CFD Hebel 2020 richtig nutzen CFD Handel mit Hebel erklärt

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CFD Hebel Beispiel – Wirkung bei steigenden & fallenden Kursen

Der CFD Hebel gehört zu den reizvollsten Eigenschaften im Handel mit Differenzkontrakten. Trader können ein Vielfaches ihres Einsatzes im Markt bewegen und an Kursveränderungen überproportional partizipieren, ohne die komplexe Preisbildung einer Option in Kauf nehmen zu müssen. Nachfolgend ein Beispiel für CFD Hebel und ihre Wirkung bei steigenden und fallenden Kursen.

Handel Beispiel für CFD Hebel

Die XY-Aktie notiert bei 100,00 Euro. Ein Investor rechnet mit anziehenden Notierungen und eröffnet eine Longposition in einhundert Kontrakten. Jeder Kontrakt bezieht sich auf 1,00 Aktien, so dass der Marktwert der Position 10.000 Euro beträgt. Der Broker sperrt 20% des Marktwertes auf dem Konto des Investors als Sicherheitsleistung (Initial Margin). Der Investor setzt ein Stop Loss bei 97,00 Euro.

Szenario A: Der Investor liegt mit seiner Einschätzung richtig. Der Kurs der XY-Aktie steigt infolge überraschend guter Quartalszahlen eines direkten Konkurrenten um 5% auf 105,00 Euro. Der Investor entscheidet sich für eine vollständige Mitnahme der Gewinne und stellt die Position zu diesem Kurs glatt. Der Erlös beträgt 10.500 Euro, woraus sich ein Gewinn in Höhe von 500 Euro bzw. 25% bezogen auf die hinterlegte Margin ergibt.

Szenario B: Die Prognose des Investors erweist sich als falsch. Im Kontext eines schwachen Gesamtmarktes gerät der Kurs der XY-Aktie unter Druck. Bei 97,00 Euro wird das Stop Loss ausgelöst. Aufgrund der hervorragenden Marktliquidität kann die Position zu exakt 97,00 Euro glattgestellt werden. Der Verlust beträgt 300 Euro bzw. 15% bezogen auf die hinterlegte Margin.

In beiden Szenarien fallen Gewinn bzw. Verlust auf dem Konto des Investors deutlich stärker aus als die eigentliche Kursbewegung der Aktie. Das ist auf den großen Fremdkapitalanteil (im Beispiel 80%) zurückzuführen. Der Finanzhebel ist der Reziprok (Kehrwert) der Initial Margin.

Fazit: Durch den Hebel lassen sich Kursverluste und Kursgewinne vereinfacht gesprochen multiplizieren. In der Regel wird dieser Hebel ausschließlich auf die hinterlegte Margin bezogen, also quasi den tatsächlichen Einsatz des Traders.

Themenübersicht:

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1. Direkter und effektiver Hebel – Beispiel 2 für den CFD Hebel

Beim Handel mit CFDs kann grundsätzlich zwischen zwei Arten von Hebeln unterschieden werden. Der direkte Hebel wurde im obigen Beispiel bereits vorgestellt und lässt sich anhand der Margin berechnen.

Zusätzlich dazu existiert ein sogenannter effektiver Hebel, der sich stets auf den Kontostand bezieht, gleichzeitig aber von der Größe der Position abhängig ist. Anleger berechnen den effektiven Hebel indem die Positionsgröße durch den aktuellen Kontostand dividiert wird. Die Positionsgröße ergibt sich aus dem Produkt von Margin und Hebel. Ein Beispiel:

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Der Anleger verfügt über ein Handelskapital von insgesamt 10.000 Euro. Er geht davon aus, dass der deutsche Leitindex Dax in den kommenden Stunden Kursgewinne verzeichnen wird. Es stehen wichtige Wirtschaftsmeldungen großer Automobilkonzerne an, die in seinen Augen positiv ausfallen werden. Der Indexstand betrage aktuell 10.000 Punkte. Der Anleger entscheidet sich dazu, 10 DAX-CFDs zu diesem Stand zu kaufen. Die Positionsgröße liegt damit bei insgesamt 100.000 Euro und ergibt sich als 10 DAX-CFDs x 10.000 Euro. Obwohl lediglich 10.000 Euro auf dem Konto sind, kann die Position bei einer Marge von 1 Prozent eröffnet werden. Bezogen auf das Handelskonto ergibt sich in diesem Fall ein effektiver Hebel von 10:

  • Gesamtkapital: 10.000 Euro
  • Stückzahl: 10 DAX-CFDs Long
  • Kaufkurs: 10.000
  • Positionsgröße: 10 x 10.000 = 100.000
  • Margin: 100.000 x 1 % = 1.000
  • Effektiver Hebel: 100.000 / 10.000 = 10

Die Wirkung dieses effektiven Hebels von 6 ist bereits bei kleineren Kursänderungen des DAX enorm. Zwei Beispiele:

