Das Binäre Optionen Verbot der ESMA – ✓dennoch legal handeln

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Contents

Binäre Optionen Verbot der ESMA in Europa

Warum werden binäre Optionen verboten?

Die Entwicklung überrascht Experten nicht unbedingt. Die Aufsichtsbehörden verschiedener europäischer Staaten hatten sich schon etwas länger gegen diese Handelsinstrumente positioniert und den Brokern das Geschäft mit immer rigideren Vorschriften erschwert. Sie begründeten diese Strategie damit, dass die meisten Kleinanleger mit diesen Handelsinstrumenten Geld verlieren. Große und sehr bekannte Broker wie BDSwiss, Anyoption, Banc de Binary und 24option stellten daraufhin ihr Binärgeschäft entweder ein und schwenkten komplett auf CFDs um oder bieten es nur noch für Nicht-EU-Bürger an. Für letztgenannte Strategie steht beispielsweise IQ Option. Den CFD-Handel schränkt die ESMA für Privatanleger ebenfalls ein, hier müssen die Broker deutlich ihre Hebel reduzieren. Auch eine Nachschusspflicht gibt es ebenso wie Boni schon länger nicht mehr. Die ESMA gibt im Übrigen eine Linie vor, welche die nationalen Behörden wie die deutsche BaFin dann im nationalen Recht umsetzen müssen. Die BaFin positioniert sich wie folgt dazu:

  • Das Verhältnis zwischen der erwartbaren Rendite und den möglichen Verlusten sei bei binären Optionen verzerrt.
  • Beim Binärhandel entstünde ein Interessenskonflikt zwischen Brokern und ihren Kunden, weil dieser Handel systemisch auf eine Weise konstruiert sei, dass langfristig keine Gewinne möglich sind.

Über diese Interpretationen mag man streiten, doch die Aufsichtsbehörden verfügen über die Mittel, den Handel mit bestimmten Instrumenten zu verbieten. Im Falle der Binäroptionen setzen sie diese juristischen Mittel nun ein. Damit entsteht zwar eine Bevormundung der Anleger, die überdies an Heuchelei grenzt, weil das (hoch besteuerte) Glücksspiel erlaubt bleibt. Doch niemand wird diese Entwicklung wieder umkehren können. Anleger können aber ausweichen: So bietet der bulgarische Broker Finmax nach wie vor binäre Optionen und auch Boni bis 100 % an. Er wird von keiner EU-Aufsichtsbehörde, jedoch vom russischen IFMRRC reguliert. Dieses verbietet wiederum weder binäre Optionen noch Boni.

Die ESMA-Pressemitteilung zum Verbot binärer Optionen

In ihrer Pressemitteilung teilt die ESMA mit, dass sie mit dem Verbot der binären Optionen Kleinanleger schützen wolle. Gleichzeitig beschränke man den Handel bei Differenzgeschäften (CFDs). Im Einzelnen wurden folgende Vorschriften für EU-Staaten neu erlassen:

  • Verbot der Vermarktung und des Verkaufs von binären Optionen an Kleinanleger
  • Einschränkung der Hebel von CFDs beim Verkauf an Kleinanleger
  • Negativsaldoschutz auf Einzelkontobasis (= Verbot der Nachschusspflicht bei CFDs)
  • Verbot von Anreizen durch Broker (= Verbot von Boni und internen Wettbewerben)
  • Verpflichtung zu firmenspezifischen, standardisierten Risikowarnungen

Die ESMA kann nach europäischem Recht ein echtes Verbot nur für drei Monate aussprechen. Im Falle der binären Optionen gilt es zwischen dem 02.07. und dem 01.10.2020. Danach prüft die ESMA die Wirksamkeit und Begründbarkeit der Maßnahmen, die sie daraufhin erneut für drei Monate verhängen kann. Allerdings können die nationalen Aufsichtsbehörden diese Maßnahmen dauerhaft in ihr nationales Recht aufnehmen, wovon überwiegend auszugehen ist.

Die Begründung der ESMA für ihre Verbote und Einschränkungen

Die ESMA-Verantwortlichen äußern erhebliche Bedenken wegen des Anlegerschutzes. Diese Bedenken seien von nationalen Behörden bestätigt worden. Die betreffenden Finanzprodukte seien sehr komplex, es fehle ihnen an Transparenz. Bei den CFDs wird der überaus große Hebeleffekt bemängelt, bei den binären Optionen die rein strukturell zu erwartende negative Rendite. Untersuchungen hätten ergeben, dass 74 – 89 % aller Kleinanlegerkonten Verluste aufweisen. Die Höhe der Verluste beziffert die ESMA auf 1.600 – 29.000 Euro, ein Zeitraum wird nicht genannt (möglicherweise durchschnittliche Jahresverluste). Man wolle daher mit den getroffenen Maßnahmen ein “gemeinsames Mindestschutzniveau” in der EU einführen. Kritisiert wird durch die ESMA die hohe Verlockung der Renditen von binären Optionen, die zudem auf nutzerfreundlichen Plattformen angeboten würden. Diese Begründung ist schon bemerkenswert: Nutzerfreundlichkeit ist der Grund für ein Verbot. Die ESMA führt in ihrer Pressemitteilung weiter aus, dass man auf europäischer Ebene reagieren müsse, da der moderne Online-Vertrieb länderübergreifend stattfindet.

Berufung auf die EU-Verordnung 600/2020

Die ESMA beruft sich auf die EU-Verordnung Nr. 600/2020. Sie stammt aus dem Mai 2020 und damit aus einer Zeit, als binäre Optionen für Privatanleger und auch die Hebel von CFDs (oder die Nachschusspflicht einiger Broker) noch längst nicht als problematisch galten. Diese Verordnung beschwört geradezu die Notwendigkeit, Transparenz auf den Finanzmärkten angesichts immer komplexerer Finanzprodukte zu schaffen. Es ist in der Tat nicht von der Hand zu weisen, dass die Finanzingenieure höchst kreativ beim Erfinden neuer Handelsinstrumente agieren, wovon aber längst nicht nur CFDs und binäre Optionen betroffen sind. Klassische Optionen sind viel komplexer und hinsichtlich ihrer Funktionsweise wirklich weder komplett zu verstehen noch gar zu berechnen, sie bleiben aber erlaubt. Binäre Optionen sind dagegen vollkommen simple Handelsinstrumente. Man darf als außenstehender Beobachter daher mit dem beschwörenden Verweis auf die nötige Transparenz vermuten, dass es der ESMA in Wahrheit um die Undurchschaubarkeit des Geschäftsmodells von Binärbrokern geht. Hierzu haben sich die ESMA-Verantwortlichen gründlich informiert. Sie befragten im Vorfeld ihres Beschlusses mehrere Tausend Betroffene – Anbieter (Broker und Börsen), Berufsverbände, Verbrauchervertreter und Einzelpersonen, wahrscheinlich also Trader. Bis zum Beschluss im Januar 2020 gingen 18.500 Antworten in der Pariser ESMA-Zentrale ein. Diese dürften ein umfassendes Bild zu den Brokeraktivitäten geliefert haben, das aber ganz sicher nicht die Gewinn-/Verlustquoten von Tradern im Fokus hatte, sondern das Geschäftsmodell der Broker. Dieses scheint der ESMA ein Dorn im Auge zu sein, weshalb sie nun zum letzten Mittel des Verbots greift.

