlussendliche Bilanz seines Fondssparplans verhageln. Daher ist es wichtig, einen Anbieter zu finden, der seinen Anlegern einen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag gewährt. Auch bei den Depot- und Verwaltungsgebühren werden mitunter attraktive Rabatte gewährt.

Mit einem Fondssparen-Rechner bzw. Fondsrechner können Sie Ihre zu erwartende Rendite ganz einfach herausfinden.

Achtung: Die Depotgebühren entfallen teils nur dann, wenn auch regelmäßig Wertpapierorders vorgenommen werden. Selbst wenn die Intervalle, in denen die Fondsanteile gekauft werden, zu groß sind, entfällt der Rabatt auf die Depotgebühren bei einigen Anbietern.

5. Was sind die besten Tipps rund um den Fondssparplan?

Im Folgenden haben wir einige Ratschläge und Tipps für Sie zusammengetragen, die Sie nutzen sollten, wenn Sie mit einem Fondssparplan Ihre Altersvorsorge sichern möchten.

5.1. Der Zinseszins-Effekt

Nutzen Sie zum Beispiel den positiven Effekt, den der Zinseszins bereits nach einigen Jahren für Ihren Fondssparplan bedeutet. An dieser Tabelle erkennen Sie, wie mit demselben Einzahlbetrag innerhalb eines gleichbleibenden Zeitraums wesentlich mehr Kapital angespart werden kann, wenn die hinzugewonnenen Zinsen wiederangelegt werden:

Wegen des Zinseszinses in der längeren Ansparphase kann ein wesentlich höherer Wertzuwachs nach 20 Jahren verzeichnet werden, als dies ohne eine Wiederanlage der gewonnenen Zinsen möglich gewesen wäre. Hier finden Sie einen geeigneten Zinseszins-Rechner .

5.2. Der Cost-Average-Effekt

Zusätzlich ergeben sich durch den sogenannten Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosten-Effekt) Vorteile für Sie, die bares Geld wert sind. Nach diesem Prinzip bekommen Sie insgesamt mehr Fondsanteile, wenn Sie mit einer gleichbleibenden Sparrate regelmäßig Anteile kaufen, als wenn Sie jeweils nur einen Fondsanteil zum aktuellen Preis kaufen.

Dieses Schaubild soll diesen Effekt noch einmal verdeutlichen:

Zeitraum Kosten des Fonds Kauf eines Anteils für: Sparrate von 100 €
September 50 € 50 € 2 Anteile
Oktober 75 € 75 € 1,33 Anteile
November 100 € 100 € 1 Anteil
durchschnittliche Kosten 3 Anteile zu je 75 € 4,33 Anteile zu je 69, 28 €

5.3. Fondsgebundene Riester-Sparpläne

Die Riester-Rente kann heutzutage mit einem Fondssparplan kombiniert werden. So haben Sie die Chance auf eine höhere Rendite.

Zusätzlich zum normalen Fondssparplan-Angebot gibt es die Möglichkeit, einen sogenannten Riester-Fondssparplan abzuschließen. Ein solcher bietet eine höhere Rendite als gewöhnliches Riestern, birgt jedoch zugleich ein größeres Verlustrisiko.

Sie haben die Wahl, ob Sie entweder auf das etwas sicherere Lebenszyklusmodell setzen wollen oder ein größeres Risiko eingehen und entsprechend dem dynamischen Modell den Vorzug geben möchten. Dabei sind die erwarteten Renditen zwar höher, dafür besteht aber auch ein höheres Risiko, lediglich seine Einzahlungen am Ende ausgezahlt zu bekommen.

Riester-Fondssparpläne funktionieren dabei grundsätzlich wie andere Fondssparpläne auch, mit dem einzigen Unterschied, dass Sie hier eine staatliche Förderung erhalten, wenn Sie die Riester-Vorgaben erfüllen.

5.4. Die richtigen Fonds wählen

Wie oben bereits kurz erwähnt, existieren viele verschiedene Arten von Fonds. Für Anleger stellt sich entsprechend immer die Frage, welche Kategorien von Fonds die lukrativsten sind. In den letzten Jahren haben sich langfristig immer wieder Aktienfonds als besonders renditestark herausgestellt.

Sparen und Geld anlegen ist am lukrativsten, wenn Sie ein Depot finden, bei dem Sie Ihren Fondssparplan ohne Ausgabeaufschlag führen können.

Abhängig davon, wie lange Sie den Aktienfonds halten, sind hier Renditen von bis zu sieben Prozent im Jahr durchaus möglich. Andere Fonds-Arten konnten in unserem Fondssparplan-Test nur weniger gute Erträge erzielen, egal, ob es sich dabei um Misch-, Immobilien- oder Rentenfonds handelte.

So lagen die Erträge bei Mischfonds im Durchschnitt lediglich bei etwas weniger als 3 %, Immobilienfonds generierten nur 2 % Zugewinn und Rentenfonds konnten, abhängig von Ort und Anlagezeitraum, ebenfalls nur ca. 2 % pro Jahr an Renditen erwirtschaften.

5.5. Die richtige Streuung

Ebenfalls von großer Bedeutung ist die richtige Streuung der unterschiedlichen Fondsanteile. Wer mit seiner Auswahl ein möglichst breites Spektrum an verschiedenen Fonds abdeckt, minimiert damit sein Risiko, einen schmerzhaften Verlust zu erleiden.

Denn wo der eine Fondsanteil in einem Moment schlecht performt, kann ein anderer im selben Augenblick hervorragend abschneiden. Leider ermöglicht nicht jede Bank oder jeder Broker die Aufnahme von unterschiedlichen Fondsanteilen in nur einem Sparplan.

Achtung: Bei der Auswahl eines geeigneten Brokers/einer Bank sollten Sie darauf achten, dass möglichst viele verschiedene Fondsanteile in einen Sparplan aufgenommen werden können. Einige Anbieter beschränken diese Anzahl auf maximal 10 unterschiedliche Fondsanteile. Sollte Ihr Anbieter eine solche Höchstgrenze besitzen, müssen Sie mehrere Sparpläne abschließen, um ein ähnliches Ergebnis in Sachen Risikostreuung zu erhalten.

6. Der Fondssparplan und die Steuern

Thesaurierende Fonds

Wenn Sie sich mit Fonds und deren Besteuerung beschäftigen, werden Sie immer wieder über den Begriff „thesaurierende Fonds“ stolpern. So werden Fonds bezeichnet, bei denen sämtliche Erträge und Dividenden nicht dem Anleger unmittelbar ausgezahlt werden, sondern bei der Bank verbleiben und anschließend direkt wieder neu investiert werden. Praktisch handelt es sich bei den meisten gängigen Fonds, die von einer Depotbank oder einem Broker angeboten werden, um thesaurierende Fonds.

Das Thema Besteuerung ist leider auch bei Fondssparplänen ein eher Leidiges. Bis zum Jahr 2009 galt in Deutschland: Wer jahrelang mit Hilfe eines Fondssparplans gespart hat, der konnte sich seine Zugewinne grundsätzlich steuerfrei auszahlen lassen.

Für Fondssparpläne fällt in Deutschland jedoch seit 2009 die Abgeltungssteuer an. Das bedeutet, dass auf alle Erträge aus einem Investmentfonds ein 25 prozentiger Abschlag fällig wird. Hinzu kommt noch der Solidaritätszuschlag und eventuell die Kirchensteuer.

Lediglich der Sparerfreibetrag ermöglicht es Ihnen, die steuerliche Belastung ein wenig zu reduzieren. Eine ledige Person muss nur diejenigen Erträge aus einem Fondssparplan versteuern, die 801 Euro übersteigen. Bei einem verheirateten Paar liegt diese Grenze bei 1.602 Euro.

Die Steuern holt sich der Staat direkt bei Ihrer Depotbank oder Ihrem Broker ab. Das heißt immerhin, dass Sie sich nicht selbst weiter um die steuerliche Veranlagung Ihrer Erträge zu kümmern brauchen, sofern Sie Ihr Geld bei einem inländischen Finanzinstitut angelegt ist.

Anders sieht es momentan noch aus, wenn Sie in ausländische thesaurierende Fonds investieren. Hier müssen Sie Ihre Gewinne noch bis 2020 in der Einkommenssteuererklärung selbst angeben.

Tipp: Hier finden Sie einen Fondssparplan-Rechner , mit dessen Hilfe Sie Ihre Rendite abzüglich Steuern genau berechnen können.

Wer sein Depot zum Sparen einer Altersvorsorge nutzt, der wird über die Einführung der Abgeltungssteuer nicht erfreut gewesen sein. Auf das Vermögen aus Anlagefonds entfallen seit 2009 25 % Steuern.

7. Gibt es Fondssparpläne im Test bei Stiftung Warentest und Co.?

Finanztest (08/2020) hat festgestellt, dass es auch durchaus möglich ist, bei der Auswahl eines Fondssparplans ethisch wählerisch zu sein und dennoch ordentliche Renditen zu generieren.

Das Tochtermagazin von Stiftung Warentestmacht darauf aufmerksam, dass Menschen mit einem besonders ausgeprägten Hang zu Umwelt und Sozialem heute die Möglichkeit haben, einen nachhaltigen Fondssparplan bei Ihrer Depotbank oder Ihrem Broker abzuschließen.

Hierbei werden Beteiligungen an Rüstung, Atomkraft, Glücksspiel, Kinderarbeit oder Pornografie von vorneherein ausgeschlossen und nur solche Fonds angeboten, die in Sachen Ethik und Umweltschutz unproblematisch sind. Das Verbrauchermagazin empfiehlt in diesem Zusammenhang den Abschluss bei der DKB oder der Consorsbank.

