Binäre Optionen mit dem RSI handeln

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Binäre Optionen mit dem RSI handeln

Der RSI oder Relative Strength Index ist einer der beliebtesten Indikatoren, um den Markt zu analysieren. Vor allem aber ist dieser Indikator ein Oszillator, das heißt, dass er in einem separaten Fenster erscheint, das normalerweise unter dem Chartfenster liegt.

Die Idee eines Oszillators liegt darin, dass man seine eigene Bewegung mit der Bewegung des Preises vergleicht. Vor allem aber zeigt der Oszillator die Stärken und Schwächen einer Bewegung.

Die Aufgabe eines Traders liegt nun darin, dass er den Markt aufgrund der Informationen des Oszillators interpretiert. Auf das Traden mit Binäre Optionen bezogen heißt das, Call- oder Put-Optionen zu kaufen.

Als Standard-Periode ist bei den meisten Plattformen die 14 vorgegeben. Das heißt, dass der RSI 14 Kerzen in seine Berechnungen miteinbezieht, bevor er einen Wert ausgibt.

Natürlich kann man diesen Wert ändern. Machen Sie das aber nur dann, wenn Sie die Arbeitsweise des RSI auch wirklich verstanden haben. Je größer die Periode ist, desto flacher wird die Linie und der RSI verliert dadurch an Aussagekraft.

Überkaufte und überverkaufte Levels im RSI

Der RSI bewegt sich ausschließlich im positiven Bereich. Genau gesagt zwischen 0 und 100. Das sind die Extremlevels. Tatsächlich wird man als Trader diese Werte nie zu sehen bekommen.

Sogar die stärksten Bewegungen, die z.B. von fundamentalen News verursacht werden können, werden nur selten den 80er Level des RSI erreichen. Somit ist es kein Wunder, dass man der Standardinterpretation des RSI am meisten Beachtung schenken muss, wenn der den 30er oder 70er Level durchbricht.

Als Faustregel kann man sagen, dass der 70er Level einen überkauften Bereich anzeigt, und als Trader wird man sich daher um Put-Optionen umsehen. Andererseits zeigt eine Bewegung unter die 30 einen überverkauften Bereich an, die uns eine Möglichkeit bietet, Call-Optionen zu kaufen.

Ein kleines Problem gibt es jedoch bei diesem Ansatz – nämlich, dass jeder ihn kennt. Und wenn er in 100% der Fälle funktionieren würde, dann würde jedermann viel Geld machen. Wie auch immer, wir wissen, dass das nicht der Fall ist. Darum kann irgendetwas damit nicht stimmen, richtig?

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Die Antwort liegt irgendwo dazwischen. Überkaufte und überverkaufte Levels funktionieren! Aber – der Ansatz funktioniert, wenn sich der Markt in sogenannten „Ranges“, das heißt innerhalb von bestimmten Bereichen bewegt – und nicht in einem Trend!

Darum liegt der Schlüssel beim Traden mit Binären Optionen mit den überkauften und überverkauften Levels des RSI Indikators darin, solche Ranges zu identifizieren.

Die „Asian-Session“ traden

Eine Möglichkeit, eine Range zu identifizieren ist, sich die Asian-Session anzusehen. Typischerweise findet man dort gute Ranges während der Handelssitzung.

Natürlich hängt das sehr vom zugrundeliegenden Wertpapier ab, aber Währungspaare zeigen meistens gute Ranges in Asien. Darum kann es gute Früchte tragen, wenn man überkaufte und überverkaufte Bereiche als Einstiege nutzt.

Man kauft Call-Optionen wenn der RSI den 30er Level durchbrochen hat und Put-Optionen, wenn der 70er durchbrochen wurde. Es ist sehr reizvoll, dies während der Asian-Session zu tun, aber wie auch immer, es funktioniert meistens.

Achten Sie trotzdem darauf wenn die Märkte in Europa öffnen, denn zu diesem Zeitpunkt könnte die Strategie fehlschlagen.

Vor wichtigen wirtschaftlichen Events traden

Trader möchten sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und viel traden, wenn wichtige Wirtschaftsnachrichten anstehen. Keiner möchte unnötige Risiken eingehen.

Darum werden sich die Märkte meistens in einer Range bewegen bis die Nachrichten bekanntgegeben wurden. Ein perfektes Beispiel dafür ist, wenn die NFP (Non-Farm-Payrolls) veröffentlicht werden.

Jeden ersten Freitag im Monat werden in den USA die Jobdaten veröffentlicht. Und weil diese so wichtig sind, tendieren die Märkte dazu, sich davor in einer Range zu bewegen und keine großen Trends zu setzen – bis zur Veröffentlichung der Daten.