Der DAX steigt um 3 Prozent

Angenommen, der Anleger liegt mit seiner Prognose richtig und der DAX steigt um 3 Prozent, also 300 Punkte. Bezogen auf die 10 DAX-CFDs ergibt sich so ein Gewinn von stolzen 3.000 Euro – obwohl die Marge lediglich 1.000 Euro betragen hatte. Der Einsatz des Traders – die Marge – wurde also verdreifacht, hierauf ergibt sich eine Rendite von stolzen 300 Prozent. Für den Trader ist der Einfluss des effektiven Hebels aber deutlich wichtiger, schließlich beschreibt dieser, wie sich das gesamte Depot entwickelt hat. Der Kontostand betrug vor der Positionseröffnung noch 10.000 Euro, durch den Kursanstieg des DAX sind es jetzt 13.000 Euro. Binnen kurzer Zeit konnte also eine Portfolio-Rendite von 30 Prozent erwirtschaftet werden.

Der DAX fällt um drei Prozent

Angenommen, der Anleger hat den Markt falsch eingeschätzt und der DAX fällt um drei Prozent. Dann gelten exakt dieselben Ausführungen, nur mit einem negativen Vorzeichen. Der Anleger hat mehr Kapital verloren, als seine Marge beträgt. Das überschüssige Kapital wird vom Handelskonto abgezogen. Insgesamt ergibt sich ein Verlust von 10.000 auf 7.000 Euro, was 30 Prozent entspricht.

Fazit: Trader dürfen beim Handel nicht nur den direkten Hebel sehen, sondern müssen vor der Positionseröffnung ihr komplettes Portfolio im Blick haben. Die Berechnung des effektiven Hebels ist schnell möglich, indem die Positionsgröße durch den Kontostand geteilt wird. Selbst ein effektiven Hebeln zwischen 2 und 10 sind bereits starke Übertragungen auf das Portfolio möglich.

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2. CFD-Hebel-Beispiel aus der Praxis

Vor den Auswirkungen des Hebels beim CFD-Handel wird immer wieder gewarnt, auch die entsprechenden Broker sind zur Publikation eines Risikohinweises verpflichtet. Das ist grundsätzlich richtig, CFDs sind risikoreiche Anlageprodukte. Erfahrene Trader, die vor allem ihren effektiven Hebel stets im Blick haben, können die Risiken aber durch geschicktes Management minimieren. Für die Risiken des Handels mit CFDs sei im Folgenden ein reales Fallbeispiel:

Schweizer Franken

Unter Forex-Händlern war und ist der Schweizer Franken eine äußerst beliebte Devise. Bis in den Januar 2020 hatte die Schweizer Notenbank ihre Währung künstlich schwach gehalten, um den Export zu unterstützen. Der Kurs EUR/CHF schwankte zwischen 1,15 und 1,25, diese Wechselkurszone wurde nicht verlassen. Völlig überraschend entschied sich die Notenbank Anfang Januar 2020 dazu, diese Lockerung aufzugeben. Selbst große Banken und auch die EZB wurden von dieser Entscheidung quasi im Schlaf überrascht. Noch viel schlimmer traf es die Forex-Händler:

  • Binnen Minuten kam es zu Kursverlusten von über 30 Prozent
  • Eingestellte Stops funktionierten nicht mehr
  • Der Kurs EUR/CHF sackte zwischenzeitlich auf Werte unter 1 ab

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Normalerweise sind Verluste von 30 Prozent nur bezogen auf den direkten CFD-Hebel möglich – hier waren sie allerdings so an den Devisenmärkten Realität. Einige Trader waren in dieser Zeit Long-Positionen eingegangen, teils mit Hebeln von 1:200. Starke Kursschwankungen des Franken waren bis dato schließlich undenkbar. Das Problem: Die Broker konnten Stops nicht mehr umsetzen, weil der komplette Markt den Euro verkaufen und den Schweizer Franken kaufen wollte.

Der Verlust wurde aber auf die Trader abgewälzt, weil sich in den AGB entsprechende Klauseln fanden. Bei Handelspositionen zwischen 100 und 200 Euro entstanden so Verluste von bis zu 60.000 Euro. Einige private Trader – unter anderem ein Ingenieur aus Deutschland, der im Spiegel Stellung zu seiner Geschichte nahm – mussten Privatinsolvenz anmelden. Zwar hatte der Ingenieur keine 60.000 Euro auf seinem Handelskonto, beim Broker bestand aber eine Nachschusspflicht. Er musste das übrige Geld von seinem Privatvermögen aus überweisen, was nicht möglich war.

Fazit: Das Beispiel Schweizer Franken ist sicherlich das Worst-Case-Szenario für den CFD-Handel. Trader sollten sich hiervon nicht abschrecken lassen, sondern lediglich die Bedeutung des effektiven Hebels berücksichtigen.

3. Fazit: CFD-Hebel-Beispiel mit Chancen und Risiken

Der Hebel beim CFD-Handel ist Chance und Risiko zugleich. Er kann sowohl Gewinne als auch Verluste vervielfachen. In der Regel wird dabei vom sogenannten direkten Hebel gesprochen, der die effektive Positionsgröße auf die hinterlegte Sicherheitsleistung bezieht. Für das Risikomanagement ist es aber ebenso wichtig, den effektiven Hebel zu berechnen. Dieser gibt an, welchen Einfluss eine einzelne Position auf das gesamte Depot hat.