Fondssparen-Vergleichssieger unseres Sparplan-Vergleichs ist der Depotvermittler FondsSuperMarkt. Hier bekommen Sie jeden Fondssparplan ohne Ausgabeaufschlag.

Dort bekommen Kunden nicht nur die ethischen und nachhaltigen Fondssparpläne angeboten, sondern können zusätzlich den Ausgabeaufschlag und die Depotgebühren einsparen.

Genau wie Finanztest empfiehlt auch das Online-Magazin von Öko-Test (05/2020) in seinem Fondssparplan-Test den Lesern, einen Fondssparplan vor allem in jungen Jahren abzuschließen.

Gerade für Kinder lohne sich ein Fondssparplan besonders, da über die langen Ansparzeiträume mögliche schlechte Entwicklungen immer wieder ausgeglichen werden könnten.

Zusätzlich bieten einige Anbieter ihren Kunden besondere Angebote, die speziell für Kinder zugeschnitten sind. Teilweise ist es hierbei sogar möglich, während der gesamten Laufzeit keinerlei Gebühren bezahlen zu müssen.

8. Fazit und Fondssparen-Vergleichssieger

Fondssparplan-Vergleichssieger in unserem großen Broker-Vergleich ist der BaFin-regulierte Vermittler-Service FondsSuperMarkt geworden. Bei dem Anbieter haben Sie die mit Abstand größte Auswahl an Fondsangeboten, die in einem Sparplan geführt werden können.

Weit über 12.000 Fonds können bei dem Fondssparplan-Anbieter jederzeit erworben werden. Eine Verwaltungs- oder Managementgebühr wird bei dem Vermittler für Investmentfonds genauso wenig fällig wie eine Gebühr für das Führen des Depots, vorausgesetzt, Sie besitzen ein Depotvolumen von mindestens 1.500 Euro.

Unsere Fondssparplan-Empfehlungen aus dem Fondssparpläne-Vergleich sind zum einen die Consorsbank und zum anderen die Fonds im Sparplan von FondsSuperMarkt.

Die Mindestsparrate bei FondsSuperMarkt ist abhängig davon, bei welcher Fondsgesellschaft Sie Ihr Depot letztlich eröffnen. Die geringste Sparrate von gerade einmal 10 Euro bezahlen Sie für ein Depot bei ebase.

Sie haben die Wahl, ob Sie monatlich, alle zwei Monate, einmal pro Quartal oder einmal jährlich Ihre Sparraten entrichten möchten.

Bei dem besten Fondssparplan-Anbieter in unserem Vergleich bekommen Sie regelmäßig einen Rabatt auf Ihre Ausgabeaufschläge von 100 % und haben zusätzlich die Möglichkeit, Ihre Einzahlungen und Erträge in einer monatlichen Rente (Auszahlplan) ausschütten zu lassen.

Zusätzlich können Sie bei FondsSuperMarkt in ETF-Sparpläne investieren und auf eine Vielzahl von kostenlosen Analyse-Tools für Fonds zurückgreifen. Einziger Wermutstropfen: Die Depoteröffnung nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch als bei manch anderem Anbieter.

Preis-Leistungs-Sieger in unserem Fondssparplan-Test wurde die Consorsbank. Bei der Direktbanktochter der BNP Paribas werden immerhin 530 Fonds angeboten, die allesamt sparplanfähig sind. Die Mindestsparrate beträgt hier gerade einmal 25 Euro und es werden keinerlei weitere Gebühren erhoben.

Auch bei der Consorsbank ist es möglich, seine Beiträge in unterschiedlichen Intervallen zu entrichten oder sich seinen späteren Ertrag in einer monatlichen Rente auszahlen zu lassen.

Der Rabatt auf den Ausgabeaufschlag, der einem bei der Consorsbank gewährt wird, liegt zwischen 25 und 100 %. Welchen Rabatt Sie schließlich bekommen, hängt letztlich davon ab, was für einen Fondsanteil Sie kaufen.

Zu bemängeln ist lediglich, dass ausländische Fonds bei der Consorsbank verhältnismäßig kostspielig sind.

Fondssparplan Vergleich 2020: Fondssparplan Test & Fondssparpläne Vergleich

Ein Fondssparplan Vergleich ermöglicht einen optimalen Vermögensaufbau. Eine gute Risikostreuung schon bei geringen Beträgen führt dazu, dass Fonds zu den beliebtesten Finanzprodukten für Privatanleger zählen. Durch einen Fondssparplan Test finden Anleger die passenden Angebote. Um im Dschungel der Angebote jedoch durchzublicken, bietet sich ein Fondssparpläne Vergleich an. Zudem erlauben sie das Investment in unterschiedliche Märkte und erlauben so, das eigene Portfolio sinnvoll zu diversifizieren und von Marktschwankungen unabhängiger zu machen.

Doch die Auswahl ist schier unendlich und Einsteiger fühlen sich schnell überfordert. Fonds, sparplanfähige Fonds und Fondssparplan-Anbieter müssen durchforstet werden, bis die optimale Kombination gefunden ist. Der Aufwand lohnt sich jedoch in jedem Fall. Deswegen unterziehen wir den wichtigsten Anbietern unseren Fondssparplan Test und können Ihnen so einen Vergleich der Fondssparplananbieter zur Verfügung stellen, der transparent und aussagekräftig ist. Mit unserem Ratgeber können sie zudem deutlich schneller die Fonds herausfiltern, die für sie gut geeignet sind und sich für den besten Fondssparplan entscheiden.

Rang Anbieter Gebühr Mindest­sparrate Anzahl wählbarer ETFs Vergünstigte ETFs Testbericht Zum Anbieter
2,50% 25 € 21 (nur Fonds) flatex
Erfahrungen
Zum Anbieter
1,50% 25 € 83 40 Consorsbank
Erfahrungen
Zum Anbieter
0 € 50 € 41 41 OnVista Bank
Erfahrungen
Zum Anbieter
4 1,5% / max 4,90 € 25 € 225 75 comdirect
Erfahrungen
Zum Anbieter
5 2,50% 50 € 476 87 SBroker
Erfahrungen
Zum Anbieter
6 1,75% 50 € 33 ING
Erfahrungen
Zum Anbieter

Jetzt beim Testsieger flatex einen Sparplan erstellen

Was ist ein Fonds oder ein Fondssparplan?

Investmentfonds sind Fonds, die zur Geldanlage genutzt werden. Fonds, die sparplanfähig sind, werden als offen Fonds konzipiert. Ein geschlossener Fonds erlaubt keinen unkomplizierten Ein- und Ausstieg der Anleger.
Für den Fonds schließen sich mehrere Anleger zusammen. Sie zahlen Geld in einen Fonds ein und erhalten dafür Anteilscheine. Der Fonds selbst bündelt das investierte Geld und investiert es je nach Art des Fonds in unterschiedliche Basiswerte. Möglich sind beispielsweise:

  • Aktien
  • Andere Fonds
  • Anleihen oder Renten
  • Immobilien
  • Eine Kombination aus unterschiedlichen Märkten

Die Bündelung des Gelds hat für Anleger dabei verschiedene Vorteile. So können sie einen Teil des investierten Kapitals nutzen, um einen fähigen Fondsmanager mit der Aufgabe zu betreuen, die richtigen Basiswerte zu handeln und sich dauerhaft um den Fonds und seine Zusammensetzung zu kümmern. Die Transaktionskosten sinken zudem im Verhältnis zur alleinigen Geldanlage häufig sehr deutlich. Durch mehr Kapital ist es zudem auch möglich, in sehr viel mehr unterschiedliche Produkte zu investieren, als es alleine möglich wäre. Auf diese Weise ist es viel leichter, eine große Risikostreuung zu erzielen und alle Anleger profitieren.

Ein Sparplan ermöglicht es Anlegern auch, Bruchteile der Fonds zu jeweils bestimmten zuvor festgelegten Ausführungsintervallen durchzuführen. Dabei werden auch beim Broker oft Orders der Kunden gebündelt, weswegen es immer nur bestimmte Ausführungstage für Sparpläne gibt. Die gekauften Fondsanteile werden dann auf die Depots der Kunden so aufgeteilt, dass Anleger zum Beispiel jeden Monat 100 Euro in den Fonds investieren können und dementsprechend Bruchteile erwerben können.

Fonds bündeln das Geld der Anleger und ermöglichen so zum einen eine vergleichsweise günstige Vermögensverwaltung und eine deutlich verbesserte Risikostreuung.

Wichtige Merkmale von Fonds und Fondssparplänen

Wer einen Fondssparplan Vergleich durchführt, sieht auch als unerfahrener Anleger, dass die Online Broker zahlreiche Daten und Fakten zu den Fonds bereitstellt. Ein Fondssparplan Test, der in die Vergangenheit gerichtet ist, ist mit diesen Zahlen leicht möglich. Häufig sorgen sie auch dafür, dass ein Anleger die Auswahl an Fonds stark begrenzen kann. Die Broker stellen dabei wichtige Angaben zur Verfügung:

  • Handelsdaten mit Höchst- und Tiefststände
  • Kursstellung
  • Anlageschwerpunkt
  • Anlageregion
  • Währung
  • Volumen
  • Erträge (ausschüttend oder thesaurierend)
  • Mindestanlage und Sparplanfähigkeit
  • Benchmark
  • Ausgabeaufschlag
  • Managementvergütung
  • Total Expense Ratio
  • Kennzahlen wie Volatilität, Sharp Ratio, Reynor Ratio, Jensen’s Alpha, Betafaktor, Maximum Drawdown und längste Verlustperiode
  • Wertentwicklung für diverse Zeiträume
  • Top-Holdings
  • Sektorenverteilung
  • Länderverteilung
  • Besonderheiten

Natürlich kann dieser Informationsgehalt Anleger auf den ersten Blick überfordern. Sie sind allerdings notwendig, um eine fundierte Anlageentscheidung zu treffen. Interessenten sollten also einen Fondssparplan Vergleich immer auf diese Daten gründen und nur dann auch investieren, wenn sie sie zumindest grob verstehen können.

