Binäre Call- und Put Optionen

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Call und Put Optionen – 2020 mit Binären Optionen handeln

Bei Binären Optionen gibt es verschiedene Handelsarten. Die Call und Put Optionen stellen dabei die wohl bekannteste Handelsart dar. Trader können auf steigende oder fallende Kurse eines bestimmten Basiswerts setzen. Einer Binären Option liegt immer ein Basiswert zugrunde. Die Optionslaufzeit wird ebenso wie der Einsatz zu Beginn festgelegt. Liegt der Trader mit seiner Prognose richtig, dann kann dieser eine attraktive Rendite erzielen. Endet die Binäre Option hingegen nicht wie prognostiziert, dann verliert der Trader den gesamten Einsatz. Damit Trader eine Position absichern können, bieten einige Broker Verlustabsicherungen an. Was Sie sonst noch über die Handelsart wissen sollten, führen wir im folgenden Artikel auf.

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Call und Put Optionen einfach erklärt

Der Handel mit Binären Optionen ist über einen Online-Broker möglich, der das Finanzinstrument in der Produktpalette führt. Die Funktionsweise von Call und Put Optionen kann auch von Anfängern schnell verstanden werden. Wie bereits einleitend erwähnt, kann auf steigende oder fallende Kurse eines bestimmten Basiswerts gesetzt werden. Tritt das prognostizierte Ereignis ein, erzielt der Trader eine Rendite. Wenn das prognostizierte Ereignis nicht eintritt, dann verfällt die Option ohne Wert, was bedeutet, dass der Trader den kompletten Einsatz verliert.

Binäre Optionen sind mit einer festgelegten Laufzeit ausgestattet. Dabei kann sich die Auswahl der Laufzeiten nach dem jeweiligen Broker und auch nach dem gewählten Basiswert richten. Zumeist bieten Broker eine umfangreiche Auswahl an, die nicht nur kurze Laufzeiten beinhaltet, sondern auch mittel- bis längerfristige Laufzeiten. Nicht jeder Broker führt den Handel mit sogenannten Turbo-Optionen im Angebot. Die verschiedenen Angebote der Broker können sich nicht nur in den verfügbaren Laufzeiten unterscheiden, sondern auch in der Anzahl der handelbaren Basiswerte. Beim Handel mit Call und Put Optionen stehen Basiswerte aus den folgenden Anlageklassen zur Verfügung

Call und Put Optionen einfach erklärt, aber dennoch sollten Trader nicht ohne eine sinnvolle Strategie in den Handel einsteigen. Trotz der einfachen Funktionsweise dieser Handelsart sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass es sich bei Binären Optionen um ein Finanzderivat handelt. Der Kurs eines Basiswerts kann nicht sicher vorhergesagt werden, sodass auch ein Verlustrisiko besteht, das nicht außer Acht zu lassen ist. Um das Risiko zu reduzieren, ist die Wahl der richtigen Handelsstrategie besonders relevant. Wer beispielsweise darauf setzt, dass sich ein Kurstrend fortsetzt, kann zur Erarbeitung der persönlichen Strategie die Trendfolgestrategie für Binäre Optionen mit einbeziehen.

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Auch für Einsteiger ist der Handel mit Call und Put Optionen gut realisierbar. Jedoch sollte der Handel nicht ohne die richtige Strategie angegangen werden. Dazu kann zum Beispiel die Trendfolgestrategie die Basis der Handelsstrategie bilden. Trader sollten sich über die eigenen Anlageziele Gedanken machen, bevor der Einstieg erfolgt. Wer das zur Verfügung stehende Kapital auf mehrere Positionen verteilt, kann dadurch das Risiko streuen.

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Rendite und Kosten

Call und Put Optionen können sich als gewinnbringend erweisen, wenn Trader die Kursentwicklung richtig vorhersehen. Die regulären Renditen können zwischen 60 % bis 85 % liegen, wobei es hier auf die Konditionen des jeweiligen Brokers ankommt. Im Gewinnfall erhält der Trader den eingesetzten Anlagebetrag zuzüglich Rendite zurück. Im Verlustfall verliert der Trader den eingesetzten Anlagebetrag vollständig. Hieraus kann abgeleitet werden, dass der Trader bereits bei der Eröffnung der Position um den möglichen Gewinn oder Verlust weiß. Für sehr erfahrene Trader, die über eine höhere Risikobereitschaft verfügen, kann sich auch der High-Yield-Handel als Alternative erweisen. Hier können Renditen von bis zu 500 % erzielt werden. Jedoch ist auch das Risiko entsprechend hoch.