Darum bringt das Traden mit überkauften und überverkauften Bereichen sehr oft exzellente Resultate. Aber wie immer gibt es auch hier einen Haken: achten Sie darauf, dass der Ablaufzeitpunkt VOR der Bekanntgabe der NFP liegt!

Auf jeden Fall funktionieren überkaufte und überverkaufte Levels, solange der Trader eine Range identifizieren kann.
Sobald sich aber ein Trend entwickelt, wird der Oszillator für einige Zeit in überkauften oder überverkauften Bereichen hängen bleiben. Dann muss sich der Trader schnell anpassen.

Glücklicherweise kann der RSI auch Trendumkehrungen abbilden. Wie das funktioniert, finden Sie im zweiten Teil, der diesem wundervollen Indikator gewidmet ist.

Binäre Optionen mit RSI handeln – Teil 2

Im ersten Teil haben wir uns angesehen, wie wir mit dem RSI arbeiten können, wenn sich der Markt in einer Range befindet. Was können wir nun machen, wenn der Markt einen Trend formt? Gibt es noch einen Weg, den RSI zu nutzen?

Sache ist, dass jeder Oszillator – nicht nur der RSI – dafür konzipiert wurde, sogenannte „Fake-Moves“ zu identifizieren. Wenn Trader wissen, dass eine Bewegung potentiell falsch ist, dann nutzen sie diese Informationen, um eine Position in entgegengesetzter Richtung einzugehen.

Und dann gibt es da noch etwas: Der aktuelle Preis zeigt immer die Bewegung der aktuellen Kerze, wohingegen der RSI oder jede andere Oszillator den Preis einer definierten Anzahl von vorangegangenen Kerzen miteinbezieht.

Wenn es also darum geht, einem der beiden Werte zu vertrauen, dann sollten wir dem des Oszillators Glauben schenken.

Divergence (Divergenz/Abweichung) beim RSI

Eine Divergenz zeigt eine Abweichung einer Bewegung im Vergleich zur Preisbewegung an. Typischerweise bestätigt dann der RSI die Preisbewegung nicht.

Um eine Divergenz zu verstehen, muss man sich ansehen, wie sich der Preis bewegt, um die Bewegung dann mit der Bewegung des RSI zu vergleichen.

In einem bullischen Markt formt selbiger aufeinanderfolgende Higher Highs. Wenn das auch im RSI zu finden ist, dann gehen diese beiden konform. Wenn aber der RSI das neue Higher High nicht bestätigt, dann formt sich eine bärische Divergenz. Trader von Binären Optionen werden in diesem Fall Put-Optionen kaufen.

Eine bullische Divergenz zeigt sich, wenn der RSI das letzte Lower Low in einem bärischen Trend das letzte Lower Low nicht bestätigt. Darum werden Trader dann auch Call-Optionen kaufen.

Eine Divergenz ist noch aussagekräftiger, wenn diese sich in einem überkauften oder überverkauften Bereich bewegt. Um genau zu sein, wenn sich beide Higher Highs über dem 70er Level formen – umso kräftiger, wenn sich das zweite bereits darunter formt.

Dasselbe gilt für eine bullische Divergenz, wenn sich also beide Lower Lows unter dem 30er Level formen. Wenn das geschieht, dann stehen die Chancen für einen Sprung nach oben sehr gut.

Aber wie immer – traden ist nicht ganz so einfach. Trader von Binären Optionen müssen den Ablaufzeitpunkt mit dem Zeitrahmen abstimmen, in dem sich die Divergenz bildet.

Darüber hinaus kann sich der Markt in einer fortdauernden Divergenz befinden, wenn er sich in einem starken Trend befindet – länger als sich das ein Trader leisten kann. Darum wählen Trader auch verschiedene Herangehensweisen.

Wenn Sie genauer darüber nachdenken, dann arbeiten Trader, die Divergenzen handeln, mit potenziellen Trendumkehrungen. Beim Traden ist das die riskanteste Form überhaupt. Aggressive Trader aber lieben das. Eher konservative Trader werden solche Trades aber nicht machen. Sie werden auf die Trendumkehr warten und dann wiederkehrende Patterns in Richtung des neuen Trends traden.

Wenn sich Divergenzen nicht im überkauften oder überverkauften Bereich formen, dann heißt das aber nicht, dass keine Umkehrbewegung stattfindet. Dennoch ist es ratsam, diese zu ignorieren, da es sich doch nur um eine Konsolidierung handelt, bevor der originale Trend einsetzt.