Der Binäre Optionen Handel ist dennoch nach wie vor möglich!
Sehen sie sich in unserem Binäre Optionen Broker Vergleich an, welche Broker von dem ESMA Verbot nicht betroffen sind!
Des weiteren empfehlen wir die FX Optionen, die für Europa als Alternative für binäre Optionen konzipiert wurden.

ESMA Binäre Optionen Verbot – ESMA verbot den Vertrieb, das Angebot und den Handel für Kleinanleger!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 01.04.2020

  • Minikontrakte: ja
  • Krypto handelbar: ja
  • Konto ab: 0€

Die ESMA (European Securities and Markets Authority) verbot mit einem Schreiben vergangene Woche den Vertrieb, das Angebot und den Handel mit binären Optionen für Kleinanleger. Im Endeffekt bedeutet das, dass binäre Optionen Broker ihre Tätigkeit einstellen oder auf andere Finanzprodukte umstellen müssen. Ganz überraschend kam das binäre Optionen Verbot nicht. Im vergangenen und im laufenden Jahr haben bereits einige binäre Optionen Broker ihr Geschäft eingestellt. Bekannte „Größen“ wie Anyoption, BDSwiss, Banc de Binary, 24option usw. bieten seit geraumer Zeit keinen binäre Optionen Handel mehr an. Die meisten von ihnen haben auf das CFD Trading umgestellt. Die ESMA führt jedoch auch Anpassungen im CFD Handel ein. Das Verbot einer Nachschusspflicht und Bonusverbot auf europäischer Ebene sowie Anpassungen beim maximalen Hebel. Die Maßnahmen der ESMA sind nicht unumstritten. Und noch sind sie nicht rechtlich bindend.

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Die Details der ESMA Bestimmungen

Grundsätzlich wollen wir zunächst folgendes festhalten: Der Beschluss der ESMA ist rechtlich gesehen nur eine Empfehlung an die Finanzaufsichten der einzelnen Länder der EU. Theoretisch sind sie nicht verpflichtet, diese auch umzusetzen. So hat zum Beispiel die FCA (die britische Finanzaufsicht) bereits signalisiert, mit der ESMA nochmals Kontakt aufzunehmen, um diverse Einzelheiten zu besprechen. Was konkret die FCA hier nachverhandeln möchte, ist uns nicht bekannt. Doch wir können uns gut vorstellen, dass es Dinge im CFD Handel sind. Schließlich hat ein Großteil der Forex und CFD Broker seinen Sitz in Großbritannien. Ein starker Umsatzeinbruch würde demnach auch in gewisser Weise der Wirtschaft schaden. Und die Maßnahmen der ESMA sind keinesfalls unumstritten, insbesondere die des CFD Handels. Doch nun zu den Details.

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Binäre Optionen de facto verboten

De facto wird der binäre Optionen Handel für Kleinanleger verboten. In der Pressemitteilung der BaFin heißt es dazu auszugsweise:

  1. Binäre Optionen – Verbot der Vermarktung, des Vertriebs und des Verkaufs binärer
    Optionen an Kleinanleger“

Die einzelnen Regulierungsbehörden werden sich dem wohl auch anschließen. Zur Begründung heißt es hier, dass das Verhältnis zwischen erwarteter Rendite und möglichem Verlust in keinem vernünftigen Verhältnis stehen würde. Es gäbe einen ganz klaren Interessenskonflikt zwischen Anbietern und Kunden, da der binäre Optionen Handel so konstruiert sei, dass Anleger auf lange Sicht eine negative Rendite einfahren würden.

Zugegeben, der binäre Optionen Handel ist komplex. Und die Versprechen in einigen YouTube Videos sind tatsächlich haarsträubend. Doch gleich binäre Optionen verbieten? Das geht vielleicht ein wenig weit. Sinnvoller wäre eine umfassendere Aufklärung der Verbraucher gewesen oder möglicherweise Anpassungen am Produkt. Allerdings lohnt es sich hier nicht groß zu philosophieren, da das binäre Optionen Verbot wohl auch überall in der EU in die Praxis umgesetzt wird.

Hier sind viele geteilter Meinung. Es gibt eine ganze Reihe von Experten (auch Trader), die das Verbot begrüßen. Sie werfen binäre Optionen Betrug vor bzw. natürlich den Brokern. Demgegenüber steht das Argument der Anlegerbevormundung. Schließlich sind sich viele Händler der Risiken im binäre Optionen Handel durchaus bewusst und handeln diese Finanzprodukte dennoch.

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CFD Trading deutlich begrenzt

Jetzt kommen wir zu einem Punkt, der für deutlich mehr Gesprächsstoff sorgen wird. Zunächst eine kurze Übersicht, was hier für Kleinanleger geplant ist:

  • Maximaler Hebel wird auf 2:1 bis 30:1 begrenzt, abhängig von der Volatilität des Basiswertes
  • Negativsaldoschutz auf europäischer Ebene (von der BaFin bereits letztes Jahr eingeführt)
  • Vorschriften, ab welchem Punkt der Broker Positionen glattstellen muss
  • Keine Boni, Prämien oder anderen Anreize für den CFD Handel
  • Noch mehr und umfassendere Risikowarnungen

Im Vorfeld hatten Verbände, Broker, Anleger und Behörden die Möglichkeit gehabt, sich zu möglichen Maßnahmen zu äußern. Herausgekommen ist dann das hier. Schauen wir uns zunächst das Positive an. Das Verbot einer Nachschusspflicht wurde bereits im vergangenen Jahr von der BaFin in Deutschland umgesetzt. Das heißt, dass Anleger nie mehr Geld verlieren können, als was sie investiert haben. Grundsätzlich ist das aus Anlegersicht positiv zu beurteilen. Jetzt wird das Ganze auf europäischer Ebene wohl auch eingeführt. Im Großen und Ganzen war es dann auch schon mit den Vorteilen. Diskussionen gibt es auch bei der Abschaffung des CFD und Forex Bonus auf Einzahlungen.,

Für den Aktienhandel stehen Tradern 5 Free Trades im Monat bereit – Noch ist das von Seiten der ESMA erlaubt.