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Mithilfe einer Verlustabsicherung können Trader eine Position im Handel mit klassischen Call und Put Optionen absichern. Trader sollten sich zunächst darüber informieren, ob der Broker überhaupt eine Verlustabsicherung anbietet. Zudem kann die Absicherung zwischen 5 % bis 15 % betragen. Wodurch zumindest ein Teil des Einsatzes abgesichert werden kann. Was die Kosten beim Handel mit Binären Optionen betrifft, so erheben verschiedene Broker für die folgenden Leistungen Gebühren:

Auszahlungen: Auszahlungen vom Handelskonto können mit Kosten einhergehen. Bei einigen Brokern ist eine Auszahlung pro Monat kostenlos. Wieder andere erheben für jede Auszahlung eine Gebühr. Darüber hinaus ist nicht nur die Auszahlungsgebühr zu beachten, sondern auch der minimale Auszahlungsbetrag.

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Zahlungsmethode: Welche Zahlungsmethoden Trader für Ein- und Auszahlungen nutzen können, hängt natürlich vom jeweiligen Broker ab. Neben Kreditkarte und Banküberweisung finden sich häufig auch verschiedene eWallets unter den akzeptierten Zahlungsmethoden. Es ist festzustellen, dass einige Broker für die Nutzung bestimmter Zahlungsmethoden eine zusätzliche Gebühr erheben. Etwaige Gebühren seitens des Brokers sollten vor der Wahl der Zahlungsmethode abgeklärt werden.

Inaktivität: Wer beim Handel für längere Zeit pausieren möchte, muss mitunter mit Inaktivitätsgebühren rechnen. Je nach Fall kann es sich als günstiger erweisen das Konto zu kündigen.

Die Rendite beim regulären Handel mit Call und Put Optionen ist sehr verlockend. Trader sollten sich jedoch nicht von den Renditechancen zu unbedachten Einsätzen verleiten lassen. Welche Leistungen eines Brokers mit Gebühren einhergehen, ist den Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder auch dem Preis- und Leistungsverzeichnis zu entnehmen. Bei seriösen Brokern werden alle Gebühren transparent aufgeführt.

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Laufzeit beim Handel mit Binären Optionen

Beim Handel mit Binären Optionen ist die Laufzeit ein wichtiger Aspekt. Die Laufzeit einer Binären Option ist festgelegt, sodass Trader genau wissen, wann diese endet. Das prognostizierte Ereignis muss zum Ende der Optionslaufzeit eingetreten sein, damit ein Gewinn erzielt werden kann. Bei Binären Optionen kommen eher kurze Laufzeiten zur Anwendung. Wobei es auch Broker gibt, die Laufzeiten von Tagen, mehreren Wochen und bis zu einem Jahr anbieten. Darüber hinaus gibt es noch die sogenannten Turbo-Optionen die eine extrem kurze Verfallszeit aufweisen.

Die Laufzeit von Turbo-Optionen kann 30- oder 60-Sekunden betragen. Wer mit Binären Optionen schnell Geld machen möchte, kann sich für eine extrem kurze Laufzeit entscheiden. Jedoch ist an dieser Stelle anzumerken, dass solche Turbo-Optionen kaum für Einsteiger geeignet sind. Profis hingegen, die einen guten Marktüberblick haben und zudem auch in der Lage sind Handelssignale zu deuten, können mit den 30- und 60-Sekunden-Optionen eine ansprechende Handelsmöglichkeit finden. Für Einsteiger können sich Laufzeiten von mehreren Stunden eher eignen, da sich die Kursentwicklung hier besser einschätzen lässt.

Trader, die den 30- oder 60-Sekunden-Handel in Betracht ziehen, sollten einen guten Überblick über den Markt haben. Wer hier schnelle Gewinne erzielen möchte, muss über entsprechende Erfahrungen verfügen, denn ebenso können schnelle Verluste eintreten, wenn die Kursrichtung falsch vorhergesagt wurde. Für Einsteiger können sich Laufzeiten von einigen Stunden als sinnvoller erweisen.