Die beiden Videos, die wir dem Thema RSI in Verbindung mit dem Traden von Binären Optionen gewidmet haben, zeigen eine Menge von Beispielen für beide Möglichkeiten: traden in einer Range und traden in einem Trend. Neben seiner Einfachheit erzielt man mit dem RSI exzellente Resultate, wenn man das Ganze mit einem guten und vernünftigen Money Management Plan verbindet.

Beim Traden spielen die Werkzeuge nicht wirklich eine große Rolle. Was wirklich wichtig ist, ist mit einem Plan im Hintergrund zu traden und daher ist das Money Management noch wichtiger als eine technische oder fundamentale Analyse.

Binäre Optionen mit MetaTrader 4 (MT4) handeln

Da einige Binärbroker nur eher rudimentäre Charts anbieten, greifen viele Trader auf eine externe Chartsoftware wie beispielsweise den MT4 (MetaTrader 4) zurück. Damit lässt sich eine ausreichende technische Chartanalyse durchführen. Das wäre eine Variante, mit dem Problem zu simpler Charts umzugehen. Eine andere, empfehlenswertere Variante ist ein Account bei einem derjenigen Broker, die auf ihren Plattformen schon Proficharts einbinden. 24option und IQ Option wären hier zu nennen. Diese Proficharts bieten ähnliche Möglichkeiten der Analyse mithilfe von Indikatoren wie der MetaTrader.

Binäre Optionen Broker mit MT4

Da binäre Optionen in Europa seit 2. Juli 2020 verboten sind, muss man als Händler auf Broker ausweichen, die außerhalb der EU reguliert und lizensiert sind. Hier nutzen derzeit keine den MT4 oder MT5.
Wir empfehlen ein kostenloses Konto bei einem Forex Broker um den MT4 als externe Chart-Software nutzen zu können.

Was ist der MT4?

Es handelt sich beim Metatrader 4 um eine Standard-Handelssoftware, die seit Jahren von der Firma MetaQuotes Software Corp. kontinuierlich entwickelt und erweitert wurde. Im Fokus stehen der Forex-, Futures-, Rohstoff- und Indexhandel, doch auch für Binäre Optionen lässt sich die Software zu Analysezwecken nutzen. MT4 versetzt den Trader in die Lage, viele Indikatoren zu beobachten, um damit charttechnische Analysen durchzuführen. Wesentliche Fakten zum MetaTrader 4 sind:

  • bis zu 200 technische Indikatoren ab Werk, brokerabhängig meist zwischen 30 bis 70 verfügbar
  • durch Kombinationsmöglichkeiten der Indikatoren sehr viele Analyseansätze
  • Darstellung von bis zu zehn Charts gleichzeitig
  • Konstruktion eigener Indikatoren über die Scriptsprache MQL4 möglich
  • Möglichkeit, Expert Advisors (automatische Handelsprogramme) zu programmieren
  • eingebundene Signale und Finanznews

Was bringt der MetaTrader 4 beim Handel mit binären Optionen?

Auch für den erfolgreichen Handel mit binären Optionen muss es Anhaltspunkte geben, die sich vorwiegend aus der technischen Analyse ableiten lassen. Dazu ist der MetaTrader 4 da. Die eingebundenen Indikatoren zeigen auf, wohin sich der Kurs demnächst mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit bewegen könnte. Die technische Chartanalyse zeigt Trends und Trendwechsel, signifikante Hochs und Tiefs, die Volatilität, das Momentum, Unterstützungen und Widerstände an. Der MetaTrader unterstützt als Werkzeug das Erfassen dieser relevanten Informationen, um sie für den Handel nutzen zu können. Die klassischen Handelsplattformen der Binärbroker sind dafür nicht ausgelegt.

MetaTrader 4 starten

Der MT4 steht inzwischen als browserbasierte Version zur Verfügung, doch Trader können ihn sich auch herunterladen. Auf dem Startbildschirm werden vier Standard-Währungspaare dargestellt. Im oberen Bereich ist eine Funktionsleiste zu finden, links darunter sehen Sie „Market Watch“. Dort erscheinen die aktuellen Kurse in Echtzeit mit Geld- und Briefpreisen in der entsprechenden Währung. Die Market Watch zeigt an ihrem unteren Rand die beiden Register “Symbole“ und “Tick Chart.“ Letzteren verwenden Sie für die Beobachtung des Tick-Verlaufs eines ausgewählten Währungspaares. Unter „Market Watch“ befindet sich eine Baumnavigation, welche die Konfiguration von individuellen Ansichten zum eigenen Konto oder für die Indikatoren ermöglicht. Die Sichten und Funktionen lassen sich mit kleinen Programmierkenntnissen via Script anpassen. Darin besteht einer der großen Vorteile von MT4: Jeder Trader baut sich seine eigene, individuelle Trading-Lösung zusammen.