Handel mit Hebel: Worauf man achten muss

In der Welt des Tradings gibt es unglaublich viele verschiedene Optionen, Features und Produkte. Als Einsteiger kann man hier schnell den Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten Handel zu betreiben verlieren. Denn die Börse ist nicht nur ein klassischer Handelsplatz für Wertpapiere, sondern eben auch ein Ort, an dem man mit den unterschiedlichen Optionen spekulativ vorgehen kann. Im Bereich des spekulativen Aktienmarkts spricht man häufig vom Handeln mit Hebel. Oftmals heißt es, dass Trader hier rekordverdächtige Gewinne generieren können, während das Risiko ebenfalls rekordverdächtig hoch ist.

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Dadurch, dass die Gewinnmöglichkeiten mit dem Aktienhandel allein eher gering sind, sehen sich viele Händler früher oder später nach gewinnbringenden Möglichkeiten um. Die risikofreudigen Anleger landen dann bei der Hebelfunktion des spekulativen Aktiengeschäfts.

Dadurch, dass die Risiken beim spekulativen Aktienmarkt so groß sind, wird dieser Bereich des Handels auch oft Kasino-Kapitalismus genannt. Denn viele Gemeinsamkeiten mit dem klassischen Handel mit Wertpapieren hat der spekulative Wertpapiermarkt wahrlich nicht. Denn bei der Hebelwirkung geht es nicht mehr darum in das Wertpapier eines Unternehmens zu investieren. Vielmehr geht es darum auf den Kursverlauf der Aktie eines Unternehmens zu wetten. Dabei gehen die Optionen zu wetten in beide Richtungen – also bezogen auf den Kursverlust und den Kursanstieg. Das Wetten auf den Aktienkurs ist erst dann so richtig profitabel, wenn man diesen Vorgang mit der Hebelwirkung versieht. Wir möchten wissen: Wie funktionieren Hebel? Was sind Hebel? Und welche Broker mit hohen Hebeln sind empfehlenswert?

Der klassische Aktienkauf vs. Der Handel mit Hebel

Der klassische Vorgang beim Aktienkauf ist klar. Als Händler informiert man sich über die unterschiedlichen Unternehmen, Branchen und Regionen. Hinsichtlich der eigenen Vorstellungen hinsichtlich der Nachhaltigkeit, der Gewinnentwicklung und ähnlichem kann man sich dann genau das Unternehmen auswählen, welches den eigenen Vorstellungen vom Volltreffer entspricht. Der nächste Schritt ist dann ein Konto bei einem Broker zu eröffnen. Dank des Internets ist das gar nicht mal mehr so schwer, denn mittlerweile gibt es unüberschaubar viele Online Broker. Hier lässt sich innerhalb weniger Minuten ein Konto eröffnen, über das man dann die Aktien seiner Wahl erstehen kann. Die gekauften Aktien schlummern dann so lange im Portfolio, bis man sie wieder verkauft. Dabei hoffen die Anleger natürlich, dass das Unternehmen sich in der Zwischenzeit gut gemacht hat und die Aktie ordentlich im Wert nach oben gegangen ist.

Ob man für das Generieren von Gewinnen nun eine kurzfristige oder langfristige Handelsstrategie wählt, ist unerheblich. In beiden Fällen spielt eine gewisse Zeitspanne eine wichtige Rolle, um der Aktie Zeit zum Wachsen zu geben. Wirklich Gewinn macht man aber erst dann, wenn man die Gebühren für das Depot und die Orders durch den Verkauf eingeholt hat. Kursentwicklungen können von der Unternehmensbilanz, einem neuen Produkt, politischen Veränderungen und ähnlichem abhängig sein. Wichtig zu wissen ist, dass es auch beim Handel mit Hebel um genau diese wichtigen Kursentwicklungen geht, die auch beim klassischen Aktienkauf eine wichtige Rolle spielen. Allerdings ist die Kursentwicklung an sich beim Handel mit Hebel aus anderen Gründen wichtig.

Handeln mit Hebel: Wie funktionieren Hebel?

Beim Handel mit Hebeln geht es eben nicht darum Anteile an einem Unternehmen zu erwerben. Vielmehr stellt der Handel mit Hebel eine weitere Option dar an der Börse Gewinne zu machen. Beim Handel mit Hebel geht es darum das Verhältnis eines Aktienkurses im Verhältnis zum Basiswert, auch Underlying genannt, zu bewerten. Mit einem relativ geringen finanziellen Einsatz wettet man nun darauf, wie sich ein bestimmtes Wertpapier innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens entwickelt. Dadurch entsteht die Möglichkeit mit einem geringen finanziellen Einsatz recht hohe Gewinne einzufahren. Denn liegt man mit der Vermutung zur Kursentwicklung richtig, vervielfacht man das eingesetzte Geld um ein Vielfaches. Liegt man hingegen mit seiner Vermutung zur Kursentwicklung falsch, ist natürlich auch der Verlust bis hin zum Totalverlust nicht auszuschließen. Hier wird einmal mehr klar, wie risikoreich dieses Unterfangen ist.