Fonds unterscheiden sich in vielen Merkmalen, die Anleger kennen sollten.

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Welche Vorteile hat ein Fondssparplan?

Fondssparpläne haben gegenüber dem Kauf von größeren Mengen durchaus Vorteile. So müssen Anleger sich beispielsweise nicht mit einem guten Einstiegszeitpunkt beschäftigen. Dies wird durch den Durchschnittskosteneffekt möglich. Wer über Monate und Jahre regelmäßig Geld in einen Fonds einzahlt, kauft automatisch mal zu besseren und mal zu schlechteren Kursen. Manchmal erhält er für seine Sparrate also mehr Anteile, und bei guten Entwicklungen weniger Anteile. Auf diese Weise gleichen sich die schlechteren und besseren Zeitpunkte oft aus und der Anleger erhält seinen Fonds für einen fairen Durchschnittspreis.

Zudem zeigt unser Fondssparpläne Test, dass die Anlageform für alle Anleger optimal geeignet ist, die erst mit dem Vermögensaufbau erweitern oder in einen neuen Fonds investieren wollen, ohne dass dafür gleich ein vierstelliger Betrag zur Verfügung steht. Sie können durch niedrigere Beträge sukzessiv Geld investieren. Unser Fondssparplan Test der unterschiedlichen Anbieter hat zudem gezeigt, dass manche der Online Broker schon Sparraten ab 50 oder sogar 25 Euro erlauben. Auf diese Weise haben Anleger keine Ausrede mehr: Der Vermögensaufbau ist schon mit kleinen Beträgen möglich.

Ein Vorteil des Fondssparplans ist zudem die Flexibilität. Anleger können die Sparpläne jederzeit aussetzen, Fondsanteile bei Höchstständen verkaufen oder die Raten anpassen. Zusätzliche Gebühren werden für Änderungen bei den meisten Fondssparplan-Anbietern nicht fällig.

Ein weiterer Vorteil von Fonds und Fondssparplänen ist, dass es sich dabei um Sondervermögen handelt. Die Fondsgesellschaft kann zudem nicht auf das Fondsvolumen zugreifen, außer um die entsprechenden Aktien oder anderen Basiswerte zu erwerben. Dementsprechend ist das Geld der Anleger auch im Insolvenzfall sicher, wie auch unser Fondssparpläne Vergleich deutlich macht.

Darüber hinaus gibt es im Fondssparpläne Vergleich allerdings auch Nachteile:

  • Nicht alle Fonds sind sparplanfähig
  • Es dauert möglicherweise lang, bis der Anleger den Erfolg sieht
  • Durch Schwankungen sind Kursverluste möglich
  • Das Angebot ist fast nicht überblickbar
  • Im Vergleich zu passiv gemanagten ETFs relativ teuer
  • Viel Durchhaltevermögen notwendig

Fondssparpläne haben viele Vorteile gegenüber anderen Finanzprodukten und Sparpläne ermöglichen den Vermögensaufbau schon für wenig Geld. Gerade bei Sparplänen ergeben sich allerdings auch Nachteile, wie auch unser Fondssparpläne Test zeigt.

Der richtige Fonds für den Fondssparplan

In unserem Fondssparpläne Test stellen wir immer wieder fest, dass viele Anleger nicht wissen, wie sie den Einstieg in den Fondsmarkt am besten gestalten können. Tatsächlich können sie dabei auch durchaus viel falsch machen. Das Problem liegt dabei vor allem in der Umsetzung des eigenen Risikoprofils, das durch einen einzigen Fonds nur in Ausnahmefällen möglich ist. Anleger sollten deswegen meistens nicht ihr gesamtes zur Verfügung stehende Kapital in einen Fonds investieren.

Im Fondssparpläne Vergleich zeigt sich, dass vor allem reine Aktienfonds für viele Anleger zu riskant sind. Hier eignen sich Mischfonds oft gut, die unterschiedliche Märkte abdecken. Auf der anderen Seite ist die Rendite mit Aktienfonds üblicherweise deutlich höher und auch Rentenfonds können riskanter sein, als auf dem ersten Blick vermutet. Maßgeblich sollte auch immer der mögliche Anlagehorizont sein.

Anleger müssen immer damit rechnen, dass es Marktphasen gibt, die zu Verlusten führen. Diese müssen sie aussitzen können, um letztlich von den eintretenden Steigerungen zu profitieren. Es ist allerdings nicht leicht, einem Fondsverwalter dauerhaft das Vertrauen zu schenken, wenn sich der Fonds nicht so entwickelt, wie ursprünglich geplant. Zudem gab es in der Vergangenheit immer wieder Top-Fonds, die nach langen Jahren des Erfolges nicht mehr an ihre besten Zeiten anknüpfen konnten und aufgelöst wurden. Wann genau tatsächlich der Zeitpunkt zum Verkaufen des Fondssparplans gekommen ist, ist nicht klar. Dementsprechend lohnt es sich oft, in mehr als einen Fonds mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu investieren. Auf diese Weise können Schwankungen leichter abgefedert werden. Im besten Falle deckt der Anleger so auch unterschiedliche Assetklassen ab, sodass sich positive und negative Marktbewegungen gegenseitig abfedern. Viele Anleger überschätzen ihre Risikofreude nämlich deutlich und verkaufen dann in ungünstigen Momenten.

Die Anzahl der infrage kommenden Fonds ist allerdings ohnehin begrenzt. Derzeit gibt es laut unserem Fondssparpläne Test gut 10.000 Fonds, die in Deutschland gehandelt werden können. Sparplanfähig ist davon jedoch nur ein relativ geringer Teil.

Die Wahl des richtigen Fonds ist nicht leicht und erfordert in jedem Fall einen Fondssparplan Vergleich.

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Welche wesentlichen Unterschiede gibt es im Fondssparplan Vergleich?

Bei einer fünfstelligen Zahl an Fonds, die derzeit in Deutschland erhältlich sind, ist klar, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern sehr groß sein können. Zugleich unterscheiden sich manche selbst im Fondssparpläne Vergleich kaum.

Es gibt allerdings einige Kategorien, die zumindest die größten Verschiedenheiten anzeigen. So ist es beispielsweise, wesentlich, welchen Anlageschwerpunkt der Fonds verfolgt. Reine Aktienfonds, Mischfonds, Rentenfonds, Immobilienfonds oder Hedgefonds haben völlig ander Assetklassen, in die sie investieren, woraus sich auch andere Risiken ergeben. Anleger sollten bei der Wahl eines Fondssparplans also in einem ersten Schritt entscheiden, in welchen Markt sie überhaupt investieren möchten und dann die Art des Fonds auswählen.

Das Risiko können Anleger an den unterschiedlichen Kennzahlen ablesen. Zudem findet sich im Verkaufsprospekt und Jahresbericht eine Einschätzung zum Risiko des Fonds. Auch die Rendite der letzten Jahre lässt sich gut aus den üblichen Informationen der Online Broker über die Fonds ziehen.

Ein wesentlicher weiter Unterschied ist zudem der Umgang mit den Erträgen. Thesaurierende Fonds scheinen nur auf den ersten Blick praktischer. Steuerlich sind sie häufig deutlich komplizierter und gerade bei ausländischen Wertpapieren ergibt sich oft eine zu hohe Besteuerung.

Fonds unterscheiden sich in vielen Punkten wesentlich. Anleger können deswegen zuerst die wichtigsten Merkmale ihres Fonds festlegen und so die Auswahl eingrenzen.

Wie finden Anleger den besten Fonds?

Es gibt verschiedene Zeitschriften und auch Institutionen, die immer wieder mal einen Fondssparplan Vergleich durchführen, um so den besten Fonds zu ermitteln. Es gibt zudem einige Unternehmen, die sich mit nichts anderem als dem Fondsrating beschäftigen und Fondssparpläne Test durchführen. Hier bestehen allerdings durchaus auch Probleme hinsichtlich der Aussagekraft. Die Analysen können immer nur darüber urteilen, wie gut ein Fonds in der Vergangenheit abgeschnitten hat, nicht wie er in der Zukunft performen wird. Ein Teil des Problems hierbei ist zudem, dass Fonds mit Top-Ratings das Interesse vieler Anleger wecken. Bei vielen ehemals erfolgreichen Fonds ergibt sich dann das Problem, dass die Strategie mit diesem Zuwachs an Kapital nicht wie ursprünglich fortgesetzt werden kann. Außerdem besteht bei vielen Fonds auch die Vermutung, dass die Rendite aus den vergangenen Jahren nur deswegen so hoch sein konnte, weil das Management ein deutlich höheres Risiko eingegangen ist. Bei Problemen im Markt könnte dies den Anleger viel Geld kosten.

Dementsprechend ist es für durchschnittliche Anleger sehr schwer zu entscheiden, welcher Fonds wirklich gut ist und welcher möglicherweise nur temporär überzeugen kann. Die Ratings sind in jedem Fall keine verlässliche Hilfe. Oft ist es sinnvoll, zuerst einmal die Angebote zu sondieren und herauszufinden, welcher Markt durch den Fonds überhaupt abgedeckt werden soll oder welche Strategie sinnvoll erscheint. Im Anschluss daran heißt es dann, sich auf einige Kandidaten zu beschränken und sich genauer über diese Fonds zu informieren. Hierbei helfen dem online Trader auch verschiedene Online Broker und andere Informationsstellen, die angeben, ob ein Fonds er defensiv, offensiv oder dazwischen liegt. Oft ist es so deutlich leichter, sich passende Angebote herauszusuchen.