Binäre Optionen Broker – Sitz und Regulierung

Wer sich auf dem Markt für Binäre Optionen Broker umsieht, wird schnell bemerken, dass verschiedene Broker den Handel mit Binären Optionen auch für Trader aus Deutschland anbieten. Der Hauptsitz der Broker befindet sich jedoch nicht in Deutschland, sondern maximal eine Zweigniederlassung. Bei der Online-Geldanlage ist sicherlich auch das Vertrauen wichtig, das ein Trader dem Broker entgegenbringt. Daher ist es ratsam, sich darüber zu informieren, ob der Broker reguliert werden. In Deutschland ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für die Regulierung zuständig.

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Da sich viele Binäre Optionen Broker Zypern für den Unternehmenssitz ausgesucht haben, ist darauf zu achten, dass dort ansässige Broker von der Cyprus Securities and Exchange Commission (Cysec) reguliert werden. In Großbritannien ist die FCA für die Regulierung der Broker zuständig. Wer sich Klarheit darüber verschaffen möchte, ob der ausgewählte Broker tatsächlich reguliert wird, findet über die Webseite des Brokers häufig Angaben dazu, wie beispielsweise die Lizenznummer. Die Regulierung eines Brokers kann als Hinweis auf ein seriöses Angebot dienen.

Bei der Brokerwahl sollte auch die Regulierung als Kriterium mit in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. So mancher Binäre Optionen Broker hat seinen Sitz auf Zypern, sodass die dortige Finanzaufsichtsbehörde (Cysec) mit der Regulierung befasst ist.

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Broker auswählen und Trader-Konto eröffnen

Welche Binäre Optionen Broker am besten abschneiden, kann sich mithilfe eines Vergleichs feststellen lassen. Die Ansprüche an den Handel können sich von Trader zu Trader unterscheiden. Nicht jeder Trader möchte mit höhen Einsätzen handeln, sodass die Mindesthandelssumme einen relevanten Aspekt darstellt. Bei einigen Brokern beläuft sich die Mindesthandelssumme auf 5 Euro. Somit kann auch mit niedrigen Einsätzen gehandelt werden. Zudem kann der Anlagebetrag auch auf mehrere Positionen verteilt werden. Bei der Eröffnung eines Trading-Kontos kann eine Mindesteinlage gefordert werden. Es finden sich Mindesteinlagen zwischen 10 Euro bis 250 Euro.

Über die Webseite des Brokers gelangen Trader zum Online-Formular zur Registrierung. Neben einigen persönlichen Angaben ist auch die Basiswährung auszuwählen, in der das Handelskonto geführt werden soll. Dabei sind die Währungen EUR, USD und GBP häufig in der Auswahl enthalten. Um mit dem Handel beginnen zu können, muss das Handelskonto mit Guthaben beziehungsweise der Mindesteinlage bestückt werden. Neben Kreditkarten wie VISA und MasterCard finden sich unter den akzeptierten Zahlungsmethode oft auch eWallets wie Neteller und Skrill. Wenn sich Fragen zum Angebot ergeben, zeigt sich ein deutschsprachiger Kundensupport von Vorteil. Hierauf sollte geachtet werden.

Die Eröffnung eines Handelskontos verläuft zumeist unkompliziert. Bei der Brokerwahl sind für verschiedene Tradertypen auch die Höhe der Mindesteinlage und die Mindesthandelssumme ausschlaggebend. Gerade bei Anfängern, die zunächst Verhalten in den Handel einsteigen möchte, ist eine niedrige Mindesthandelssumme gefragt.

Demokonto für Einsteiger und erfahrene Trader nützlich

Auch wenn Call und Put Optionen einfach erklärt werden können, ist auch der richtige Umgang mit der Handelsplattform wichtig. Ein kostenloses Demokonto präsentiert sich als nützliches Hilfsmittel, von dem gerade Einsteiger profitieren können. Damit Trader den Handel mit Binären Optionen über das Demokonto risikolos ausprobieren können, wird dieses vom Broker mit virtuellem Guthaben bestückt. Wer über das Demokonto handelt, führt den Handel nicht mit echtem Geld aus. Woraus resultiert, dass auch keine echten Gewinne erzielt werden können. Das Demokonto kann dazu genutzt werden, um sich mit den Abläufen vertraut zu machen. Das Setzen von Positionen kann zudem geübt werden.