Ein Beispiel zum besseren Verständnis: Die Wirkung eines Hebels

Um die Frage „Wie funktionieren Hebel?“ abschließend beantworten zu können, werfen wir ein Beispiel in die Runde. Zunächst investiert ein Aktionär in 10 Aktien eines Unternehmens seiner Wahl. Jede dieser Aktien kostet 10 Euro, was eine gesamte Investitionssumme von 100 Euro ergibt. Nun ist das Investment noch nicht abgeschlossen, denn als nächstes steht die Investition in die Option Hebel an. Nehmen wir an diese erweiterte Handelsoption kostet pro Aktie nochmal 1 Euro. Also gibt der Aktionär insgesamt 110 Euro aus.

Bei der erweiterten Handelsoption handelt es sich um die sogenannte Call Option. Diese Call Option sichert dem Aktionär das Recht diese erworbenen Aktien zu einem festgelegten späteren Zeitpunkt für 11 Euro weiterzuverkaufen. Hinzu kommt nun die Hebelwirkung von einem beispielhaften Verhältnis von 1:10. Der Aktionär kann jetzt von der Steigerung des Aktienkurses in einem Verhältnis von 1:10 profitieren. Jetzt hat der Aktionär in drei verschiedene Gewinnstrategien investiert. Sollte der Plan aufgehen und der Aktienkurs um 10 Prozent steigen, kann der Aktionär seine Aktien mit einem 100 prozentigen Gewinn verkaufen.

Sollte sich der Basiswert der Aktie innerhalb des vorgegebenen Zeitraums allerdings verschlechtern, also entgegen der erwarteten Entwicklung verhalten, nützt auch der Hebel nicht mehr viel. Denn die Hebelwirkung kann den Ertrag beim Verkauf auch deutlich schmälern.

Nun kann man sich gut vorstellen, wie hoch die Gewinne ausfallen würden, wenn man nicht nur 110 Euro investiert, sondern eben 10.000 Euro oder mehr. Denn sollte dann die Vermutung bezüglich der Kursentwicklung stimmen, kommt man mit einer enormen Gewinnsteigerung aus dem Investment raus.

Was ist Margin?

Wer mit der Funktion von Hebeln arbeitet, der muss auch wissen, was eine Margin ist. Diesem Bereich widmen wir uns jetzt. Die Margin ist ein Pfand, den man als Aktionär bei seinem Broker hinterlegt. Vor allem immer dann, wenn man mit erweiterten Handelsoptionen pokert. Möchte man sich das Recht sichern ein Wertpapier zu einem späteren Zeitpunkt zu einem bestimmten Wert zu kaufen oder zu verkaufen, muss man in der Regel eine Margin hinterlegen. Das ist vor allem für den Broker eine praktische Absicherung, falls durch einen drastischen Kursrückgang weitere Kosten entstehen sollten.

Der Broker kann übrigens auch einen sogenannten „Margin Call“ fordern, also eine finanzielle Nachrüstung. Das passiert meist dann, wenn der Broker bereits absehen kann, dass die geleistete Margin für die erwartete Kursentwicklung nicht ausreichen wird. Besonders bei der Handelsoption Hebel kommt häufig die Margin mit ins Spiel.

Handeln mit Hebel: Wie berechnen wir Hebel?

Wenn man die Frage, was sind Hebel, klären möchte, dann muss man auch wissen, wie man einen solchen Hebel berechnet. Der Hebel eines Optionsscheins wird mit einigen Faktoren berechnet: Dem Kurs des Basiswerts, dem Bezugsverhältnis und dem Optionsscheinkurs. Führt man diese Rechnung durch, dann erhält man die Information in welchem Verhältnis der Wert des Optionsscheins fällt oder steigt, wenn der Basiswert um eine Einheit fällt oder steigt. Genau das ist ein Hebel.

In einer Formel könnte das Ganze dann so aussehen:

Hebelwirkung = Kurs des Basiswertes : (Bezugsverhältnis x Optionsscheinkurs)

Direkter und effektiver Hebel: Was ist der Unterschied?

Bei der Frage „Was sind Hebel?“ muss man auch den Unterschied zwischen direkten und effektiven Hebeln klären. Wir haben bereits erklärt, was die Margin ist. Wendet man den Hebel im Bezug auf die Margin an, dann spricht man vom direkten Hebel. Allerdings haben die Aktionäre auch die Möglichkeit den Hebel auf das gesamte Portfolio zu beziehen. Dann handelt es sich um einen effektiven Hebel.

Die Formen für den effektiven Hebel ist folgende: Margin in Euro x (direkter Hebel : Kontostand des Portfolios).

Hier wird schnell klar, welche Möglichkeiten und Risiken der effektive Hebel den Aktionären bietet. Denn meist ist der Kontostand des Portfolios um einiges Höher als der einer einzelnen Aktie.