MT4 Kontoverwaltung und News

Unter dem Navigator-Fenster erscheint ein „Terminal“, das die Verwaltung der eigenen Trades und des Kontos ermöglicht. Für Binärtrader, die den MT4 nur für die Chartanalyse verwenden, ist das natürlich nicht relevant. Doch hier erscheinen auch aktuelle Finanznachrichten in Echtzeit unter dem Reiter „News“. Wer Trades im MT4 ausführt, erhält News direkt auf die gehandelten Assets bezogen.

MT4 Charts

Die Chartdarstellungen lassen sich beim MT4 nach den eigenen Wünschen anpassen. Bei einem Klick auf die rechte Maustaste erscheint “Properties” (Eigenschaften), nun kann der Trader verschiedene Farbeinstellungen konfigurieren. Im Register “Allgemein“ lassen sich andere Funktionen einrichten, beispielsweise die Anzeige des Handelsvolumens, von Widerständen, Unterstützungen und Zeitintervallen. Damit hat ein Händler auf alle Charts und Trades seine eigene individuelle Sicht. Auch lässt sich ein Chartfenster in der Größe anpassen.

MetaTrader (MT4) Template für binäre Optionen

Die Konfiguration eines bestimmten Charts können Sie sich als Template speichern. Wer die technische Analyse für binäre Optionen vornimmt, ist mit Candlesticks am besten aufgehoben. Wichtig ist die Einbindung von Indikatoren, die in der oberen Symbolleiste ausgewählt werden können. Die sind nach Typen sortiert, darunter „Volumina Indikatoren“, „Oszillatoren“ und „Trend Indikatoren“. Jede dieser Kategorien weist eine Vielzahl einzelner Indikatoren auf. Neben den Indikatoren sind die Zeitintervalle wichtig. Sie werden aus der Werkzeugleiste ausgewählt. M1 wäre das Intervall von einer Minute, M5 sind fünf Minuten, H1 ist eine Stunde, D1 ein Tag, M1 ein Monat. Auch lassen sich Zeichenwerkzeuge nutzen, um beispielsweise manuell Hilfslinien einziehen.

MT4 Indikatoren für binäre Optionen

Folgende MetaTrader Indikatoren eignen sich gut für den Handel mit binären Optionen:

  • BB MACD: Hierbei handelt es sich um eine an MT4 und MT5 angepasste Version des MACD (Moving Average Convergence/Divergence). Binärtrader bestimmen damit einen Trendbeginn und das Trendende ebenso wie Stärke von Trends. Wenn die beiden MACD-Linien sehr breit auseinanderlaufen, ist der Trend sehr stark.
  • RSI (Relative Strength Index nach Welles Wilder): Den Indikator gibt es schon seit 1978, in der technischen Analyse wird er sehr oft verwendet. Er setzt die Trendbewegungen des Basiswertes in Relation zum Zeitverlauf.
  • Bollinger Bands wurden nach 1980 durch John Bollinger entwickelt. Sie umrahmen einen gleitenden Durchschnitt, den sie im Grunde fortschreiben, weil die Hypothese besagt, dass der künftige Kurs eher zum Mittelwert des bestehenden Kurses oder Trends tendiert. Zugrunde liegen Annahmen der statistischen Normalverteilung.
  • Beginner: Dieser spezielle Indikator wurde für den MetaTrader (Versionen MT4 und MT5) entwickelt, er zeigt Extremwerte an und lässt dadurch Unterstützungen und Widerstände erkennen. Der Trader sieht damit, wo der aktuelle Trendkanal verläuft.
  • Moving Average Candlesticks: Hier haben die MetaTrader-Entwickler den klassischen gleitenden Durchschnitt in die Form von Candlesticks gebracht.
  • CCI Arrows: Wiederum handelt es sich um eine MetaTrader-Spezialentwicklung, die auf dem Commodity Channel Index basiert. Der CCI zeigt das “Marktrauschen” an und generiert daraus Handelssignale, der CCI Arrows, zeichnet diese sogar mit roten und blauen Pfeilen in den Chart ein – eine ausgezeichnete Vorlage für binäre Call- oder Put-Optionen.