Händler, die sich zunächst mit dem Trading vertraut machen möchten, nutzen ein Demokonto

Nicht alle Demokonten können ohne Registrierung genutzt werden. Einige Broker bieten zwar ein kostenloses Demokonto an, jedoch müssen sich Trader zunächst registrieren. Wer sich nicht sicher ist, ob das ausgewählte Demokonto kostenfrei ist, sollte dies beim Kundensupport erfragen. Einige Demokonten zeigen sich nur befristet nutzbar und das teilweise nur über einige Tage. Hingegen andere zeigen keine zeitliche Befristung für die Nutzung auf. Auch die Höhe des virtuellen Guthabens kann bei den verschiedenen Demokonten variieren. Dass das Demokonto alle Funktionen der Handelsplattformen bereitstellt, sollte bei der Wahl beachtet werden.

Anfänger müssen nicht ohne erste Erfahrungen gesammelt zu haben, in den Handel mit Binären Optionen einsteigen. Es kann im Vorfeld über ein Demokonto gehandelt werden, das den Funktionsumfang der eigentlichen Handelsplattform bereitstellt. Der Handel über das Demokonto wird mit virtuellen Beträgen durchgeführt, sodass sich für Trader kein Risiko ergibt.

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Weitere Rendite durch Boni erwirtschaften

Bei einigen Brokern findet sich ein Willkommens-Bonus, der sich an Trader richtet, die ein Handelskonto als Neukunde eröffnen und eine Einzahlung in bestimmter Höhe leisten. Bevor der Bonus in Anspruch genommen wird, sollten sich Trader noch die zugehörigen Bonusbedingungen durchlesen. Damit es zur Auszahlung eines Bonus kommt, müssen in der Regel bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Häufig muss das Vielfache des Bonus beim Handel umgesetzt werden, sodass insbesondere Vieltrader von Bonusaktionen profitieren können.

Die Bonusbedingungen müssen zumeist innerhalb einer vorgegebenen Zeit erfüllt werden, ansonsten verfällt der Bonus. Ein Bonus von bis zu 100 % mag zwar verlockend klingen. Allerdings können nicht alle Trader die Bedingungen erfüllen, was zu Enttäuschungen führen kann. Es zeigt sich, dass verschiedene Broker sogar den 40-fachen Umsatz hinsichtlich des Bonusbetrags fordern. Wer den Handel mit Binären Optionen nicht so aktiv angehen möchte, sollte darüber nachdenken, den Bonus nicht in Anspruch zu nehmen, da die Bedingungen ohnehin nicht erfüllt werden können.

Erfahrung sammeln bei Trading Wettbewerben

Durch vielversprechende Bonusaktionen können Broker Neukunden auf sich aufmerksam machen. Eine zusätzliche Rendite kann durch einen Bonus erwirtschaftet werden, aber eben nur, wenn dieser zur Auszahlung gebracht werden kann. Wenn die Bonusbedingungen nicht erfüllt werden können, verfällt der Bonus. Aktive Trader können durchaus von Bonusaktionen profitieren.

Fazit

Es ist festzustellen, dass die Funktionsweise von Call und Put Optionen einfach erklärt werden kann. Dies sollte Trader jedoch nicht dazu verleiten, ohne effektive Strategie in den Handel einzusteigen. Es kann nicht sicher vorhergesagt werden, wie sich ein Kurs entwickelt, sodass der Handel mit Binären Optionen immer auch ein Verlustrisiko mit sich bringt. Die Renditechancen präsentieren sich bereits im regulären Handel attraktiv. Beim High-Yield-Handel können Renditen von bis zu 500 % erzielt werden. Trader müssen sich darüber im Klaren sein, dass eine hohe Rendite mit einem hohen Risiko einhergeht.

Um eine sinnvolle Handelsstrategie zu erarbeiten, kann zum Beispiel die Kursentwicklung mit einbezogen werden. Durch eine Verlustabsicherung kann ein Teil des Anlagebetrags geschützt werden. Erste Schritte können über ein kostenloses Demokonto gemacht werden, um vorbereitet in den Handel mit echtem Geld einsteigen zu können.