Die Chancen und Risiken des Handels mit Hebel

Für viele fortgeschrittene Händler ist das Trading mit Hebel zu einem festen Bestandteil des alltäglichen Handels geworden. Das liegt vor allem an den großen Gewinnmöglichkeiten, die das Trading mit Hebel mit sich bringt. Ferner scheint es auch recht verlockend, dass man für diese großen Gewinnchancen gar nicht mal so viel Kapitaleinsatz aufbringen muss. Denn die Hebelwirkung an sich ist meist ziemlich kostengünstig zu haben.

Allerdings gilt auch hier: Je größer die Gewinnchancen sind, desto größer sind auch die Risiken. Eine Form der Anlage ist der Handel mit Hebel also nicht. Vielmehr handelt es sich hierbei um ein spekulatives Investment. Broker mit hohen Hebeln warnen die Trader vor dem Abschluss dieser Option vor den großen Verlustrisiken, die mit dieser Handelsoption einhergehen.

Welche Hebelwirkung ist sinnvoll?

Auch wenn es Broker mit hohen Hebeln gibt, muss man nicht unbedingt immer den höchsten Hebel wählen. Gleichsam diese Möglichkeit doch so lukrativ erscheint. Vielmehr sollte man sich als Trader darüber im Klaren sein, welche Strategie man an den Tag legen möchte. Das hängt nicht nur davon ab, wie hoch das eigentliche verfügbare Investment ist, sondern auch mit welchem Handelsprodukt man sich befasst, wie tiefgehend die Erfahrungswerte sind und auf welcher Plattform man sich austobt. Entsprechend dieser Faktoren ist es nicht immer ganz leicht den richtigen Hebel für den Handel festzulegen.

Als grundlegende Regel für den Handel mit Hebel lässt sich festlegen, dass die Dauer, die man die Position gedenkt zu halten, ausschlaggebend für die Höhe des Hebels sein sollte. Hat man vor eine Position nur wenige Minuten oder Sekunden zu eröffnen, kann man die kleineren Marktbewegungen durch einen hohen Hebel optimal ausnutzen. Geht es aber darum eine Position möglichst lange offenzuhalten, ist ein kleiner Hebel sinnvoller. Schließlich möchte man sich hier von den kleineren Marktbewegungen nicht unbedingt ausbremsen lassen. Besonders beliebt sind die großen Hebel auf kleineren Zeiträumen. Denn hier kann selbst die kleinste Kursschwankung zu einem großen Gewinn führen. Um sich über die Dimensionen des Handels mit Hebel klarzuwerden: Die Hebelwirkung reicht von einem Verhältnis von 1:10 zu einem Hebel von einem Verhältnis von 1:500!

Sollte man einen Hebel gesetzt haben und diesen vor Ablauf des festgelegten Zeitrahmens ändern wollen, hat man bei den meisten Brokern auf der Plattform selbst die Möglichkeit dazu.

Welche maximalen Hebel sind möglich?

In der letzten Zeit hat sich einiges auf dem Trading Markt getan. Seit dem Jahr 2020 gibt es eine ESMA Regelung, die fleißigen Tradern wohl bekannt sein dürfte. Diese ESMA Regelung dient vor allem unerfahrenen Tradern, die dadurch zu ihrem eigenen Schutz keinen Zugriff auf Hebel mit einem größeren Verhältnis von 1:30 haben. Das gilt allerdings nur für die Broker, die innerhalb der EU ihren Unternehmenssitz haben. Wer sich für seine Trading-Abenteuer mit Hebelwirkung auf Broker stützt, die sich aufgrund ihres Unternehmenssitzes innerhalb der EU auf die ESMA Regelung berufen müssen, der hat zunächst mal keine Möglichkeit einen Hebel mit einem höheren Verhältnis von 1:30 zu erhalten. Besonders für unerfahrene Trader ist die Verlockung groß sich auf einen Hebel mit einem hohen Verhältnis einzulassen. Schließlich sind die Gewinnchancen dort auch besonders groß.

Anders sieht es aus, wenn man sich als professioneller Anleger einstufen lässt. Als professioneller Händler hat man Zugang zu Hebelfunktionen mit wesentlich höheren Verhältnissen als 1:30.

Möglicherweise interessant zu wissen ist auch, dass es seit kurzem nicht mehr möglich ist mit der Hebelfunktion Schulden zu machen. Das ist ganz praktisch, wenn man mal mit dem Hebel nicht so großes Glück hatte. Dennoch sollte man immer genau im Auge behalten, welche Gelder bei einem fehlerhaften Trade betroffen sind.

Handeln mit Hebel: Das Fazit

Wir haben uns nun das Ökosystem des Handels mit Hebel sehr genau angesehen. Dabei durften wir die vielen Vorteile und Nachteile des Tradings mit Hebel kennen lernen. Zu den unumstößlichen Vorteilen gehört sicherlich, dass beim Handel mit Hebel so hohe Gewinne möglich sind. Des Weiteren beruhen diese rekordverdächtigen Gewinnchancen auf recht kleinen Investitionen. Also auch mit einem geringen finanziellen Einsatz ist hier einiges zu holen. Auch eignet sich der Handel mit Hebel zur Absicherung von bereits bestehenden Positionen.