Anleger sollten dabei immer die wesentlichen Anlegerinformationen und den Verkaufsprospekt beachten. Hier finden sich die wichtigsten Informationen, um einen Fonds einschätzen zu können.

Ratings können dabei natürlich eine Hilfe sein, die bekannteren Fonds sind allerdings auch unter Anlegern heiß diskutiert. Oft finden sich hier mahnende Stimmen, lange bevor der Fonds seine Strahlkraft verliert und in Fondssparplan Tests nicht mehr so gut abschneidet wie zuvor. Zudem gilt wie immer, dass Risikostreuung bei der Geldanlage nicht missachtet werden darf. Durch unterschiedliche Ausführungsintervalle, wie sie ein guter Fondssparplan Anbieter bietet, kann das Geld parallel in zwei oder drei Fonds investiert werden, auch wenn nur geringe Sparraten möglich sind.

In vielen Fällen lohnt es sich zudem nicht, zu hohe Kosten in Kauf zu nehmen. Im Fondssparplan Vergleich zeigt sich schnell, welche Fonds relativ hohe Gebühren verlangen. Dies hat zwei Nachteile: Zum einen schmälert es die Rendite der Anleger, zum anderen provoziert es auch mehr Risiko beim Fondsmanager, schließlich muss dieser sich die Gebühr auch verdienen und so eine höhere Rendite erzielen.

Fonds-Ratings sind durchaus problematisch und nicht der einzige Weg, um einen Fondssparplan Vergleich erfolgreich abzuschließen. Anleger sollten auch die Strategie und die Kennzahlen des Fonds beachten.

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Fondssparplan-Anbieter-Vergleich: Was ist wichtig?

Wir von binareoptionen.com haben unterschiedliche Fondssparplan-Anbieter getestet, um die Auswahl eines Online Brokers zu erleichtern. Dabei haben wir für jeden einzelnen Fondssparplan Anbieter-Test die gleichen Kriterien herangezogen, um die Testergebnisse so vergleichbar und transparent wie möglich zu gestalten.

Ein guter Anbieter für Fondssparpläne muss unserer Meinung nach vor allem eine sehr gute und abwechslungsreiche Auswahl bieten. Es gibt nicht viel, was bei der Auswahl eines Fondssparplans ärgerlicher ist, als festzustellen, dass der Fonds beim eigenen Online Broker nicht sparplanfähig ist. Nicht selten ist dies sogar ein Grund, das Depot zu wechseln. Dementsprechend ist die Auswahl einer der wichtigsten Faktoren. Dabei ist nicht nur die Quantität relevant, sondern auch die Vielseitigkeit in Bezug auf Fondsarten und Auflagegesellschaften. Auch ein Depotgebühren Vergleich kann lohnenswert sein.

Ebenso wichtig sind natürlich die Kosten. Betrachten wir die Fondssparplan Anbieter im Vergleich, wird schnell deutlich, dass einige Anbieter deutlich stärker mit unterschiedlichen Fondsgesellschaften zusammenarbeiten und deswegen mehr Fonds sogar ohne Ausgabeaufschlag oder zumindest mit geringeren Gebühren anbieten können. Anleger können hier also bis zu fünf Prozent sparen, was sich auf die Rendite natürlich sehr förderlich auswirkt. Häufig ist dies deswegen für viele Anleger auch der wichtigste Faktor, wenn der Fonds die Grundvoraussetzung Sparplanfähigkeit erfüllt.

Allerdings gibt es noch einige weitere Faktoren, die wichtig sind, damit Anleger komfortabel Geld anlegen können. Ein Fondssparplan Anbieter Test beschäftigt sich deswegen auch mit den folgenden Faktoren:

  • Mindestsparrate
  • Sparplanintervalle
  • Auszahlplan vorhanden?
  • Boni und Rabatte

Zudem spielen in einem Fondssparplan Anbieter Test auch weichere Merkmale eine Rolle, wie beispielsweise der Service. Hier erwarten viele Anleger eine gute Erreichbarkeit und kompetente Mitarbeiter, da schnelle Hilfe Verlust verhindern kann. In einem Fondssparplan-Anbieter-Vergleich ist dies deswegen ein wichtiges Kriterium. Zudem muss der Online Broker natürlich seriös sein. Bei den üblichen Anbietern auf dem deutschen Markt stellen unseriöse Anbieter allerdings überhaupt keine Gefahr da. Aufmerksam müssen Anleger allerdings dann werden, wenn ein Broker seinen Hauptsitz nicht in Deutschland hat.

Ein aussagekräftiger Fondssparplan Test muss viele Faktoren beachten. Auswahl, Kosten, Service, Flexibilität und Komfort sind wichtige Merkmale eines guten Anbieter für Fondssparpläne.

Fondssparplan Anbieter im Test

Wir haben einen umfangreichen Fondssparplan Anbieter Vergleich erstellt, damit Anleger möglichst schnell den passenden Online Broker finden können, um ihr Geld professionell, günstig und ohne Einschränkungen in Fondssparpläne anzulegen. Dazu haben wir die wichtigsten Anbieter analysiert und auf die wichtigsten Faktoren überprüft. Dazu haben wir jeweils einen eigenen Fondssparplan Anbieter Test erstellt, der durch die gleichen Kriterien gut vergleichbar mit dem anderer Anbieter sein soll. Auch wenn wir nur Hilfestellung geben können, können wir die Recherche durch unseren Fondssparplan Vergleich hoffentlich etwas erleichtern und auch verkürzen.

Unser Fondssparplan Anbieter Vergleich kann Ihnen dabei helfen, den richtigen Online Broker zu finden.

Fazit: Fondssparplan Vergleich notwendig

Fondssparpläne sind für viele Anleger geeignet und gerade für den Vermögensaufbau sehr sinnvoll. Es ist allerdings gerade für Einsteiger alles andere als leicht, die Übersicht zu erlangen und die besten sparplanfähigen Fonds auszuwählen. Wir empfehlen deswegen, erst einmal zu entscheiden, welches Risiko und welcher Markt abgedeckt werden soll und dann die wichtigsten Kennzahlen heranzuziehen, um einen Fondssparplan Vergleich durchzuführen. Im Anschluss daran können Anleger einen Vergleich der unterschiedlichen Fondssparplananbieter durchführen, um die Fondssparpläne möglichst günstig zu erwerben.

Fondssparplan-Vergleich

Sie wollen sparen, aber die Zinsen bei Tagesgeld- und Festgeldkonten sind Ihnen zu niedrig? Dann wird es Zeit, sich nach alternativen Anlageformen umzusehen. Eine gute Option sind Fondssparpläne. Fonds sind weniger riskant als andere Wertpapiere wie Aktien. Gleichzeitig zeigen Statistiken des Deutschen Fondsverband BVI, dass sich mit Fonds in den letzten Jahren hohe Renditen erzielen ließen. Und das Beste: Viele Fondssparpläne lassen sich schon ab geringen monatlichen Beträgen wie 10 oder 25 Euro einrichten!

Ihre Vorteile bei Fonds-Sparplänen

  • Regelmäßig sparen – bereits ab 25,- Euro im Monat
  • Chance auf hohe Rendite
  • Cost-Average-Effekt

FondssparplГ¤ne – Konditionen im Vergleich

Anbieter Anzahl
Fonds (ca.)
Mindest-
sparrate
Rabatt auf AA Spar-
intervalle
Auszahl-
plan
Bonus Zum Angebot
530 25 € ja 1, 2, 3, 6 ja 25 Euro PrГ¤mie fГјr ersten Sparplan weiter
350 25 € ja 1, 2, 4 ja keine DepotgebГјhren fГјr 3 Jahre weiter
6100 10 € ja 1, 3, 6, 12 ja 20 sparplanfГ¤hige Fonds ohne Ausgabeaufschlag weiter
1573 25 € ja 1, 3, 6, 12 ja weiter
12000 10 € (*Depot ebase) ja 1, 3, 6, 12 (*Depot ebase) ja Bis zu 4.000 Euro PrГ¤mie bei Depotwechsel weiter
80 50 € ja 1, 4 nein SparplanausfГјhrung 0 €! 150 EUR bei DepotГјbertrag. weiter
305 50 € ja 1, 2, 3, 6 ja 300 € Orderguthaben ertraden weiter
120 50 € ja 1, 2, 4, 6, 12 ja bis zu 2.500 € PrГ¤mie bei Depotwechsel weiter
6100 25 € ja 1, 3, 6, 12 ja Bis 250 EUR Wechselbonus weiter
120 50 € ja 1, 2, 3 ja 75 Euro Gutschrift fГјr Neukunden weiter
5666 25 € ja 1, 2, 4, 6, 12 ja weiter
1879 50 € ja 1, 2, 3 ja 100 € PrГ¤mie und 50 % Order-Rabatt weiter
1800 50 € ja 1, 2, 3 nein alle FondsspaplГ¤ne ohne AAG weiter

3 50 € ja 1 nein weiter

Stand der Daten: 13.04.2020

Wie investiere ich in einen Fondssparplan?

Schritt 1: Depot eröffnen

Möchten Sie einen Fondssparplan einrichten, brauchen Sie zunächst ein Depot bei einer Bank. Einen Überblick über die Banken mit den besten Fondssparplänen bietet unsere Tabelle oben. Mit einem Klick auf den Button „weiter“ gelangen Sie zum jeweiligen Depotantrag. Folgen Sie den Anweisungen, ist das Depot in wenigen Schritten eröffnet. Sind alle Formalitäten geklärt, können Sie sich in den Kundenbereich Ihres Online-Brokers einloggen.