CFD Hebel maximal nur noch 30:1

Der vielleicht am schwersten zu verdauende Brocken für CFD Trader: Die maximale Begrenzung des Hebels auf 30:1. Die Beschlüsse der ESMA sehen folgende Begrenzungen des maximalen Hebels vor:

  • 30:1 für Hauptwährungspaare
  • 20:1 für andere Währungspaare, Gold und wichtige Indizes
  • 10:1 für Rohstoffe (außer Gold) und andere Aktienindizes
  • 5:1 für Einzelwertpapiere und andere Basiswerte
  • 2:1 für Kryptowährungen

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Außerdem ist jetzt festgelegt, ab wann der Broker Positionen des Kunden automatisch glattstellen muss. Sobald eine Position einen Verlust von 50 Prozent bezogen auf den gesamten Depotwert erreicht, muss diese geschlossen werden. Wohlgemerkt, nicht die einzelne Position muss sich mit 50 Prozent im Minus befinden, sondern der Verlust muss so groß sein, dass 50 Prozent des Kontos davon betroffen sind. Die vorherige Regelung war bezogen auf jede einzelne Position, aber das wäre absolut unsinnig gewesen.

Auswirkungen für CFD Trader

Was bedeuten diese Beschlüsse in der Praxis? Für einen Mini-Lot EUR/USD werden nun über 330 Euro Margin fällig, statt bisher 100 Euro (bei Hebel 100:1). Für einen DAX-CFD müssen nun 625 Euro Margin hinterlegt werden, beim Dow Jones gar 1.200 USD! Die Beschränkung bei CFDs auf Aktien ist marktüblich. Für einen Bitcoin-CFD müssen jetzt (beim Stand von rund 7.000 Dollar) 3.500 Dollar Margin hinterlegt werden. Das wird das Krypto Trading wohl einschränken. Auf der anderen Seite befinden sich hier bereits kreative Lösungen der Broker in der Schublade. So spekulieren Händler bei eToro Bitcoin nicht in Form von CFDs sondern kaufen den Basiswert direkt, und das bereits ab 25 Euro je Position.

XTB wurde im CFD Vergleich Testsieger

Reaktionen der CFD Broker

Die Regelungen gelten nur für „Kleinanleger“. Doch CFD Broker haben ja nun nicht nur unerfahrene Kleinanleger als Kunden. Wer möchte kann sich als „professional client“ einstufen lassen (professioneller Kunde). Dann gelten die Hebelbeschränkungen nicht, möglicherweise aber auch das Verbot der Nachschusspflicht nicht. Wie bereits erwähnt, möchte auch die FCA hier nochmal nachverhandeln. Vermutlich möchte sie die Hebelbeschränkungen etwas auflockern. Hinzu kommt, dass ab 2020/2020 Großbritannien ja gar nicht mehr zur EU gehören wird. Dann gelten dort eigene Bestimmungen und Kunden handeln ganz einfach über britische Broker weiter. Bis dahin können Händler auch so einfach Broker aus dem EU-Ausland wählen. Es bleibt abzuwarten.

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Konto beim CFD Testsieger eröffnen

Die vorgestellten Neuregelungen sollten Anleger jedoch nicht davon abhalten, nun gar nicht mehr mit CFDs zu handeln. Die Vorteile dieser Finanzprodukte bleiben weiterhin bestehen. Solche Beschlüsse sollten vielmehr als Anreiz für die Broker gesehen werden, ihr Angebot und ihre Konditionen zu verbessern. Und wie gesagt, möglicherweise gibt es nochmal Nachregelungen. Unser Testsieger im CFD Broker Vergleich XTB überzeugt uns im Vergleich in jeder Hinsicht.

Das hat uns konkret an XTB überzeugt

  • Top Spreads, ab 0,1 Pip im STP Konto
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  • Regulierung u.a. durch BaFin
  • Keine Mindesteinzahlung
  • Auch Krypto Handel möglich

Vor Kurzem führte XTB den Handel mit Aktien ein. Damit meinen wir nicht CFDs auf Aktien, sondern der direkte Kauf von Aktien, genau wie in einem klassischen Wertpapierdepot. Auch ETFs können beim polnischen Broker gehandelt werden.

XTB klärt umfassend auf.

Fazit: Abwarten und Tee trinken

Wie sagt das Sprichwort: Es wird längst nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird. Das wird sich vermutlich hier auch bewahrheiten. Anleger sollten die weitere Entwicklung zunächst abwarten, bevor sie Panik schieben. Vermutlich werden binäre Optionen komplett verboten. Doch die Einschränkungen im CFD Trading sind sicherlich zu hart. Schließlich profitiert davon ja kaum jemand, auch nicht die Verbraucher, denn die müssen nun noch mehr Geld einzahlen. Das kann nicht im Sinne der „Verbraucherschützer“ sein. Wir gehen davon aus, dass es in den nächsten Monaten noch Anpassungen geben wird. Und wenn nicht, die Broker sind kreativ, was Lösungsvorschläge angeht.

Der grosse Binäre Optionen Broker Vergleich und Test

In unseren Binäre Optionen Broker Vergleich werden nur Broker aufgenommen, die bestimmte Kriterien erfüllen. Jeder Broker wurde von uns ausführlich getestet und geprüft. Die hier aufgeführten TOP Broker sind zu 100% seriös, sind alle lizenziert, Auszahlungen verlaufen reibungslos, der Support ist schnell und zuverlässig. Zudem handelt es sich ausschliesslich um Broker, die deutschsprachige Websites haben.

Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Kriterien eines binäre Optionen Brokers in einer Tabelle übersichtlich dargestellt.
Fahren Sie mit der Maus über das Logo eines Brokers, erfahren Sie kurz zusammengefasst die Besonderheiten des jeweiligen Anbieters.

Spectre – die Revolution im binäre Optionen Handel

Spectre revolutioniert das Trading. Hier werden binäre Optionen und CFDs in der Ethereum-Blockchain gehandelt. Es gibt keinen Broker. Dies führt zu absoluter Transparenz, die Plattform ist immer liquide, das Konto ist die eigene Wallet. Keine ESMA Einschränkungen oder Verbote. Zudem gibt es keine Mindesteinzahlung, sekundenschnelle Auszahlungen, ein dauerhaftes Demokonto, über 50 verfügbare Assets und vieles mehr.