Die Nachteile des Tradings mit Hebeln wollen wir aber nicht verschweigen. Zu den Nachteilen gehört das enorm hohe Verlustrisiko, was den Totalverlust der gesamten Anlage nicht ausschließt. So hoch man mit dem Hebel aufsteigen kann, so tief kann man eben auch sinken. Aufgrund der Komplexität dieser Handelsoption ist der Handel mit Hebel für Einsteiger weniger geeignet. Erst, wenn man solide Trading-Erfahrungen vorweisen kann, sollte man sich an diesen Bereich heranwagen. Denn für das klassische Anlage-Vorgehen ist die Hebelfunktion eher unpassend.

Alles in allem ist das Handeln mit Hebel für Einsteiger nicht geeignet. Möchte man sich als Trader nach einiger Zeit doch an den Handel mit Hebel wagen, sollte man diese Tradingstrategie zunächst im Demomodus gründlich erproben.

Was ist ein CFD Hebel? | Erklärung

Diese Inhalte erwarten Sie:

Sie wollen wissen, wie der CFD Hebel funktioniert und sich die Margin berechnet? – Dann sind Sie auf dieser Seite genau richtig! Sie werden allewichtigen Informationen zum Thema “CFD Trading mit Hebel” finden. Mit mehr als 7 Jahren Erfahrungen an den Finanzmärkten gehe ich auf die Risiken und Chancen ein und gebe Ihnen meine Erfahrungen weiter.

Erklärung und Definition:

CFDs (Differenzkontrakte) sind gehebelte Finanzprodukte, welche mit einem Hebel unterlegt sind. Der Hebel kann unterschiedlich ausfallen und beim Broker angepasst werden. Durch einen Hebel benötigen Sie eine bestimmte Sicherheitsleistung (Margin), um einen größeren Betrag an der Börse zu handeln – “Die Position wird hochgehebelt”.

Vorteile vom CFD Hebel:

  • Handeln Sie höhere Positionen am Markt
  • Der mögliche Gewinn kann höher sein
  • Traden Sie bereits mit wenig Kapital jeden Markt

CFD Handel Hebel und Margin Beispiel:

Der Hebel multipliziert die eigene Sicherheitsleistung (Margin) hoch. Das bedeutet Sie benötigen nur 1/30 Kapital auf dem Konto, um eine größere Position x 30 zu handeln.

Margin 100€ x 30 Hebel = 3000€ Positionsgröße. CFDs erlauben es dem Trader höhere Positionen mit kleinem Kapital zu handeln. Dies ist nötig, denn manche Vermögenswerte schwanken am Tag nur um wenige Prozentpunkte.

Das Handelskonto sollte durch die Margin aus meinen Erfahrungen niemals komplett ausgereizt werden, denn es kann schnell zu einem Margin Call kommen. Dies bedeutet der CFD Broker benötigt eine weitere Sicherheitsleistung für die Positionen, um diese weiterhin offen zuhalten. Hat Ihr Handelsaccount nicht die erforderte Margin übrig schließt der Anbieter zwangsweise die Position.

Merken Sie sich für den CFD Handel:

  • Der Hebel wird vom CFD Broker vorgegeben und ist auch wahlweise einstellbar
  • Der Hebel multipliziert die Margin (Sicherheitleistung) hoch zur echten Positionsgröße
  • Die freie Margin und verbrauchte Margin ist im Handelskonto erkennbar
  • Sie können durch den Hebel mehr Kapital handeln als Sie eigentlich besitzen

Den richtigen CFD Hebel bestimmen und berechnen

Sie sollten nun wissen was ein Hebel ist – jetzt geht es an die richtige Bestimmung und Berechnung. Im Prinzip müssen Sie nicht bei jeder Position den Hebel berechnen oder bestimmen. Dies ist komplett unötig und verschwendet nur Zeit.

Die meisten Anbieter haben auf die Vermögenswerte einen fixen Hebel. Wichtiger ist es, dass die richtige Positionsgröße für Ihr Konto gewählt wird, denn durch den Hebel ist es möglich größere Positionen zu traden, welche natürlich ein höheres Risiko haben.

Im unteren Bild sehen Sie die Ordermaske für eine Positionseröffnung:

Insgesamt bedeutet dies nichts anderes als “es ist vieles möglich, aber es muss nichts sein”. Der Händler bestimmt durch die Auswahl seiner Positionsgröße, wie er mit dem Hebel umgehen kann. Ein niedriger Hebel kann allerdings automatische eine Überhebelung des Kontos verhindern.

So funktioniert das CFD Hebelprodukt:

Im oberen Bild sehen Sie ein Beispiel aus der Ordermaske von XTB.