Schritt 2: Geld einzahlen

Eröffnen Sie das Depot bei einer Bank, bei der Sie kein anderes Konto besitzen (bspw. ein Girokonto), wird zusätzlich zum Depot ein Verrechnungskonto eröffnet. Auf dieses können Sie das Geld einzahlen, das später von dort in den Fonds investiert wird.

Schritt 3: Fonds auswählen

Die meisten Broker bieten ausführliche Informationen zu den Fonds, die bei Ihnen bespart werden können. Oft stehen mehrere Tausend zur Auswahl. Ein Fonds nach dem eigenen Geschmack sollte also dabei sein. Lassen Sie sich bei der Entscheidung Zeit und informieren Sie sich über Kosten und Performance.

Schritt 4: Sparplan einrichten

Haben Sie Ihre Wahl getroffen, richten Sie den Sparplan im Kundenbereich Ihres Brokers ein. Sie wählen das Intervall – monatlich, vierteljährlich, halbjährlich etc.. Außerdem legen Sie Ihre Sparrate fest: Wollen Sie regelmäßig 25, 50 oder 100 Euro investieren? Anschließend müssen Sie die Angaben meist nur noch mit einer TAN bestätigen, schon ist alles erledigt und künftig wird automatisch und nach Ihren Vorgaben in den Fonds eingezahlt.

Robo Advisor nehmen Ihnen die Auswahl der Fonds ab

Bei den oben genannten Schritten zur ErГ¶ffnung eines Fondssparplanes ist die Auswahl des oder der Fonds der schwierigste Part fГјr viele Anleger. Welche Fonds soll ich kaufen? Welche Fonds passen zu meiner Anlagestrategie? Wie sieht meine Anlagestrategie Гјberhaupt aus? Wer diese Fragen nicht selber beantworten mГ¶chte oder kann, dem empfehlen wir ein Depot bei einem Robo Advisor. Diese Online-Anlageberater stellen Ihnen anhand weniger Fragen geeignete Portfolios aus ETFs und/oder aktiv gemanagten Fonds vor, in die Sie dann investieren kГ¶nnen – auch als Sparplan und meist auch mit aktivem Risikomanagement. Welche Anbieter es am deutschen Markt gibt, zeigt unser Vergleich:

Was sind Fondssparpläne?

Bei Fondssparplänen investieren Sie regelmäßig in einen Fonds. Fonds sind Wertpapiere, die einige Vorteile bieten, welche sie auch für Einsteiger attraktiv machen. Fonds werden von einer Fondsgesellschaft herausgegeben und von einem Fondsmanager verwaltet. Die Aufgabe des Fondsmanagers ist es, das Geld der Anleger in Wertpapiere wie Aktien oder Anleihen zu investieren – das bedeutet, ein Fonds setzt sich aus anderen Wertpapieren zusammen. In der Regel achtet der Fondsmanager darauf, die Anlage möglichst breit zu streuen. Er investiert in eine Vielzahl von Branchen auf der gesamten Welt. Dadurch verringert sich das Risiko für die Anleger. Sollte der Kurs eines Wertes im Fonds sinken, kann das durch die gegenläufige Bewegung eines anderen Wertes im Fonds ausgeglichen werden. Der Fondsmanager achtet zudem darauf, dass eine attraktive Rendite für die Anleger herausspringt. Mit seiner verwaltenden Tätigkeit nimmt er Anleger zugleich Arbeit ab.

Welche Kosten gibt es bei einem Fondssparplan?

Kosten fГјr das Depot

Je nachdem, bei welchem Broker Sie Ihr Depot eröffnen, fallen Kosten für dieses Depot an. Manche Broker verzichten aber auch auf Gebühren für das Führen eines Depots, andere verzichten unter bestimmten Voraussetzungen darauf. So bietet beispielsweise die comdirect ein Depot, das dauerhaft kostenfrei ist, sofern mindestens einmal im Quartal in den Sparplan eingezahlt wird (andernfalls beliefen sich die Kosten nach drei Jahren auf 1,95 im Monat)

Kosten fГјr den Handel mit Fonds

Zahlen Sie in einen Fonds ein, wird in der Regel ein Ausgabeaufschlag fällig. Der Ausgabeaufschlag ist ein gewisser Prozentsatz (2% bis 5%) des Preises, zu dem ein Fonds ausgegeben wird. Ziehen Sie vom diesem Ausgabepreis also den Ausgabeaufschlag ab, erhalten Sie den Preis, zu dem der Fonds zurückgenommen wird, falls Sie ihn wieder verkaufen wollen (Rücknahmepreis).

Viele Broker bieten Rabatte auf den Ausgabeaufschlag an. Manche Broker bieten ausgewählte Fonds sogar komplett ohne Ausgabeaufschlag an. Es lohnt sich also zu vergleichen.

Laufende Kosten der Fonds

Der Betrieb und die Verwaltung eines Fonds kostet und diese Kosten werden an die Anleger weitergegeben. Der Großteil der laufenden Gebühren ist in der Total Expense Ratio (TER) zusammengefasst, die für jeden Fonds ausgewiesen wird. Dazu zählen die Managementgebühren, die Depotbankgebühren und die Kosten für Wirtschafsprüfer. Nicht beinhaltet sind hingegen Transaktionskosten und Marktbeeinflussungskosten.

Grundsätzlich gilt: Je niedriger die TER, desto besser für den Anleger, da eine hohe TER die Rendite nach unten drückt.

Einfluss laufender Kosten auf die Nettorendite von Fonds

Die laufenden Kosten einer Kapitalanlage werden oft unterschätzt. Wer bei der Wahl seines Brokers auf die Ordergebühren achten, um dann beim günstigsten Broker z.B. Fonds mit hohen laufenden Kosten zu kaufen, tut sich selbst keinen Gefallen.

Wie unsere nachfolgende Beispielrechnung zeigt, beträgt der Vorsprung eines Fonds mit 1,00 Prozent laufenden Kosten (TER) pro Jahr gegenüber einem Fonds mit 2,50 Prozent laufenden Kosten pro Jahr (TER) bei der Nettorendite nach 30 Jahren fast 54 Prozent. Dagegen fallen fünf oder zehn Euro höhere Ordergebühren nicht wirklich ins Gewicht.

Auswirkungen der laufenden Kosten auf die Rendite eines Fonds

Annahmen:

  • 20.000 Euro Einmalanlage
  • 30 Jahre Laufzeit
  • 6,00 Prozent Kurszuwachs pro Jahr

Nettorendite nach laufenden Kosten:

Jahr Kurszuwachs pro Jahr Fonds A Fonds B Fonds C
2,50% TER pro Jahr 1,75% TER pro Jahr 1,00% TER pro Jahr
1 6,00% 20.700,00 20.850,00 21.000,00
2 6,00% 21.424,50 21.736,13 22.050,00
3 6,00% 22.174,36 22.659,91 23.152,50
4 6,00% 22.950,46 23.622,96 24.310,13
5 6,00% 23.753,73 24.626,93 25.525,63
6 6,00% 24.585,11 25.673,58 26.801,91
7 6,00% 25.445,59 26.764,70 28.142,01
8 6,00% 26.336,18 27.902,20 29.549,11
9 6,00% 27.257,95 29.088,05 31.026,56
10 6,00% 28.211,98 30.324,29 32.577,89
11 6,00% 29.199,39 31.613,07 34.206,79
12 6,00% 30.221,37 32.956,63 35.917,13
13 6,00% 31.279,12 34.357,28 37.712,98
14 6,00% 32.373,89 35.817,47 39.598,63
15 6,00% 33.506,98 37.339,71 41.578,56
16 6,00% 34.679,72 38.926,65 43.657,49
17 6,00% 35.893,51 40.581,03 45.840,37
18 6,00% 37.149,78 42.305,72 48.132,38
19 6,00% 38.450,03 44.103,72 50.539,00
20 6,00% 39.795,78 45.978,13 53.065,95
21 6,00% 41.188,63 47.932,20 55.719,25
22 6,00% 42.630,23 49.969,31 58.505,21
23 6,00% 44.122,29 52.093,01 61.430,48
24 6,00% 45.666,57 54.306,96 64.502,00
25 6,00% 47.264,90 56.615,01 67.727,10
26 6,00% 48.919,17 59.021,15 71.113,45
27 6,00% 50.631,34 61.529,55 74.669,13
28 6,00% 52.403,44 64.144,55 78.402,58
29 6,00% 54.237,56 66.870,70 82.322,71
30 6,00% 56.135,87 69.712,70 86.438,85
Mehrrendite gegenüber Fonds mit höchsten laufenden Kosten 13.576,83 30.302,97
24,19% 53,98%

Quelle: eigene Berechnungen

Achten Sie als Anleger daher nicht nur auf die OrdergebГјhren ihres Brokers, sondern vor allem auf die laufenden Kosten ihrer Fonds!

Einfluss des Ausgabeaufschlages auf die Nettorendite von Fonds

Im Gegensatz zu den im vorherigen Abschnitt behandelten laufenden Kosten (TER) hat der Ausgabeaufschlag keinen direkten Einfluss auf die Nettorendite von Fonds – aber einen gravierenden indirekten Einfluss: bei einer bestimmten, zur VerfГјgung stehenden Anlagesumme bestimmt er, welcher Prozentsatz des vorhandenen Kapitals zum Kauf von Fondsanteilen zur VerfГјgung steht.