Fazit: MetaTrader 4 für den Einstieg in die Chartanalyse nutzen

Mit dem MT4 können Sie Charts so umfassend wie möglich analysieren. Das ist für den Handel mit binären Optionen unglaublich nützlich, selbst wenn die externe Nutzung des MT4 als Charting-Software zunächst etwas unkomfortabel erscheinen mag. Die technische Chartanalyse erhöht die Gewinnchancen bei jedem Trading sehr deutlich.

Binäre Optionen Broker, die die technische Chartanalyse mittels Proficharts direkt auf der eigenen Plattform ermöglichen, sind aber natürlich vorzuziehen. Mehr dazu in unserem Artikel: „Der beste Profichart für Binäre Optionen“

Binäre Optionen mit Bollinger Bands handeln

Einer der beliebtesten Trendindikatoren, die Bollinger Bänder, wurden von John Bollinger entwickelt. Bis heute verwenden viele Trader diesen Indikator, um einen Trend zu verfolgen.
Dies ist aber nicht die einzige Möglichkeit, mit Bollinger Bands zu arbeiten. Und in Zusammenhang mit dem Traden von Binären Optionen müssen wir immer auch den aktuellen Zeitrahmen im Auge behalten, damit wir den Ablaufzeitpunkt anpassen können.

Trendverfolgung mit dem Bollinger-Bänder-Indikator

Bevor wir loslegen, müssen wir uns darüber in einem Punkt im Klaren sein, dass sich nämlich das Traden mit Binären Optionen vom Forex-Trading unterscheidet. Es handelt sich beim Traden mit Binären Optionen um eine ganz andere Art, sich dem Markt zu nähern.
Somit sind auch die verwendbaren Tools limitiert. Darum ist es auch umso wichtiger, immer absolut diszipliniert zu arbeiten und sich an den Trading Plan zu halten.
Ein Trend unterscheidet sich in Länge und Struktur. Darum sollten wir beim Traden mit Trendindika-toren wie den Bollinger Bändern auch nur wenige Setups verwenden. Oder, wie es der Fall mit Moving Averages war, lediglich die ersten beiden Trades wahrnehmen, die sich anbieten.

Die Bollinger Bänder in der Fachsprache

Der Indikator hat drei Linien: das UBB (Upper Bollinger Band), das LBB (Lower Bollinger Band) und das MBB (Middle Bollinger Band).
Alle drei sind von gleicher Wichtigkeit. Darüber hinaus ist es sehr wichtig zu wissen, dass sich die Preisbewegung die meiste Zeit zwischen den beiden äußeren Bändern befindet. Das MBB ist ein Moving Average. Idealerweise ein EMA (Exponential Moving Average). Warum ist das so?
Wenn man den EMA mit einem SMA (Simple Moving Average) vergleicht, dann sieht man, dass der EMA den Abstand zwischen Preis und Durchschnitt reduziert. Somit bekommt man als Trader die Entries (Markteinstiege) früher angezeigt.
In einem bullischen Markt haben die Bollinger Bands den Vorteil, dass sie diesen sichtbar machen. Es ist fast unmöglich, einen neuen Trend zu verpassen, wenn man auf die Details achtet.
In dem Video, das diesem Teil gewidmet ist, zeigen wir die Schritte, die notwendig sind, um mit den Bollinger Bands Binäre Optionen zu traden.
Da es sich um einen Trendindikator handelt, ist er auch bei jeder Binäre Optionen-Plattform inbegriffen, die sog. Profi-Charts oder „erweiterte Charts“ anbietet.