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Binäre Optionen handeln – eine Einführung

Cash or Nothing lautet die Devise beim Handel binärer Optionen. Wie funktioniert der Handel mit Binären Optionen, worauf sollten Anleger beim Handel dieser spekulativen Finanz-Derivate achten? Alexandra Latour hat zwei E-Books zu diesem Thema veröffentlicht und erläutert auf finanzen.net die Grundlagen des Handels dieser exotischen Optionen.

Binäre Optionen handeln – das Wichtigste in Kürze

Binäre Optionen handeln – Empfehlungen & Tipps

Binäre Optionen handeln – mit diesen Anbietern

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Binäre Optionen handeln – Cash or Nothing

Binäre Optionen sind spezielle Finanzderivate. Professionelle Anleger können bei dieser Optionsspielart auf einen Kursanstieg oder einen Kursabfall spekulieren. Cash or Nothing – entweder lag der Anleger mit seiner Entscheidung richtig und erhält einen Gewinn oder der gesamte Einsatz ist verloren. Das Funktionsprinzip ist simpel und selbst für Börsenlaien sofort verständlich.

Die Zahl der Online Broker, die den Binäroptionshandel auf ihrer Handelsplattform anbieten, steigt stetig und das Angebot ist kaum noch zu überblicken. Alle versprechen sie hohe Renditen, schnelle Gewinne und locken mit attraktiven Bonusprogrammen.

Die Wahrheit wird jedoch meist verschwiegen: Spekulationsgeschäfte bergen ein enorm hohes finanzielles Risiko. Wer unvorbereitet und blind in das Tradinggeschäft mit dem Traum vom großen Geld einsteigt, der wird schnell von der Realität eingeholt und verliert sein gesamtes eingesetztes Kapital. Aus diesem Grund hat die Europäische Wertpapier- und Marktregulierungsbehörde den Vertrieb an Kleinanleger seit 2020 verboten – zumindest vorübergehend. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) arbeitet nun an einer Regelung.

Professionelle Anleger, die weiterhin mit binären Optionen handeln dürfen, sollten sich gut auf den Binäroptionshandel vorbereiten.

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Handelbare Basiswerte und Handelsarten

Binäre Optionen können auf Aktien, Indizes, Währungspaare und Rohstoffe gehandelt werden. Diese werden als Basiswerte oder Assets bezeichnet. Um diese handeln zu können, gibt es verschiedene Handelsarten.

Die Call- und Put-Optionen stellen die klassische Variante dar. Sollte ein Anleger davon ausgehen, dass der Kurs eines ausgewählten Basiswertes am Ende der Laufzeit höher als zum Einstiegszeitpunkt sein wird, so bucht er eine Call-Option für einen steigenden Kurs. Geht er hingegen von einem fallenden Kurs aus, wird eine Put-Option gebucht. Die Laufzeit und den Einsatz kann der Anleger individuell festlegen. Grundsätzlich kann die Option dann nur einen von zwei Zuständen annehmen, entweder „im Geld“ (Gewinn) oder „aus dem Geld“ (Verlust). Wie sich der Kurs des Basiswertes während der Laufzeit entwickelt, ist unerheblich. Wichtig ist nur, wo sich der Kurs am Ende Laufzeit befindet.

Klassische Call- und Put-Optionen auf das Währungspaar EUR/USD. Quelle: OptionWeb.com

Neben der klassischen Variante werden mittlerweile zahlreiche weitere Handelsarten angeboten, die Abwechslung und mehr Nervenkitzel in den Binäroptionshandel bringen sollen. Hierzu gehören auch die Turbo-Optionen bzw. 60-Sekunden-Optionen, die wie Call- und Put-Optionen gehandelt werden, aber nur eine Laufzeit von einer Minute haben. Noch anspruchsvoller sind die One-Touch-Optionen. Hier muss der Anleger prognostizieren, ob der Kurs eines ausgewählten Basiswertes während der Laufzeit einen festgelegten Zielkurs berühren („touch“) wird. Aber auch Range- und Ladder-Optionen sowie das Pair-Trading sind Handelsvarianten, die von der klassischen Variante abweichen und sehr komplex sind. Für Einsteiger sind diese Handelsarten völlig ungeeignet, weshalb sie sich nur auf die Call- und Put-Optionen konzentrieren sollten.