Unser nachfolgendes Beispiel zeigt das anhand dreier Broker, die auf einen Fonds mit 5,00 Prozent regulГ¤rem Ausgabeaufschlag 0, 50 bzw. 100 Prozent Rabatt gewГ¤hren. Ausgehend von 20.000 Euro zur VerfГјgung stehendem Kapital kГ¶nnen bei Broker A mit 0 Prozent Rabatt auf Ausgabeaufschlag nur Fondsanteile im Wert von 19.047,62 Euro gekauft werden (20.000 Euro/1,05). Bei Broker C, der 100 Prozent Rabatt auf Ausgabeaufschlag bietet, kГ¶nnen Fondsanteile im Wert von 20.000 Euro erworben werden. Diese unterschiedlichen Startwerte vergrößern sich im Zeitverlauf naturgemäß immer weiter – in unserem Beispiel auf bis zu 5.469,00 Euro oder 5,00 Prozent Mehrrendite.

Annahmen:

  • 20.000 Euro Einmalanlage
  • 30 Jahre Laufzeit
  • 6,00 Prozent Kurszuwachs pro Jahr
  • 5,00 Prozent regulГ¤rer Ausgabeaufschlag

Nettorendite in Abhängigkeit des Rabattes auf den Ausgabeaufschlag:

Jahr Kurszuwachs pro Jahr Fonds A Fonds B Fonds C
0% Rabatt auf Ausgabeaufschlag 50% Rabatt auf Ausgabeaufschlag 100% Rabatt auf Ausgabeaufschlag
Geld fГјr Fondsanteile 19.047,62 19.512,20 20.000,00
1 6,00% 20.190,48 20.682,93 21.200,00
2 6,00% 21.401,90 21.923,90 22.472,00
3 6,00% 22.686,02 23.239,34 23.820,32
4 6,00% 24.047,18 24.633,70 25.249,54
5 6,00% 25.490,01 26.111,72 26.764,51
6 6,00% 27.019,41 27.678,42 28.370,38
7 6,00% 28.640,58 29.339,13 30.072,61
8 6,00% 30.359,01 31.099,47 31.876,96
9 6,00% 32.180,55 32.965,44 33.789,58
10 6,00% 34.111,38 34.943,37 35.816,95
11 6,00% 36.158,07 37.039,97 37.965,97
12 6,00% 38.327,55 39.262,37 40.243,93
13 6,00% 40.627,20 41.618,11 42.658,57
14 6,00% 43.064,84 44.115,20 45.218,08
15 6,00% 45.648,73 46.762,11 47.931,16
16 6,00% 48.387,65 49.567,84 50.807,03
17 6,00% 51.290,91 52.541,91 53.855,46
18 6,00% 54.368,36 55.694,42 57.086,78
19 6,00% 57.630,47 59.036,09 60.511,99
20 6,00% 61.088,29 62.578,25 64.142,71
21 6,00% 64.753,59 66.332,95 67.991,27
22 6,00% 68.638,81 70.312,93 72.070,75
23 6,00% 72.757,14 74.531,70 76.394,99
24 6,00% 77.122,56 79.003,60 80.978,69
25 6,00% 81.749,92 83.743,82 85.837,41
26 6,00% 86.654,91 88.768,45 90.987,66
27 6,00% 91.854,21 94.094,55 96.446,92
28 6,00% 97.365,46 99.740,23 102.233,73
29 6,00% 103.207,39 105.724,64 108.367,76
30 6,00% 109.399,83 112.068,12 114.869,82
Mehrrendite gegenГјber Broker mit niedrigstem Rabatt auf den Ausgabeaufschlag 2.668,29 5.469,99
2,44% 5,00%

Quelle: eigene Berechnungen

Achten Sie als Anleger nicht nur auf die Ordergebühren ihres Brokers, sondern auch darauf, ob er möglichst hohe Rabatte auf den Ausgabeaufschlag der von Ihnen gewählten Fonds gewährt!

Welche Vorteile bietet ein Fondssparplan?

Hohe Renditen im Vergleich zu Tagesgeld und Festgeld

Wer sein Geld langfristig in Fondssparpläne investiert, konnte in den letzten 10 Jahren zwischen 1,2 und 4,9 Prozent Rendite pro Jahr erzielen. Auf Sicht von 25 Jahren sind 2,8 Prozent und 4,9 Prozent Rendite pro Jahr möglich gewesen. Das ergab eine Berechnung des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) zum Stichtag 31.12.2020, basierend auf einer Sparrate von 100 Euro pro Monat.

Am erfolgreichsten waren über beide Zeiträume Fonds, die auf internationale Aktien setzten. Dahinter folgen Fonds mit deutschen Aktien. Über einen Zeitraum von 25 Jahren stechen zudem lang laufende europäische Rentenfonds mit einer Rendite von 3,6 Prozent heraus.

GroГџe Auswahl an Fonds

Bei Fondssparplänen steht Anlegern eine große Auswahl an Fonds zur Verfügung. Sie können selbst entscheiden, in welchen Bereich sie investieren wollen. Es gibt zum Beispiel Fonds, die sich vornehmlich aus deutschen Aktien zusammensetzen, und solche, die auf US-Aktien setzen. Es gibt auch Umweltfonds, die sich auf nachhaltige und ökologische Investments spezialisiert haben.

Breite Streuung des Risikos

Ein Fonds setzt sich immer aus einer Vielzahl anderer Werte zusammen. So kann er beispielsweise Aktien von deutschen Unternehmen, Aktien von Unternehmen aus den USA und Aktien von japanischen Unternehmen enthalten. Die Unternehmen können noch dazu aus verschiedenen Branchen stammen – etwa aus der Automobil-, der IT- und der Pharmabranche. Dadurch wird eine breite Streuung erreicht, die das Risiko für Anleger minimiert. Fällt einer der Werte im Kurs, kann er durch andere aufgefangen werden. Ein Restrisiko bleibt jedoch immer.

Den Cost-Average-Effekt nutzen

Bei einem Fondssparplan stellt sich ein Cost-Average-Effekt ein. Durch die Kursschwankungen des Fonds erwerben Anleger dessen Anteile zu einem Mittelwert. Das kann langfristig den Effekt haben, dass die Anteile im Schnitt zu einem günstigeren Kurs erworben werden, als dies bei einer Einmalanlage der Fall gewesen wäre.

Vom Zinseszinseffekt profitieren

Anleger, die in einen thesaurierenden Fonds investieren, profitieren vom Zinseszins-Effekt. Thesaurierende Fonds schГјtten Gewinne nicht aus, sondern legen diese wieder im Fonds an. Kommt es im Anschluss zu einer Kurssteigerung, wirkt sich diese nicht nur auf die ursprГјnglich erworbenen Fondsanteile aus, sondern auch auf die durch die Wiederanlage hinzugekommenen.

Folgendes Beispiel soll den Effekt verdeutlichen: Sparer A und Sparer B zahlen in einen thesaurierenden Fonds ein. Sparer A macht die erste Einzahlung im Alter von 35 Jahren, seine monatliche Rate beträgt 100 Euro. Sparer B macht die erste Einzahlung erst im Alter von 45 Jahren, setzt die Rate dafür auf 150 Euro monatlich. Beide Sparpläne laufen bis zum 65. Lebensjahr des jeweiligen Sparers. Der Fonds macht im Schnitt 6% Rendite p.a.

Mit 65 Jahren steht Sparer A wesentlich besser da als Sparer B, obwohl seine monatliche Rate geringer war. 97.953,09 Euro liegen auf seinem Depot, seine Erträge aus Renditen betragen 61.953,09 Euro.

Bei Sparer B befinden sich hingegen nur 68.366,02 Euro auf dem Depot. Seine Erträge aus Renditen betragen mit 32.366,02 Euro deutlich weniger.

Geringer Aufwand fГјr den Anleger

Fondssparpläne bedeuten wenig Aufwand für den Anleger. Einmal eingerichtet, werden die Raten automatisch in den Fonds investiert. Der Anleger hat also kaum Arbeit mit dem Fondssparplan. Außerdem lassen sich Fondssparpläne oft schon mit sehr geringen Raten ab 10 oder 25 Euro einrichten.

Hohe Flexibilität

Anders als bei Festgeldkonten sind Anleger bei Fondssparplänen nicht an fixe Laufzeiten gebunden. Fondssparpläne können in der Regel jederzeit gekündigt werden. Auch Unterbrechungen oder Anpassungen der Rate sind gewöhnlich erlaubt.

Fondssparplan-Vergleich

Sie möchten Ihr Geld in renditestarke Fonds investieren, haben aber keine größere Anlagesumme zur Verfügung? Dann ist ein Fondssparplan genau das Richtige. Mit einem Fondssparplan lässt sich Schritt für Schritt ein kleines Vermögen aufbauen. Sie bezahlen monatlich einen gleichbleibenden Betrag ein und gleichen nebenbei gleichzeitig mittels Cost-Average-Effekt stärkere Kursschwankungen der Börse aus. Gleichzeitig vermeiden Sie Timing-Risiken. Welcher Online-Broker das beste Sparplan-Angebot bietet, sehen Sie in folgendem Vergleich.