  • Die Größe 0.10 entspricht einem Kontraktwert von 10.000€ im EUR/USD
  • Die Größe und der Kontraktwert ist von Asset zu Asset unterschiedlich
  • Rechts sieht man die Margin (Sicherheitsleistung)
  • Diese Sicherheitsleistung müssen Sie auf dem Konto haben (+50%) für eine Positionsgröße von 0.10
  • Die Positionsgröße muss selbstständig vom Trader berechnet werden

Das Hebelprodukt solle zuerst in einem Demokonto ausprobiert werden. Dort können Sie es üben, wie hoch die Positionsgrößen eingestellt werden müssen. Sie sollten aber vorher wissen, wie viel Geld Sie von Ihrem Tradingkonto pro Trade riskieren wollen. Die gehandelte Kontraktgröße heißt nicht, dass Sie so viel Geld verlieren bzw. gewinnen können.

Die Kontraktgröße schwankt um einem bestimmten Wert (Preis). Je stärker der Preis schwankt und je größer die Kontraktgröße ist desto höher kann die Belastung auf dem Tradingkonto sein.

WAS IST EIN CFD HEBEL? BEISPIELE & DEFINITIONEN HIER VERSTÄNDLICH FÜR ANFÄNGER ZUSAMMEN GEFASST

Im CFD-Bereich kaufen Anleger – anders als etwa beim faktischen Erwerb von Edelmetall wie Gold oder Aktien – nicht das Produkt an sich. Vielmehr wird in diesem Zusammenhang im Grunde ein Tipp auf die Bewegung des jeweiligen Kurses abgegeben. Eine zentrale Rolle kommt hier der CFD Hebel zu, denn Händler müssen eine Transaktion nicht zwingend rein mit eigenen Mitteln finanzieren. Anleger müssen selbst bestimmen, in welcher Höhe sie den individuellen Hebel auf die gewünschte Transaktion ansetzen möchten. Dabei gilt es einerseits zu wissen, dass die Entscheidung erheblichen Einfluss auf Chancen und Risiken hat. Nachfolgend soll die Frage: „Was ist ein CFD Hebel?“ beantwortet werden.
Weiter zu XTB: www.xtb.com/de Investitionen bergen das Risiko von Verlusten

5 handelbare Asset Klassen im CFD-Handel:

  • Aktien
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  • Indizes
  • Rohstoffe
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Hebel und Margin bestimmen Chancen auf maximale Gewinne

Vor allem aber ist eine präzise CFD Hebel Definition nötig, um überhaupt eine bedarfsgerechte und sinnvolle Aussage treffen zu können. Die Höhe des maximalen CFD Hebels fällt je nach Broker teilweise sehr unterschiedlich hoch aus. Gerade für Trader mit geringeren Budgets ist das Hebel-Modell sehr beliebt, weil so in vielen Fällen dramatisch höhere Summen indirekt investiert werden können. Eine seriöse Erklärung zu „Was ist ein CFD Hebel?“ betont jedoch von Anfang an, dass – von den höheren Gewinnmöglichkeiten abgesehen – gerade die Gefahr hoher Verluste besteht. Insbesondere für eher unerfahrene Trader.
In der CFD Hebel Definition zeigt sich: Der Hebel bestimmt, welche prozentualen Gewinne Trader erzielen können im Falle eines einprozentigen Anstiegs des Basiswertes. Der Wert nimmt Bezug zum investierten Betrag. Was ist ein CFD Hebel? Berechnet wird der CFD Hebel über den Ansatz „100 durch Margin in Prozent“. Somit können Trader in einem Zeitraum von einigen Tagen bei entsprechendem Kursanstieg und niedrigen Margins erhebliche Gewinne erreichen.
Wenngleich das CFD Trading mit einem hohen Risiko verbunden ist, lassen sich mitunter hohe Gewinne erzielen. Hierfür müssen Trader die Kurse jedoch kontinuierlich im Blick haben und können z. B. ein Echtzeit-Finanzdiagramm nutzen.
Fazit: Was ist ein CFD Hebel? – Trader können durch den Hebeleffekt hohe Renditen erzielen, auch wenn die Position mit niedrigem Kapitaleinsatz eröffnet wurde. Dabei spielt die Höhe des Hebels eine tragende Rolle. Die Angebote der CFD-Broker variieren in der maximalen Höhe der Hebel. Neben dem Hebel ist Margin ein Wert, den Trader mit in das Money Management für den Handel einbeziehen sollten, um die mögliche Gewinnerwartung realistisch darstellen zu können.
So können Trader mit einer Mindesthandelssumme von 5 € das 100-fache des Kapitaleinsatzes bewegen, wenn ein Hebel von 1:100 vorliegt. Dabei liegen 1 % Marginsatz und ein Hebel von 100 vor. Was in diesem Beispiel dazu führt, dass der Trader 500 € mit einem Einsatz von lediglich 5 € bewegen kann. Jedoch sollten sich Trader des Risikos bewusst sein, das mit der Wahl eines derart hohen Hebels einhergeht.
Fazit: Auch mit einem geringen Kapitaleinsatz können Trader, aufgrund des Hebeleffekts das Zigfache des eigentlichen Einsatzes bewegen. Dabei müssen Trader eine entsprechende Margin hinterlegen, die als Sicherheitsleistung gilt. Wie hoch die Margin ausfällt, ist von Broker zu Broker verschiedenen, sodass sich Trader zunächst informieren sollen, um das zufrieden stellendste Angebot zu finden.