Broker Kontoeröffnung Regulierung/
Lizenz
Deutscher
Support
Demokonto Konto
ab
Min.
Handelssumme
Max.
Bonus
Max.
Rendite
Verlustabsicherung Laufzeiten
Zum Broker
Spectre.ai Testbericht
Costa Media
Interactive SRL
Nein Ja 0€ 1€ 83% Nein 10 Sek bis
Ende des Tages

Binäre Optionen Broker für Deutschland, Österreich und die ganze EU

Seit 2. Juli 2020 ist es europäischen Brokern verboten, binäre Optionen anzubieten. (Siehe unser Artikel: Binäre Optionen Verbot der ESMA in Europa). Der Broker Finmax ist uns schon länger bekannt. Er wird in Russland reguliert und lizenziert, fällt daher nicht unter die ESMA-Regulierung, die entsprechende Regulierungsbehörde CROFR bietet auch entsprechenden Anlegerschutz, daher kann Finmax guten Gewissens empfohlen werden:

Broker Kontoeröffnung Regulierung/
Lizenz
Deutscher
Support
Demokonto Konto
ab
Min.
Handelssumme
Max.
Bonus
Max.
Rendite
Verlustabsicherung Laufzeiten
Zum Broker
Finmax Testbericht
CROFR Ja Ja 250€ 5€ 100% 90% Nein 30 Sek bis
24 Std.
Zum Broker
Pocket Option Testbericht
FMRRC Nein Ja 50€ 1€ 50% 92% Nein 30 Sek bis
4 Std.

Binäre Optionen Broker für die Schweiz und sonstige non-EU Länder

Deutschsprachige Händler aus der Schweiz sind natürlich von dem EU-Verbot nicht betroffen, sie können als non-EU Händler wie gewohnt weiterhin binäre Optionen handeln. Unser Favorit ist hier eindeutig IQ Option:

Broker Kontoeröffnung Regulierung/
Lizenz
Deutscher
Support
Demokonto Konto
ab
Min.
Handelssumme
Max.
Bonus
Max.
Rendite
Verlustabsicherung Laufzeiten
Zum Broker ¹
IQ Option Testbericht
CySec Ja Ja 10€ 1€ 91%* Nein 60 Sek bis
1 Monat
Zum Broker
Binary.com Testbericht
FSA Nein Ja 5€ 5€ 100% Nein 3 Min bis
Ende Jahr

FX Optionen – Die binäre Optionen Alternative für Europa

IQ Option hat mit den FX Optionen ein neues Instrument für europäische Händler entwickelt, welches die perfekte Alternative zu binären Optionen darstellt. Den binären Optionen sehr ähnlich wurde das Produkt so angepasst, dass es den ESMA-Richtlinien voll und ganz entspricht.

Broker Kontoeröffnung Regulierung/
Lizenz
Deutscher
Support
Demokonto Konto
ab
Min.
Handelssumme
Max.
Bonus
Max.
Rendite
Verlustabsicherung Laufzeiten
Zum Broker
FX Optionen Testbericht
CySec Ja Ja 10€ 25€ Unbegrenzt Ja Bis 60 Min

Des weiteren möchten wir hier ehemalige Binäre Optionen Broker empfehlen, die heute sehr erfolgreich Forex/CFDs anbieten

Broker Kontoeröffnung Regulierung/
Lizenz
Deutscher
Support
Demokonto Konto
ab
Min.
Handelssumme
Max.
Bonus
Max.
Rendite
Verlustabsicherung Laufzeiten
Zum Broker ¹
BDSwiss Testbericht
CySec Ja Nein 100€ 10€ 89% 10% max. 60 Sek bis
24 Std.
Zum Broker
24option Testbericht
CySec Ja Ja
(nach Einzahlung)
250€ 24€ 88% Nein 60 Sek bis
1 Monat

An dieser Stelle möchten wir auch unseren Forex-Brokervergleich, CFD-Brokervergleich und Kryptowährungen-Brokervergleich mit weiteren getesten Brokern empfehlen!

Inaktive Broker, die nicht mehr tätig sind

Broker Kontoeröffnung Regulierung/
Lizenz
Deutscher
Support
Demokonto Konto ab Min. Handelssumme Max. Bonus Max. Rendite Verlust-absicherung Laufzeiten
Zum Broker
TR Binary Options (TradeRush) Testbericht
Ja Nein 500€ 5€ 75% 81% 10% max. 60 Sek bis
1 Monat
Zum Broker
anyoption Testbericht
CySec Ja Ja
(nach Einzahlung)
200€ 25€ 71% 15% 30 Min bis
1 Monat

* Der Betrag wird dem Konto im Falle eines erfolgreichen Handels gutgeschrieben

¹ Ihr Kapital unterliegt einem Risiko

Erläuterung zu den Filter- und Sortierfunktionen der Broker-Vergleichs-Tabelle:

Die obere Tabelle lässt sich mit einem Klick auf den jeweiligen Kopf einer Spalte sortieren. Klicken Sie, während Sie gleichzeitig die SHIFT-Taste gedrückt halten, können Sie sogar mehrere Spalten sortieren, um den für Sie am besten geeigneten Broker zu finden. Zusätzlich können Sie über das Filterfeld nach bestimmten Kriterien suchen und so andere Broker ausschliessen. Die Tabellensortierung lässt sich mit der Filterfunktion in Kombination anwenden.

Den geeigneten Broker für binäre Option finden

Die von uns gewählte Platzierung der jeweiligen Brokern ergibt sich ganz objektiv aus vielerlei Kriterien, die wir für unsere Testberichte überprüft haben. Jedoch mag für einen Einsteiger ein Broker mit einer geringen Einzahlung, einer geringen Mindesthandelssumme und eventuell sogar einem Demokonto geeigneter sein als für einen erfahrenen Trader. Der Profi wird eher auf einen hohen Bonus, kurze Options-Laufzeiten oder die Anzahl der handelbaren Assets achten.

So soll es Ihnen möglich sein, mit der Sortierfunktion der Tabelle einen schnellen Überblick über einen für Sie persönlich am besten geeigneten Broker zu finden.
Über die Links „Testbericht“ im Brokervergleich kommen Sie zu unseren detaillierten Testberichten über den jeweiligen binären Broker. Sie können sich auch direkt über den angegeben Anmeldelink bei dem gewünschten Broker registrieren.

Kriterien für den Binäre Optionen Broker Vergleich

Welche Kriterien sollten Anleger und Trader für ihren Binäre Optionen Broker Vergleich heranziehen? Wir haben hier für Sie noch die wichtigsten Punkte zusammengetragen.