So finden Sie den besten Fondsbroker

Finden Sie jetzt den Online-Broker mit dem besten Fondssparplan Angebot

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Mindest-
sparrate
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Bonus
Unsere Empfehlungen
570 25 € ja 1, 2, 3, 6 ja 25 € Prämie für ersten Sparplan Zum Broker »
507 25 € ja 1, 2, 4 nein keine Depotgebühren für 3 Jahre Zum Broker »
6.000 10 € ja 1, 3, 6, 12 ja 40 ausgewählte ETFs ohne Transaktions-entgelt kaufen Zum Broker »
1.832 50 € ja 1, 3, 6, 12 ja Zum Broker »
Weitere Broker
12.000 10 € (*Depot ebase) ja 1, 3, 6, 12 (*Depot ebase) ja bis zu 4.000 € Prämie bei Depotwechsel und 100% Rabatt auf AA Zum Broker »
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5.576 25 € ja 1, 2, 4, 6, 12 ja 10 Free Trades im ersten Jahr Zum Broker »
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86 50 € nein 1, 4 nein dauerhaft 5,00 € pro Order Zum Broker »
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ca. 300 50 € ja 1, 2, 3 ja Zum Broker »
200 50 € ja 1, 2, 4, 12 ja Zum Broker »
3 50 € ja 1 nein 60 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag Zum Broker »

Kostenlos über aktuelle Aktionen und Tests informieren lassen

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Bewertungen durch Anleger

Wie Anleger ihre Fondsbroker bewerten, fragen wir in unserer jährlichen Brokerwahl sowie laufend in unseren redaktionellen Tests ab. Welche Broker am besten bewertet werden, zeigt Ihnen unsere nachfolgende Auswertung:

Anbieter Anzahl der Bewertungen Gebühren Angebot Leistung Service Gesamt Antragslink
15 4,47 4,53 4,67 4,67 4,58 Zum Broker »
94 4,26 4,70 4,60 4,70 4,56 Zum Broker »
13 4,15 4,62 4,31 4,77 4,46 Zum Broker »
7859 4,07 4,57 4,54 4,63 4,45 Zum Broker »
97 4,61 4,48 4,19 4,21 4,37 Zum Broker »
149 3,93 4,26 4,33 4,51 4,26 Zum Broker »
15 4,27 4,20 4,20 4,33 4,25 Zum Broker »
99 4,10 4,28 4,18 4,39 4,24 Zum Broker »
105 3,61 4,36 4,25 4,53 4,19 Zum Broker »
42 4,24 4,07 4,17 4,24 4,18 Zum Broker »
6 5,00 4,00 4,33 3,17 4,13 Zum Broker »
22 3,91 4,27 3,95 4,32 4,11 Zum Broker »
99 4,05 4,28 4,05 3,98 4,09 Zum Broker »
13 3,54 4,00 4,15 4,46 4,04 Zum Broker »
144 3,63 4,25 4,01 4,19 4,02 Zum Broker »
Kategorie Gesamtstimmen &#216 Gebühren &#216 Angebot &#216 Leistung &#216 Service &#216 Gesamt
8772 4,12 4,33 4,26 4,34 4,26

Wer ist der beste Fonds-Broker?

Jedes Jahr führt Brokervergleich.de die „Wahl zum Online-Broker des Jahres“ durch. Dabei werden die Broker auch in der Kategorie „Fonds- und ETF-Broker“ bewertet. Das Ergebnis setzt sich zu 50 Prozent aus den Stimmen der Kunden und zu 50 Prozent aus dem Brokertest zusammen, der mehr als 250 Kriterien umfasst. Die Fonds- und ETF-Broker 2020 sind:

Platz 1: comdirect

In der Kategorie Fonds & ETF erzielte die comdirect wie in den Vorjahren den Testsieg. Die Direktbank überzeugte auch 2020 durch ihr immenses Leistungsspektrum, das breite Angebot sowie die diversen Service-Dienste. Wie gewohnt waren es insbesondere die zufriedenen Kunden, die den Ausschlag für die comdirect gaben. Einzig bei den Gebühren reicht es nicht für die Top 3.

Mit 4,54 Punkten steigert die comdirect ihr Ergebnis aus den Jahren 2020 und 2020 erneut. Im Bereich der Leistungen bekommen die Quickborner durch die Redaktion sogar die volle Punktzahl.

Platz 2: Consorsbank

Unverändert bleibt die Consorsbank auf dem 2. Platz in der Kategorie Fonds- & ETF-Broker. Wie in den letzten Jahren stehen speziell das Angebot und der Service im Fokus. Mehr als 10.000 Fonds, viele davon sparplanfähig sowie eine mehr als vielfältige Auswahl an ETFs lassen sich auf der Habenseite verbuchen. Die Redaktion vergibt zudem einen Top 3-Platz bei den Gebühren.

4,34 Punkte hätten im Vorjahr für den Testsieg gereicht. Im Jahr 2020 bleibt jedoch wiederum nur der 2. Platz. Trotzdem eine mehr als solide Performance.

Platz 3: S Broker

Der Online-Broker der Sparkassen-Finanzgruppe schafft erstmals den Sprung aufs Treppchen in dieser Kategorie. Den Bronze-Rang verdienen sich die Wiesbadener mit einem ebenfalls breiten Angebot (inkl. mehreren tausend handelbaren Fonds und ETFs) sowie einer Top-Leistungsbewertung. Lediglich im Research-Bereich fehlen ein paar Kleinigkeiten (z. B. historische Kursdaten) zur Höchstwertung.

4,32 von 5,00 Punkten bedeuten für S Broker einen soliden 3. Platz im Bereich Fonds- & ETF-Broker. Der Abstand nach oben ist überschaubar.

Tipp: Nutzen Sie auch unsere Vergleiche für:

Unsere Ratgeber helfen Ihnen beim Einstieg in die eigene Geldanlage

Fonds selber kaufen oder Portfolio erstellen lassen?

Zu wissen, bei welchem Anbieter man Fonds am günstigsten kaufen kann, ist das eine. Zu wissen, welche Fonds man kaufen soll, etwas ganz anderes. Wer sich nicht erst lange mit diesem Thema auseinandersetzen will, der kann anstelle eines selbst gemanagten Depots auf professionelle Anbieter zurückgreifen, so genannte Robo Advisors. Auch bei diesen steht er allerdings vor der Frage, welcher Robo-Advisor hält, was er verspricht? Um dieser Frage aus Anlegersicht zu beantworten, haben wir im Mai 2020 Deutschlands ersten Echtgeld-Test gestartet. Echtgeld bedeutet: wir haben bei allen getesteten Anbietern ein Depot eröffnet (in der Regel mit ausgewogenem Risikoprofil) und echtes Geld eingezahlt. Die Ergebnisse unseres Langzeittests und die Performance der getesteten Robo-Advisors finden Sie hier:

Mit diesen 6 Kriterien finden Sie den passenden Online-Broker für Fondssparpläne

1. Wie hoch ist die Anzahl sparplanfähiger Fonds?
Weit über 10.000 Fonds sind derzeit in Deutschland handelbar. Nicht alle Fonds sind jedoch sparplanfähig. Im Fondssparplan Vergleich kann das Angebot der sparplanfähigen Fonds übersichtlich vergleichen werden.

2. Wie hoch ist die Mindestsparrate?
Die Mindestsparrate gibt den kleinsten Betrag an, der in einem Fondssparplan investiert werden muss. Sie kann 25 Euro hoch sein, 50 Euro oder auch 100 Euro. Überlegen Sie sich, wie viel Kapital Sie regelmäßig zurückstellen können und ob Sie in nur einen Fonds mit (womöglich) hoher Sparrate oder in mehrere Fonds mit niedrigeren Sparraten investieren wollen.

3. Gewährt der Online-Broker Rabatt auf den Ausgabeaufschlag?

Die meisten Online-Broker gewähren einen Rabatt auf den regulären Ausgabeaufschlag der Fondsgesellschaft. Der Ausgabeaufschlag wird bei jedem Kauf eines Fonds fällig und ist damit ein wichtiger Kostenfaktor. Er wird von der Fondsgesellschaft erhoben, um die Aufwendungen zu decken, die entstehen, weil der Fonds von einem Manager aktiv verwaltet wird.

Der Ausgabeaufschlag wird als fester Prozentsatz erhoben. In der Regel liegt er zwischen 2 % und 5 %. Er ergibt sich aus der Differenz zwischen Ausgabe- und Rücknahmepreis. Beim Verkauf des Fonds wird er nicht zurückerstattet.

Viele Anbieter gewähren einen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag. In den meisten Fällen liegt der Rabatt bei 50 %. Je nach Anbieter werden auch nur einzelne Fonds- oder Fondsgruppen zu ermäßigtem Konditionen angeboten. Teilweise wird komplett auf den Ausgabeaufschlag verzichtet.

4. In welchen Intervallen kann ein Fondssparplan angelegt werden?
Neben monatlichen Sparraten werden ja nach Online-Broker alternativ auch zweimonatige, vierteljährliche, halbjährliche und zwölfmonatige Sparraten angeboten.

5. Bei welchen Online-Brokern kann ein Auszahlplan eingerichtet werden?
Mit einem Auszahlplan legen Sie ihr Geld in der Regel zu einem festen Zinssatz an. Nach Abschluss bekommen Sie monatlich gleichbleibende Raten ausgezahlt.

6. Welchen Bonus bietet der jeweilige Online-Broker bei Neueröffnung eines Depots?
Für einen Depotwechsel bzw. die erstmalige Eröffnung eines Depots bieten die meisten Online-Broker attraktive Prämien. Welche Aktionen derzeit angeboten werden, sehen Sie in der Spalte Bonus.

Wieso in einen Fondssparplan einzahlen?

Vorteile von Fonds

Fonds setzen sich aus unterschiedlichen Wertpapieren wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffen zusammen. Sie werden von einer Fondsgesellschaft verwaltet. Der Fondsmanager entscheidet – je nach verfolgter Strategie – über den Anteil der verschiedenen Wertpapiere am Gesamtpaket. Meist entscheidet er sich, das Kapital möglichst breit zu streuen. Dadurch sinkt das Risiko für die einzelnen Anleger. Selbst falls eine Position des Fonds im Kurs fallen sollte, kann sich der Fonds insgesamt positiv entwickeln, solange andere Positionen stabil bleiben. Damit hängt der Erfolg nicht – wie etwa bei Aktien – nur von einem Unternehmen ab. Eine grundsätzliche Einführung zum Thema Fonds finden Sie in unserem Blog.