Im Unterschied zu Trendindikatoren, die direkt in das Chartfenster integriert werden, werden Oszillatoren in einem eigenen Fenster unter dem Preischart dargestellt.
Als Trader sollten wir definieren, was einen bullischen und einen bärischen Trend ausmacht. Das behalten wir immer im Hinterkopf, wenn wir das UBB und das MBB für ein bullisches Setup – und das LBB und das MBB für bärisches Setup verwenden.
Im ersten Fall wollen wir natürlich Call-Optionen kaufen, während wir uns im bärischen Szenario um Put-Optionen umsehen. Und wiederum – der Ablaufzeitpunkt hängt vom Zeitrahmen ab.
Da jede Trading-Plattform mit Profi-Charts die Bollinger Bänder anbietet, werden Sie keine Probleme haben, diese zu finden und sie in den Chart zu implementieren. Danach ist es wichtig, den ersten Preisdurchbruch entweder über dem UBB oder unter dem LBB zu finden.
Das ist für uns das Signal, dass sich ein neuer Trend bildet. Und dann suchen wir uns die ersten bei-den Pullbacks in das MBB.
Traden Sie Call-Optionen in einem Aufwärtstrend und Put-Optionen in einem Abwärtstrend. Vergewissern Sie sich aber, dass Sie den Optionen genug Ablaufzeit geben.
Trotzdem, eine disziplinierte Herangehensweise erfordert, sich daran zu halten, zwei Trades zu setzen – und NUR zwei Trades. Machen Sie sich nichts daraus, dass in unserem Beispiel der Trend so stark war, dass es sogar viele Möglichkeiten gegeben hätte, Call-Optionen zu kaufen.
Unsere Absicht ist es, ein Setup zu verwenden, das so oft wie möglich funktioniert – und nicht nur manchmal!
Darum vergessen Sie auch nie, welches Potential sich aus dieser simplen Vorgangsweise ergibt, denkt man an die Vielzahl von Zeitrahmen und Finanzprodukten.
Natürlich laufen nicht alle Optionen im Geld aus. Es gibt kein Setup, das eine 100%ige Erfolgsquote liefert. Aber es ist wichtig, dass man am Ende mehr Winner als Loser verbucht. Und deswegen ist es auch wichtig, immer diszipliniert zu bleiben und sich auf die Möglichkeiten zu konzentrieren.
Ist das nun der einzige Weg um die Bollinger Bänder zu nutzen? Nein, es ist nur der gebräuchlichste.
Diese Bänder messen auch die Volatilität. Und das braucht man, wenn der Markt vor einer wichtigen Wirtschaftsnachricht rasch steigt oder fällt.
Das nächste Video zeigt, wie man die Bollinger Bänder anwendet, um die Volatilität eines Finanzproduktes zu messen und wie man Binäre Optionen tradet, während man einem logischen Prozess folgt.

In diesem zweiten Video, der den Bollinger Bändern gewidmet ist, starten wir mit einem weiteren Beispiel. Diesmal verwenden wir das AUD/USD Währungspaar. Wir verwenden ganz einfach dasselbe Konzept wie im ersten Teil beschrieben, um die Power zu demonstrieren, die von nur zwei Signalen der Bollinger Bänder generiert wird.
Wir verwenden dieses Beispiel mit dem AUD/USD, um zu zeigen, wie kraftvoll die Bollinger Bänder sind, wenn sie als Trendindikator verwendet werden. Denken Sie an das vorherige EUR/USD-Paar und sehen Sie jetzt das AUD/USD-Paar. Nun werden Sie verstehen, warum die ersten beiden Signale bereits für einen Striking-Price (Ausführungspreis, zu dem wir kaufen oder verkaufen) ausreichen.
Die Bollinger Bänder sind ein hervorragendes Tool, wenn es darum geht, Volatilität sichtbar zu ma-chen. Das ist besonders dann der Fall, wenn die Bekanntgabe wichtiger Wirtschaftsnachrichten ansteht.

Die Bollinger Bänder als Volatilitäts-Indikator

Volatilität ist am Forex Markt wichtiger als bei Binären Optionen, weil es mit Kosten verbunden ist, am Forex Markt eine Position über Nacht oder länger offen zu halten (die meisten Währungspaare belasten den Trading Account – das hat etwas mit den Zinsen der verschiedenen Währungen zu tun), Trader versuchen also, offene Positionen während einer Konsolidierung zu vermeiden.
Das ist nicht dasselbe bei Binären Optionen. Wenn die Option erst einmal im Geld ist, kümmert sich niemand mehr ob einer Bewegung oder Konsolidierung.
Was aber, wenn es doch einen Weg gibt, vorherzusehen, wann der Preis ausbrechen wird?