Konditionen und Angebote

Die Konditionen bei Binäre Optionen Brokern betreffen die Kapitalisierung des Kontos, den Mindesteinsatz pro Option, die möglichen Zahlverfahren und auch die Möglichkeiten, ein bestimmtes Konto einzurichten. Letzteres wäre auch unter “Angebote” zu subsumieren. Binäre Optionen Broker unterscheiden sich in dieser Hinsicht relativ stark voneinander. Bezüglich der Konten gibt es Broker, die nur ein einziges Konto anbieten, was für manch ein Trader durchaus bequem sein kann. Andere Broker bieten höchst verschiedene Konten mit unterschiedlicher Kapitalisierung, sich steigernden Renditen, Boni oder Cashback-Programmen und einem sich steigernden Service an. Da kann ein VIP-Konto durchaus beinhalten, dass es einen Bonus bis 100 % auf Einzahlungen bis 5.000 Euro gibt und dass ein ganz persönlicher Account-Manager gesonderte Einzeltrainings und -beratungen mit dem Kontoinhaber durchführt. Einige Broker schenken ihren VIP-Kunden ein Smartphone, auf dem praktischerweise die Zugangs-App zum Broker vorinstalliert ist. Solche Konten müssen aber hoch kapitalisiert werden, vielfach sind Einzahlungen von mindestens 2.000 Euro, oft auch 10.000 Euro und mehr nötig. Zu den Angeboten gehören aber auch die Optionsmöglichkeiten und Zusatzfeatures. Hier müssen Trader auch bei kleinem Kapital immer hinschauen. Es gibt die folgenden Optionsarten und Features, die längst nicht jeder Broker im Programm hat:

  • Call und Put: Trader spekulieren auf einen steigenden oder fallenden Kurs.
  • 60 Seconds: Das sind Call- und Put-Optionen, die schon nach einer Minute enden. Es gibt sie auch schon in kürzeren (ab 15 Sekunden) und etwas längeren (z.B. 120 Sekunden) Varianten, manchmal auch über einen Fünf-Minuten-Zeitraum.
  • Touch und No Touch: Bei diesen schwierigen Optionen soll der Kurs eine bestimmte Preisgrenze berühren oder nicht berühren. Wenn der Trader richtig liegt, sollte er dafür mit einem High Yield Profit von mehreren Hundert Prozent belohnt werden.
  • Range: Der Kurs muss in einer Range enden, die er auch zwischenzeitlich verlassen darf. Es gibt auch Out-of-Range Optionen, aber nur sehr selten.
  • Pairs: Die interessante Option betrachtet ein Asset-Paar, zum Beispiel zwei Technologie-, Rohstoff- oder Automobilwerte. Der Trader spekuliert darauf, welcher Wert sich besser entwickelt. Die fundamentale Betrachtung lohnt sich eher über längere Zeiträume. Ein Broker hat sich ganz auf das Pairs-Trading spezialisiert: StockPair
  • Ladder: Noch nicht lange gibt es bei einigen Brokern die Möglichkeit, wie bei einer “Leiter” prozyklisch dieselbe Option zuzubuchen. Das Feature gilt unter erfahrenen Tradern als sehr wertvoll.
  • Early Closure: Auch das ist ein wertvolles Feature, denn der Trader kann vor Ablauf der Option entscheiden, ob er sie im Gewinn liegend schließt, auch wenn er dabei auf einen Teil des Gewinns verzichtet. Das Prinzip “Spatz in der Hand”, der immer der Taube auf dem Dach vorzuziehen ist, gilt im Trading als Usus.
  • Rollover: Hiermit können Trader die Laufzeit einer Option verlängern, wenn sie glauben, dass diese vielleicht später gewinnen wird.
  • Double Up: Damit lässt sich der Einsatz auf eine im Gewinn liegende Option verdoppeln. Bei bestimmten, “sicheren” Szenarien ist das ein Top-Feature.
  • Option Builder: Mit diesem Tool können sich Trader eine Option selbst konstruieren.

Zu diesen Optionsmöglichkeiten und Features kommen noch die möglichen Laufzeiten. Trader sollten nun vor der Brokerwahl überlegen, welches der Features sie gern einsetzen würden. Call und Put bietet jeder Broker an, doch dort enden auch schon die Gemeinsamkeiten. Grundsätzlich können viele Optionsmöglichkeiten und Features niemals schaden. Der Trader muss sie ja anfangs nicht alle nutzen.

Kosten und Gebühren

Das Traden bieten alle Binäre Optionen Broker kostenlos an, doch Gebühren entstehen oft bei Ein- und Auszahlungen (vor allem bei Auszahlungen per Überweisung auf ein Bankkonto). Diese Gebühren sind teilweise unverschämt hoch. Als Standard gilt im Sommer 2020 bei rund 60 bis 70 Prozent aller Broker, dass es kostenlose Rücküberweisungen auf eine Kreditkarte gibt, aber nur in der Höhe, in welcher von der Kreditkarte eingezahlt wurde (was es praktisch unmöglich machen würde, Gewinne auf diese Karte zu transferieren), zweitens bieten viele Broker diverse eWallets inklusive PayPal und giropay für den kostenlosen Zahlungsverkehr an. Bekannte Möglichkeiten sind beispielsweise noch Skrill und Neteller. Diese müssen die Trader im Grunde nutzen, denn die Überweisung auf ein deutsches Girokonto kostet so gut wie bei jedem Broker Geld, manchmal 30 Euro pro Überweisung. Oft bieten die Broker eine Überweisung monatlich kostenlos an, danach entstehen die happigen Gebühren. Diese Unsitte wird sich legen. Auch klassische Online-Broker wie der Discounter flatex verlangten noch bis 2009 oder 2020 pro Rücküberweisung 17 Euro, heute geschieht das kostenlos. Bis sich die Raubritter unter den Binäre Optionen Brokern aber an zivilisierte Spielregeln gewöhnt haben, dürfte noch etwas Zeit vergehen. Bis dahin heißt es: eWallets nutzen!

Lizenz und Seriosität

Binäre Optionen Broker benötigen bislang keine Lizenz, sie beantragen sie aber in den meisten Fällen, um ihre Seriosität zu unterstreichen. Was bedeutet nun diese Lizenz? Sie bedeutet, dass sich der Broker der Kontrolle seiner einheimischen Finanzaufsichtsbehörde unterwirft. In Deutschland wäre das die BaFin, in Zypern ist es die CySec, in Großbritannien die FCA (bis 2020: FSA). Viele Broker beantragen die Lizenz für jeden Staat, in welchem sie eine Dependance errichten, was grundsätzlich zu begrüßen, aber eigentlich überflüssig ist – zumindest für EU-Broker. In Europa gilt die MiFID-Richtlinie (seit 2020: MiFID 2), welche die Spielregeln auf den Finanzmärkten festlegt. Diese Richtlinie verpflichtet den Broker keinesfalls dazu, besonders verbraucherfreundlich zu handeln, sie verpflichtet ihn nicht zur insolvenzsicheren, getrennten Anlage der Kundengelder, sie legt nicht einmal exakte Kriterien etwa für die Kursfeststellung fest. Sie bestimmt ausschließlich, dass Broker nur Anlageempfehlungen aussprechen dürfen, die dem Risikoprofil eines Traders entsprechen, dass sie transparent arbeiten und das auch dokumentieren müssen sowie dass sie für beste Ausführungen zum Wohle ihrer Kunden zu sorgen haben. Kurz und gut: Die Richtlinie ist schwammig und wäre als Rechtsgrundlage in einem ernsthaften Streit mit einem Broker etwa um Kursmanipulationen nur schwer anzuwenden. Daher müssen Trader die Seriosität eines Brokers anhand anderer Kriterien feststellen:

  • freiwillige getrennte Verwahrung der Kundengelder
  • möglichst geringe Überweisungsgebühren
  • niedrige Mindesteinlagen und Einsätze pro Trade (beim klassischen Broker gibt es das gar nicht!)
  • keine überzogene Werbung mit Boni
  • transparente Geschäftsbedingungen
  • realistische Kursfeststellung (zu überprüfen mithilfe anderer Plattformen)

Grundsätzlich müssen Trader misstrauisch werden, wenn der Verdacht besteht, dass ein Broker von seinen Kunden schnell viel Geld kassieren und auf seinen Konten parken will, es aber nur zögerlich und teuer wieder herausrückt. Seriöse Broker haben das nicht nötig.

Rendite beim Binäre Optionen Broker

Die Frage der Renditen wird stets stark beachtet, Trader sollten sie aber nüchtern betrachten. Die Broker bieten auf die klassischen Call- und Put-Optionen einheitlich eine Rendite zwischen rund 75 bis 90 Prozent an, in einigen Fällen gewähren sie zusätzlich eine Verlustrückerstattung zwischen 10 bis 15 Prozent. Damit ergäbe sich eine durchschnittliche Rendite von etwa 80 bis 95 Prozent – auf die Gesamtzahl aller Broker und Trades bezogen und nur dann, denn das Gewinn-Verlust-Verhältnis in etwa 1:1 betragen würde. Aber so ist es in der Praxis nicht. Es können längere Gewinn- und Verlustserien entstehen, sodass ein paar Prozente mehr Gewinn eine wesentlich geringere Rolle spielen als die Treffsicherheit der Trades. Diese wiederum hängt vom Geschick des Traders ab. Es bleibt noch die Betrachtung der High Yields, also der Superprofite auf die riskanten Touch-Optionen. Hier locken manche Broker mit 500 oder 700 Prozent auf eine einzige Option, was den Trader kopflos machen kann. In Wahrheit gelingen diese Optionen nur äußerst selten. Trader dürfen nicht vergessen: Der Broker legt die Grenze für den Touch fest. Wenn diese sehr weit vom Ausgangskurs entfernt liegt, hat die Option nur eine sehr geringe Gewinnchance. Beobachten Sie die Spanne zwischen Ausgangskurs und Touch-Grenze, ob sich eine Investition lohnt.

Assets

Wie viele Anlagewerte (Assets) hat der Broker im Programm? Es gibt beeindruckende Möglichkeiten von 200 oder 300 Werten bei manchen Brokern, denen bei anderen Brokern nur 30 bis 40 Werte gegenüberstehen. Wie wichtig diese Zahl für einen Trader ist, hängt von seinem Tradingverhalten ab. Die Unterschiede sind und waren schon immer enorm. Es gibt auch im klassischen Trading Scalper, die pro Tag in einem einzigen Wert 200 Trades durchführen. Dann gibt es Trader, die rund 20 Werte beobachten und in acht bis zwölf Werten aktiv handeln. Andere Trader lassen Langzeittrades in zwei bis drei Werten laufen. Auch Methoden mit einem Trade pro Tag oder pro zwei Tagen können sehr profitabel sein. Nun kommt die spezielle Betrachtung der Binären Optionen hinzu. Hier fehlt das Stopplossmanagement, der Trader braucht daher viele Werte, wenn er pro Trade nur einen geringen Bruchteil seines Kapitals riskieren und gleichzeitig voll investiert sein will. Da eine Empfehlung darauf hinausläuft, pro Trade nur zwei Prozent zu riskieren, würde der Trader 50 Werte benötigen, um zu 100 Prozent investiert zu sein. Doch 50 Werte wollen erst einmal überblickt werden. Auch bewegen sich manche Werte über lange Zeiträume nur sehr wenig. Die Zwei-Prozent-Regel beziehungsweise die Intention, zu 100 Prozent investiert zu sein, sollten Binäre Optionen Trader daher kritisch hinterfragen. Dennoch lässt sich konstatieren: Viele Assets können keinesfalls schaden. Wenn der Trader die Wahl zwischen zwei Brokern mit ansonsten ähnlichem Leistungsspektrum hat, sollte er immer den Broker mit den meisten Assets wählen. Auch die Art der Assets spielt eine sehr große Rolle. Die meiste Bewegung gibt es in den Währungspaaren, gefolgt von den Indizes, dem Gold und dem Öl. Aktien sind sehr oft etwas für Langzeittrades.

Deutschsprachige Website und deutschsprachiger Support

Die Webseiten der meisten Broker übersetzt heute der Browser automatisch ins Deutsche, aber nicht unbedingt jeden Teil der Webseite. Gerade die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und auch FAQs, die wichtig sein können, packen manche Webdesigner in ein Frame, das der Browserübersetzung nicht zugänglich ist. Hinzu kommt die unzulängliche automatische Übersetzung, die bei Fachtexten eines Brokers nicht genügen kann. Daher sind Broker mit einer extra auf Deutsch designten Seite vorzuziehen. Hinzu kommt der deutschsprachige Support. Viele junge Trader glauben, diesen nicht unbedingt zu benötigen. Sie sind technikaffin, Binäre Optionen sind außerdem auf ein leichtes Verständnis hin konstruiert. Jedoch wird es am Anfang so gut wie immer Fragen geben, über die es sich in der Muttersprache am besten austauschen lässt. Nicht vergessen: Hier kommen Fachbegriffe zur Anwendung, ein kleines sprachliches Missverständnis könnte große Irrtümer nach sich ziehen. Wenn nun der Support auf Deutsch erfolgt, fragt es sich noch, wie schnell er erreichbar ist. Das lässt sich praktisch bei jedem Broker auch ohne Anmeldung testen. Wenn ein Chat und eine deutsche Telefonnummer angeboten werden (Letztere sollte ein Festnetzanschluss sein), können interessierte Anleger einfach mal eine Frage an den Support stellen. Wie schnell erreichen sie ihn? Wie schnell wird per Chat oder Mail geantwortet? Im schnellen Tradinggeschäft zählen am Ende Minuten und Sekunden.