Langfristig solide Rendite

Dass sich mit Fondssparplänen gerade auch bei einer langfristigen Anlage ordentliche Renditen erzielen lassen, zeigt die Wertentwicklungsstatistik des Deutschen Fondsverbands BVI. Wer vor zehn Jahren begann, monatlich 100 Euro in Fonds zu investieren, erzielte bis Ende 2020 Renditen zwischen 1,2 und 4,9 Prozent. Über einen Zeitraum von 25 Jahren liegen die Renditen zwischen 2,8 Prozent und 4,9 Prozent. Weitere Daten finden sich in der Tabelle unten.

Renditen von Fondssparpläne jeweils für eine Anlagedauer von 10 und 25 Jahren, sortiert nach den Kategorien Aktien, Renten und Mischfonds.

Fondskategorie 10 Jahre Laufzeit 15 Jahre Laufzeit 20 Jahre Laufzeit 25 Jahre Laufzeit 30 Jahre Laufzeit 35 Jahre Laufzeit
Aktienfonds Deutschland 3,8% p.a. 4,1% p.a. 4,1% p.a. 4,7% p.a. 5,4% p.a. 6,1% p.a.
Aktienfonds Europa 3,2% p.a. 2,8% p.a. 2,5% p.a. 3,0% p.a. 3,5% p.a. 4,2% p.a.
Aktienfonds international 4,9% p.a. 4,3% p.a. 4,0% p.a. 4,9% p.a. 5,9% p.a. 6,0% p.a.
Rentenfonds Euro (mittlere Laufzeit) 1,5% p.a. 2,3% p.a. 2,7% p.a. 3,2% p.a. 4,1% p.a. 4,5% p.a.
Rentenfonds Euro (lange Laufzeit)
2,2% p.a. 3,3% p.a. 3,2% p.a. 3,6% p.a. 3,7% p.a. 4,1% p.a.
Rentenfonds international (mittlere Laufzeit)
1,2% p.a. 2,1% p.a. 2,5% p.a. 3,1% p.a. 3,8% p.a. 4,2% p.a.
Rentenfonds international (lange Laufzeit) 1,6% p.a. 2,3% p.a. 2,3% p.a. 2,8% p.a. 3,0
Mischfonds Euro 1,5% p.a. 2,2% p.a. 2,5% p.a. 3,1% p.a. 4,4% p.a. 4,8% p.a.
Offene Immobilienfonds 1,7% p.a. 2,3% p.a. 2,6% p.a. 2,9% p.a. 3,4% p.a. 3,8% p.a.
Quelle: Bundesverband Investment und Asset Management (BVI), Stand: 31.12.2020

Vorteile von Sparplänen – der Cost-Average-Effekt

Richten Sie einen Wertpapiersparplan ein, profitieren Sie vom Cost-Average-Effekt. Der Cost-Average-Effekt besagt, dass Sie bei gleichbleibenden Raten ihre Anteile am Fonds im Durchschnitt günstiger erhalten, als würden sie stets eine feste Menge von Anteilen zu unterschiedlichen Preisen erwerben. Hochphasen, in denen Sie weniger Anteile für Ihr Geld erhalten, werden durch Tiefphasen, in denen Sie mehr Anteile erhalten, ausgeglichen, so dass sich langfristig ein Mittel einstellt.

Nehmen wir folgendes Beispiel: Sie legen einen Sparplan an, in dem Sie jeden Monat einen Betrag von 50 Euro in einen Fonds einzahlen. Im April bekommen Sie für Ihre 50 Euro zwei Anteile. Im Mai steigt der Kurs auf 75 Euro, Sie erhalten also 1,33 Anteile, und im Juni steigt der Fonds weiter auf 100 Euro, wodurch Sie genau einen Anteil erhalten. Sie haben in den 3 Monaten also 4,33 Anteile für durchschnittlich 69,28 Euro erworben. Hätten Sie stattdessen einen Anteil pro Monat zum jeweils gültigen Preis gekauft, hätten Sie für die Anteile im Schnitt 75 Euro bezahlt.

Der Cost-Average-Effekt an einem Beispiel

Monat Kurs des Fonds Kauf genau eines Anteils für: Sparrate von 100 Euro
April 50 Euro 50 Euro 2 Anteil
Mai 75 Euro 75 Euro 1,33 Anteile
Juni 100 Euro 100 Euro 1 Anteil
Cost-Average / Durchschnitt 3 Anteile für
75 Euro im Schnitt
4,33 Anteile für
69,28 Euro im Schnitt

Der Zinseszinseffekt bei Fonds

Bei thesaurierenden Fonds profitieren Sie vom Zinseszinseffekt. Thesaurierende Fonds schütten Ihre Gewinne nicht aus, sondern legen Sie wieder an. Eine anschließende Kurssteigerung betrifft dann nicht nur die ursprünglichen Fondsanteile, sondern auch die durch die Wiederanlage neu erworbenen.

Diese Grafik zeigt den Zinseszinseffekt bei Fondssparplänen

Ein Beispiel: Zwei Sparer zahlen regelmäßig in einen thesaurierenden Fonds ein. Sparer A beginnt im Alter von 35 Jahren, Sparer B im Alter von 45 Jahren. Beide möchten einzahlen, bis sie 65 Jahre alt sind. Weil Sparer B später angefangen hat, entscheidet er sich für eine monatliche Rate von 150 Euro, Sparer A hingegen zahlt 100 Euro im Monat ein. Die jährliche Rendite – „der Zins“ – des Fonds liegt bei 6 Prozent.

Das Ergebnis: Beide haben mit 65 Jahren jeweils 36.000 Euro in den Fonds eingezahlt. Trotzdem steht Sparer A deutlich besser da. Er hat insgesamt 97.953,09 Euro angespart. Die Erträge aus Renditen belaufen sich in den 30 Jahren, in denen er eingezahlt hat, auf 61.953,09 Euro.

Sparer B hat dagegen nur 68.366,02 Euro angespart. Die Erträge aus Renditen belaufen sich in den 20 Jahren, in denen er eingezahlt hat, auf 32.366,02 Euro.

Diese Grafik zeigt den Zinseszinseffekt bei Fondssparplänen anhand zweier Sparer

Bequem und jederzeit kündbar

Einmal eingerichtet, macht der Fondssparplan keine Arbeit mehr. Die Rate geht automatisch von Ihrem Konto ab. Sollten Ihnen nur geringe Beträge zur Verfügung stehen, können bei den meisten Brokern entsprechend kleine Raten angegeben werden. So können Sie Stück für Stück ein Vermögen aufbauen.

Sollte sich Ihre finanzielle Situation einmal ändern, ist auch das kein Problem. Die Raten lassen sich in der Regel flexibel anpassen, sie können erhöht oder verringert werden. Außerdem ist eine Kündigung bei den meisten Sparplänen jederzeit möglich.

Fondssparpläne als Ergänzung zu klassischen Anlageprodukten

Wie bei allen Wertpapieren ist auch bei Fonds Vorsicht geboten. Niemand weiß, wie sich die Kurse künftig entwickeln werden. Darum ist es keineswegs ratsam, all sein Vermögen nur in Fonds zu investieren. Das gilt jedoch für alle Anlageformen: Selten ist es klug, alles auf eine Karte zu setzen.

Fondssparpläne eignen sich somit als Ergänzung zu klassischen Anlageprodukten wie Tages- oder Festgeld. Das gilt besonders in Niedrigzinsphasen, wie wir sie aktuell erleben. Liegen die Zinsen eines Kontos unter der jährlich angepeilten Inflationsrate von 2 Prozent, verliert das darauf angesparte Vermögen de facto an Wert. Erhielten Sie für Ihr Geld überhaupt keine Zinsen, hieße das, es wäre in 30 Jahren nur noch die Hälfte Wert. Fondssparpläne eignen sich, um solche Effekte auszugleichen.

Zahlen und Fakten

Wie beliebt Fonds bei Anlegern sind, zeigen auch Zahlen der Zeitschrift €uro (Ausgabe 01/17). So ist das global in Fonds verwaltete Vermögen seit 2004 rasant gewachsen. Betrug es 2004 noch 37,3 Billionen US-Dollar, war es 2020 fast doppelt so hoch: 71,9 Billionen US-Dollar. Für 2020 prognostiziert die Zeitschrift einen Anstieg des global in Fonds verwalteten Vermögens auf 102,3 Billionen US-Dollar.

Der Anteil des global in Investmentfonds verwalteten Vermögens lag 2004 bei 16,1 Billionen US-Dollar, 2020 bei 30,3 Billionen US-Dollar. Für 2020 wird ein Anteil von 41,2 Billionen US-Dollar prognostiziert.

Bedienhinweis: Einzelne Datenreihen lassen sich durch Klick auf die betreffende Überschrift aus- und wieder einblenden.

Über ein Viertel der Deutschen setzt auf Investmentfonds

Besonders beliebt bei Deutschen sind nach wie vor Anlageformen wie das Sparbuch oder die Lebensversicherung. Das ergab eine Umfrage von Kantar TNS im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen e.V. Immerhin 23 Prozent der Deutschen setzen inzwischen aber auch auf Wertpapiere und 25 Prozent sogar auf Immobilien.

Sie interessieren sich für Sparpläne, aber die Kosten für Ausgabeaufschläge und Verwaltung sind Ihnen bei klassischen Fonds zu hoch? Dann sind vielleicht ETF-Sparpläne die richtige Wahl für Sie!

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