Nachforderungen können auftreten

Ein Beispiel für CFD Hebel und die Risiken: Verlieren gehandelte Positionen Geld, kann es dazu kommen, dass Trader hohe Summen auf die Konten einzahlen müssen, damit die Positionen überhaupt offen gehalten werden können. Hier kommt die so genannte Nachschusspflicht ins Spiel. Experten warnen diesbezüglich ausdrücklich vor den Verlustrisiken, die auch weit über die eigentliche Einlage hinausgehen können. Seriöse Broker weisen selbst in den AGB ausdrücklich auf die Gefahren hin, die der CFD Hebel neben den Chancen eben auch mit sich bringt.
Um einen Margin-Call zu vermeiden, ist natürlich einerseits die richtige Einschätzung des Kursverlaufs gefragt. Zudem kann eine offene Position mit Stop Loss gehandelt werden, wodurch große Verluste vermieden werden können. Der automatische Verkauf der laufenden Position tritt dann ein, wenn der Kurs das gesetzte Limit erreicht. Bekommt der Trader vom Broker eine Margin-Call bedeutet dies, das zusätzliches Kapital auf das Handelskonto eingezahlt werden muss. Geschieht dies nicht, ist der Broker dazu berechtigt, die Position zum selbst gewählten Zeitpunkt zu schließen. Hier können herbe Verluste für den Trader entstehen, sodass die Risiken des CFD-Handels ohne Stop Loss genau abgewägt werden sollten.
Fazit: Trader sollten beim CFD-Handel die Nachschusspflicht nicht aus den Augen verlieren. Daher sollte auch dieser Aspekt zu „Was ist ein CFD Hebel?“ Beachtung finden. Der Handel ohne Ordertypen wie Stop Loss kann sich durch zusätzliche Risiken darlegen. Dazu gehört im Handel mit CFDs die Margin-Call, die eintreten kann, falls sich eine laufende Position absolut entgegengesetzt der prognostizierten Richtung entwickelt.

XTB weist auf seinen Seiten auf das Risiko beim CFD Handel hin

Strategien für den CFD-Handel entwickeln

Um mögliche Verlustpositionen oder schlimmer einen Margin-Call zu vermeiden, sollten sich Trader mit dem Kursverlauf des entsprechenden Basiswertes auseinandersetzen. Durch unvorhergesehne Entwicklungen auf dem Markt kann es zu starken Kursschwankungen kommen, die die Richtung einer laufenden Position kurzer Hand ändern können. Mithilfe der tagesaktuellen Nachrichtenlage und anhand von Tools zur Analyse des Kurses kann der Trend eines Kurses besser eingeschätzt werden.

Nicht nur eigene Strategien, sondern auch EAs können im MT4 zum Einsatz kommen

Ausgehend von der Analyse eines Kursverlaufs können Trader auf steigende Kurse (Long) oder fallende Kurse (Short) setzen. Darüber hinaus sollten sich Trader auch weiterhin über den Kursverlauf der Position informieren, sodass der beste Zeitpunkt für den Verkauf der Position definiert werden kann. Aufgrund der transparenten Darstellung der Kurse von Basiswerten ist es Tradern möglich, durch Echtzeitkurse stets über den tatsächlichen Kurs informiert zu sein.
Fazit: Läuft eine offene Position nicht in die prognostizierte Richtung müssen Trader mit Verlusten rechnen, die bis hin zum Margin-Call reichen können. Um den Kursverlauf möglichst gut einschätzen zu können, ist die Analyse anhand von Charts ein sinnvolles Hilfsmittel. Damit Trader vom Hebeleffekt profitieren können, muss der Kursverlauf richtig vorhergesagt werden. Trader sollten bedenken, dass der Hebel in beide Richtungen wirkt, also auch bei einem Verlust.

Im Demokonto können verschiedene Hebel getestet werden

Fazit: Was ist ein CFD Hebel? Der Hebeleffekt birgt rentable Chancen, aber ebenso Risiken

Der Hebeleffekt kann einen profitablen Vorteil beim CFD-Handel darstellen. Dazu sollten Trader wissen, dass ein hoher Hebel mit einer niedrigen Margin einhergeht. Jedoch sind hohe Hebel mit einem hohen Risiko versehen, denn Hebel wirken ebenso bei einem Verlust wie bei einem Gewinn. Bei starken Kursschwankungen ist die Auswirkung deutlicher, falls die Position mit einem hohen Hebel verbunden ist. Die passende Relation von Hebel und Margin ist ganz entscheidend abhängig von der Risikobereitschaft des Anlegers. Es gilt, dass Chancen und Risiken gleichermaßen betrachtet werden sollten, bevor eine Position eröffnet wird.

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