Call und Put

Der Klassiker unter den binären Optionen – ist die Spekulation auf das Steigen oder Sinken des Kursverlaufes des der Option zugrunde liegenden Basiswertes. “Call” beschreibt dabei den Erwerb einer Option auf einen steigenden Kursverlauf. Mit einer “Put” Option setzt der Trader auf einen sinkenden Kursverlauf. “Call” und “Put” beschreiben den Grundcharakter einer Plain Vanilla (Finanzmath. für Urform) binären Option.

Basiswerte binärer Optionen

Wenn Sie das fundamentale Hilfsmittel für das Trading mit binären Optionen, einen Live-Chart in Echtzeit, genauer studieren, erkennen Sie schnell, dass alle in Frage kommenden Basiswerte permanenten Kursbewegungen unterliegen. Wie hier am Beispiel von 24option zu erkennen ist bewegt sich der Nikkei ständig nach oben und unten. Ideal um mit binären Optionen am Kursverlauf zu partizipieren.

Diese fallen mal stärker aus, sind also volatil, oder bewegen sich bevorzugt seitwärts innerhalb eines schmalen Kanals. Insbesondere der Forex-Markt, also die starken Währungspaare, unterliegen während der Handelszeiten an den einzelnen Börsen oft großen Schwankungen – und eignen sich somit auch für binäre Optionen als Call-Put-Variante.

Call oder Put – das ist die Frage

Entscheidend für den Erfolg im Call-Put-Handel mit binären Optionen sind der Einstiegskurs, die Laufzeit der Option und das Erkennen von Signalen. Die Differenz zwischen Einstiegs- und Schluss-Kurs des Basiswertes ist das Kriterium, das über Gewinn oder Verlust entscheidet.

Die Call- oder Hoch-Option gewinnt, wenn der Basiswert zum Ablauf höher notiert als zu Beginn. Im Gegenzug gewinnt die Put- oder Tief-Option, wenn der Börsenkurs am Ende unterhalb des Anfangskurses liegt. Die Höhe der Differenz ist im Call-Put-Handel vollkommen irrelevant und kann nur einen Bruchteil betragen, denn es werden bis zu fünf Stellen hinter dem Komma berücksichtigt.

Ablauf einer Call-Put-Option

Der Trader wählt einen Basiswert aus und beobachtet den Live-Chart, um wichtige Kaufsignale zu generieren. Wenn beispielsweise ein klarer Aufwärtstrend zu analysieren ist, eröffnet er eine Call-Option auf den steigenden Kurs. Er setzt einen Betrag, der mögliche Gewinn wird sofort ausgewiesen. Die Spanne bei dieser klassischen Variante der binären Optionen liegt in der Regel zwischen 65 und 90 Prozent, was aber vom einzelnen Broker abhängig ist.

Ebenso verfährt der Trader, wenn er auf einen fallenden Kurs setzt, nur dass er in diesem Fall eine Put-Option eröffnet. Zum Ablauf der Option wird der dann aktuelle Kurs fixiert und mit dem Anfangskurs verglichen. Das geschieht in Sekundenschnelle: Der Trader kann sich entweder über einen satten Gewinn freuen, der direkt seinem Handelskonto gutgeschrieben wird, oder muss den Verlust seines Einsatzes in Kauf nehmen. Bei einigen Brokern lassen sich Absicherungen für diesen Fall einbauen, die meist zwischen zehn und 15 Prozent des Einsatzes betragen. Einen genauen Überblick erhalten Sie in unserem binäre Optionen Broker Vergleich.

Variationen im Call-Put-Handel

Die größte Variable bei Call- und Put-Optionen ist die Laufzeit, die zwischen 30 oder 60 Sekunden und mehreren Wochen betragen kann. Entsprechend schwierig gestaltet sich die Prognose für den Kurs des Basiswertes, sodass intelligente Hilfsmittel benötigt werden.