Trading mit den Bollinger Bändern

Manchmal wird der Bollinger-Indikator auch „Breakout-Indikator“ genannt. Haben Sie sich jemals gefragt, warum das so ist?
Das UBB und dass LBB waren eigentlich dafür gedacht, die Volatilität von Finanzprodukten zu mes-sen. Sei es am Kapitalmarkt, sei es ein Währungspaar oder ein Index – die beiden Bänder sagen uns, wann ein Break bevorsteht.
Somit können sich auch Trader von Binären Optionen vorbereiten. Aber – vor alledem – müssen Trader einen Plan haben wie man Breakouts mit den Bollinger Bänder tradet.
Zum Beispiel: lassen Sie uns die Woche die NFPs (Non-Farm Payrolls) ansehen. Typischerweise geht der Preis nicht nennenswert stark in eine Richtung – bis zur Bekanntgabe am Freitag.
Binäre Optionen tradet man in einer NFP-Woche nun derart, dass man entweder wartet, bis die Bekanntgabe am Freitag vorüber ist oder man setzt das Ablaufdatum so, dass es nach dieser Bekanntgabe liegt.
Ein Währungspaar zum Beispiel wird permanent konsolidieren – wobei ich hier von einem wichtigen Währungspaar spreche, eines, das den USD beinhaltet.
Zur Vorbereitung auf das Break implementieren wir also die Bollinger Bänder in unseren Chart. Genauso wie wir es mit dem AUD/USD-Paar im dazugehörigen Video gemacht haben.
Als nächstes sehen wir uns nur die Distanz zwischen UBB und LBB an, nämlich dort, wo sie schrumpft. Dies ist ein Zeichen, dass die Volatilität gedämpft ist und ein Sprung bevorsteht.
Eine Option zu diesem Zeitpunkt zu traden wäre nichts anderes als reines Glücksspiel. Das sollten wir vermeiden. Richtig wäre es zu warten, bis die Nachrichten bekanntgegeben wurden. Wenn das passiert ist, dann wird sich der Preis über oder unter eines der beiden Bollinger Bänder bewegen.
Machen Sie aber dennoch noch nichts! Warten Sie darauf, bis die Kerze geschlossen ist.
Die Idee ist, Call Optionen nach einem Schlusskurs zu kaufen, der über eines der beiden Bänder hinausgeht – entweder UBB oder LBB. Wie auch immer, wir müssen warten bis die Kerze geschlossen ist bevor wir irgendetwas unternehmen.
Wenn der Markt nach einer wichtigen Nachricht ausbricht, dann kann das aber durchaus auch ein falsches Signal geben. Wenn nämlich der Preis wie vorerst erwartet abspringt oder abtaucht, aber danach gleich wieder in die entgegengesetzte Richtung geht, bevor die Kerze geschlossen wird.
Darum ist es so wichtig, dass wir warten, bis der Schlusskurs feststeht. Wenn es sich z.B. um einen 4-Stunden-Chart handelt, warten Sie ganz einfach bis die Kerze geschlossen ist und DANN traden Sie eine Binäre Option mit einem angepassten Ablaufzeitpunkt.

Schlussfolgerung

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Bollinger-Bands-Indicator eine gute Möglichkeit bietet, diszipliniert in den Markt zu gehen. Als Trader möchten wir so oft es nur geht auf der richtigen Seite des Marktes sein.
Da Trading ein Spiel von Möglichkeiten ist und der Markt sich ständig ändert, ist es nicht einfach, richtig zu liegen. Darum muss man immer diszipliniert handeln.
Nur ein diszipliniertes Verhalten führt auch zu Gewinnen. Beide der hier gezeigten Möglichkeiten mit Bollinger Bändern zu traden, bieten Resultate für nahezu perfekte Strinking-Preise. Der Schlüssel dazu ist, die Signale in das richtige Money Management System zu integrieren – dann sind Sie immer entsprechend vorbereitet.

Trading mit dem Envelopes Indikator (2)

Im letzten Beitrag haben wir den Envelopes Indikator vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen nicht allzu komplexen Indikator, der auf der Idee des Mean Reversion basiert, also wie die Bollinger-Bänder vom Fluktuieren der Kurse um einen Mittelwert ausgeht, zu dem der Kurs im Verlauf immer wieder zurückkehren sollte.

Die Envelopes stellen dabei jeweils die äußeren Bänder dar, die entweder

  1. als Widerstand und Unterstützungen in einem bestehenden Trend gelten können oder
  2. als Ausbruchszonen definiert werden.

Wir haben auch angedeutet, dass man im Falle von (2) stets unterscheiden muss, ob sich durch den Ausbruch ein neues Momentum in Richtung des bestehenden Trends bildet oder ob der Kurs überreizt ist und ein dynamisches Zurückschnappen wahrscheinlich wird. Dies lässt sich entweder durch simple markttechnische Setups oder durch zusätzliche Indikatoren bewerkstelligen. Im nächsten Schritt werden wir eine Strategie für den kurzfristigen Handel mit dem Envelopes Indikator entwickeln.

Kurzfristiger Handel mit dem Envelopes Indikator

Bei unserer Strategie mit den Envelopes konzentrieren wir uns auf den Handel des S&P 500 Index, der die 500 wichtigsten US-Aktien vereint.

Dieser Index ist viel breiter aufgestellt als beispielsweise der deutsche Leitindex DAX mit insgesamt nur 30 Werten.

Da wir nach der Markttechnik handeln wollen, soll uns die Zusammenstellung jedoch weniger interessieren. Dafür stellen wir folgende Vorabregeln auf:

  1. Wir handeln aus dem 15-Minuten-Chart.
  2. Es werden sowohl Call- als auch Put-Optionen gekauft.
  3. Die Laufzeit beträgt eine Stunde.