Technische Plattform

Die Binäre Optionen Broker verwenden vielfach Standardplattformen, einige von ihnen haben eine eigene Technik entwickelt. Die Standardplattformen sind

Spotoption ist sehr einfach und übersichtlich gehalten, für Einsteiger ist es die ideale Plattform. Allerdings sind die Optionsmöglichkeiten eingeschränkt. TechFinancials bietet sehr viele Optionsarten an, ist aber auch, wie es der Name vermuten lässt, sehr technisch aufgebaut. Es könnte Anleger geben, denen das gar nicht gefällt. Tradologic liegt in der Mitte, ist ebenfalls sehr benutzerfreundlich gestaltet und stellt einen Newsfeed in den Vordergrund, richtet sich also an fundamental orientierte Trader. Alle diese Möglichkeiten stehen heutzutage bei den meisten Tradern auch mobil per App zur Verfügung, aber noch nicht durchweg (Stand: Sommer 2020). Trader sollten auf die mobile Möglichkeit achten, denn Binäre Optionen wurden ja geradezu für das mobile Trading mit dem Smartphone erschaffen. Im Übrigen müssen die Trader nicht unbedingt das Backend einer technischen Plattform verstehen, um sich für sie zu entscheiden. Sie müssen sich anschauen, wie schnell sie damit klarkommen und welche Handelsmöglichkeiten sie bietet. Auch die schnelle und genaue Übertragung des Kursdatenfeeds ist sehr entscheidend.

Ausbildungsangebot eines Brokers plus Demokonto

Beim Angebot zur Traderausbildung gibt es gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Brokern. Nun ist es so, dass manche Trader – vor allem Neulinge – darauf gesteigerten Wert legen (müssen), andere Trader benötigen die Kurse wirklich nicht mehr. Wer aber lernen möchte, sollte sich das Educationprogramm eines Brokers genau anschauen. Da gibt es auf der einen Seite Broker, die lediglich einige Allgemeinplätze zur Binären Optionen von sich geben, die wir heute alle in diesem Beitrag untergebracht haben (und mehr als das), während andere Broker umfangreiche Einzeleinführungen, Erklärungen zur Plattform, zum charttechnischen Trading und zu fundamentalen Betrachtungen anbieten, Börsennews präsentieren und kostenlose eBooks, Webinare und manchmal sogar Seminare parat haben. Wer noch etwas lernen will, benötigt diese Möglichkeiten und dazu ein kostenloses Demokonto, das es ebenfalls nicht bei jedem Broker und schon gar nicht für längere Zeiträume gibt. Alternativ zu einem Demokonto gibt es auch einige Broker, bei denen man mit sehr geringen Handelssummen das Traden beginnen kann, so dass man mögliche Verluste leicht verschmerzen kann.

Binäre Optionen Handeln

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Verbot Binärer Optionen 2020 – Die Besten Alternativen

Was halten Sie vom binäre Optionen Verbot der ESMA? Wie wohl den wenigsten entgangen sein mag, hat die ESMA, die Europäische Finanzaufsichts-Behörde, ein Verbot binärer Optionen beschlossen! In diesem Beitrag widme ich mich dem Sinn dieses Verbotes, und den Wegen die erfahrene Trader nutzen können, um das binäre Optionen Verbot zu umgehen!

Vorab – Der Handel mit Binären Optionen birgt ein hohes Risiko, und erfordert ein gewisses Vertrauen dem Broker gegenüber! Dennoch sollte es die freie Entscheidung des Bürges/Traders sein, ob er sich auf des Risiko einlassen will oder eben nicht (Meine Meinung)! Hierzu ist natürlich eine entsprechende Informationsgrundlage notwendig!

Das Verbot Binärer Optionen der ESMA

Mit der Pressemitteilung vom 27.03.2020 (Hier zu lesen) hat die ESMA nun entgültig den Handel von binären Optionen für unprofessionelle Trader (Retail Trader) in der EU verboten, bzw. eigentlich eher den Brokern verboten, EU Tradern diese Handelsmöglichkeit anzubieten! Dies gilt allerdings nur für in der EU regulierte Broker, nicht für Broker ohne Regulation oder mit Regulation von anderen Behörden (Wie Beispielsweise Finmax – diese sind in Russland reguliert – mehr dazu finden Sie hier !

Bei der gleichen Gelegenheit wurde auch gleich ein Max. Hebel für CFD Handel von 30 x 1 festgelegt, was den CFD Handel auch schon fast wieder sinnlos erscheinen lässt!

Der Hauptgrund für dieses Verbot liegt allerdings vorwiegend in den Werbetechniken der Broker, die das Blaue vom Himmel versprechen, um neue Trader zu einer Investition/Einzahlung zu bewegen.

Endgültiger Zeitpunkt steht bisher noch nicht fest!

Das Binäre Optionen Verbot – Sinnvoll oder Nicht?

Ohne Frage waren/ sind einige der Werbeaktionen und Versprechen der Broker mehr als fragwürdig, so ist es keinesfalls ein Leichtes, mit binären Optionen dauerhaft erfolgreich zu sein, auch wenn dies keineswegs unmöglich ist! Tatsache ist aber auch, das das für so ziemlich alles gilt, bei dem ein Erfolg so definiert ist, wie beim Handeln von binären Optionen!

Wenn man sich im Internet umhört, findet man viele empörte Stimmen von erfolgreichen Händlern binärer Optionen, die sich über das binäre Optionen Verbot der ESMA aufregen, und das zu recht (Meinung von mir) – schließlich beschneidet es im gewissen Sinne die eigene Entscheidungsfähigkeit, ausserdem führt es zu einem “abwandern” der Trader zu unregulierten Brokern, was den richtigen Betrügern Tür und Tor öffnet!

Kurzum : Härtere Regulierungen für die Broker – Ja bitte . Ein binäre Optionen Verbot (solange nicht weltweit wenigstens) halte ich für eher kontraproduktiv! (Sie sind anderer Meinung – Hinterlassen Sie mir doch einen Kommentar!)

CFD oder Forex – Eine Alternative zum binären Optionen Handel?

Der erste Gedanke, für erfahrene BO Händler, wäre nun auf Forex oder CFD umzusteigen. das ist erstmal nicht der schlechteste Gedanke, es gilt lediglich ein paar Dinge zu beachten!