Binäre Call und Put Optionen

Die binäre Call- bzw. die binäre Put-Option ist die Standardoption, wenn wir vom Handel mit binären Optionen sprechen. Manchmal wird auch der Ausdruck digitale Option oder “High”/”Low”-Option verwendet. Beim Broker 24Option, den Sie weiter unten in den Screenshots sehen, werden die Call- und Put-Optionen in der deutschen Version als Hoch/Tief-Optionen bezeichnet.

Das Prinzip ist ganz einfach: Wenn Sie glauben, der Kurs geht bis zum Verfallszeitpunkt nach oben, dann kaufen Sie eine Call-Option. Wenn Sie glauben, der Kurs geht nach unten, dann setzen Sie auf eine Put-Option.

Starten Sie, indem Sie zuallererst den Optionstyp auswählen – im Fall von 24Option klicken Sie auf “Hoch/Tief”. Danach können Sie mit Hilfe der Filterfunktion die Anlageklasse näher einschränken. Wollen Sie beispielsweise den DAX handeln, dann klicken Sie einfach auf “Indizes”. Im nächsten Schritt wählen Sie dann die DAX-Option selbst aus. Erst dann müssen Sie sich weiter entscheiden.

Wählen Sie Call/Put (Hoch/Tief) und die Assetklasse (Forex, Indizes, Aktien, Rohstoffe)

Der Handel von binären Call Optionen

Die Call-Option wählen Sie immer dann, wenn Sie auf steigende Kurse setzen wollen. Sie entscheiden sich für “Call”, im Fall von 24Option “Hoch”, und geben danach den Betrag ein, den Sie setzen wollen. Die Position wird in den Markt gestellt, sobald Sie auf “Kaufen” klicken.

Call ( Hoch) auswählen, Betrag eingeben und auf Kaufen klicken

In diesem Beispiel haben wir uns aufgrund der Double-Bottom-Formation in einer Unterstützungszone für eine Call-Option entschieden und setzen damit auf einen steigenden Kurs. Die Unterstützung selbst ist leider auf dem kleinen Chartausschnitt, den der Broker zur Verfügung stellt, nicht ersichtlich. Darum sollten Sie für die eigentliche Analyse der Charts immer noch ein zusätzliches Charting-Tool zu Rate ziehen. Wir empfehlen, ein kostenloses Konto beim Forex-Broker eToro zu eröffnen und dessen Charting-Tool zu benutzen.

Mit dem Tool von eToro sind Sie sehr gut gerüstet. Bei diesem Forex-Broker bekommen Sie nämlich nicht nur eine Übersicht von vielen Währungspaaren, sondern auch von ausgewählten Rohstoffen und Indizes.

Die Position ist jetzt live und die Spannung steigt. Grün markiert sehen Sie den Bereich der unsere Gewinnerzone markiert. Sollte die Option in dieser Zone schließen, dann haben wir ein sattes Plus gemacht.

Schließt die Option über dem Einstigskurs, dann gewinnen Sie

Der Handel von binären Put Optionen

Auf Put-Optionen setzen Sie dann, wenn Sie von fallenden Kursen profitieren wollen. Sie wählen einfach “Put”, im Fall vom Broker 24Option “Tief”, aus, setzen den gewünschten Betrag und klicken auf kaufen. Schon sind Sie im Markt.

Put (Tief) auswählen, Betrag eingeben und auf Kaufen klicken

In unserem Fall befindet sich der DAX in einem Abwärtstrend, hat sich aber in den letzen Minuten etwas erholt. Die Erholungsphase nähert sich dem ersten Widerstand (dort wo sich zuvor ein lokales Tief ausgebildet hat) und wir rechnen mit einem neuerlichen Drehen des Kurses nach unten. Deshalb setzen wir hier auf eine Put-Option.

Grün eingezeichnet sehen Sie unsere Gewinnerzone. Sollte der Kurs also bis zum Verfallszeitpunkt fallen, egal ob um einen halben Punkt oder um 5 Punkte, wird unser Trade mit Gewinn geschlossen.

Schließt die Option unter dem Einstiegskurs, dann gewinnen Sie

Vielleicht haben Sie ja jetzt selbst Lust bekommen, binäre Call-Optionen und binäre Put-Optionen zu handeln. Den Broker 24Option, dessen Plattform Sie schon in den Screenshots sehen konnten, können wir Ihnen diesem Fall bestens empfehlen.

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Binäre Optionen: Strategien, Roboter und Indikatoren
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