Nachdem wir die allgemeinen Regeln festgelegt haben, machen wir uns an die Analyse und die Regeln für die Signale. Wir müssen definieren, wann ein Signal für den Kauf einer Call- und wann ein Signal für den Kauf einer Put-Option entsteht. Prinzipiell sind die Regeln dieselben, zeigen jedoch jeweils in die andere Richtung.

Da wir uns für den Handel innerhalb der Bänder entschieden haben, steht fest, dass wir die Bänder als Widerstände und Unterstützungen nutzen. Die erste Regel lautet für uns also, dass ein Kaufsignal entstehen könnte, wenn sich der Kurs an einem der Bänder befindet. Das wird nicht selten vorkommen, da die Bänder nachlaufende Indikatoren sind, also dem Kurs folgen.

Als nächstes wird es wichtig sein, zu erkennen, ob dieser Widerstand oder die Unterstützung wirklich relevant ist. Da Kurse immer in Zickzack-Form verlaufen, wäre es nicht sinnvoll, jedes Mal zu kaufen, wenn der Kurs am Band angelangt ist. Man muss die wirklich guten Chancen herausfiltern. Das machen wir mithilfe relevanter Kurszonen sowie dem RSI-Indikator.

Die technischen Zonen sowie der RSI-Indikator zeigen uns, ob der Trend weiterhin beständig ist oder ob er bereits schwächelt.

Screen 1: M15-Chart des S&P500

Das obere Chart für den S&P 500 Index sieht etwas unübersichtlich aus. Handelssignale wären allerdings erst in den eingekreisten Flächen entstanden; das Erste davon gleich zu Beginn des sichtbaren Trends. Wir haben einen steigenden RSI-Indikator sowie einen Abpraller des Kurses am unteren Band des Envelopes Indikators. Die Laufzeit von einer Stunde hätte abermals ausgereicht, um die Option „in the money“ zu bringen. Warum die Signalregeln wichtig sind, wird im Folgenden klar.

Obwohl der Kurs mehrmals am oberen Band abprallte, hätte der Kauf der Option ohne die Beachtung des RSI-Indikators zu Verlusten geführt, denn der RSI-Indikator zeigte im Trend weiterhin Stärke nach oben an. Die Abpraller des Kurses dauerten allesamt weniger als eine Stunde, sodass sich unsere Laufzeit am Ende gegen uns gewendet hätte.

Der erste nennenswerte Abpraller (zweiter Kreis) wäre erst später erfolgt. Dieser führte zwar zu keiner großen Gegenbewegung, sondern zu einer Seitwärtsphase; diese dauerte jedoch länger als eine Stunde, sodass es durchaus für eine „in the money“ auslaufende Option gereicht hätte. Auch danach zeigte der RSI-Indikator weiter steigende Stärke, sodass die Abpraller am oberen Band nicht gut für eine Gegenpositionierung geeignet wären.

Die nächste Schwäche entstand ebenfalls deutlich sichtbar mithilfe des RSI-Indikators (dritter Kreis). Da der Kurs anschließend kein einziges Mal am Band abprallte, entstand auch kein Signal – selbst wenn der RSI-Indikator Stärke zeigte. Was wir allerdings sehen, ist eine mögliche Wende im Trend: Bald könnte die Aussicht auf ein mögliches Handelssignal entstehen.

Fazit – Envelopes als Zonenindikator

Wie man klar erkennen konnte, sollte der Envelopes Indikator so gut wie nie alleine genutzt werden. Das liegt vor allem daran, dass er stark nachlaufend ist. Er sollte als das gesehen werden, was er ist: ein Indikator, der auf relevante Zonen hindeutet. Wie diese Zonen im Anschluss interpretiert werden, hängt von der Auswahl der weiteren Parameter ab. Für unsere kurzfristige Strategie haben wir zusammenfassend folgende Regeln benutzt und dabei nur drei zuverlässige Signale erhalten, die für diesen Zeitraum jedoch allemal ausreichen:

  1. Wir handeln aus dem 15-Minuten-Chart.
  2. Es werden sowohl Call- als auch Put-Optionen gekauft.
  3. Die Laufzeit beträgt eine Stunde.
  4. Kaufsignal entsteht, wenn der RSI Schwäche (Positionen gegen den Trend) oder Stärke (bei Positionen mit dem Trend) anzeigt und der Kurs sich an einem der Bänder befindet.

Mit dem Broker anyoption können Trader solche kurzfristigen Strategien gut umsetzen.

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Binäre Optionen: Strategien, Roboter und Indikatoren
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