1. Der Handel mit gehebelten Produkten hat keinen festen max. Verlust, wenn kein Stop Loss festgelegt ist! Handeln Sie niemals Ohne Stop Loss!
2. Sie müsen ihre BO strategie anpassen – Statt einem definierten Zeitrahmen benötigen Sie nun 2 Kursziele : einmal den Stop Loss der den max. Verlust begrenzt und den Take Profit der den Trade gegebenenfalls im Gewinn für Sie beendet! (Letzteres kann auch manuel gemacht werden!)
3. Der Hebel mulipliziert Ihr zum Handeln verfügbares Kapital, damit aber auch Ihren potentiellen Verlust und Gewinn! Beginnen Sie mit einem kleinen Hebel, um große Anfangsverluste möglichst zu vermeiden!
4. Achten Sie auf den Spread (Differenz zwischen kauf und Verkaufspreis zum Vorteil des Brokes) und eventuelle Gebühren bei der Wahl des Brokers!
5. Beginnen Sie im Demomodus, und testen bzw. optimieren Sie Ihre Strategie erst für Forex – auch wenn sich viel an notwendigen Grundkentnissen überschneidet, ist der Handel mit CFD/Forex etwas vollkommen anderes als der Handel mit binären Optionen (Keine Sorge – binäre Optionen sind eher schwerer erfolgreich zu handeln).

Mehr zu diesem Thema finden sie in meinem Kurs unten, sowie in in kürze auf dieser Seite!

(Achtung: Der Gehebelte Handel birgt ein hohes Risiko!)

Unregulerte Broker / Regulierte Broker ausserhalb der EU

Ein anderer Weg, für jene die nicht auf Forex / CFD umsteigen möchten, das binäre Optionen Verbot zu umgehen sind Broker ausserhalb der EU oder eben ohne Regulierung. Hier gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, wobei ich die besten 3 hier kurz vorstellen möchte (Weitere folgen in Kürze) :

Finmax – Finmax ist von der russischen IFMRRC reguliert und bietet neben verschiedenen Formen binärer Opitonen auch CFD und Forex als Alternative. Hier gibte s auch noch verschiedene Boni für Anmeldung, Einzahlung etc.! Mehr zu Finmax erfahren sie in meinerm Erfahrungsbericht oder direkt auf der offiziellen Seite!

Marketsworld – Marketsworld ist schon seit einiger Zeit am Markt. Die Regulierung sitzt hier auf der Ile of Man und Marketsworkld fällt eher unter den Wetten aspekt, da hier die Gewinne im Falle eines Gewinnes von der Marktlage abhängig sind, es gibt also eine Quote zwischen Put und Call Optionen! Marketsworld bietet die Möglichkeit ab 1 Euro pro Trade zu handeln, was es gerade für Einstieger interessant macht! Hier erfahren Sie mehr zu Marketsworld!

Pocket Option – Auch dieser Broker ist vom binären Optionen verbot nicht betroffen! Mehr Informationen finden Sie in meinem Beitrag hier!

Achtung: Handeln Sie niemals ohne das notwendige Vorwissen … Hier erhalten Sie alles was Sie brauchen!

Andere Alternativen Wie Kryptowährungen und Automatische Tradingsysteme

Eine gänzlich andere Möglichkeit sind automatische Handelssysteme für Kryptowährungen, die die Arbitrage Gelegenehiten nutzen, oder soziale Signale mit in ihr Trading einbeziehen!

Kryptowährungen sind im Grunde dem Forex / CFD erstmal recht ähnlich, abgesehn von teilweise sehr viel stärkeren Marktbewegungen, was zu einem weit höheren Risiko führt! Durch die Funktionsweise der Krypto-Börsen allerdings (Hier handelt man direkt mit Personen, nicht mit dem Broker – daher Börse!) ergeben sich teilweise starke Preisunterschiede zwischen Börsen, die durch entsprechende Software, aber auch manuell genutzt werden können!

So sind Preisunterschiede von 4 % sehr häufig, bis zu 8% und mehr nicht selten! Natürlich muss man die Transaktionsgebühren mit einkalkulieren usw. aber Möglichkeiten existieren hier auf jeden Fall!

Es gibt ausserdem einige gute Dienste, die das Arbitrage Trading mit Kryptowährungen enorm erleichtern, sehen Sie dieses Video um mehr über den (bisher) besten zu erfahren :

Ein weiterer Aspekt ist die Tatsache, das Neuigkeiten bei Kryptowährungen vermehrt auf sozialen Netzwerken present sind, und so einen direkten Indikator für Handelsentscheidungen bieten, natürlich nur in Kombination mit der richtigen Handelsstrategie! Dies in Kombination mit dem Order Book, und der Möglichkeit des Arbitrage Tradings machen das automatisierte Handeln von Kryptowährungen durchaus interessant, hier zu finden sie in diesem Video mehr Informationen – Leider auf Englisch)

So Werden Sie ein Professioneller Trader

Ein weiterer Weg das binäre Optionen Verbot zu umgehen wäre, ein professioneller Trader zu werden! Um dies zu erreichen, muss man 2 von 3 Bedingungen erfüllen (Wenigstens gilt das für IQ Option – Als Profi darf man weiterhin bei IQ binäre Optionen Handeln), diese wären :

  1. Ein Mindesthandelsvolumen von 150 USD pro Position mit mindestens 10 Positionen im Quartal mindestens 4 Quartale am Stück! (Forex oder auch binäre Optionen)
  2. Ein Gesamt-Investitionskapital von mindestens 500.000 USD, entweder bar (Broker Konto) oder in Positionen angelegt!
  3. Der Nachweis einer einjährigen Beschäftigung im Finanzsektor in einer professionellen Position, mit Einblicken in das Marktverhalten (Freie Übersetzung von mir – Bitte umbedingt das Original von IQ Option lesen!)

Ein weiterer Weg könnte bei IQ Option die tatsache Sein, das annerkannte Organisationen, reguliert oder unreguliert, automatisch als professionell gelten, es könnte also die Gründung einer Trading Firma reichen, diesen Status zu erreichen (Wenn ich es richtig verstanden habe!)

Etwas Hoffnung Bleibt!

Ein kleiner Funkt Hoffnung bleibt, die Verbotsempfehlung bzw. das in kraftgetretende binäre Optionen Verbot ist vorerst nur 3 Monate gültig, danach muss es von der lokalen Behörde übernommen erden (Die Bafin in Deutschland) oder nochmals von der ESMA verlängert (Bin ich nicht sicher ob das geht!). Wenigstens theoretisch könnte das Verbot also in 3 Monaten wieder Geschichte sein (Kennt zufällig jemand eine Petition?)

Schlußwort zur Entscheidung der ESMA

So, ich hoffe ich konnte Ihnen ein paar mögliche Alternativen zum Handel mit binären Optionen vorstellen, ich persönlich werde weiter binäre Optionen, vorwiegend aber Kryptowährungen und CFD/Forex handeln! Wie werden Sie auf das Verbot binärer Optionen in Europa reagieren? Ich freue mich über ihren Kommentar und wünsche Ihnen viel Erfolg!

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Binäre Optionen: Strategien, Roboter und Indikatoren
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